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Rettung vor dem Tod !!Diabetes Hallo liebe Forumnutzer! ich bin neu hier und habe leider noch keine Ahnung wie das posten und vorstellen funktioniert! Ich wäre jedem also sehr dankbar, wenn er meine Nachricht verbreiten könnte! Nun zu meinem Problem... Eines meiner Albino-Zwergkaninchen hat diabetes !Ein schock für mich und meine Mutter! Meine mutter ist allerdings nervlich krank und schafft es nicht dem Kaninchen Insulin zu spritzen. Daher will sie es einschläfern lassen und ihren Bruder gleich mit, da er ohne sie nicht leben kann! Ich weine so viel und weiß nicht mehr weiter und wende mich nun heimlich an euch um meine kleine lilly vor dem tod zu retten! Kennt sich jemand mit diabtetes aus und könnte die beiden aufnehmen ? :confused: :( Lg Patricia |
Eh. Erm. Wow. Danke tici, dass du dich mit deinem Problem hier ans Forum gewandt hast! Hier wirst du sicherlich Hilfe finden. Erstmal: Ihr wart bestimmt beim Tierazrt, der das diagnostiziert hat. Wenn deine Mama es nicht schafft, es zu spritzen, hast du da mal drüber nachgedacht, es selbst zu machen? Klar, das kostet eine GIGANTISCHE Überwindung! Aber mit der Zeit ist es eine sehr wertvolle Erfahrung, die du da lernst. Ich kenne mich mit Kaninchendiabetes nicht aus. Daher kann ich da nicht weiter drauf eingehen. Halte Rücksprache mit deinem Tierarzt. Lass es dir zeigen. !Siehe Edit! Und nun muss ich mit dir schimpfen, liebe Tici: Einschläfern, aus diesen Gründen ist total unfair gegenüber beider Tiere. !Siehe Edit! Wenn ihr die Diabetesbehandlung nicht hinbekommt, wendet euch bitte bitte bitte ans Tierheim oder eine Pflegestelle, die die Tiere in Händen vermitteln, die damit umgehen können! So wie du es ja hier im Forum versuchst! Allerdings musst du bedenken: Dieses Forum ist eine Community, die der ganzen Welt offen steht. Hier jemanden in deiner Nähe zu finden, der das auch noch übernehmen kann, wird wohl nicht so einfach! Am schönsten wäre ein Zuhause, wo du die beiden besuchen könntest, oder? =) Bei so einer "Kleinigkeit" bitte auf keinen Fall ans Einschläfern denken! Das tut mir in der Seele weh! Dir doch auch, oder? :frown: Und dieser Tod wäre bei beiden Tieren sogar unbegründet und somit strafbar. Ich hoffe, dass dein Tierarzt da nochmal mit dir drüber sprechen würde. Das ist sehr traurig... Ich editiere hier mal: Tut mir leid Patricia. Ich hab überlesen, dass deine Mutter das Einschläfern möchte. Hier gibts natürlich schimpfe mit ihr und ien Lob an dich! =) Tut mir echt Leid mit diesen Lesefehler! Sorry! |
Das ist jetzt ein Scherz, oder?? :mad: Abgesehen davon, das ein TA kein gesundes Tier einfach so einschläfern darf, damit macht er sich strafbar! Wie oft muss das Insulin gespritzt werden? Vielleicht findet ihr jemanden, der das kann. Wende dich an marinahexe aus dem Forum, sie hat Kontakte zum Kaninchenschutz. |
Danke für die schnelle Antwort, meine lilly quält sich sehr und ich brauche daher dringend Informationen zu einer Pflegestelle in der nähe von 47929 grefrath. Ein tierheim kennt sich garantiert nicht mit diabtes aus, daher kommt es für mich nicht frage. Ich selber habe nicht den mut dazu lilly selbst zu spritzen, ich habe auch nicht ausreichend Taschengeld, um all das Insulin und spritzen, etc zu bezahlen. Gibt es denn noch andere Methoden, womit man den Zucker senken kann ? :confused: Vielen Dank für die hilfe! Lg |
Ich will sie ja nicht einschläfern lassen, ich will sie davor beschützen, dafür brauche ich aber schnell und dringend Hilfe! Könntest du mir die Kontaktdaten von marinahexe geben ? Vielen dank im voraus! |
Da kommt wieder das leidige Thema Geld auf... :rolleyes: Warum hast du dir ein Kaninchen geholt, wenn du in solchen Fällen kein Geld dafür hast? Versteh mich jetzt nicht falsch, aber solche "Ausreden" sind typisch. Ich finde es super, dass du nach einem neuen, guten Zuhause suchst und nur das beste für die zwei möchtest, aber solche Situationen muss man von vornerein einplanen :wink5: Wie wurde der Diabetis denn überhaupt diagnostiziert? |
Du unterschätzt Tierheime! Denn Tierheime haben etwas wichtiges: Einen Tierarzt an der Hand! Wieso zahlt deine Mama das nicht? Allgemein das Interesse verloren? Zu teuer? Wenn du dich überwinden könntest, so könnte sie zahlen und du spritzen ^_^v Im Notfall wende dich hilfesuchend an den Tierarzt. Vielleicht kann er dir auch weiter helfen? Es gibt Tierärzte, die sind sehr entgegenkommend. Leider auch Ärzte, die das nicht interessiert... :-/ Da ich deinen Tierarzt nicht kenne... weiß ich nicht, wie er oder sie das handhabt. Wenn deine Lilly leidet, spreche bitte unbedingt mit deiner Mutter, dass ihr eine Zwischenlösung findet! Denn jede Minute unter Leid, ist eine Minute zu viel. Ich hoffe sehr, dass es für euch gut ausgeht! |
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Das Userprofil von marinahexe: http://www.kaninchenforum.de/members/marinahexe.html |
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Ich versteh dich schon nicht falsch. Aber diabetes ist eine Krankheit, die sehr sehr selten bei Kaninchen vorkommt, wie soll ich das einplanen ? Diabetes wurde durch Blutabnahme und urinprobe festgestellt. Das alles sind keine ausreden. Ich habe die beiden selber gerettet und bei mir hatten sie es immer gut. Den tag über ist niemand zuhause und man kann nicht einfach einem Kaninchen Insulin spritzen wenn man es nicht beobachten kann. Das ist zu gefährlich wenn das tier unterzuckert und alleine ist. Daher bietet sich eine pflegestelle gut an. Und versteh du mich nicht falsch, doch ich setze mich für die Kaninchen ein und dann finde ich es blöd, wenn ich so viel negatives zu hören bekomme. Ich brauche Hilfe, keine negativen Einwände. :confused: |
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Vielen dank für das Profil von marinahexe! Lg |
Wenn du die beiden selbst einmal gerettet hast wie kann dann überhaupt eine Einschläferung im Raum stehen? Wenn mein Freund oder jemand aus meiner Familie sowas in den Raum werfen würde bei einem eigentlich "gesunden" Kaninchen, dann wäre aber was los...:mad: Ich möchte dir nicht unterstellen, dass die beiden dir egal sind und du sie loswerden willst. Wenn aber kommt "Mein Taschengeld reicht nicht", dann lässt das vermuten, dass es halt wiedermal am Geld und/oder am Aufwand scheitert. Wie werden Kaninchen denn therapiert mit Insulin? Mit Langzeitinsulin oder Schnell-wirksamen Insulin? Und wie kontrolliert man bei einem Kaninchen den Blutzucker? |
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Ich habe schon mit meiner Mutter geredet und wir suchen schon die ganze Zeit nach einer Lösung. Sie hat den arzt mal angerufen, der sich wirklich für die Tiere interessiert. Meine mutter hat glaube ich nur so negativ reagiert, weil sie eben nervlich krank ist. Sie ist mehr oder weniger depressiv. Ich schaue, was sich mit dem spritzen machen lässt. Ich traue es mir nicht zu, deshalb suche ich erst noch andere Methoden, womit ich den Zucker runterbekommen kann. :-/ |
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Schau mal hier: [url]http://www.kaninchenseele.de/index.php?p=6-5-1[/url] Da steht etwas Interessantes über den Blutzuckerspiegel unter Stress. Vielleicht lässt du noch eine Blutprobe anfertigen, denn einem gesunden Tier Insulin zu spritzen kann fatal sein. Die Insulinspritzen werden nur unter die Haut gesetzt, das ist nicht schwer. Und ich finde, das ist man seinen Tieren irgendwie auch schuldig, dass man sich dazu überwindet, statt sie abzugeben. Ich finde, deine Mutter sollte dir zumindest finanziell zur Seite stehen. Auch, wenn sie krank ist, ein angeschafftes Tier darf darunter nicht leiden, denn es kann nichts dafür. |
Ich werde es versuchen! Ich versuche mich zu überwinden, danke für die hilfe! |
Das Contour misst doch Glucose. Ich bezweifle, dass dieser Wert aussagekräftig ist. Bei gestressten Kaninchen (Tierarztbesuch) schiesst der Glucosewert in die Höhe. |
@tici, ich kenne in Grefrath eine Pflegestelle. Ich schau mal, ob sie Dir vor Ort behilflich sein kann. Ich melde mich heute Abend nochmal hier im Thread. |
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Wie schon gesagt, ich würde erneut testen lassen, und zwar in absoluter Ruhe, wie in dem Link beschrieben. Kaninchen sind stressanfällig und reagieren auf unterschiedlichste Art und Weise... unter Anderem auch mit einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Da würde ich lieber auf Nummer sicher gehen... Warum wurde das überhaupt getestet? Also wie kam es zu einem Verdacht? |
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Kommt auch auf die Fütterung an, dazu die Hitze...was fütterst du denn? |
Hallo tici! Ich freu mich für dich mit =) Ich hoffe da geht alles gut aus. (Das "Heh." in meinem Beitrag war im übrigen kein "HEH :mad:" sonderne in "heh. :blush5:" weil ich mich verlesen habe und dich beschuldigte... daher musst du dich auch überhaupt nicht entschuldigen! Meine Mama ist im übrigen immer total unbegeistert, wenn ich mich für meine Kaninchen einsetze. Aber stand mir damals zu meiner Taschengeld und führerscheinlosen Zeit immer bei. Das ist sehr wichtig. Das ein Kaninchen ausgerechnet Diabetes bekommt ist natürlich was. Ok, es gibt noch genug andere Krankheiten, mit der jeder Besitzer rechnen muss. Ob er das nun weiß oder nicht, ist mal dahin gestellt. Ich hatte damals beim Kauf meines ersten Kaninchens keine Ahnung von Kaninchenkrankheiten! Nitis geposteten Artikel von der Internetseite würde ich mir auch noch einmal durchlesen. Schaden kann es sicherlich nicht :hand: Nun heißt es Daumendrücken, dass bei euch alles gut geht. Wäre schön zu erfahren, wie es weitergeht. |
Ich finde auch, 100ml ist relativ, hängt wie Hasis sagt von der Fütterung ab oder auch von der Natur des Tieres. Manche trinken mehr, manche weniger. Wurden die Zähne überprüft? Sollte sich die Trinkmenge in relativ kurzer Zeit deutlich erhöht haben, sollte man auch daran denken. |
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Zum viel trinken hab ich auch noch was: Meine Lilly (zufall) Hat irgendwann MENGEN - richtige MENGEN getrunken. 3 Tage später ist sie durch Gehege gewackelt. Am gleichen Tag Hinterbeinlähmung. Beim Tierarzt Durchfall. Extremer Blähbauch. Hatte sich davon nicht erholt, sie war auch schon 9 Jahre. Vielleicht hatte sie auch Diabetes? Wobei Blutwerte und Urinwerte waren unauffällig... Das Beste wäre wohl wirklich, sich mit jemanden zusammenzutun, der viel Ahnung hat. Ich hoffe, die Pflegestelle kann dir helfen - wenn es auch nur eine Beratung ist, oder ein Hand-in-Hand Hilfe, mit der du den Umgang mit der Krankheit lernst. Oder nochmal ein Tierarzt-Check, um die Diagnose nochmal genau zu überprüfen. Eine zweite Tierarztmeinung ist manchmal nicht verkehrt. Da ist man dann immer auf der sicheren Seite. =) Zitat:
Super ^_^ |
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Hast du dich denn schon genau mit der Erkranung und den Folgen für deine Lilly auseinandergesetzt? Weißt du, was im Körper von Lilly passiert? Weißt du wie eine Therapie genau ablaufen würde? Zitat:
Kinder kaufen sich Haustiere oder bekommen diese geschenkt, ohne dass die Eltern sich auch nur eine Minute Gedanken darüber machen, was für Kosten entstehen können. Auch bei der Behandlung eines Kaninchens kommt es ruckzuck in einen 3-stelligen Bereich. Und dazu braucht es nichtmal einen Diabetes... Bei solchen Kosten heißt es dann "Das kann ich nicht zahlen" :rolleyes: Du bemühst dich sehr um die Maus, dass ist klar. Aber leider muss man diesen Punkt nunmal auch ansprechen. Wenn wir aber gerade bei Kosten sind... Hat der TA dir denn gesagt, was eine Insulintherapie monatlich kosten würde? |
Leute, seid doch nicht immer so schnell mit dem "Verurteilen"!! Wart ihr nie Kinder? Seid ihr finanziell nie von euren Eltern abhängig gewesen? Wie soll ein Kind vom Taschengeld teure Medikamente kaufen können? Wieviel Taschengeld habt ihr eigentlich bekommen?:confused: Meines hätte früher nie im Leben gereicht, ein Tier behandeln zu lassen. Habt ihr euch immer gegen eure Eltern durchsetzen können? Dann seid ihr echt zu beneiden! Und ich kenne Tierärzte, die sind immer schnell mit dem Einschläfern dabei:mad: |
Na ja, ich bekam meine ersten Kaninchen mit 10, und ich musste nichts vom Taschengeld bezahlen. Die Haltung war nach damaligen Maßstäben normal (Käfig und Trockenfutter), es kamen unverhofft Junge weil es doch nicht zwei Weibchen waren, meine Häsin ist später an Fliegenmaden gestorben trotz langer, intensiver Behandlung, und geimpft wurde auch jedes Jahr zweimal. Das haben meine Eltern alles gezahlt, aber die haben auch die Einstellung, dass Kinder zwar mit Tieren großwerden sollten, aber dass die Verantwortung für alles stets beim Erwachsenen liegt. Das ist aber nicht das Problem der hier teils (und in diesem Thread besonders) betroffenen User, sonderen das von deren Eltern... und wir können da leider wenig ausrichten, denn die Eltern erreichen wir nicht. Oder zumindest nur selten. Zum Einschläfern: gerade bei Kaninchen und anderen Kleintieren sind TÄ schnell mit dem Einschläfern dabei, trotzdem ist es verboten, ein gesundes Tier ohne triftigen Grund zu töten. |
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Es ist kein vorschnelles Urteil. Sie hat das schließlich selbst geschrieben. Außerdem habe ich ganz deutlich ausgedrückt, dass ich es gut finde, dass sie sich so bemüht. Und zur Frage ob wir nie Kinder waren - Oh doch, bin ja schließlich erst zwanzig. Aber mir wurde von vornerein der verantwortungsvolle Umgang mit Tieren beigebracht. Sprich, wenn mein Sparbuch nicht soweit gedeckt war, um eventuelle Kosten tragen zu können, wurde Taschengeld einbehalten und fertig. Wenn man Tiere haben möchte, muss man sich auch darum kümmern können und da gehören nunmal auch Kosten zu! Und falls dann alle Stricke reißen sollten Eltern dafür zuständig sein, sich um anfallende Kosten zu kümmern. :thumbsup: |
Da hast du aber sehr pädagogische Eltern! Die meisten (und ich zähle mich auch dazu) holen halt Kaninchen weil die Kinder so gerne welche möchten. Mir war damals zwar klar, dass am Ende die Kaninchen alle meine sein werden - ABER was da an Tierarztkosten auf einen zukommen können, das hätte ich mir im schlimmsten Albtraum nicht vorgestellt. Unsere Kaninchen sind insgesamt setzt so kurz vor der 4000 Euro Marke. Und wir haben das Geld auch nicht übrig, trotz regelmäßigem Einkommen. Was soll da jemand machen, der vielleicht arbeitslos wurde oder krank? Manche Dinge kann man nicht voraussehen. Sonst dürften ja nur noch Großverdiener Kaninchen halten. Denn welches Kind könnte innerhalb von 2 Jahren 4000 Euro vom Taschengeld bezahlen??? |
Ich habe doch geschrieben, dass zumindest Eltern dafür aufkommen sollen, wenn die Kinder sich total verrannt haben :hand: |
Schon klar, aber es gibt halt solche und solche Eltern:wink5: |
Da hast du natürlich recht! Aber jetzt ist ja erst einmal wichtig, dass sie sich ja wirklich bemüht :thumbsup: |
Hab Dir eine PN mit den Kontaktdaten geschickt! |
Danke für alle Ratschläge. Meinen Tierarzt habe ich noch nicht nach kosten gefragt. Ich weiß nur dass man zum messen das Messgerät braucht, die contourstreifen, die spritzen, das insulin und auch noch den flüssigen zucker (ich glaube glukose) falls sie unterzuckert. Mein arzt hat mir gesagt dass es nur durch spritzen behandelt werden kann. Meine mutter sieht das alles auch nicht mehr so negativ und vllt haben wir Glück und wir bekommen es nach der Hilfe von den pflegestellen alleine hin. Ich halte euch auf dem laufenden. Aber ich will nicht dass ihr euch hier streitet. Ich will nur eure Hilfe und jeden Kontakt den ihr kennt der uns helfen könnte. Lilly quält sich und uns läuft die zeit davon :-( |
Erstmal wollte ich nochmal einwerfen, dass ich es total toll finde, wie du dich für dein Kaninchen einsetzt :thumbsup:. Aber so oder so kommt natürlich auch viel Arbeit und Verantwortung auf dich bzw. euch zu. Mit dem Spritzen und Blutzucker messen ist es ja nicht getan. Ein diabeteskrankes Tier muss sehr genau und sehr engmaschig überwacht werden. Im Gegensatz zu einem Menschen kann es sich ja nicht selbst helfen, wenn es über- oder unterzuckert ist, sondern ist dabei völlig auf euch angewiesen. Und mit so etwas ist wirklich nicht zu spaßen. Solche Zustände werden sehr schnell lebensgefährlich. Das klingt jetzt sehr dramatisch und ernst und ich möchte dir nicht unnötig Angst machen, aber ich habe im eigenen Freundeskreis erlebt, wie schnell sowas gehen kann. Ein Freund seit Kindergartenzeiten von mir war Diabetiker (ansonsten kerngesund, nicht übergewichtig, gar nichts). Du merkst, ich schreibe "war". Er wurde nur 21 Jahre alt. Ich habe ihn an einem Tag noch mittags getroffen, ein bisschen gequatscht, das Übliche, alles normal. Abends wollte er noch mit ein paar Jungs weg, ging dann nach Hause (er lebte allein), legte sich ins Bett. Nachts hatte er einen hypoglykämischen Schock durch Unterzuckerung, er hat nicht schnell genug reagiert, bemerkt hat es sonst keiner (er wohnte ja allein) und er ist nicht mehr aufgewacht. Sein Mutter hat ihn zwei Tage später tot in seinem Bett gefunden, weil sie sich Sorgen machte, weil ihn keiner erreichen konnte. Diabetes klingt heute oft so nach beinahe harmloser Volkskrankheit, die mit ein bisschen Blutzuckermessen und Insulin getan ist. Das ist eine sehr ernste Erkrankung, die man nicht unterschätzen sollte. Egal ob bei Mensch oder Tier. |
Was ich aber nicht verstehe ist, wieso Lilly sich jetzt quält? Tut ihr momentan gar nichts? :confused: Eine Insulin-Therapie muss eingestellt werden, sowohl bei Mensch als auch bei Tier. Das bedeutet, dass Lilly für eine Zeit in eine Tierklinik muss, um den Diabetes unter professioneller Überwachung mit dem Insulin einzustellen. Das könntet ihr ja schonmal in die Wege leiten?! |
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Der Glucosewert ist beim TA extrem hoch, aufgrund von Streß und daher nicht aussagekräftig. Am besten kaufst Du Dir ein Meßgerät und checkst das selber zu Hause in Ruhe oder Du suchst Dir einen TA der ins Haus kommt. Diabetes ist sehr selten bei Kaninchen! Diese Verdachtsdiagnose sollte unbedingt überprüft werden! |
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