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Kommt auch auf die Fütterung an, dazu die Hitze...was fütterst du denn? |
Hallo tici! Ich freu mich für dich mit =) Ich hoffe da geht alles gut aus. (Das "Heh." in meinem Beitrag war im übrigen kein "HEH :mad:" sonderne in "heh. :blush5:" weil ich mich verlesen habe und dich beschuldigte... daher musst du dich auch überhaupt nicht entschuldigen! Meine Mama ist im übrigen immer total unbegeistert, wenn ich mich für meine Kaninchen einsetze. Aber stand mir damals zu meiner Taschengeld und führerscheinlosen Zeit immer bei. Das ist sehr wichtig. Das ein Kaninchen ausgerechnet Diabetes bekommt ist natürlich was. Ok, es gibt noch genug andere Krankheiten, mit der jeder Besitzer rechnen muss. Ob er das nun weiß oder nicht, ist mal dahin gestellt. Ich hatte damals beim Kauf meines ersten Kaninchens keine Ahnung von Kaninchenkrankheiten! Nitis geposteten Artikel von der Internetseite würde ich mir auch noch einmal durchlesen. Schaden kann es sicherlich nicht :hand: Nun heißt es Daumendrücken, dass bei euch alles gut geht. Wäre schön zu erfahren, wie es weitergeht. |
Ich finde auch, 100ml ist relativ, hängt wie Hasis sagt von der Fütterung ab oder auch von der Natur des Tieres. Manche trinken mehr, manche weniger. Wurden die Zähne überprüft? Sollte sich die Trinkmenge in relativ kurzer Zeit deutlich erhöht haben, sollte man auch daran denken. |
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Zum viel trinken hab ich auch noch was: Meine Lilly (zufall) Hat irgendwann MENGEN - richtige MENGEN getrunken. 3 Tage später ist sie durch Gehege gewackelt. Am gleichen Tag Hinterbeinlähmung. Beim Tierarzt Durchfall. Extremer Blähbauch. Hatte sich davon nicht erholt, sie war auch schon 9 Jahre. Vielleicht hatte sie auch Diabetes? Wobei Blutwerte und Urinwerte waren unauffällig... Das Beste wäre wohl wirklich, sich mit jemanden zusammenzutun, der viel Ahnung hat. Ich hoffe, die Pflegestelle kann dir helfen - wenn es auch nur eine Beratung ist, oder ein Hand-in-Hand Hilfe, mit der du den Umgang mit der Krankheit lernst. Oder nochmal ein Tierarzt-Check, um die Diagnose nochmal genau zu überprüfen. Eine zweite Tierarztmeinung ist manchmal nicht verkehrt. Da ist man dann immer auf der sicheren Seite. =) Zitat:
Super ^_^ |
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Hast du dich denn schon genau mit der Erkranung und den Folgen für deine Lilly auseinandergesetzt? Weißt du, was im Körper von Lilly passiert? Weißt du wie eine Therapie genau ablaufen würde? Zitat:
Kinder kaufen sich Haustiere oder bekommen diese geschenkt, ohne dass die Eltern sich auch nur eine Minute Gedanken darüber machen, was für Kosten entstehen können. Auch bei der Behandlung eines Kaninchens kommt es ruckzuck in einen 3-stelligen Bereich. Und dazu braucht es nichtmal einen Diabetes... Bei solchen Kosten heißt es dann "Das kann ich nicht zahlen" :rolleyes: Du bemühst dich sehr um die Maus, dass ist klar. Aber leider muss man diesen Punkt nunmal auch ansprechen. Wenn wir aber gerade bei Kosten sind... Hat der TA dir denn gesagt, was eine Insulintherapie monatlich kosten würde? |
Leute, seid doch nicht immer so schnell mit dem "Verurteilen"!! Wart ihr nie Kinder? Seid ihr finanziell nie von euren Eltern abhängig gewesen? Wie soll ein Kind vom Taschengeld teure Medikamente kaufen können? Wieviel Taschengeld habt ihr eigentlich bekommen?:confused: Meines hätte früher nie im Leben gereicht, ein Tier behandeln zu lassen. Habt ihr euch immer gegen eure Eltern durchsetzen können? Dann seid ihr echt zu beneiden! Und ich kenne Tierärzte, die sind immer schnell mit dem Einschläfern dabei:mad: |
Na ja, ich bekam meine ersten Kaninchen mit 10, und ich musste nichts vom Taschengeld bezahlen. Die Haltung war nach damaligen Maßstäben normal (Käfig und Trockenfutter), es kamen unverhofft Junge weil es doch nicht zwei Weibchen waren, meine Häsin ist später an Fliegenmaden gestorben trotz langer, intensiver Behandlung, und geimpft wurde auch jedes Jahr zweimal. Das haben meine Eltern alles gezahlt, aber die haben auch die Einstellung, dass Kinder zwar mit Tieren großwerden sollten, aber dass die Verantwortung für alles stets beim Erwachsenen liegt. Das ist aber nicht das Problem der hier teils (und in diesem Thread besonders) betroffenen User, sonderen das von deren Eltern... und wir können da leider wenig ausrichten, denn die Eltern erreichen wir nicht. Oder zumindest nur selten. Zum Einschläfern: gerade bei Kaninchen und anderen Kleintieren sind TÄ schnell mit dem Einschläfern dabei, trotzdem ist es verboten, ein gesundes Tier ohne triftigen Grund zu töten. |
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Es ist kein vorschnelles Urteil. Sie hat das schließlich selbst geschrieben. Außerdem habe ich ganz deutlich ausgedrückt, dass ich es gut finde, dass sie sich so bemüht. Und zur Frage ob wir nie Kinder waren - Oh doch, bin ja schließlich erst zwanzig. Aber mir wurde von vornerein der verantwortungsvolle Umgang mit Tieren beigebracht. Sprich, wenn mein Sparbuch nicht soweit gedeckt war, um eventuelle Kosten tragen zu können, wurde Taschengeld einbehalten und fertig. Wenn man Tiere haben möchte, muss man sich auch darum kümmern können und da gehören nunmal auch Kosten zu! Und falls dann alle Stricke reißen sollten Eltern dafür zuständig sein, sich um anfallende Kosten zu kümmern. :thumbsup: |
Da hast du aber sehr pädagogische Eltern! Die meisten (und ich zähle mich auch dazu) holen halt Kaninchen weil die Kinder so gerne welche möchten. Mir war damals zwar klar, dass am Ende die Kaninchen alle meine sein werden - ABER was da an Tierarztkosten auf einen zukommen können, das hätte ich mir im schlimmsten Albtraum nicht vorgestellt. Unsere Kaninchen sind insgesamt setzt so kurz vor der 4000 Euro Marke. Und wir haben das Geld auch nicht übrig, trotz regelmäßigem Einkommen. Was soll da jemand machen, der vielleicht arbeitslos wurde oder krank? Manche Dinge kann man nicht voraussehen. Sonst dürften ja nur noch Großverdiener Kaninchen halten. Denn welches Kind könnte innerhalb von 2 Jahren 4000 Euro vom Taschengeld bezahlen??? |
Ich habe doch geschrieben, dass zumindest Eltern dafür aufkommen sollen, wenn die Kinder sich total verrannt haben :hand: |
Schon klar, aber es gibt halt solche und solche Eltern:wink5: |
Da hast du natürlich recht! Aber jetzt ist ja erst einmal wichtig, dass sie sich ja wirklich bemüht :thumbsup: |
Hab Dir eine PN mit den Kontaktdaten geschickt! |
Danke für alle Ratschläge. Meinen Tierarzt habe ich noch nicht nach kosten gefragt. Ich weiß nur dass man zum messen das Messgerät braucht, die contourstreifen, die spritzen, das insulin und auch noch den flüssigen zucker (ich glaube glukose) falls sie unterzuckert. Mein arzt hat mir gesagt dass es nur durch spritzen behandelt werden kann. Meine mutter sieht das alles auch nicht mehr so negativ und vllt haben wir Glück und wir bekommen es nach der Hilfe von den pflegestellen alleine hin. Ich halte euch auf dem laufenden. Aber ich will nicht dass ihr euch hier streitet. Ich will nur eure Hilfe und jeden Kontakt den ihr kennt der uns helfen könnte. Lilly quält sich und uns läuft die zeit davon :-( |
Erstmal wollte ich nochmal einwerfen, dass ich es total toll finde, wie du dich für dein Kaninchen einsetzt :thumbsup:. Aber so oder so kommt natürlich auch viel Arbeit und Verantwortung auf dich bzw. euch zu. Mit dem Spritzen und Blutzucker messen ist es ja nicht getan. Ein diabeteskrankes Tier muss sehr genau und sehr engmaschig überwacht werden. Im Gegensatz zu einem Menschen kann es sich ja nicht selbst helfen, wenn es über- oder unterzuckert ist, sondern ist dabei völlig auf euch angewiesen. Und mit so etwas ist wirklich nicht zu spaßen. Solche Zustände werden sehr schnell lebensgefährlich. Das klingt jetzt sehr dramatisch und ernst und ich möchte dir nicht unnötig Angst machen, aber ich habe im eigenen Freundeskreis erlebt, wie schnell sowas gehen kann. Ein Freund seit Kindergartenzeiten von mir war Diabetiker (ansonsten kerngesund, nicht übergewichtig, gar nichts). Du merkst, ich schreibe "war". Er wurde nur 21 Jahre alt. Ich habe ihn an einem Tag noch mittags getroffen, ein bisschen gequatscht, das Übliche, alles normal. Abends wollte er noch mit ein paar Jungs weg, ging dann nach Hause (er lebte allein), legte sich ins Bett. Nachts hatte er einen hypoglykämischen Schock durch Unterzuckerung, er hat nicht schnell genug reagiert, bemerkt hat es sonst keiner (er wohnte ja allein) und er ist nicht mehr aufgewacht. Sein Mutter hat ihn zwei Tage später tot in seinem Bett gefunden, weil sie sich Sorgen machte, weil ihn keiner erreichen konnte. Diabetes klingt heute oft so nach beinahe harmloser Volkskrankheit, die mit ein bisschen Blutzuckermessen und Insulin getan ist. Das ist eine sehr ernste Erkrankung, die man nicht unterschätzen sollte. Egal ob bei Mensch oder Tier. |
Was ich aber nicht verstehe ist, wieso Lilly sich jetzt quält? Tut ihr momentan gar nichts? :confused: Eine Insulin-Therapie muss eingestellt werden, sowohl bei Mensch als auch bei Tier. Das bedeutet, dass Lilly für eine Zeit in eine Tierklinik muss, um den Diabetes unter professioneller Überwachung mit dem Insulin einzustellen. Das könntet ihr ja schonmal in die Wege leiten?! |
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Der Glucosewert ist beim TA extrem hoch, aufgrund von Streß und daher nicht aussagekräftig. Am besten kaufst Du Dir ein Meßgerät und checkst das selber zu Hause in Ruhe oder Du suchst Dir einen TA der ins Haus kommt. Diabetes ist sehr selten bei Kaninchen! Diese Verdachtsdiagnose sollte unbedingt überprüft werden! |
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