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| Auch Kaninchen haben Charakter. Und die einen sind forsch, die anderen schüchtern. Meine drei sind alle unterschiedlich. Die Jüngste ist ein Tollpatsch, hängt mit der Nase grundsätzlich immer überall drin und lässt sich auch anfassen, zumindest am Rücken und am Kopf. Am Bauch und an den Seiten ist sie hochempfindlich, das mag sie nicht. Die ältere Dame lässt sich gern kraulen, anfassen, streicheln, schlabbert mich immer ab. Der Herr dagegen ist total schüchtern und ängstlich, er lässt sich nur ganz ganz vorsichtig am Köpfchen streicheln, wenn es Sämereien gibt. Sonst nicht. Er ist auch "langsamer" als die Damen, er schleicht sich an immer dieselben Dinge immer und immer wieder vorsichtig an, als hätte er sie noch nie gesehen... ich hab schon Kaninchen-Alzheimer vermutet. ![]() Das kann man versuchen, zu ändern, aber oft bringt es nichts. Kaninchen sind ja auch eher Beobachtungs- als Kuschel- oder Streicheltiere... Dass sie ihn rammelt kann mit Frühlingsgefühlen zu tun haben.
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| Das klingt alles ganz normal, wie NiTi schreibt, sind Kaninchen verschieden, die einen frech und zutraulich, die anderen eher scheu und zurückhaltend. Ihr solltet akzeptieren, das er keinen Körperkontakt zu euch will und ihn nicht bedrängen, falls ihr das tut, das liest man aus deinem Post raus. Wenn ihr aufhört, den Kleinen unbedingt zutraulich machen zu wollen, ihn zu streicheln, obwohl er das gar nicht will und ihn so nehmt, wie er ist, dann wird auch er "lockerer" werden, das merkt er an eurer Körperhaltung. Kaninchen sind keine Streicheltiere, es gibt nur wenige Kaninchen, die das wirklich gerne mögen. Ich habe 10 Kaninchen und nur eines ist dabei, das sich anfassen lässt, obwohl alle schon von klein auf bei mir sind, 5 davon sind sogar hier geboren. ![]()
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| Hallo und vielen Dank für die Antworten aber bedrängt wird der Kleine überhaupt nicht. Ich versuch ihn zwar manchmal zu berühren oder streicheln, aber wenn er es nicht will, wird er sofort in Ruhe gelassen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich ihn mal gegen seinen Willen hochgehoben und auf den Balkon gesetzt habe. Hätte ich das nicht gemacht, hätte er wahrscheinlich heute noch Angst auf den Balkon zu gehen. Nun hüpft er jeweils voller Freude auf den Balkon, sobald die Türe offen ist. Es hat also, denke ich, in gewissen Fällen auch Vorteile, wenn er mal etwas gegen seinen Willen tun muss, damit er es lernt. Aber wie gesagt, sonst wird er zu nichts bedrängt oder gezwungen. Wir haben uns damit angefreundet, dass er halt eher schüchtern ist. Sowieso werden die beiden mehr beobachtet als dauernd gestreichelt. Also keine Angst. Ich glaube, die beiden haben bei uns ein wirklich schönes Leben und dürfen Privilegien geniessen, wie sonst kaum ein Haushase. Ich wollte halt nur wissen, was man vielleicht noch tun könnte, um den Kleinen etwas zutraulicher zu machen. Und ob das normal ist, dass er so schüchtern ist aber dann scheint das ja tatsächlich der Fall zu sein. ![]()
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