Es gibt durchaus auch Bereiche wo eine unbeaufsichtigte freie Gartenhaltung auch tagsüber nicht machbar ist, obwohl ein Grundstück zur Verfügung steht. Zum Beispiel, weil man einen jagdwütigen und nicht zu vertreibenden Kater in der Nachbarschaft hat der liebend gerne Kaninchen jagt

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Die Sinneseindrücke sind draußen vielfältiger. Dabei darf man nicht vergessen, dass Kaninchen einen ausgezeichneten Geruchssinn haben. Draußen trägt ihnen der Wind Geruchsspuren zu die ihnen drinnen entgehen. Meine Kaninchen waren draußen ausgeglichener und gleichzeitig aufmerksamer - ich habe den Vergleich, da ich von Innen- auf Außenhaltung umgestellt habe.
Generell würde ich Außenhaltung bevorzugen, soweit nicht Fellstruktur oder Erkrankungen dagegen sprechen. Aber es gibt durchaus Fälle, wo selbst eine Gehegehaltung draußen trotz vorhandenen Grundstücks nicht sinnvoll ist weil die Tiere zu gefährdet sind.
Es muss also jeder abwägen, wo die Tiere am besten aufgehoben sind. Das sollte im Vordergrund stehen. Nur weil man als Halter die Innenhaltung vielleicht als bequemer empfindet, sollte man ihr aber nicht den Vorzug geben. Als Halter muss man da zurück stehen. Nur Gründe die von den Tieren selbst oder den möglichen Unterbringungsorten draußen ausgehen sind wirklich maßgeblich.
Übrigens ist Außenhaltung auch gut für den Halter

Ganz im Ernst - während meiner Außenhalterzeit war ich robust, wenig infektanfällig, wetterfest und außerdem psychisch besser drauf im Winter, weil ich trotz des Wetters regelmäßig dem natürlichen Licht ausgesetzt war ohne dass Fensterscheiben seine positive Wirkung beeinträchtigten. Und ich merke jetzt, dass mir etwas fehlt. Ich glaube ich muss mir allein schon aus gesundheitlichen Gründen irgendwann wieder Nins anschaffen

Man wird gezwungen, etwas für sein Wohlbefinden zu tun.