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Madzia 09.02.2014 15:49

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607677)
Hallo!

Das ergibt natürlich Sinn. Aber ich denke nicht, dass Leute, die ein Tier vom Züchter wollen, ein Tier aus dem Tierheim nehmen würden. Außerdem sind die Anforderungen, die Tiere odsr Tierschutzorganisationen stellen, wirklich verdammt hoch. Eine Bekannte von uns wollte ein Kaninchen aus dem Tierheim holen. Die haben ihr keins vermittelt, weil sie angeblich zu wenig Platz hätte. Sie hat aber ein ziemlich großes Außengehege, in dem locker noch ein bis zwei Tiere mehr Platz gehabt hätten. Da ist es, wie ich finde, kein Wunder, dass die Tiere dort so lange bleiben.
Außerdem weiß man ja nie, wo die Tiere her kommen, was sie schon alles durchgemacht haben usw.
Man weiß nie, ob sie mit bereits vorhandenen Tieren klar kommen würden. Und am Ende gibt man sie wieder zurück, weil die VG nicht hinhaut. Purer Stress für die Tiere.
Klar kann es auch klappen. Aber ich finde trotzdem, wenn man sich gleich zwei Geschwister aussucht, die gut sozialisiert sind, ist es wesentlich entspannter für den Besitzer. Das ist doch besser, als wenn sie dann wegen Überforderung von unwissenden Haltern wieder ins Tierheim zurückgegeben werden.
So sehe ich das jedenfalls.

Liebe Grüße,
Annika

Ob es bei Geschwistern leichter ist, weiß ich nicht, ich hatte nich nie welche :p . Aber von Tierheimen mit zu hohen Voraussetzungen hab ich auch schon gehört und ich muss sagen, dass ich es auch nicht wirklich verstehe. Es muss natürlich welche geben, aber es soll tatsächlich Tierheime geben, die es gern mal übertreiben. Bei uns in den Tierheimen sind die Voraussetzungen sogar recht weit runter geschraubt (mind. 1 Partner, Käfig ist ok, aber mit täglichem Freilauf)

Wo die Tiere her kommen weiß man tatsächlich nicht, aber mir persönlich ist das auch egal. In einem TH kann man trotz unbekannter Vorgeschichte oft viel mehr über den Charakter eines Tieres erfahren. Gerade weil die Tiere dort oft lange untergebracht sind und die Pfleger das Tier somit besser kennen lernen. Über ein junges Kaninchen vom Züchter kann man nur sagen, wer die Eltern sind und wie das Kaninchen jetzt gerade ist. Denn vor allem Kaninchen können sich sehr stark verändern. Dann wird schnell mal aus einer Schlaftablette ein Energiebündel.

janaundeddy 09.02.2014 16:18

Das klingt alles wie dieser Fall, wenn Menschen sagen "Ach das wird schon" und
"ich krieg das hin" und "ich mach mir erst Sorgen, wenn es soweit ist".
Du verhälst dich momentan wie ein Kind, das nicht einsehen will, dass manches halt nicht geht. Hör mal, das könnten bei zwei Weibchenn 10 Jungen werden! Und du hast eh schon acht! Irgendwo muss doch auch schluss sein...also ehrlich....
Du bist erst 14. Die Kaninchen werden wie gesagt vllt. 30qm sicheres Gehege brauchen, Futter, und sonstige Kosten werden anfallen! Wieso verstehst du das denn nicht? Du bist noch von deinen Eltern abhängig. Sind die einverstanden mit den Kosten und dem gehegebau eines so großen geheges???
Hier sind nochmal meine Fragen:

-Hast du genug Platz? 25-30 qm mindestens)
-Genug Geld für Impfungen (ca.20-30 Euro pro Nase), Kastrationen(die können gleich mal 60 Euro kosten pro Nase, kommt auf den TA an), mögliche Krankheiten (Wenns schlecht läuft kanns gleich mal über 200 Euro werden, was wenn zwei oder drei Tiere gleichzeitig krank sind?)
-Geld für Futter und Sonstiges? Wie Stroh und Heu (Kommt drauf wann wo du es kaufst,bei Händlern wie Fressnapf etc. können das bei keine Ahnung 10 Nins im Monat VIEL werden), Gemüse, Obst etc. im Winter )bei 10 Nins 50 Euro im Monat ungefähr).


Wenn du auch nur eine mit Nein beantwortest, dann lass es. Und wenn du eine mit Ja beantworten kannst, dann sag mir bitte wie.

Lies dir bitte alle Beitrge hier in Ruhe nochmal durch, ich glaube, du hast einiges überlesen.

Annika6799 09.02.2014 16:19

So meinte ich das gar nicht. Ich meinte bloß, dass unerfahrene Kaninchenhalter eher Probleme mit den Tierheimtieren haben könnten. Vor allem, weil die VG ja verdammt viel Geduld und auch Nervenstärke bedarf. Und viele Leute haben das halt nicht.
Außerdemist doch nicht gesagt, dass die Leute, die jetzt beispielsweise von mir ein Kaninchen haben, sich nicht noch welche aus dem Tierheim holen würden. Und wie ich oben schon geschrieben habe,die Tierheim wollen einem die doch gar nicht vermitteln. Würden sie die Ansprüche ein wenig runterschrauben, würden sicher tausende Tiere mehr ein Zuhause finden.

Es wird doch aber auch immer gesagt: Tiere sind genauso viel wert, wie Menschen. Warum regt sich dann niemand drüber auf, dass Kinder in Kinderheimen leben müssen und sie keiner adoptiert? Ist doch genau das Gleiche wie mit dem Tierheim!
Menschen bekommen doch trotzdem selber Kinder, obwohl so viele im Kinderheim sind. Und das ist in Ordnung?

Blumenkind 09.02.2014 16:22

Ich glaube nicht, dass man Kinder in Kinderheimen mit Tieren aus Tierheimen vergleichen kann. ( Ich bin Kindergärtnerin und weiß wo von ich rede)
Lies dir bitte die Kommentare über deinem durch.
LG

Annika6799 09.02.2014 16:27

Also, wie gesagt.
Wir haben einen großen Garten.
Impfungen übernehmen die Käufer, da die Kleinen noch den Impfschutz der Mutter bis zur 12. Woche tragen und ich sie mit 10 Wochen abgebe.
Katrationen übernehmen auch die Käufer. War bisher allerdings nicht nötig, da ich nur Mädchen hatte.
Stroh und Heu bekomme ich kostenlos vom Landwirt in unserem Dorf.
Für genug Futter ist auch gesorgt. Wie gesagt, sie bekommen hauptsächlich Gras/Wiese und Gemüse. Zweige und Blätter kann ich mir auch immer kostenlos holen.
Bei Tierarztkosten unterstützen mich meine Eltern.

Dass ich mich wie ein Kind benehme, kann schon sein. Ich bin ja auch noch eins.

Kreusa 09.02.2014 16:28

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607696)
Es wird doch aber auch immer gesagt: Tiere sind genauso viel wert, wie Menschen. Warum regt sich dann niemand drüber auf, dass Kinder in Kinderheimen leben müssen und sie keiner adoptiert? Ist doch genau das Gleiche wie mit dem Tierheim!
Menschen bekommen doch trotzdem selber Kinder, obwohl so viele im Kinderheim sind. Und das ist in Ordnung?

Der Vergleich hinkt zwar etwas und hat mit diesem Thema hier überhaupt nichts zu tun, aber "nein", es ist auch nicht "in Ordnung", dass so viele Kinder in Kinderheimen leben müssen.
Hast du dich mal über das Thema Adoption informiert? Oder welche hohen Ansprüche an Pflegefamilien gestellt werden? Was Menschen, die ein Kind adoptieren wollen, alles für Hürden durchlaufen müssen, bis sie das dürfen, falls sie es trotz allem dann überhaupt dürfen und ihnen nicht z.B. aus ihrer sexuellen Orientierung, ihrem Job oder ihrem Alter ein Strick gedreht wird? Da ist es nicht damit getan in ein Heim zu marschieren und sich ein Kind auszusuchen. Bei weitem nicht.
Also bitte keine Vergleiche damit ohne sich zu informieren.

Kreusa 09.02.2014 16:43

^^ Ganz abgesehen davon, dass das was du treibst nicht dem entspricht, dass zwei Menschen ein Kind bekommen und das großziehen, während Kinder im Heim sitzen, sondern eher dem Fall, dass zwei Menschen einen Haufen Kinder bekommen und die dann jedes mal zur Adoption freigeben, statt sich selbst darum zu kümmern. Du behältst die Würfe ja nicht, sondern gibst sie ab.

janaundeddy 09.02.2014 16:54

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607703)
Also, wie gesagt.
Wir haben einen großen Garten.
Impfungen übernehmen die Käufer, da die Kleinen noch den Impfschutz der Mutter bis zur 12. Woche tragen und ich sie mit 10 Wochen abgebe.
Katrationen übernehmen auch die Käufer. War bisher allerdings nicht nötig, da ich nur Mädchen hatte.
Stroh und Heu bekomme ich kostenlos vom Landwirt in unserem Dorf.
Für genug Futter ist auch gesorgt. Wie gesagt, sie bekommen hauptsächlich Gras/Wiese und Gemüse. Zweige und Blätter kann ich mir auch immer kostenlos holen.
Bei Tierarztkosten unterstützen mich meine Eltern.

Dass ich mich wie ein Kind benehme, kann schon sein. Ich bin ja auch noch eins.

Mit einem großen Garten ist es nicht getan. Du brauchst ein komplett Marder und Fuchssicheres Gehege fürTag und Nacht.
Und nehmen wir an es weden 10 Junge. Wie und wo willst du denn ALLE unterbringen, damit sie garantiert und absolut kaninchengerecht leben???
Und du schreibst, sie bekommen Gemüse. Du denkst scheinbar nicht daran, dass auch Gemüse Geld kostet:rolleyes:
Und würden dich deinen Eltern auch bei 500-600 Euro TA Kosten unterstützen?
So, und jetzt hätte ich gerne einen Grund, warum du Jungen willst. Und bitte nicht sowas wie "Babys sind süß".

Und das mit dem Kind meine ich ja dass du dich wie ein kleinesKind verhältst, das nicht das bekommt was es will und den Grund dafür nicht einsehen kann:rolleyes:

Striezel&Pauli 09.02.2014 17:12

Hallo Leute,
Mein eines Kaninchen ist ein Angora-Mix Kaninchen und stammt aus dm TH. Es ist sehr viel Arbeit das Kaninchen regelmäßig zu bürsten.Da meine Kaninchen draußen leben kann ich sie nicht immer scheren weil es für das Tier dann zu kalt wird. Ich empfehle dir darauf zu achten sie immer regelmäßig zu bürsten. Denn auch wenn man regelmäßig bürstet entstehen Verfilzungen.

Annika6799 09.02.2014 17:22

Die Tierheime haben auch verdammt hohe Ansprüche. Vielleicht nicht ganz so krass, wie Kinderheime.

Blumenkind 09.02.2014 17:32

Hör bitte auf Kinderheime mit Tierheimen zu vergleichen.

Madzia 09.02.2014 17:36

Seid doch nicht gleich so pampig, Leute! Damit verschreckt ihr die Userin doch nur!

@annika6799, du kannst ein TH bei Weitem nicht mit einem Kinderheim vergleichen. Es gibt durchaus Menschen, die den Wunsch hegen ein EIGENES Kind zu bekommen und nicht in der Lage wären, ein fremdes genau so zu lieben. Beim Tier ist das ja anders. Jedes Tier, das du bekommst ist der Nachwuchs eines anderen Tieres, nicht dein Eigenes ;)


Hast du dich in mehreren Tierheimen erkundigt? Nicht in allen sind die Ansprüche so hoch. Und wenn du mal bei Ebay Kleinanzeigen vorbei schaust, findest du etliche Anbieter, die ihre Kaninchen einfach nur los werden wollen, ohne auch nur die geringsten Ansprüche zu stellen.

Angora-Angy 09.02.2014 17:45

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607703)
Also, wie gesagt.
Wir haben einen großen Garten.
Impfungen übernehmen die Käufer, da die Kleinen noch den Impfschutz der Mutter bis zur 12. Woche tragen und ich sie mit 10 Wochen abgebe.
Katrationen übernehmen auch die Käufer. War bisher allerdings nicht nötig, da ich nur Mädchen hatte.
Stroh und Heu bekomme ich kostenlos vom Landwirt in unserem Dorf.
Für genug Futter ist auch gesorgt. Wie gesagt, sie bekommen hauptsächlich Gras/Wiese und Gemüse. Zweige und Blätter kann ich mir auch immer kostenlos holen.
Bei Tierarztkosten unterstützen mich meine Eltern.

Dass ich mich wie ein Kind benehme, kann schon sein. Ich bin ja auch noch eins.

Was du vorhast, ist KEINE Zucht! Zucht beinhaltet, sich ein Ziel zu definieren, also z.B. eine bestimmte Farbe oder - was bei Teddys sehr sinnvoll wäre - dass das Fell pflegeleichter wird und nicht mehr filzt, so dass die Tiere es allein pflegen können. Dieses Zuchtziel zu verfolgen, inkl. Auswahl der Zuchttiere und Ausselektieren der Nachzuchttiere, die dich nicht voranbringen, ist dann ZUCHT. Dem Ziel kannst du aber nicht näherkommen, wenn du die Jungen mit 10 Wochen weggibst. Du musst sie aufziehen, bis du ihr Erwachsenenfell und ihren Gesundheitszustand (Zähne etc.) beurteilen kannst. Dann suchst du dir die wenigen Tiere heraus, die zur Weiterzucht genommen werden, und die restlichen musst du irgendwie unterbringen. Da ein Züchter mit einer so jungen, überhaupt nicht durchgezüchteten Rasse sehr viel "Ausschusstiere" haben wird, die auch nie eine vernünftige Lebensqualität haben werden (Filz etc.) ist der einzige vernünftige Weg, diese Ausschusstiere loszuwerden, die Schlachtung. Ich persönlich halte es, wie schon oben erwähnt, für tierfreundlicher, ein "verkorkstes" Tier, das sein Leben lang nie wirklich zurechtkommen wird, zu schlachten, als es an Tierfreunde zu vermitteln, die ihrerseits immense Kosten haben werden. Das ist nicht Sinn und Zweck zielgerichteter Rassezucht! Gerade bei Teddys wirst du viele Generationen brauchen, um deinem Ziel "pflegeleichtes Fell" näherzukommen, du wirst die Tiere auswählen müssen, die noch am besten sind, aber auch die werden noch weit entfernt vom Ziel sein und viel Pflege brauchen. Bis die Deutschen Angora auf dem heutigen Stand waren (nämlich ohne Bürsten auszukommen) hat es etwa 50-60 JAHRE gedauert!!! Und das hat nicht eine einzelne 14jährige vollbracht! Wenn du WIRKLICH Interesse an der Rassezucht hast, such dir einen Zuchtverein, lass dich beraten und fang mit einer bereits gut stabil gezüchteten Rasse an, erstmal Erfahrungen zu sammeln, bevor du dich an die Neuerzüchtung einer Rasse wagst, die aus allem Möglichen bunt zusammengewürfelt ist und den Namen Rasse noch gar nicht verdient.

Annika6799 09.02.2014 18:04

Mein Gott, Leute! Ich will doch gar nicht züchten! Einen einzigen Wurf, vielleicht zwei. Und auch nicht beide auf einmal. Danach wird Findus kastriert und es wird keine weiteren Würfe geben.
Ich habe auf mehreren Tierheim-Websides geschaut. Aber wenn man, wie ich, gerne Teddys haben möchte, hat man bei den meisten echt schlechte Karten. Da sind hauptsächlich normale Zwergkaninchen und Löwenköpfe.
Meine Eltern würden mit mir auch nicht so weit fahren. Das Gleiche gilt für Kaninchen bei Ebay Kleinanzeigen oder dem Heißen Draht.
Zu Findus wären meine Eltern mit mir auch nicht gefahren. Deshalb kam er ja mit dem Tierversand.

Madzia: Danke, dass du mich nicht fertig machst :-)

Ich kann eure Einwände durchaus verstehen, aber jemand, der ein gesundheitlich einwandfreies Tier vom Züchter will, wird auch keines aus dem Tierheim nehmen.
Viele Tiere aus dem Tierheim sind krank, was auch der Grund war, weshalb sie abgegeben wurden.
Das Risiko besteht bei Züchtern zwar auch, aber wenn man mit Tieren züchtet, die gesund sind und auch gesunde Vorfahren haben, ist das Risiko doch viel geringer.

Kreusa 09.02.2014 18:05

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607767)
Ich kann eure Einwände durchaus verstehen, aber jemand, der ein gesundheitlich einwandfreies Tier vom Züchter will, wird auch keines aus dem Tierheim nehmen.
Viele Tiere aus dem Tierheim sind krank, was auch der Grund war, weshalb sie abgegeben wurden.
Das Risiko besteht bei Züchtern zwar auch, aber wenn man mit Tieren züchtet, die gesund sind und auch gesunde Vorfahren haben, ist das Risiko doch viel geringer.

Immer diese Vorurteile... :rolleyes:

janaundeddy 09.02.2014 18:09

Zitat:

Einen einzigen Wurf, vielleicht zwei.
Einen guten Grund dazu habe ich immer noch nicht gehört.

Kreusa 09.02.2014 18:16

Ich verstehe jeden, der zum Züchter geht, weil er genetisch gesunde Tiere möchte. Aber die Chance die bei einer 14jährigen zu finden, die nur so aus Jux und weil Teddys so süß sind mal Junge produziert ist geringer, als im Tierheim gesunde Tiere zu bekommen. Die werden nämlich in der Regel im Tierheim untersucht und man wird (falls vorhanden) auf Krankheiten hingewiesen und kann sich informiert entscheiden, ob man das auf sich nehmen möchte.

Lady_Dynamite 09.02.2014 18:19

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607740)
Die Tierheime haben auch verdammt hohe Ansprüche. Vielleicht nicht ganz so krass, wie Kinderheime.

Wenn du selber Kaninchen, Hamster, Katzen oder Hunde gebären kannst, reden wir nochmal drüber.

Blumenkind 09.02.2014 18:21

Es geht hier nicht um fertig machen.
Es geht darum, dass du ohne Vorwissen einfach mal deine Kaninchen verpaaren willst.
Lass die Finger bitte von sowas!
Du bist 14 und kannst wirklich andere Sachen machen!
Angora-Angy ist Züchterin und weiß was es bedeutet zu züchten.
Das was du vorhast ist vermehren und kein züchten!

Fluffys 09.02.2014 18:51

Wegen Leuten wie dir sind die Tierheime und Notstationen voll,alle wolle nur 1 ,2 Würfe weil Babys ja soo süß sind. Fast alle Kaninchen wandern durch mehrere Hände weil den meisten Leuten die Lust schnell vergeht.

Und meistens haben die Leute später Probleme wenn sie beim Züchter oder Zooladen kaufen weil in der Regel 2 Weibchen gekauft werden die sich meist ab der Pubertät nicht mehr verstehn (dann wird ein Weibchen abgegeben wegen "Unverträglichkeit" und das andere bleibt ein Leben lang allein)
Viele Züchter informieren die Käufer genauso schlecht wie die Verkäufer in Zoogeschäften weil es einfach ums verkaufen geht.

Und wenn man schon vermehrt sollte man Rammler nur frühkastriert abgeben. Sonst kommt der nächste auf die Idee vielleicht nur 1,2 Würfe zu haben und das ganze fängt von vorne an! Aber natürlich machen das die wenigsten weil sie dann Geld in ihre Tiere investieren müssten und die Chancen schlechter stehen dass einem Käufer den gesamten Preis für eine Kastration wieder zurück bezahlen!

Man vermehrt keine Tiere aus Spaß und du hast offensichtlich keine Kenntnisse über Zucht und Genetik,oder was ist dein Zuchtziel? Eigentlich doch nur Babys haben? Warum nimmst du nicht eine trächtige Notfallhäsin auf und ziehst deren Junge groß wenn es nur darum geht Babys zu haben? Schau dich doch bitte mal in den ganzen Kaninchenforen um wiieviele Kaninchen Plätze suchen,auch Babys und es ist einfach irrsinnig schwer wirklich artgerechte Plätze zu finden.
Und dass Tierheime sehr streng sind mit der Abgabe kann ich nicht bestätigen,die meisten Kaninchen werden nach wie vor in Käfighaltung vermittelt wenn man nur versichert dass sie auch Auslauf bekommen,abgesehn davon finden selten Vorkontrollen bei Kleintieren statt. Wenn ein Tierheim "streng" ist werden sie sicher auch nur die typischen 2-3m² pro Tier verlangen und das sollte jedem Kaninchen zustehen.
Wieviel Platz haben die Tiere bei dir? Unter einem "großen" Garten kann man sich ja leider nicht viel vorstellen,wie groß ist dein Gehege und wieviele Tiere sitzen da drin? Und von deinen letzten Würfen haben alle Tiere einen Platz bekommen wo auch jedes Tier mindestens 2-3m² zur Verfügung hat?
Also ich hoffe sehr du überlegst dir das nochmal ob das unbedingt sein muss.


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