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Kaninchen und Hund auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 31.01.2014
Beiträge: 2
Sonne5 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 17:27

Kaninchen und Hund


Hallihallo

Wir haben ein kleines Problemchen... Unser Hund akzeptiert unsere Kaninchen nicht.
Ich schildere euch mal die Situation.
Wir haben einen verwöhnten Yorkshire Terrier, welcher keine Kaninchen akzeptiert. Gestern haben wir uns ein 9 Wochen junges Kaninchen angeschafft, das im Garten leben wird. Da unser Hund oft in den Garten geht, gehen wir davon aus, dass er das Kaninchen jagen wird. Im Moment haben wir schon versucht ihn an das Kaninchen zu gewöhnen, aber seine Reaktion war bellen, zittern und mehrere Versuche das Kaninchen zu beißen. Es sieht so aus als würde das Kaninchen dabei sehr ruhig bleiben, doch unser Hund sitzt nur apatisch vor dem Fenster und beobachtet zitternd und nervös das Kaninchen.

Habt ihr vielleicht Ideen, wie man die zwei möglichst stressfrei aneinander gewöhnen kann? Für jede Idee bin ich euch dankbar.

Liebe Grüße



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Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 17:32

Hallöchen,
ein Terrier ist ein Terrier. Leider. Terrier sind ausgesprochene Jagdhunde. Das zittern ist die Erregung zur Jagd.
Ich weiss nicht ob man ihm das aberziehen kann.
Liebe Grüße.



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 31.01.2014, 17:37

Das wird nicht einfach werden - Terrier sind eigensinnig. Ich würde euch empfehlen einen guten Hundetrainer aufzusuchen, und mit ihm die Situation zu besprechen.

Das Gartengehege solltet ihr außerdem so gestalten, dass der Hund nicht direkt heran kann. Ich würde deshalb um das Gehege noch einmal im Abstand von mindestens einem halben Meter einen zusätzlichen Zaun ziehen (ich denke bei einem Yorky sollte ein halber Meter Höhe ausreichen) und den gegebenenfalls mit einem Sichtschutz versehen.

So lange das Kaninchen noch im Haus lebt, muss das Zimmer in dem sein Gehege steht für den Hund tabu sein. Ich befürchte fast, das Kaninchen bleibt nur scheinbar ruhig, wahrscheinlicher ist es dass das arme kleine Ding in Schreckstarre verfällt. Das ist ihm nicht zuzumuten, wenn der Hund so extrem reagiert. Ist das Kaninchen im Moment noch allein? Dann ist die Situation noch beängstigender für das Nin, weil ihm zusätzlich noch die Sicherheit fehlt die ein artgleicher Partner ihm geben würde.

Aneinander gewöhnen im eigentlichen Sinn, das wird angesichts dieser Ausgangslage sehr schwierig werden. Es gibt durchaus Hunde, die Kleintiere als zur Familie gehörig akzeptieren und ihnen nichts tun, wenn aber ein Hund bereits direkt mit Zittern und Beißversuchen reagiert habe ich massive Bedenken dass das in absehbarer Zeit eine stressfreie Beziehung wird. Da hilft nur eine räumliche Trennung, bis der Hundetrainer euch weiterhelfen kann.

Bitte beachtet bei etwaigen Gewöhnungsversuchen auch, dass Kaninchen kaum stressresistent sind. Sie können durch massiven Stress einen Herzinfarkt erleiden, der tödlich endet. Und ein Hund, der sich so benimmt wie eurer, löst in der Zusammenwirkung zwischen Verhalten und typischem Raubtiergeruch massiven Stress aus.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 17:41

Meine Hündin hat am Anfang auch fast durchgedreht ,


ist ganz steif geworden und hat gezittert und gebibbert vor Erregung.
Ich habe sie immer und immer mitgenommen, bzw. habe zugelassen daß sie mitgucken darf.

Irgendwann nach ein paar Wochen hat sie durch die (engen) Gitter die durchgestreckten Schnäuzchen der Kaninchen abgeleckt.
Ich habe aber die ersten paar Male gut aufgepasst.
Meine Hündin liebt die Kaninchen mittlerweile wirklich abgöttisch.

Ich würde aber nach wie vor nicht die Hand ins Feuer legen wenn die Kaninchen losfetzen, ist sie in Versuchung reinzubeissen. Das merke ich und ich lasse sie auf eingem sogar allein, jedoch nicht in dem großen Gehege.

Vielleicht würde das auch noch gehen..........mit der Zeit.

Aber die ersten Tage war es echt ätzend und aufregend...........




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 17:46

OK, ist vielleicht auch von den Kaninchen abhängig.......


meine Kaninchen und zwar merkwürdigerweise überhaupt keins hatte je einen winzigen Moment Angst vor dem Hund. An was das lag kann ich nicht sagen.

Heute wuseln sie ihr um die Füsse putzen sie mit wenn es pressiert und klauen sich gegenseitig die Leckerlies.

Hier im Forum gibts Gerti, sie hat einen 2 Yorkis und meines Wissens harmoniert das mit den Kaninchen auch.

Vielleicht liest dies ja Gerti auch.............dann kann sie auch was dazu schreiben




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 21.09.2012
Beiträge: 694
Fluffys befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 17:49

Ich würde das Gehege auch auf alle Fälle so gestalten dass der Hund nicht direkt dran kann.
Ausserdem würde ich dem Kaninchen so schnell wie möglich ein Partnertier holen,Kaninchen sollten niemals alleine sein.
Ich habe 3 Hunde,allerdings keine Jagdhunde,meine haben aber auch ähnliches Verhalten gezeigt wenn neue Kleintiere dazu kamen,das legt sich nach einigen Tagen, und unter Aufsicht laufen bei mir hier Hund,Katz und Hase zusammen rum.
Bei einem Terrier wird es aber sicher schwieriger sein bzw länger dauern bis ihm die Kaninchen relativ egal sein werden,mit guter Führung aber sicher machbar.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 17:53

Mir ist nochwas eingefallen,


Mein Hund ist sehr folgsam , respektiert mich und respektiert auch unseren
"Burgfrieden" .

So nennt man das wenn verschiedene Tiere sich zuhause in der Wohnung vertragen und draußen sich jagen oder streiten.

Hatte ich mit Hunden und Katzen auch schon.
Also- wenn ich sage ist gut dann weiß das mein Hund, und er weiß auch daß es ihm nicht gut bekommen würde wenn er meine aufgestellten Grenzen überschreitet.

Wenn ein Hund seinen Besitzer nicht akzeptiert, dann sehe ich für sowas u.U. auch .................................................. .............schwarz.



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Benutzerbild von TanjaZ
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 27.06.2013
Beiträge: 602
TanjaZ ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 31.01.2014, 18:01

Ohweia, ich weiß nicht ob es da mit einem guten Hundetrainer getan ist. Da stecken jede Menge Jagdgene drin. Ein Yorki wurde nämlich gezüchtet zur Ratten und Mäusejagd. Außerdem wurde er zur Hasenjagd eingesetzt. Dadurch dass er sehr klein ist, kam/kommt er sehr gut in die Hasenbauten hinein.. Daher war er super geeignet dazu.
Ich wäre da sehr vorsichtig und würde Kaninchen und Hund getrennt halten...



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Benutzerbild von Erni
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 131
Erni befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Erni eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 31.01.2014, 18:05

Auch wenn ihr mich hier jetzt vielleicht zerfleischt - ich denke, dass es grundsätzlich verantwortungslos ist, zu versuchen, Hunde mit Kainchen ohne Trennung zu halten.

Hierbei spielt es auch keine Rolle, welcher Rasse der Hund angehört.
Der Jagd und Spieltrieb steckt in jedem Hund, und auch wenn die Tiere sich augenscheinlich vertragen, so kann doch immer etwas passieren.
Auch ein Hund hat seine Launen, und kann ein Kaninchen selbst mit spielenden Bissen oder allein mit seinem Gewicht schwer verletzen.

Jede Fachliteratur über Kaninchen rät dringend von solchen Vorhaben ab, was ich auch richtig finde - denn ich finde man sollte Tiere zumindest ähnlich halten, wie sie in der Natur leben.
Und leben Kaninchen in der Natur mit Hunden ? Nein, denn Kaninchen sind Fluchttiere.

Zumindest sollte man es nie unbeaufsichtigt machen, hier mal ein Link, sie Abschnitt "Kaninchen und Hunde".

[url]http://www.diebrain.de/k-andere.html[/url]

PS: Allein der Streß kann für ein Kaninchen schon eine lebensbedrohende Situation darstellen.



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Geändert von Erni (31.01.2014 um 18:09 Uhr).

Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 18:10

Zitat:
Hierbei spielt es auch keine Rolle, welcher Rasse der Hund angehört.
Das denke ich nicht. Ein Hütehund z.b. ist sicherlich leichter an andere Tiere zu gewöhnen als ein Jagthund.

Aber das löst das Problem der Threaderstellerin nicht



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Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 18:12

Hallo, ja ich lese gerade . Ich habe zwei Yorkis. Das Mädel ist inzwischen 4 Jahre. Als die Kaninchen noch ihr altes Gehege hatten und nur draußen waren, war es schwierig mit ihr. Sie war furchtbar eifersüchtig wenn ich ins Gehege rein bin, wollte immer mit rein und wollte jagen. Als wir dann zwei ganz kleine Kaninchen im Winter holten, blieben die erstmal im Haus und da konnte ich mit Hayley (Yorki) super üben. Sie ist übrigens auch superängstlich und zittert gerne wie bescheuert. Aber ich hab die Kaninchen dann immer ins Wohnzimmer geholt und hab sie dort auch frei laufen lassen mit Hund und hab Hayley ganz konsequent gelernt, dass sie langsam gehen muss und lieb sein muss. Und auch sofort eingegriffen oder mit lautem NEIN, wenn sie was falsch gemacht hat. Wenn es gepasst hat viel gelobt... es hat bei ihr nicht lang gedauert und sie verstand das mit "langsam" und "lieb sein". Im Sommer liegt sie als Kaninchen getarnt im Garten und läuft auch völlig problemlos überall mit.
Momentan kämpfe ich noch mit meinem inzwischen 10 Monaten alten Jungspundterrier. Er findet Kaninchen super zum Jagen, sie laufen ja durch den Garten und für die Hunde haben wir ein Absperrgitter hingestellt. Den Kaninchen ist es völlig schnuppe ob Justus (Hund) dort steht und bellt, sie gehen völlig entspannt hin und schnuppern, sie wissen es passiert nichts,(Wenn er mal reinkommt, weil ich eine Lücke vom Vortag gelassen habe laufen sie gleich davon und ich hole ihn sofort raus und schimpfe sofort laut, wenn ich es bemerke - nur scheinen seine Ohren dann bereits ausgeschaltet zu haben ) Hayley kann nach wie vor zu den Kaninchen mit rein. Ich bekomme am Sonntag 2 junge Kaninchen, die erstmal im Haus bleiben. Da werde ich es auch mit viel Geduld machen, dass Justus den Umgang lernt. Er beißt die Kaninchen nicht, er will nur unwahrscheinlich unzärtlich schnuppern, dass wollte Hayley auch immer, den Kaninchen hat das nichts ausgemacht, ich hab immer versucht, dass ich dieses unzärtliche schnuppern etwas sanfter hinlenke. Wenn ein neues Tier kommt, dürfen die Hunde auch immer erstmal die Tiere in der Transportbox abschnuppern mit den Worten "lieb sein".
Ich denke Du brauchst da sehr viel Geduld und Konsequenz. Ich bin gespannt wie es bei meinem Wilfang Justus klappen wird. Aber im Haus, habe ich eine gute Chance!



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Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/
Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/
Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/



Geändert von gerti (31.01.2014 um 18:16 Uhr).

Benutzerbild von Erni
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 131
Erni befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Erni eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 31.01.2014, 18:15

Zitat:
Zitat von Selkie Beitrag anzeigen
Das denke ich nicht. Ein Hütehund z.b. ist sicherlich leichter an andere Tiere zu gewöhnen als ein Jagthund.

Aber das löst das Problem der Threaderstellerin nicht
Ich arbeite seit Jahren an einer Hundeschule, habe eine Ausbildung, und daher weiß ich, dass ein Hund noch so friedfertig sein kann, trotzdem aber eine Große Gefahr für Kaninchen darstellen kann.

Was denn bitte für ein Problem ? Ich meine, lass dir das Problem doch mal auf der Zunge zergehen:

"Mein Hund Akzeptiert mein Kaninchen nicht"

Jeder verantwortungsbewusste Kaninchenhalter schüttelt hier nur den Kopf, und rät dringend davon ab, überhaupt solche Versuche zu starten.

Ich weiß ja nicht, wie alt ihr seid, aber vielleicht spielt das auch eine gewisse Rolle.
Naja, ändern kann ich weiter nichts, darum soll dies auch mein letzter Post in diesem Thread sein.

PS: Es kommt nicht auf die Rasse eines Hundes, sondern auf die Erziehung an.
Wenn du das auf Menschen überträgst ware es so, dass Polen immer klauen, und Russen immer aggressiv sind usw..




Geändert von Erni (31.01.2014 um 18:17 Uhr).

Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 18:17

Also ich bin 42 und hab viel Geduld und habe immer mein Ziel vor Augen



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Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 18:29

Ich weiß ehrlich gesagt nicht was das mit dem Alter der User zu tun hat.

Das man den Hund im Griff haben muss ist für mich logisch. Ich denke aber trotzdem, dass es einen unterschied machen kann was man für einen Hund hat. Und das ist jetzt nicht mit Nationalitäten oder sonstwas zu vergleichen.


Ich selber würde keinen Hund anschaffen da ich Kaninchen in Innenhaltung habe. Mir wäre so ein "Experiment" zu riskant.



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Roady
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 31.01.2014, 19:16

Zitat:
Zitat von Selkie Beitrag anzeigen
Das denke ich nicht. Ein Hütehund z.b. ist sicherlich leichter an andere Tiere zu gewöhnen als ein Jagthund.

Aber das löst das Problem der Threaderstellerin nicht
Falsch. Das Hüten ist ein Teil aus der Jagdsequenz. Hütehunde sind oft hochgradig jagdpassioniert, wobei es natürlich individuelle Unterschiede gibt.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 19:59

Gerti hat auf diesen Beitrag geanwortet reagiert.........


Zitat:
Zitat von Erni Beitrag anzeigen
Ich arbeite seit Jahren an einer Hundeschule, habe eine Ausbildung, und daher weiß ich, dass ein Hund noch so friedfertig sein kann, trotzdem aber eine Große Gefahr für Kaninchen darstellen kann.

Was denn bitte für ein Problem ? Ich meine, lass dir das Problem doch mal auf der Zunge zergehen:

"Mein Hund Akzeptiert mein Kaninchen nicht"

Jeder verantwortungsbewusste Kaninchenhalter schüttelt hier nur den Kopf, und rät dringend davon ab, überhaupt solche Versuche zu starten.

Ich weiß ja nicht, wie alt ihr seid, aber vielleicht spielt das auch eine gewisse Rolle.
Naja, ändern kann ich weiter nichts, darum soll dies auch mein letzter Post in diesem Thread sein.

PS: Es kommt nicht auf die Rasse eines Hundes, sondern auf die Erziehung an.
Wenn du das auf Menschen überträgst ware es so, dass Polen immer klauen, und Russen immer aggressiv sind usw..
Sie wollte sicherlich dazu sagen daß sie alt genug ist um so eine Situation zu handeln und diese nicht unterschätzt.
Also ich fühle mich auch alt genug um das zu beurteilen. Zwei Kaninchen von mir haben sich die letzten Wochen gegenseitig sehr schwer verletzt.
Ich habe in diesem Forum noch keinen einzigen Beitrag gelesen wo ein Hund das Nin seines Besitzers verletzt hätte. Andere Hunde schon.......
Das ist auch nicht die Intension. Wenn der Hund merkt daß das Nin zur Familie gehört wird er sich anders benehmen. Trotzdem- nicht ohne ein Auge drauf zu haben. Aber das habe ich auch nicht behauptet.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 20:04

Wer bei dieser Sache keine gutes Gefühl hat ...........


sollte die Kombination Hund und Kaninchen einfach lassen.

Das Kaninchen per Zaun vom Hund separieren führt meiner Meinung nach zu mehr Interesse, Neugier und Aggression von Seiten des Hundes als das langsame Zusammenführen.

Wenn die Kaninchen dauerhaft separiert werden und kommen dann aus Versehen - einmal - raus (und das passiert überall einmal) halte ich das für viel viel gefährlicher .


OK- viele Meinungen..............



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Benutzerbild von Sarabi
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.04.2012
Beiträge: 1.503
Sarabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 20:05

Wir haben auch zwei Hunde und einer davon ist ein Hütehund. Jagdlich sind beide gut ausgestattet, allerdings macht es einem der Hütehund deutlich leichter da er von Natur aus folgsamer ist. Dieser darf mit zu den Kaninchen (allerdings nur unter aufsicht, soetwas sollte klar sein!), sie hat aktzeptiert was sie darf und was nicht.

Unser anderer Hund, ein Rottweiler, darf nicht zu den Ninchen. Klar mit extrem viel Übung würden wir das früher oder später auch hinbekommen aber mir persönlich ist das mit ihm viel zu gefährlich, denn der schaltet sein Gehirn komplett aus wenn etwas davonflitzt. Also leben Hund und Kaninchen hauptsächlich getrennt voneinander. Zwar nur mit einem kleinen Gitter das übersprungen oder eingerannt werden kann (Tagesgehege), aber das haben beide Hunde verinnerlicht das sie, von mir höchstpersönlich, einen Arschtritt bekommen würden wenn sie auch nur das Gitter ohne meine Erlaubnis berühren sollten

Also manchmal geht es und manchmal sollte man das Risiko nicht eingehen und die Tierarten getrennt voneinander leben lassen.



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__________________

ICH FÜHLE MICH

ALS KÖNNTE ICH
BÄUME AUSREISSEN.
ALSO KLEINE BÄUME.
VIELLEICHT BAMBUS.
ODER BLUMEN.
NA GUT, GRAS.
GRAS GEHT...




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 31.01.2014, 21:20

Zitat:
Zitat von sincemalle Beitrag anzeigen
Das Kaninchen per Zaun vom Hund separieren führt meiner Meinung nach zu mehr Interesse, Neugier und Aggression von Seiten des Hundes als das langsame Zusammenführen.

Wenn die Kaninchen dauerhaft separiert werden und kommen dann aus Versehen - einmal - raus (und das passiert überall einmal) halte ich das für viel viel gefährlicher .
Es geht darum, dass der Hund nicht ohne Aufsicht in die Nähe der Kaninchen gelangen und diese unter massiven Stress setzen kann.

Grundsätzlich sollte man einen Hund nicht - und zwar grundsätzlich nicht! - ohne Aufsicht mit einem Kleintier allein lassen. Der "Rudelführer" muss anwesend sein.

Hier stellt sich aber die Frage, angesichts der Beschreibung "verzogen", ob es überhaupt der Fall ist dass die Besitzer als Rudelführer anerkannt werden. Das ist aber Voraussetzung für jeglichen Gewöhnungsversuch, und diese Voraussetzung muss erst einmal geschaffen sein. Und deshalb ist es unerlässlich, dass fachkundiger Rat eingeholt wird, um zunächst sicher zu stellen dass sich der Hund seiner Position in der Rangfolge ausreichend bewusst ist.



gerti likes this.

Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2014, 22:00

Zur Situation ansich möchte ich zuerst sagen - Lasst das mit einer möglichen "Zusammenführung".
Der Hund ist übelst gestresst und das Kaninchen auch - dies noch mehr, da es bewusst in die Beutetierstellung gebracht wird und sich einsam fühlt!
Mit 9 Wochen sollte es im Bestenfall noch bei seiner Familie sein!

Einem Jagdhund ein Beutier vor die Nase zu setzen und zu erwarten, dass er es nicht jagd sondern liebt, ist meiner Meiung nach menschliches Denkversagen!

Ich frage mich, ob sich im Vorfeld darüber überhaupt Gedanken gemacht worden sind!


Zum Thema Hund und Kaninchen allgemein möchte ich doch bitten die Pauschalisierungs-Schublade geschlossen zu halten.

Hund ist nicht gleich Hund und vorallem keine gefährliche Kampfmaschine.
Hunde sind wie wir Menschen auch, Individiuen, die zwar rassespezifische Eigenschaften haben, aber nicht alle gleich sind.
Auch die nicht die einer Rasse angehören.

Meine Hündin (nenne nun bewusst keine Rasse, denn wenn es nach vielen anderen ginge, müsste ich diese Rasse mit einem Maulkorb austatten und am Besten noch in der Wohnung an die Kette legen!) lebt hier mit 2 Katzen & 2 Kaninchen in der Wohnung. Jeden Tag mehrere Stunden alleine!
Da mein Innengehege oben offen ist, besteht immer ein gewisses Risiko (für andere, nicht für mich).
Denn nur ich kann beurteilen, ob ich diese Konstellation mit meinem Gewissen vereinbaren kann oder nicht.
Ich entscheide das nicht nach dem Motto "Hund/Rasse gefährlich", sondern nach den ganz persönlichen Eigenschaften meines Hundes.

Es ist immer ein Schubladendenken, wenn man 1. die Situation nicht selbst beurteilen kann und 2. aufhört zu glauben, dass jeder Einzelene lenkbar ist - vorallem der Mensch!



Erni likes this.
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24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb

Kaninchenschutz e.V.

In Memory:
Chipsy
30.12.09 &
Peppels
11.03.10 & Casimir 29.03.10 &
Louis
03.08.11 & Bonny 07.03.2012,
Whisky 28.07.13 & Caja 26.05.14
Tulip 30.09.15





 
 
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