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Fluffys 31.01.2014 22:01

Also meine Hunde (Chihuahua,Malteser,Do Khyi) sind den Kaninchen gegenüber fast toleranter als den Katzen gegenüber. Grad läuft hier wieder Penny rum,rennt hin und her,springt auf die Couch und wieder runter und die Hunde juckt das nicht ein bißchen,ab und zu schnüffeln sie gegenseitig aneinander und das wars. Die große Hündin muss ich manchmal extra auf ihren Platz schicken oder muss neben mir liegen wenn sie grad zum Spielen aufgedreht ist weil sie dann natürlich ausversehn zu grob sein könnte. Ab und zu rennt die jüngste Katze den Kaninchen hinterher,dann rennt die Katze wieder weg und das Kaninchen hinter her,aber alles total spielerisch ohne wirkliche Jagd,und dementsprechend zutraulich sind die Kaninchen gegenüber Hund und Katze. Unbeaufsichtig würd ich sie aber auch nicht zusammen lassen.
Ich weiß jetzt gar nicht wie es bei Terriern ist aber normalerweise müssen ja grad Jagdhunde sehr folgsam sein und dürfen nur Jagen wenn der Chef dazu auffordert?

Valentina 31.01.2014 22:12

Zitat:

Zitat von Fluffys (Beitrag 605160)
Ich weiß jetzt gar nicht wie es bei Terriern ist aber normalerweise müssen ja grad Jagdhunde sehr folgsam sein und dürfen nur Jagen wenn der Chef dazu auffordert?

Jein - das gilt nur für ausgebildete Jagdhunde.
Rassespezische Jagdhunde, die nicht als solche gehalten & ausgebildet werden, würden jagen oder zumindest immer jagen wollen.

Sonne5 31.01.2014 22:13

Vielen lieben Dank für die vielen antworten. :)

Zuerst möchte ich einmal klarstellen, dass wir den Hund natürlich nicht einfach an das Kaninchen lassen, ist ja logisch. Hund und Kaninchen sind auch die ganze Zeit räumlich getrennt und das Kaninchen ist auch nicht alleine. Also darüber braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. :thumbsup:

An die, dessen Hunde mit den Kaninchen gut klarkommen: Wie habt ihr das denn am Anfang gemacht? Wie habt ihr geübt?

Ich bin für alle Anregungen offen. :)

Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank für alle Antworten. :seeya:

F+inchen 31.01.2014 22:16

Es ist möglich ein Jagdschwein in gewisse Bahnen zu lenken aber es erfodert Geduld und Konsequenz - wie schon mal hier erwähnt.

Stichwort ist hier Frustrationstoleranz und Impulskontrolle. Diese Dinge kann man bis zum Erbrechen üben oder sich einzelne Sequenzen raussuchen. Der Yorkie der TE ist verwöhnt - ich gehe davon aus, dass er das bekommt was er möchte. Manipulatives Verhalten wurde sicher nicht erkannt und bestätigt. Sowas in die richtige Bahn zu lenken ist Arbeit.

Letztendlich sehe ich in der Konstellation Kaninchen und Hund keine Probleme, solange die potentiellen Beutetiere gesichert sind. Ich hatte auch Meerschweinchen in Außenhaltung in einer Voliere und unser Beagle-Bracken Mix hat sie auch Anfangs manchmal gejagt am Gitter. Die Meeris lernten schnell das er nichts tut und der Hund merkte schnell, dass er sowieso keinen Erfolg hat.

@TE: Bevor du mit irgendwas anfängst: wie ist euer Verhältnis zum Hund? Du schreibst er ist verwöhnt - wie äußert sich das? Um das mit den Kaninchen anzugehen, muss man vermutlich erstmal ganz woanders ansetzen.

Fluffys 01.02.2014 01:30

Also meine Hunde kennen zb das Wort "langsam" das hab ich Anfangs eben immer benutzt wenn sie sich den Kaninchen nur langsam nähern sollten,allerdings sind die Kleinen auch sehr folgsam und ein Schnalzen reicht dass sie zurückweichen würden.
Umso ruhiger und gelassener man selbst ist umso ruhiger wird auch der Hund reagieren.
Bei mir reagiert die Große auch immer extremer wenn neue Tiere dazu kommen. Als Penny vor ein paar Wochen kam hat sie auch viel gebellt wenn Penny hier rumgelaufen ist,da hilft es meist wenn ich einfach irgendwas mache,hin und her laufe,mich mit irgendwas speziell beschäftige und somit signalisiere das alles ganz normal ist,das dauert dann meist so 3,4 Tage und das neue Kaninchen wird akzeptiert.
Vielleicht kannst du mit dem Hund auch neben dem Gehege Kommandos üben,eher ruhige Dinge wie Platz und Bleib.

Clagiostro 01.02.2014 07:45

Guten Morgen,
ich habe zwei Pudel - waren ja früher als Jagdhunde gezüchtet, bzw. Apportierhunde -, lange Rede kurzer Sinn: Pudel haben einen Jagdtrieb.

Mein Großer hat bei meinen Meerschweinchen früher und den Kaninchen jetzt immer extremes Interesse gezeigt und war ganz aufgeregt.
Ich habe beide Hunde immer sofort mit dem neuen Tier zusammen gebracht und die Hunde schnuppern lassen. Auch wenn das Stress für das Kaninchen/Meeri bedeutete. Das Kleintier durfte sich in meiner Armbeuge verstecken und der Hund den Po beschnüffeln.
Immer mit der Aufforderung - laaaangsam - ruuuuhig - , er saß dabei und durfte nicht aufstehen. Dann war die erste Aufregung auch schon mal weg. Danach durften die Hunde jeweils getrennt - ein Hund ist für die Kleinen weniger Stress am Anfang - immer mit zu den Kleinen beim Füttern und Säubern des Geheges.

Klar sind die Kleinen - Meeris und Kaninchen - die ersten Tage immer in ihren Hütten und Tunneln verschwunden. Aber ich habe sie auch immer noch vor und hinterher mit Leckerchen belohnt und irgendwann war das Leckerchen wichtiger als so ein Hund.
Es hat ein paar Tage gedauert aber ging eigentlich schnell auf beiden Seiten.

Heute bewachen - vor allem der Große - die Hunde die Kaninchen (Meeris sind nicht mehr) und ich kann sie wirklich zusammen allein lassen. Und das stundenlang. Ich habe die Tiere schon heimlich beobachtet und weiß daher, dass die Hunde überhaupt keine Jagdlust zeigen. Die Tiere laufen dabei alle frei im Garten herum. Wenn eines der Kaninchen mal eine Weile hinterm Haus verschwindet, geht der Große es suchen und kommt erst beruhigt wieder nach vorn wenn er es gefunden hat.
Die Kaninchen erschrecken nur manchmal, wenn die Hunde Geräusche vor dem Zaun melden und bellen.

tanjau 01.02.2014 09:34

jetzt mal vom thema terrier und kaninchen ab, hältst du das kaninchen alleine?:frown5:


tanja♥

Lupine 01.02.2014 12:27

Der Anfang ist, dass ihr feststellen müsst ob IHR der Boss seid oder ob der Hund da anderer Meinung ist. Sollte letzteres der Fall sein, müsst ihr erst hieran arbeiten, sonst geht es nicht.

Der Hund muss lernen, dass euer Wille der maßgebliche ist und er muss lernen dass er seinen eigenen Willen hintenanstellen muss. F+nchen hat das mit zwei ganz wichtigen Worten zusammengefasst: Frustrationstoleranz und Impulskontrolle. Der Hund muss zuerst lernen, damit ausreichend umzugehen dass er seinen Willen nicht bekommt.


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