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Pedro.Penelope 16.01.2014 10:33

Kaninchen im Kindergarten?
 
Hallo,

ich trüflte aktuell an einer Idee die ich gerne meiner Chefin unterbreiten würde und bräuchte für die Umsetzbarkeit aber noch ein paar mehr Ideen...

Ich arbeite in einem Kindergarten mit itegrierter Hortgruppe. Ich bin Leitung der Hortgruppe.

Jetzt hatte ich die Idee (da es ja genug Notfallkaninchen gibt), ob es nicht eine Idee wäre, im Garten der Einrichtung in einer stillen Ecke (hinter der Kinderkrippe gibt es einen nicht oder kaum genutzen Platz von knapp 20m²) ein Außengehege aufzubauen.

Unter der Woche und wärhend der meisten Ferien würde ich die Kaninchen mit den Hortkindern versorgen. Wenn ich mal krank bin, gibt es drei weitere Kollgeinen, die sehr Kaninchenbegeistert sind und auch unbedingt Tiere in der Einrichtung haben wollen. Für Versorgung während der normalen Öffnungszeiten wäre also gesorgt.

Nur, was ist mit dem Wochnende und den Ferien?
In den großen Ferien könnte ich sie mit zu mir nehmen, für 4 Wochen würde sich das ja "lohnen". Aber am Wochenende? Und den wenigen Ferientagen an denen wir geschlossen haben?
Leider ist die Einrichtung am anderen Ende der Stadt und ich hätte knapp 20 Minuten Anfahrt die mir keiner bezahlt.

Hat jemand eine Idee? (Falls sich nicht Eltern bereit erklären würden)

Am Wochenende müsste man ja nur nachsehen ob alle noch hoppeln und gesund sind, Futter könnte man ja locker für 2 Tage zur Verfügung stellen...

Achja: Die Hasen hätten in der Ecke wirklich viel Ruhe und wären keinem Dauerstress ausgesetzt.

Denke ich zu naiv?

EDIT: Idee ist mein neues Lieblingswort :D

Sarabi 16.01.2014 10:54

Ansich ist die Idee nicht schlecht. Es ist heutzutage sehr wichtig das Kinder schon früh den richtigen! Umgang mit Tieren lernen. Damit fördert man den Respekt anderen Tieren gegenüber.
Allerdings muss absolut IMMER gewährleistet sein das die Kaninchen nicht von den Kindern gequält werden können. Und dazu neigen Kinder leider gerne... eben aus unwissenheit.

Die Versorgung muss ebenfalls funktionieren, auch an Wochenenden, Feiertagen usw. Vielleicht erst einmal herumfragen, wer sich denn überhaupt bereiterklären würde. Denn wenn es heiß ist (im Sommer) Futter für zwei Tage zu hinterlassen wird schwierig. Klar Trockenfutter und Heu überstehen die Wärme, aber es ist kein gutes Futterbeispiel für die Kinder. Wer sammelt Wiese? Wer kauft im Winter Gemüse und Obst? Woher bekommt ihr die Futterkosten?

Was passiert mit den Tieren wenn einmal eine größere OP ansteht? Die muss auch bezahlt werden. Und ich denke nicht das da die Eltern einspringen werden, wenn es sich um hohe Beträge handelt.

Alles muss bedacht werden ;)

Liebe Grüße

Pedro.Penelope 16.01.2014 11:01

Finanzplan mit Rücklage für OP´s und sonstige Zusatzkosten (auch Futterkosten im Winter) habe ich schon aufgestellt. Das kann ich der Chefin schon fertig vorlegen (ob das erlaubt wird steht auf einem ganz anderen Blatt ;)).

Heu+Stroh bekommen sie von mir, davon habe ich genug :)

Betreuung wollte ich möglichst ohne Eltern aufbauen, damit es dann auch funktioniert.. Werde noch mit meinen Kolleginen reden, die wohnen schließlich näher dran :D

Wiese sammeln würde ich mit den Hortis und es gibt eine Freilandgruppe die täglich raus Richtung Wald geht, die können bestimmt auch ein paar Halme mitbringen.

Sollte das Projekt gestartet werden und dann doch schiefgehen, würde ich die Kanincen einfach übernehmen, Gehege wäre groß genug.

Sind halt erst die ersten Überlegungen und will nichts vergessen, damit die Präsentation überzeugt :D

Sarabi 16.01.2014 11:13

Hast du auch schon an die Kosten des Geheges gedacht? Wer baut es?


Da kann ja fast nichts mehr schiefgehen ;) Wichtig finde ich noch das man der Chefin und den anderen Kolleginnen gleich sagt das die Tiere nicht zum kuscheln da sind. Nicht das nachher Zwangskuscheln praktiziert wird weil die Kinder quengeln oder die Eltern das fordern (und das kommt garantiert!).

Sunny0788 16.01.2014 11:20

Die Idee ist theoretisch gut. Da Kaninchen aber sehr alt werden können, muss dein Startplan unter Umständen 10 Jahre lang umgesetzt werden. Wäre es nicht sinnvoll, erst mal mit einem Tier zu starten, dessen Lebensdauer nicht so lang ist?

Das klingt jetzt ziemlich hart, aber du musst bedenken, dass sich personell in 10 Jahren viel ändern kann. Und ob auch zukünftige Kolleginnen so kaninchenbegeistert sind und am Wochenende und in den Ferien regelmäßig nach den Tieren schauen würden, steht in den Sternen. Im Zweifel würde ich mich lieber nicht auf andere verlassen... :(

Was auch noch gut überlegt werden muss: Ist der Standort schattig genug, damit die Kaninchen auch bei großer Hitze draußen bleiben können? Ich persönlich bin da sehr vorsichtig und hole meine Kaninchen ab einer Temperatur von 28 Grad und mehr lieber ins Haus....

Clia 16.01.2014 11:56

Das Gehege aber nicht nur gegen Marder und co. sichern, sondern auch gegen evtl. menschliche Eindringlinge.

Ich bin nicht so begeistert von Tieren im Kindergarten. Der Lärmpegel ist auch in einer stillen Ecke bestimmt noch laut genug.
Und die Kinder wollen die Kaninchen streicheln. Da werden die schon nerven.
Dann verziehen sich die Kaninchen in stillere Ecken. Die Kinder wollen aber die Häschen wenigstens hoppeln sehen. Entweder sie verlieren die Lust an den Tieren oder sie wollen die Kaninchen rauslocken und werfen auch schon mal was.
Alles schon gesehen und erlebt.

Pedro.Penelope 16.01.2014 12:46

Das Gehege würde zwischen zwei Bäumen stehen, wäre also zu min. 50% im Schatten :)
Die Ecke liese sich auch leicht mit einem weiteren Zaun vom restlichen Garten abgrenzen, wäre also "kindersicher" und nur mit Erziehern zu betreten. Der richtige Umgang mit Kaninchen würde in einem Projekt zum Thema Kaninchen erarbeitet werden, genau wie Ernährung und Pflege, da hätte ich schon viele Ideen!

Meine Stelle gibt es max. bis 2015, da die Hortgruppe dann ausgelagert wird. Findet sich niemand zuverlässiges der das Projekt übernehmen würde, könnte ich sie mitnehmen :D

Hase2 16.01.2014 19:25

Ich halte auch nicht viel davon. Theoretisch klingt das alles ganz toll, aber die Praxis sieht anders aus. Was es alles zu berücksichtigen gilt, haben meine Vorschreiber ja schon aufgezählt, ich möchte nur noch ein Erlebnis dazufügen, dass ich hier in der Region hatte.
Da gibt es auch einen KiGa mit zwei Kaninchen, hatte wohl mal schön angefangen mit einem zwar kleinen, aber immerhin einem Gehege, dann liefen die Kaninchen irgendwann frei auf dem KiGa Gelände herum, und mittlerweile, da die notdürftige Zaunsicherung nicht gehalten hat, laufen sie auch auf der Strasse rum. Ein zweiter älterer Fall ist mir auch bekannt, wo eins der KiGa Kaninchen ausserhalb vom Gehege rumlief und es ebenfalls keinen kümmerte. Der dritte KiGa hielt ein Meerie zusammen mit einem Kaninchen.
Ein tolles Vorbild gibt das ab, das macht doch bei der Einstellung der Kinder zu Tieren mehr kaputt als dass es was bringt.

gerti 16.01.2014 20:36

Ich finde die Idee total gut! Ich bin auch der Meinung, dass die Kinder am Besten sehr früh lernen sollen wie Kaninchen (und Tiere allgemein) versorgt werden müssen und welche Ansprüche sie stellen. Ich wenn ein sicheres Gehege gebaut werden kann und das kannst Du ja prima beeinflussen, haut auch kein Kaninchen ab! Ein Schloss an der Tür ist in einem KiGa sowiso klar. Prima wäre es, wenn es so eine Art Kaninchenpfleger gäbe, der am WE und an freien Tagen einspringen kann. Gibt ja mit Sicherheit auch Rentner etc. am Ort, dir für kleines Taschengeld einspringen könnten. Vor dem Wetter braucht man keine Angst haben, wenn man dementsprechend Beschattung (hat eh Bäume) und Wetterschutz (Sturm, Starkregen) sorgt.
Ich wär bei so einem Projekt sofort dabei ;).

Pedro.Penelope 16.01.2014 20:49

Geplant habe ich in meinem Finanzplan mit einem Pyramidengehege mit 6-8m² (damit es "günstig" bleibt nicht rießen groß). Boden wäre mit Platten, wegen leichterer Reinigung und auch bei Regen ohne vermatschen zu begehen.

Einen speziellen Kaninchenpfleger zu suchen finde ich eine gute Idee, das wäre sicher Verlässlicher als jedes WE einen Dienst abzustellen (der vielleicht doch nicht klappt... etc.).

@Hase2: Wir sind drei privat-Kaninchenhalter in der Einrichtung. Alle Kaninchen (insg. haben wir 8 Stück^^) leben in artgerechten Gehegen und werden artgerecht ernährt. Fachkompetenz traue ich uns also durchaus zu. Ich würde weder Kaninchen+Meerschweinchen halten noch ein unsicheres Gehege bauen...

Auch wäre es für mich klar das Kaninchen zum beobachten da sind und mit entsprechend aktiven Zeitgenossen gäbe es da bestimmt viel zu sehen! Kinder sind genügsamer als manche hier vielleicht denken. Letztens durften meine Hortis Hühner beobachten und füttern und waren komplett aus dem Häuschen :cool:

Blacky2009 16.01.2014 20:59

Ich kann dem nur zustimmen! Die Tochter unserer Nachbarn (5) liebt es unsere Kaninchen zu streicheln! Ich habe ihr alles erklärt und sie ist super vorsichtig! Auch sie saß schon stundenlang vor dem Freilauf und hat die süßen beobachtet! Irgendwann hat sie ganz süß Mimi gerufen! Sie hat sich so gefreut als sie zu ihr kam! Ich denke das man es den kleine gut erklären kann! Wir hatten einen Hund im KiGa der war so lieb!

Als Problem würde ich eher sehen: Das Eltern wegen einer evetuellen Allegie stressen!

Blumenkind 16.01.2014 21:03

Mach es bitte auch Erwachsenen sicher, uns wurden mal trotz guter Sicherung ein Schloss geknackt und die Meeries auf der Arbeit geklaut und ausgesetzt.
LG

Pedro.Penelope 16.01.2014 21:27

Ob Eltern stressen erfahre ich dann, wenn der Plan päsentationsreif ist und die Chefin alles abgesegnet hat. Absagen kann man das Projekt immer noch, Nasen ziehen immerhin erst ein, wenn das Gehge steht :D

Louma 16.01.2014 21:34

Huhu,

finde die Idee toll, so können die Kinder den richtigen Umgang lernen. :)

Wenn sie schon jetzt lernen, wie viel Platz sie brauchen, was sie fressen und wie man sich ihnen annähert und sich verhält, dann finde ich das großartig!

Außerdem gibt man dann einigen Nasen ein neues Zuhause, das ist auch schön.

Ich hoffe das alles klappt :)

Minerva 16.01.2014 22:01

An sich hätte dieses Projekt sicher viele Vorteile! Und ich finde es toll, dass ihr für die Kaninchenhaltung alle möglichen Probleme vorher in Betracht zieht und letztendlich zum Wohl der Tiere entscheiden wollt.

Doch solltet ihr bedenken, dass es auch Probleme geben kann, wenn die Tiere bereits da sind:
Was, wenn es in Zukunft auch Mitarbeiter gibt, die nicht wirklich mit vollem Herzen hinter der Kaninchen-Haltung stehen? Diese könnten dann im Falle eines Falles unbeabsichtigt Fehler bei der Fütterung etc. machen. Nicht jeder Mensch ist so kaninchenvernarrt, wie wir es sind und bereit, sich mit der "Materie" vertraut zu machen.

Was, wenn mal ein personeller Notstand ausbricht und die Kinderbetreuung vor der Kaninchenbetreuung gewährleistet werden muss? Aber die Kaninchen kann man in so einem Fall nicht aufs "Abstellgleis" stellen.

Was tun, wenn Eltern Stress machen? Was, wenn ein Kind/ein Erwachsener allergisch reagiert? Diese Fragen kann man nicht vorher abklären, da Eltern und Kinder im Laufe der Jahre immer wieder kommen und gehen.

Was, wenn die Kosten einmal explodieren? Wer kommt dafür auf? Es müssen ja bloß mal mehrere Tiere krank werden...

Und nicht vergessen: Nicht alle Kinder halten sich immer 100%-ig an vorgegebene Regeln. Immer wieder mal ist eines dabei, dass ständig auf Stunk aus ist und auch Tieren gegenüber Aggressionen zeigt. Im Rahmen einer impulsiven Reaktion kann so ein Kind einem Kaninchen mit einem Tritt schwere Verletzungen zufügen.

Mein Fazit: Trotz gutem Ansatz gehören diese sensiblen Tiere meiner Meinung nach nicht in die Obhut einer Kindergruppe - auch nicht unter noch so guter Anleitung. Ich denke, dass die Nachteile und möglichen Risiken einfach überwiegen. In der Theorie eine tolle Sache, in der Praxis kann es schnell auf Kosten der Tiere gehen.

Fini 17.01.2014 03:09

hallo :)

ich bin selber erzieherin, mutter und tiermama, ich finde es gut und wichtig dass kinder frühzeitig den richtigen umgang mit tieren lernen, dennoch halte ich von einer kaninchengrp im kindergarten nicht viel.

wenn ich da an unsere Kinder denke, da wird geschrien, getobt und nicht alle kinder sind vorsichtig und nachsichtig.
desweiteren sind kaninchen nunmal keine kuscheltiere und wenn ich meine kaninchen dem geschrei im kindergarten zumuten würde, dann würde sich meine häsin spätestens nach 3 tagen nicht mehr aus dem haus trauen.

ich weiß ja nicht wie es bei euch im Kindergarten ist, aber bei uns zb haben wir 3 grp mit ca je 20-25 kinder und wenn alle grp draußen sind dann kann das durchaus ziemlich laut sein.

und es ist nicht möglich 50 kinder gleichzeitg im Auge zu behalten, daher wäre mir persönlich das risiko zu groß.

und ich denke kein kaninchen möchte gerne in einer schreienden kinderhorde leben, oder ständig von neuen kinder begrabbelt werden :)

das ist aber nur meine persönliche meinung. :)

lg

Selkie 17.01.2014 16:31

Ich finde an sich klingt der Plan ganz gut. Ich glaube du hast dir das schon gut durchdacht.

Aber wenn es wirklich schief gehen sollte, ist es dann so einfach die Kaninchen zu dir zu nehmen? Ich könnte mir gut vorstellen, wenn die Kaninchen gut angenommen werden, du aber merkst die Kaninchen können kein glückliches leben führen, der Kindergarten die Tiere nicht abgeben will.

Außerdem finde ich auch dass Lärm und evtl. Allergien ein Problem sein können. Und wie will man dafür sorgen dass alle Kinder mal Zeit mit den Tieren verbringen können ohne die Tiere zu streßen (man kann ja nicht mit 10 Kindern durchs gehege latschen ;) )
Wie groß is denn de Kingergarten?

Minerva 17.01.2014 17:06

Außerdem halte ich es auch für äußerst problematisch, die Tiere über das Wochenende allein zu lassen. Angenommen eines der Tiere bekommt am Freitagabend Durchfall oder eine Aufgasung. Dieses Tier wird das Wochenende wohl kaum überleben.

WildRabbit 17.01.2014 17:40

ich finde die Idee auch gut mein Neffe lernt schon bei mir mit fast 3 Jahren das man lieb zu Kaninchen ist. Er ist sogar noch begeisterter sie zu versorgen also Heu rein zu legen und frisches, einmal war er da und hat alles was fressbar war vor die Kaninchen gelegt damit sie auch alles vor der Nase haben : ).

Leute die zuhause nie selber ein Tier hatten entwickeln oft auch nicht die Gefühle und die Freude die so ein Tier mit sich bringt. Ein Tier fördert auf verschiedene arten die Kinder.

Aber es muss halt sehr gut überlegt sein, und es muss klar gestellt werden das nicht alle Kinder die Kaninchen streicheln können. frisches futter von der Wiese rein tun das geht ja eigentlich immer : )

Das alter sollte beachtet werden hier wurde geschrieben Kaninchen können 10 Jahre werden sie können ja sogar älter werden : ) aber man sollte eh schon ein Älteres robustes Pärchen nehmen, kein Jungtiere
was den Lärm der Kinder betrift daran gewöhnen sie sich. Man sollte wenn man deswegen Angst hat Widder nehmen die hören schlechter als Stehohren und sind meistens nicht so ängstlich wie Stehohren


zu den Leuten die sagen das kenne ich schon das hat nicht funktioniert
aus Erfahrungen lernt man und kann es besser machen etwas zu verneinen weil es woanders nicht klappte halte ich für falsch, hier werden stellen beschrieben wo es nicht geklappt hat auf negativen Erfahrungen basierend aber es gibt bestimmt auch Positive beispiele

Hasisx3 17.01.2014 17:44

Auch wenn die Idee gut klingt, finde ich sie auch nicht so ganz Ideal.

Ich weiß selber wie es mit Nins und Kleinkindern(2) ist. Auch wenn das Kind das Nin nur ganz lieb streicheln wollte, ist mein Nin auf die los gegangen und hat sie gebissen, weil sie einen schlechten Tag hatte.

Also muss man bedenken, das nicht nur das Kind das Nin verletzen könnte, sondern auch ein Kaninchen die Kinder :rolleyes:

Getreten wurde es auch schonmal weils irgendwas nich machen wollte, man darf nie den Willen der Kinder unterschätzen, auch wenn es noch so gut erzogen sind, manche sind da einfach sturköpfig vorallem die kleineren können schonmal zickig werden:c

Vielleicht irgendein anderes Tier:willy_nilly:?

Pedro.Penelope 17.01.2014 19:15

Danke für die vielen Antworten. Ihr erörtert hier die gleichen Sorgen die ich auch hatte. Ich habe gehofft das es dafür Lösungen gibt...^^

Ich werde mir mit dem planen auf alle fälle Zeit lassen und alles gut durchdenken und auch durchrechnen.

Und ich würde das Projekt erst umsetzen wenn mein eigenes Gehege fertig ist, damit ich die Kaninchen eben aufnehmen kann, wenn es schief geht. Das wäre mir sehr wichtig!

Vielleicht bin ich da so optimistisch weil ich die tiergestütze Pädagogik schon ein Jahr miterleben durfte und weiß wie zart Kinder bei Tieren sein können...

Hm... ich überlege mal weiter^^

janaundeddy 17.01.2014 19:30

Ich finde die idee auch nicht sonderlich gut...
1. Was ist wenn es im Sommer regnet, gewittert und windet? Geht dann auch noch jemand raus zum Wiese holen?;)
2.Klar können Kinder nett zu Tieren sein, ich glaube aber dass es im Prinzip so ist, dass sie diese kleinen flauschigen Wollknäule sofort streicheln, hochnehmen und knuddeln wollen. Das ist Stress für die Nins.
3. Was, wenn ein Kaninchen mal ein Kind beißt? Dann wird es heißen: "das Tier ist böse, ich mag es nicht mehr". Kinder verstehen manchmal nicht, dass ein Tier auch ein Lebewesen ist.
4. Auch Tiere haben Charaktere. Vielleicht haben sie Angst vor den Kindern, und rennen sofort weg wenn sie eines sehen/riechen. Die Kinder sind auch meistens nicht sehr leise. Wenn sie ein Nin streicheln lachen sie vielleicht auch mal laut oder so und das Tier erschrickt.Dann heißt es wieder "es mag mich nicht". Kaninchen sind nunmal Beobachtungstiere und nicht für so kleine Kinder geeignet;)
Überleg dir das bitte ganz genau. Es gibt zwar positive Gründe, leider aber auch negative. Klar klingt es schön: Kaninchen/Tiere allgemein + Kinder = Glückliche Kinder. Aber hierbei geht es in allererster Linie eben um die Kaninchen;)

LG

Selkie 18.01.2014 16:07

Wenn man Tiere aus dem Heim nimmt dann weiß man vielleicht vorher schon ob sie "Kinderverträglich" sind.

Evtl. sollte man Rassen nehmen die nicht soo empfindlich sind.
Wegen dem Lärm wären vielleicht Widder ganz gut. Hören ja nicht ganz so gut wie Stehohren.

Würde das Gehege denn in einem Lähmgeschützten bereich stehen? Und wie würde die Schutzhütte aussehen. vielleicht würde es ja schon reichen wenn die Schutzhütte den Lärm etwas dämmt?

Wie viele Kinder betreut denn der KIGA?

F+inchen 18.01.2014 22:10

Ich finde diese Idee gut und würde sagen: mach erstmal! Ich denke hier wurde alles gesagt was man bedenken sollte und das kannst du ja in deine Planung einfließen lassen.

Ich persönlich sehe da keine Probleme mit Kindern und Kaninchen, Stichpunkt: tiergstützte Therapie. Hier muss der Tierschutzgedanke immer an erster Stelle stehen aber letztendlich wird ja mittlerweile alles an Tierarten eingesetzt, was man sich vielleicht am Anfang nicht vorstellen konnte (Reptilien, Spinnen, Nutztiere usw.) Diese Tiere sind allerdings oft sehr genau ausgesucht und brauchen unbedingt einen Rückzugsort.

Nur ich sehe da Diskrepanzen im Punkt Beobachten, Anfassen, Füttern. Für die Tiere wird es eher eine Zumutung werden, wenn da eine Gruppe Kinder im Gehege ist. Vielleicht stellt man einen Futterplan auf? Montags gehen Kinder a,b und c rein, Dienstag x,y,z usw.
So hält sich der Besuchersturm im Gehege in Grenzen...allerdings weiß ich nicht wie groß die Gruppe ist. Wenn es nur wenig Kinder sind ist es umsetzbar...bei mehr würde ich es nur auf Beobachten einschränken.

Kinder können durchaus den Umgang mit Tieren lernen. Das Gehege sollte immer abgeschlossen sein, sodass kein Kind (+ Erwachsener) freien Zutritt hat. Mit der Allergie sehe ich das nicht so eng...die Kaninchen sind doch draußen? Man muss halt schauen das Heu und Einstreu in einem seperaten Raum gelagert werden kann (Heuallergie etc.)
...na und was die Lautstärke betrifft - das ist von Kaninchen zu Kaninchen unterschiedlich. Ich sehe im Münsterland Wildkaninchen mitten in der Stadt zwischen Baulärm, Menschengeschnatter und Autos. Es kommt wie gesagt sehr auf das Tier an.

RABBID24 19.01.2014 09:58

Ich würde es auch mal probieren. Es ist wichtig dass kleine Kinder lernen mit sensiblen Tieren umzugehen. Wenn die Kinder aber lieber Tiere haben die sie knuddeln können dann würde ich dir Ratten empfehlen, die sind süss und es macht ihnen nichts aus gestreichelt und hochgenommen zu werden.
LG RABBID24

Minerva 19.01.2014 12:06

Es mal probieren ist ja schön und gut, wenn es funktioniert. Aber wenn nicht...

@ Pedro.Penelope: Du schreibst, dass du die Tiere im Zweifelsfall mit zu dir nimmst. Aber auch das stelle ich mir nicht so einfach vor. Fremde Tiere in eine bereits bestehende Gruppe zu geben, kann nur funktionieren, wenn die Bedingungen erfüllt sind. Du selbst hast zwei Kaninchen. Wieviele sollen es denn im Kindergarten sein? Mindestens zwei werden es auch da werden. Das heißt, wenn es nicht klappt brauchst du zu Hause ein Gehege von mind. 12 qm. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, planst du ja auch für deine eigenen recht großzügig. Da könnte es schon klappen. Aber was, wenn die Tiere sich absolut nicht verstehen? Da bräuchtest du ja beinahe ein "Ersatzgehege"...

Ich will dir die Idee der Kaninchen im Kindergarten bestimmt nicht madig machen, aber für mich wären es einfach zu viele Faktoren, die dagegen sprechen.

Keks3006 19.01.2014 13:06

Manche hier hatten anscheinend noch nie Kinder bei ihren Kaninchen. Das klingt ja wirklich gruselig, als wäre das absolut zum Scheitern verurteilt, weil Kinder nicht fähig sind, ein bisschen sensibel zu sein.

Wenn hier mal Kinderbesuch bei den Kaninchen war, hat es den Kindern sehr viel Spaß gemacht, einfach etwas aus der Hand zu verfüttern. Streicheln haben sie probiert, aber wenn die Kaninchen nicht wollen, laufen sie ja weg und sind dann für die Kinder zu schnell - solange unzugängliche Rückzugsorte da sind, ist das kein Problem.

Das Risiko, dass eine Gruppe nicht harmoniert, wenn neue Kaninchen dazukommen, besteht grundsätzlich, egal, woher die neuen Kaninchen kommen.

Was mich an dem Plan "stört", ist, dass es deine Stelle bis maximal 2015 gibt - das ist ja nicht mehr lange. In meinen Augen lohnt es da einfach nicht, den Versuch noch zu starten. Selbst, wenn andere danach die Verantwortung übernehmen, bist du dann in einem Jahr raus und hast keine Kontrolle mehr über Versorgung etc. Und in einem Jahr spielt sich das evtl. noch nicht so gut ein, dass man es guten Gewissens mit anderen Verantwortlichen weiterführen könnte. Und für den Fall, dass die Kaninchen mit dir gehen, lohnt es den Versuch erst recht nicht; man baut doch kein Gehege und reißt es nach einem Jahr wieder ein. Und was, wenn du die Kaninchen mitnimmst, aber neue nachkommen, weil das Gehege ja nun mal da ist, und dann läuft es schief und du hast gar keine Möglichkeit mehr, einzuschreiten?

Die Idee ist nicht verkehrt und kann durchaus funktionieren, aber man sollte so was nur in Angriff nehmen, wenn man es auch langfristig durchführen kann, ist meine Meinung.

Minerva 19.01.2014 13:36

Kinder sind durchaus dazu fähig sensibel mit Tieren, auch mit Kaninchen umzugehen. Aber eben nicht alle und nicht immer. Dass muss genau beobachtet werden und selbst dann, gibt es keine Garantie dafür, dass wirklich niemals etwas passiert.

Hase2 19.01.2014 14:07

Doch, ich hatte schon öfter Kinder bei meinen Kaninchen.

Meine Nichte z.B. geht total sensibel auf die Tiere ein, mittlerweile hat sie auch selbst zwei Kaninchen.

Dem Nachbarskind hingegen konnte ich auch nach wiederholten Erklärungen nicht klar machen, dass man Kaninchen nicht schreiend hinterherjagt. Das lasse ich nun nicht mehr zu ihnen.
Ich kann selbst entscheiden, welche Kinder zu meinen Kaninchen dürfen, ob das im Kindergarten funktioniert, weiss ich nicht.

Pedro, ich glaube dir gerne, dass du kaninchenerfahren bist, aber wie ich in meinem Beitrag schrieb, hat das in diesem Kindergarten wie es aussieht auch mal gut angefangen. Was dann passiert ist, weiss ich nicht. Entweder ist der haupttragende Erzieher nicht mehr da, oder die Kinder der haupttragenden Eltern sind mittlerweile in der Schule, oder das Geld ist ausgegangen, oder ...

Kreusa 19.01.2014 16:15

Mein Patenkind und ihr Bruder sind auch seit sie Laufen können bei den Kaninchen, wenn sie uns besuchen, und gehen wunderbar und vernünftig mit ihnen um. Die beiden wachsen aber auch bei sich zu Hause mit Tieren auf (Katzen und Hund) und lernen eben von Anfang an mit Tieren respektvoll umzugehen.

Mein größtes Problem an der Sache wäre auch, dass die Stelle befristet ist. Es kann ja gut sein, dass solange du da bist, alles mit den Kaninchen wunderbar funktioniert.
Aber was, wenn dann der nächste, der für die Kaninchen verantwortlich ist, vielleicht nicht so viel Ahnung hat oder die Dinge wie hochheben, Fütterung etc. lockerer sieht ("früher hat Trofu und hochheben den Kaninchen doch auch nicht geschadet. Ist außerdem viel billiger und weniger Arbeit") oder jemand auf andere "geniale" Ideen kommt ("Wäre es nicht toll für die Kinder mal einen Wurf Junge aufwachsen zu sehen?"), kannst du eben nicht mehr eingreifen und die Kaninchen sind ausgeliefert. Schlimmstenfalls für 8-10 Jahre.

Pedro.Penelope 19.01.2014 19:38

Hab gerade noch nciht alles gelesen: Aber die Stelle gibt´s min. bis 2017.. habe mich leider vertippt^^

Selkie 21.01.2014 20:11

bin ich grad drauf gestoßen:

http://www.amazon.de/Kaninchen-Hund-Co-Kita-Tieren/dp/3834608432/ref=sr_1_32?s=books&ie=UTF8&qid=1390327751&sr=1-32&keywords=Kaninchen

vielleicht ist das ja etwas für dich.

Kristin 21.01.2014 22:54

Ich habe mal eine tiergestütze Pädagogik Veranstaltung in einem Altersheim miterlebt. Dabei waren 2 Hunde, 2 Kaninchen, 4-5 Meerschweine und 2 besondere Hennen (die nicht fliegen können) und ich muss sagen ich bin absolut kein Freund davon. Die Meerschweine, Kaninchen und Hennen wurden zusammen in kleines Gehege getan (ca 1,5m * 1,5m, wenn überhaupt). Die Hennen hackten ständig nach den Meerschweinen und Kaninchen, logisch das in einem so kleinen Gehege dann auch nicht genügend Versteckmöglichkeiten für alle gibt. Die Tiere wurden dann rum gegeben von Bewohner an Bewohner. Die Kaninchen hatten wirklich eine super schnelle Atmung- so eine schnelle Atmung erreichen meine nicht mal beim TA. Als ich nachfragte wurde mir gesagt: "Denen gefällt das, sie sind es nicht anders gewohnt." Prima! - Also für mich sah es nicht nach Pädagogik aus, sondern nach Tierquälerei!

Auch wenn du die ganze Sache artgerecht angehen willst, ich denke dass wird nichts, Kinder sind so unwahrscheinlich laut. Zudem sind Kaninchen ja Dämmerungsaktive Tiere und wollen tagsüber ihre Ruhe, aber wie bei Kindergeschrei? Ich hoffe mir nimmt das hier niemand übel. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaub hier in Thüringen ist es eine 1 zu 20 Betreuung im Kiga, da hat man ordentlich zu tun und wie will man dann noch gewährleisten, dass nicht einer zu den Tieren rennt, wenn sie auf der Wiese spielen?! Also in der Theroie ist die Idee ganz schön, nur in der Paxis ist sie zu riskant, so meine Meinung.

Pedro.Penelope 21.01.2014 23:19

1 zu 20?? oO Das wäre unmenschlich! Das wären in jeder Gruppe mit einer Erzieherin und Kinderpflegerin 40 Kinder...?

Wir haben einen Schlüssel von 1 zu 10.. normal ist so 1 zu 11.. soweit ich weiß..

Wir haben 120 Kinder und ich werde das Projekt erst vorstellen, wenn das Konzept zu Ende gedacht ist. Ob es überhaupt umgesetzt wird, steht ja eh noch in den Sternen.

Aber was ich seltsam finde: Kaninchen sind Tiere. Tiere sind nicht aus Glas oder Porzelan und halten auch mal ein klein wenig mehr "Aufregung" aus. (in Maßen, ganz klar, aber man muss sie nicht in Watte packen!)

Kinder sind keine Monster oO Ich verstehe nicht, warum man Kaninchen als höchst sensible Tiere wahrnimmt(die sie sind) und man Kindern jede Kompetenz zu Empathie oder sozialem Empfinden abspricht... Verkehrte Welt...

Gopu1990 21.01.2014 23:32

Ich finde die Idee an und für sich nicht schlecht.
Wir hatten Igel auf dem Kita Grundstück und bei einem besonders harten Winter wurden die zugefüttert. Sie lebten unter dem Gerätehaus.
Wir durften denn wenn die Igel gefuttert haben nicht raus. Punkt.
Da hat niemand sich beschwert oder gequengelt.

Ob Kaninchen die richtige Wahl sind, da bin ich mir nicht sicher.
Man kann das Projekt mit "einfacheren" Tieren machen, die nicht als Kuscheltiere abgestempelt werden.
Wir hatten im Kindergarten Fische, es gab einen Futter- und Reinigungsplan.
Allerdings ist das bald 18 Jahre her. Man ich werde alt. ;)

Ob und wie gut es funktioniert, hängt vom Standort, Kosten und der Einsatzbereitschaft ab.
Nur dagegen zu sein, weil eine VG mit den eigenen Tieren schief gehen könnte, finde ich weit hergeholt.
Allerdings verstehe ich bedenken wie: Wenn du nicht mehr dort bist und wie du geschrieben hast die Tiere dann auch nicht mehr, was passiert mit dem Gehege?
Werden dann neue Tiere angeschafft?
Wird das Gehege verkauft oder abgebaut?

Gopu1990 21.01.2014 23:36

Zitat:

Zitat von Pedro.Penelope (Beitrag 601667)

Kinder sind keine Monster oO Ich verstehe nicht, warum man Kaninchen als höchst sensible Tiere wahrnimmt(die sie sind) und man Kindern jede Kompetenz zu Empathie oder sozialem Empfinden abspricht... Verkehrte Welt...

Natürlich sind Kinder keine Monster, aber Schuldbewusstsein und ein Gespür für richtig und falsch entwickeln Kinder erst sehr spät.

Ein 3 Jähriger denkt sich nichts dabei, wenn er eine Katze tritt.
Er weiß nicht das es dem Tier weh tut, bis man es ihm erklärt.

Wenn ein Kind nie Kontakt zu Tieren hatte, sind das Probleme die auf die Erzieher zu kommen werden. Die gab es auch bei uns bei den Fischen.

Kristin 21.01.2014 23:50

Dann ist Thüringen eben unmenschlich. http://landesrecht.thueringen.de/jportal/portal/page/bsthueprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1& js_peid=Trefferliste&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-KTEinrGTH2005V2P14

Ein "wenig mehr Aufregung" wäre es dann für die Kaninchen an 5 von 7 Tagen in der Woche und dass finde ich schon heftig, meinen würde ich das nicht antuen wollen.
Ach das Kinder Monster sind, habe ich nicht sagen. Aber ich nehme an, sie wollen auf dem Gelände toben und sich auslassen. Wenn dann das Gehege nicht allzu weit entfernt ist, werden sie dennoch noch toben wollen und die Kaninchen würde es wohl stören, da ich kaum glaube, dass die kids dann Rücksicht darauf nehmen werden.
Wäre es nicht auch eine Möglichkeit, deine Gruppe mal mit zu dir zu nehmen und die Kaninchen beobachten lassen, evt einen kleinen Vortrag dazu zu halten oder sowas? Dann erfährst du zum Beispiel auch, wieviel Kinder daran überhaupt Intresse haben.

Keks3006 23.01.2014 12:42

Das mit dem Lärm ist eine Sache der Gewohnheit! Ich habe gerade zwei Kaninchen aus Krankheitsgründen in meiner Küche einquartiert, während direkt neben an mein Badezimmer abgerissen wurde, Leitungen gelegt werden usw.. Ein paar Tage lang lief über Stunden ein dicker Boschhammer, um den Boden rauszustemmen. Die Kaninchen gewöhnten sich dran und pennten einen Raum weiter seelenruhig.

Alles andere ist eine Frage der Durchführung. Dass die Kaninchen nicht auf wenig Platz mit Hühnern und was sonst noch zusammengehalten und bei Bedarf rausgenommen und rumgereicht werden, ging ja wohl eindeutig aus den Planungen hier hervor.

Wenn ich mal Kinder habe, nehme ich die auch mit zu meinen Kaninchen. Unter der richtigen Anleitung werden auch Zweijährige begreifen, was gut ist und was nicht. Und zum Thema Kinder, die nie Kontakt zu Tieren hatten, sind weniger sensibel - darum geht es doch, dass man den Kindern das beibringt, wenn man Tiere in eine KiTa holt. Wenn ein Dreijähriger eine Katze tritt und sich nichts dabei denkt, niemand sieht es und keiner erklärt ihm, dass ein Tier auch Gefühle hat, dann wird er auch mit fünf noch Katzen treten. Da ist es mir doch lieber, wenn es im Kindergarten ein gut gemachtes Projekt gibt, das artgerechte Haltung und sensiblen Umgang mit Tieren zeigt.

Edit: Ich war übrigens drei, als bei uns eine Katze einzog. Ich habe sie nie getreten :D Ich kann mich tatsächlich noch an einiges erinnern, was passierte und was mich beschäftigt hat, als ich drei war, und WEISS deshalb, dass Kinder in dem Alter fähig sind, zu lernen und zu begreifen, was um sie herum geschieht. Bei den meisten setzt das Erinnerungsvermögen erst später ein, entsprechend schwer kann man sich in kleine Kinder hineinversetzen, wenn man keine hat und nicht mit Kindern zu tun hat. Ihr unterschätzt sie, denke ich.

kaninchen12345 23.01.2014 13:00

Die idee ist schon schön aber Kaninchen mögen auch kein lauten geschrei und so weiter..vllt wäre besser ein aquarium?Also meine Nichte ist 2 jahre alt und geht in kindergarten und da haben sie auch ein SEHR GRO?EN aquarium:OSie haben extra so ein plan gemacht wer wann die Fische füttern darf :)Und wenn WE ist oder auch ferien sind können sie extra so ein futterautomat kaufen..also da wird so futter reingemacht un der spritzt dan futter in das aquarium..Musst einfach mal in den Zooladen nachfragen.Und zu den Ficharten können es Salz.oder süßwasserfische sein wobei süßwasser billiger sind und bei der haltung.

Selkie 23.01.2014 20:23

Zitat:

Zitat von kaninchen12345 (Beitrag 602066)
Die idee ist schon schön aber Kaninchen mögen auch kein lauten geschrei und so weiter..vllt wäre besser ein aquarium?Also meine Nichte ist 2 jahre alt und geht in kindergarten und da haben sie auch ein SEHR GRO?EN aquarium:OSie haben extra so ein plan gemacht wer wann die Fische füttern darf :)Und wenn WE ist oder auch ferien sind können sie extra so ein futterautomat kaufen..also da wird so futter reingemacht un der spritzt dan futter in das aquarium..Musst einfach mal in den Zooladen nachfragen.Und zu den Ficharten können es Salz.oder süßwasserfische sein wobei süßwasser billiger sind und bei der haltung.

Ein aq ist irre viel arbeit. Man muss die rivhtigen wasserwerte haben für bestimmte fische, wasserwechsel usw. Ein futterautomat sollte man eigl. Nicht nutzen da dieser die fische schnell überfüttert.

Ein aq ist also auvh nicht zu unterschätzen. Da wäre wohl auch ein mitarbeiter mit ahnung nötig. Zumal ich denke dass ein aq den sinn verfehlt. Man will ja kindern den richtigen umgang mit tieren beibringen. Und ich denke mit fischen wäre das schwerer.


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