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F+inchen 23.01.2014 21:33

@Krisitin: Das ist keine Kritik an Dich, sondern nur eine Richtigstellung. Diese tiergestützte Arbeit hatte absolut gar nichts -und das möchte ich nochmal betonen- überhaupt nichts mit wirklich korrekter durchgeführter tiergestützter Pädagogik zu tun!!! Wegen solcher Stümper hat es dieser Zweig nach wie vor nicht leicht.
Tiergstützte Therapie ist so viel umfassender als einen Zoo mitzubringen. Kaninchen, Hühner, Ziegen usw. eignen sich sogar sehr dafür aber es kommen weitere Faktoren hinzu. Von der Auswahl des Tieres über die Unterbringung bis hin zum Aufbau einer Stunde mit Tier und Mensch - das erfordert Wissen und Feingefühl! Duch solche Menschen wie du sie beschreibst rückte der Tierschutzgedanke in den Mittelpunkt. Leider ist die Bezeichnung nicht geschützt, sodass Hinz & Kunz tiergestützte Arbeit anbieten können.

Ich hatte übrigens zwei Kaninchen bei mir die sich super dafür geeignet hätten. Zum Lärm habe ich oben schonmal was dazu geschrieben. Ich verstehe auch nicht wieso Kaninchen hier so in Watte gepackt werden. Ich kenne ihre Bedürfnisse und weiß auch um die feinen Sinne aber wenn es danach geht, dann dürften weder Hund noch Katze beim Menschen wohnen. Die Tiere gewöhnen sich an einen gewissen Lärmpegel wenn man einen Zoo oder Straßenverkeher als Vergleich nimmt. Am Anfang reagieren viele Tiere schreckhaft, doch wenn sie merken das sie in ihrem Gehege sicher sind, dann entspannen sie sich. Es kommt hier wie gesagt sehr auf die Tiere an! Diese müssen sehr gut ausgewählt sein.

Kristin 23.01.2014 23:10

Zitat:

Zitat von F+inchen (Beitrag 602256)
@Krisitin: Das ist keine Kritik an Dich, sondern nur eine Richtigstellung. Diese tiergestützte Arbeit hatte absolut gar nichts -und das möchte ich nochmal betonen- überhaupt nichts mit wirklich korrekter durchgeführter tiergestützter Pädagogik zu tun!!! Wegen solcher Stümper hat es dieser Zweig nach wie vor nicht leicht.
Tiergstützte Therapie ist so viel umfassender als einen Zoo mitzubringen. Kaninchen, Hühner, Ziegen usw. eignen sich sogar sehr dafür aber es kommen weitere Faktoren hinzu. Von der Auswahl des Tieres über die Unterbringung bis hin zum Aufbau einer Stunde mit Tier und Mensch - das erfordert Wissen und Feingefühl! Duch solche Menschen wie du sie beschreibst rückte der Tierschutzgedanke in den Mittelpunkt. Leider ist die Bezeichnung nicht geschützt, sodass Hinz & Kunz tiergestützte Arbeit anbieten können.

Ich hatte übrigens zwei Kaninchen bei mir die sich super dafür geeignet hätten. Zum Lärm habe ich oben schonmal was dazu geschrieben. Ich verstehe auch nicht wieso Kaninchen hier so in Watte gepackt werden. Ich kenne ihre Bedürfnisse und weiß auch um die feinen Sinne aber wenn es danach geht, dann dürften weder Hund noch Katze beim Menschen wohnen. Die Tiere gewöhnen sich an einen gewissen Lärmpegel wenn man einen Zoo oder Straßenverkeher als Vergleich nimmt. Am Anfang reagieren viele Tiere schreckhaft, doch wenn sie merken das sie in ihrem Gehege sicher sind, dann entspannen sie sich. Es kommt hier wie gesagt sehr auf die Tiere an! Diese müssen sehr gut ausgewählt sein.

Ich habe sie bisher halt nur in dieser Form erlebt, somit kann ich auch nur meine Erfahrung wieder geben, von der ich nun mal nicht begeistert war.
Wie sollte man denn die "richtige Auswahl" treffen? Die Leute, die mit den Tieren da waren, haben auch gesagt, dass die Tiere extra dafür ausgewählt sind, die Ninchen waren Handaufzuchten... ganz prima!
Es kann schon sein, dass es Leute gibt die es richtig betreiben, aber wie in jedem Berufszweig gibt es Idioten und ich habe da wohl Idioten kennengelernt.
Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich eine Gewöhnungssache ist...kann mir nicht vorstellen das die Ninchen sich wirklich an Hektik und Geschrei gewöhnen können, zumindest nicht wenn ich von meinen ausgehe. Aber evt hast du Recht und ich packe meine zu sehr in Watte...sie waren noch nicht wirklichen Lärm ausgesetzt, aber irgendwie möchte ich das auch nicht. Um wieviel hört ein nin lauter als ein Mensch? Ich glaub das war einiges? Stelle ich mir für mich nicht schön vor, deswegen tue ich es meinen nicht an...aber ist ja auch ganz allein meine Entscheidung.

Kristin 23.01.2014 23:34

Zitat:

Zitat von Keks3006 (Beitrag 602065)
Wenn ich mal Kinder habe, nehme ich die auch mit zu meinen Kaninchen. Unter der richtigen Anleitung werden auch Zweijährige begreifen, was gut ist und was nicht. Und zum Thema Kinder, die nie Kontakt zu Tieren hatten, sind weniger sensibel - darum geht es doch, dass man den Kindern das beibringt, wenn man Tiere in eine KiTa holt. Wenn ein Dreijähriger eine Katze tritt und sich nichts dabei denkt, niemand sieht es und keiner erklärt ihm, dass ein Tier auch Gefühle hat, dann wird er auch mit fünf noch Katzen treten. Da ist es mir doch lieber, wenn es im Kindergarten ein gut gemachtes Projekt gibt, das artgerechte Haltung und sensiblen Umgang mit Tieren zeigt.

Das ist finde ich eine ganz andere Sache, mit eigenen Kindern - da sie ja mit den Tieren aufwachsen. Dann hast du auch nicht gleich aufeinmal 10 in einer Gruppe und kannst dir Zeit nehmen für jedes einzelne Kind um den Umgang zu erklären.
Ich könnte mir in einem Kiga auch vorstellen, dass nicht jedes Elternteil von Tieren begeistert ist, dann kommen evt Aussagen wie: "Und habt ihr heute wieder die Viehcher beobachtet?", "Warum bringen die euch im Kiga nicht was ordentliches bei, immer nur die doofen Viehcher?", "Toll, dein ganzer Pulluver voller Haare, so eine Schweinerei", "Für was bezahlen wir soviel, damit die sich diese Viehcher anschaffen können" und so weiter. Somit würden die Kids von zu Hause aus ein negatives Bild über die Tiere entwickeln. Und Eltern sind nun mal Hauptbezugspersonen und Vorbilder. Das müssten die Erzieher dann wieder richten und ich denke, dass könnte schwierig werden. Ist zwar etwas überspitzt, aber ich denke auch solche Eltern gibt es.

arya900 24.01.2014 03:22

Für mich stellt sich die Frage, was geschieht mit Kindern, die nach mehrmaligen Erklärungen immer noch die Kaninchen falsch behandeln? Die, beispielsweise, Sachen nach den Kaninchen schmeißen? Oder sie jagen? Oder sonstigen Murks machen? Werden diese Kinder dann ausgeschlossen? Wobei diese Kinder eigentlich es besonders nötig hätten. Wie möchtest du sie dann heranführen, dass sie einen anderen Umgang mit den Tieren lernen?

Auch ein wichtiger Faktor sind die Eltern. Wenn die Eltern nicht dahinter stehen, also die Eltern, wo die Kinder in diese Kaninchengruppe gehen, dann wird das Kind nur schwer den richtigen Umgang lernen, kann ich mir zumindest vorstellen. Das würde also bedeuten, dass auch die Eltern an das Thema herangeführt werden müssten :/ Vllt wäre hier eine Infomappe rund um die richtige Kaninchenhaltung für die Eltern super ;)

Wegen Allergien würde ich mir nicht so viele Sorgen machen, wenn ein Kind eine Allergie aufweist, dann kann er eben nicht zu den Kaninchen, ist dann so :s

Ich finde es an sich eine super Idee, man muss aber einfach sich auch überlegen, wie man mit den Eltern und Kindern , vor allem Kindern, die nicht so sensibel mit den Tieren umgehen, arbeitet :>

Pedro.Penelope 25.01.2014 10:05

Also bei meinen Pferden handhabe ich falschen Umgang (trotz Erklärung) so: Jeder der meine Pferde tritt, schlägt, daran rumzerrt oder sie anbrüllt darf nicht mehr mit dem Pferd direkt arbeiten! Dann heißt es, die nächste Einheit nur Theorie und wenn es ankommt, wird wieder versucht. Beim Kaninchen müsste man halt eine ähnliche Grenze ziehen, eben auf die Bedürfnisse der Kaninchen angepasst.

Bei Grenzen bin ich sehr konsequent und da hilft dann auch kein Heulen und schon gar keine Beschwerde der Eltern! Da geht das Wohl der Tiere zu 100% vor.. (und ja ich habe Eltern, die bezahlen diese Theorie-Einheit sehr gerne voll und beim nächsten Mal passen die Kinder häufig wieder besser auf und lernen Wege, anders zu reagieren...)


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