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Wer hat(te) Kaninchen, die (früher) Trofu bekamen und gesund waren? auf Kaninchen Forum

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Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 25.10.2013, 20:06

Wer hat(te) Kaninchen, die (früher) Trofu bekamen und gesund waren?


Aufgrund eines Threads in dem es um die Fütterung von Alleinfuttermitteln (Futter mit Zusätzen) geht und es dadurch zu Diskussionen kam, würde mich jetzt interessieren, wer eventuell früher/vorher schonmal Kaninchen hatte, die (zusätzlich) mit Pellets oder anderen Alleinfuttermitteln gefüttert wurden.
Ich bekam in letzter Zeit bezgl. der Fütterung einige PNs, in denen manche geschrieben hatten, dass sie früher ihre Kaninchen nicht so "kompliziert" ernährt haben und diese Kaninchen nie krank waren und gesund alt wurden.
Manche von diesen Usern haben jetzt mit der "neuen" Fütterungsmethode teils erhebliche Probleme mit ihren Kaninchen.
Die Haltung dazu wäre auch sehr interessant, wie sie zu dieser Zeit war.

Ich fände es toll, wenn sich jeder, auf dessen Kaninchen das zutraf, dazu äußern würde, wie genau gefüttert wurde und wie die Haltung war.

edit:
Dieser Thread soll auf jeden Fall nicht dazu auffordern, die Kaninchen nur noch mit Trockenfutter und Heu zu füttern, er soll nur veranschaulichen, dass Trockenfutter (auch Gepresstes und auch welches mit Zusatzstoffen) nicht so schlecht ist, wie es manchmal dargestellt wird.

Das Beste und Gesündeste sind und bleiben Gräser und Wiesenkräuter und das sollte wenn nur irgendwie möglich zum Vorteil der Kaninchen gefüttert werden.



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Geändert von Benny (27.10.2013 um 20:29 Uhr).
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Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 20:16

Ich hatte zwei Neuseeländer,die zeitlebens nur Trofu und Heu bekamen.Nur im Sommer habe ich unregelmäßig ab und zu mal Wiese gefüttert.Die beiden wurden neun bzw. 10 Jahre alt und waren in ihrem ganzen Leben nur einmal beim TA.
Allerdings glaube ich,dass das zum einen daran lag,dass ich heute viel sensibler bin und mehr drauf schaue,wie es meinen Ninchen geht.Und zum anderen lag es wohl auch an der Rasse "Neuseeländer".Die waren unglaublich robust und anspruchslos in der Haltung.




Benutzerbild von Lillybee
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.10.2010
Beiträge: 2.074
Lillybee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 20:53

Hallo,

als ich jünger war, hatte ich Kaninchen die nur Trockenfutter kannten und in so einem typischen Käfig gelebt haben, keins der Tiere wurde besonders alt (das älteste wurde 7 Jahre), aber auch keins der Tiere hatte jemals Probleme.

Momentan habe ich zwei Kaninchen, die ausschließlich FriFu, Heu und Saaten bekommen und in Außenhaltung in einem 4qm Stall leben.
Das Weibchen ist ca. 5 Jahre alt und kerngesund, der Bock ist nun schon 11 Jahre alt und hat ab und an mal Verdauungsprobleme.
Mein Böckchen wurde allerdings auch 7 Jahre ausschließlich mit TroFu gefüttert und hat dadurch keine intakte Darmfora mehr und reagiert ganz sensibel auf diverse Futtersorten.
Als es vor wenigen Jahren dann bei mi einzog war es viel zu dick, was aber auch kein Wunder war, denn er hat den ganzen Tag nur diese Ringlis gefressen und geschlafen, er konnte gar nicht richtig hüpfen und nun hat er endlich Normalgewicht und springt und rennt hier durch den Garten und ist einfach top fit.

Natürlich kann ein Kaninchen auch mit TroFu-Fütterung alt werden.
Ein Raucher kann auch alt werden ohne Lungenkrebs zu bekommen und ein Mensch kann sich auch sein Leben lang von FastFood ernähren ohne an einem Herzinfarkt zu sterben oder Sonstigem.
Aber es schadet einfach der Gesundheit und macht der Körper anfälliger für gewisse Erkrankungen.
Und mit der Gesundheit sollte man nicht spielen



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LG Lillybee




Benutzerbild von Streicher
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2009
Beiträge: 8.961
Streicher ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 25.10.2013, 21:00

In meinen Anfängen habe ich Trofu (die bunten Kringel) und Heupellets gefüttert. Trofu gab es damals zum Frifu, zwei Jahre lang. Allerdings waren meine Nins so schlau und fraßen sehr wenig von Zeug. Dachte immer, meine Tiere seien abnormal. Habe nach den zwei Jahren problemlos sofort auf Frifu umgestellt. Wirklich darauf geachtet, Kohl usw. anzufüttern habe ich nicht, meine bekamen von Anfang an alles. Hatte nie Probleme mit der Futterumstellung oder mit dem Frifu. Nim neigt zu Zahnspitzen, ob es an dem Trofu von früher liegt, weiß ich nicht. Ansonsten hatte keiner meiner Tiere je ernährungsbedingte Probleme oder Krankheiten.



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(Oskar Kokoschka)



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.05.2012
Beiträge: 814
AliciaNins befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 21:01

5 von meinen 7 Nins bekamen bis vor ca. 2 Jahren regelmäßig handelsübliches Trofu (aus DM) und sie leben immer noch. Wobei sie von Frühling bis Herbst bei schönem Wetter draußen waren und Abends bekam jedes Kaninchen ca. 1/4 Eimer Gras/Klee/Löwenzahn. Sie bekamen sogar Kohlrabiblätter, es gab keine Probleme mit dem Trofu.
Während der Zeit gab es gar keine Krankheiten, danach nur 1x Abszess an der Backe, 1x TNK verstopft.

Edit: Es gab früher auch regelmäßig alles mögliche an Brot und Brötchen.



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Geändert von AliciaNins (25.10.2013 um 23:15 Uhr).

Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 21:15

Darf man auch Negativ-Erfahrungen beisteuern? Ich gehe einfach mal davon aus, sonst wäre das ja eine einseitige Befragung

Ich hatte Kaninchen, die meistens Kuntibunti oder so was in der Art bekamen, die kein Heu fraßen, aber im Sommer auf die Wiese konnten (viel Platz hatten sie auch da nicht) und immer mal frisch Gepflücktes bekamen. Im Winter gab es z.B. Raps, der auch gut vertragen wurde, glaube ich.

Praktischerweise habe ich einen Großteil der Rechnungen vom Tierarzt aufgehoben. Und es waren viele. Ein Kaninchen hatte massive Zahnprobleme, später auch zunehmend weitere Kaninchen. Backenzähne schleifen, bei zwei Kaninchen wurden Schneidezähne gezogen. Ein Kaninchen hatte eine Aufgasung, daran konnte ich mich nicht erinnern, aber es geht aus den Rechnungen hervor. Wahnsinnig alt geworden sind alle nicht. Genau kann ich es nicht sagen, aber vielleicht so um die sieben, acht. Einer vielleicht etwas älter, andere sind sogar noch jünger gestorben. Fragt mich nicht, woran, ich kenne die Ursachen bei den meisten nicht.

Der Tierarzt war/ist Zahnspezialist und schrieb auf jede Rechnung, dass ich aufhören soll, den Kaninchen Körnerfutter zu geben



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Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 25.10.2013, 21:18

Zitat:
Zitat von Keks3006 Beitrag anzeigen
Darf man auch Negativ-Erfahrungen beisteuern? Ich gehe einfach mal davon aus, sonst wäre das ja eine einseitige Befragung
Natürlich darfst du das.




Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 21:19

naja ich hatte einige TF Kaninchen. Leon wurde nur ein seinen letzten 1 1/2 lebensjahren ohne ernährt und wurde 10 1/2 (hatte aber zahnprobleme), Hoppel müsste ca. geworden sein und war nie krank, susi war schnupfer und starb recht früh, julchen starb mit ich meine 9 jahren an trommelsucht...

bonny wurde nie mit TF ernährt und wurde 3 1/2...


Aber ich glaube nicht dass da ein direkter zusammenhang besteht. es ist wie beim menschen auch. du kannst dich noch so gesund ernährung und dennoch kannst du erkranken, während einige menschen total ungesund leben und nie probleme haben.



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Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Benutzerbild von Teekannenloser
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.09.2013
Beiträge: 6.396
Teekannenloser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 21:20

Hallöchen also ich hatte 3 Hasen

Freddy (8 Jahre alt Tod durch: Myxomatose)
Außenhaltung (Handelsüblicher Stall)
Alleinhaltung
Reine Pelletfütterung
Krankheiten: Myxomatose, Urinunverträglichkeit (wegen Vitakraft hat zu viele Harnstoffe)
Tierarztbesuche: 18 Mal (zwecks Impfungen)
Hat Heu zusätzlich bekommen

Felix (8 Monate Tod durch: Herzfehler)
Innenhaltung
(Handelsüblicher Drahtkäfig 1mx60cm)
Reine Pelletfütterung
Krankheiten: angeborener Herzfehler
Tierarztbesuche: 1 Mal
Hat Heu zusätzlich bekommen

Fienchen (10 Jahre Tod durch: Lungenentzündung)
Innenhaltung
(Handelsüblicher Drahtkäfig 1mx60cm)
Reine Pelletfütterung
Krankheiten: Lungenentzündung
Tierarztbesuche: 1 Mal
Hat kein Heu bekommen da ich dagegen allergisch bin und sie im Wohnzimmer gehalten habe

Fluse und Bailey (zurzeit 10 und 11 Wochen putzmunter)
Innenhaltung
Selbstgebauter Stall mit Auslauf
Grünfütterung + Trockenkräuter
Krankheiten: Bisher eigentlich keine aber sie sind noch jung ;-) hoffen wir es bleibt bei bester Gesundheit
Tierarztbesuche: 1 Mal
Bekommen zusätzlich Heu auch wenn die Allergie noch da ist führe ich eben gerade meine eigene Desensibilisierung durch :-)

Ich weiß dass ich mich damit vermutlich gegen die Meinung vieler User hier stelle. Aber ich hab in 16 Jahren Hasenhaltung super Erfahrungen mit Pelletfutter und Käfighaltung gemacht und keinen einzigen der hier beschriebenen Horrorzenarien erlebt. Ich mach es jetzt auch wegen diesem Forum hier mal anders und schaue auf die Resultate. Ich mache es zwar jetzt anders aber ich denke die Kaninchengesundheit/-Lebensdauer liegt glaube ich nicht an der Haltung oder Fütterung.

Ich stelle mal eine Vermutung an: Was die ganzen EC Fälle angeht würde mich mal interessieren ob es vielleicht an den Riesengehegen/-Ställen liegt. Hasen sind doch Fluchttiere oder? Und haben ein ziemlich eingeschränktes Blickfeld. Wenn sie in Stress geraten dann können sie so ein großes Gehege wahrscheinlich gar nicht überblicken und haben geringe Chancen sich auszuruhen. Ich muss dazu sagen, da 80% der Kaninchen diesen Erreger in sich tragen bin ich schon überrascht, dass keins meiner Tiere (und auch keins der Tiere von meinen Freunden, die genauso gehalten haben wie ich) jemals an EC erkrankt sind. Sie sind regelmäßig hochgenommen worden und hatten auch nie so was wie Aufgasung oder Verstopfung, haben aber auch keine Medis ins Mäulchen gespritzt bekommen. Ich möchte jetzt nicht sagen, lasst alles weg, aber wenn Hasen so einen emfindlichen Magen haben hatten meine Hasen bei „falscher Fütterung“ bestimmt auch mal Aufgasungen ohne dass ich es gemerkt habe und haben ohne Medis überlebt. Vergesst nicht, dass etwas einflößen egal ob es das Tier über sich ergehen lässt ebenfalls stress für das Tier ist genauso wie ständige Tierarztbesuche. WIE GESAGT DAS HEIßT NICHT HÖRT VÖLLIG AUF, AUF EURE TIERE ZU ACHTEN. ABER VERTRAUT EUREM INSTINKT UND SCHAUT VIELLEICHT ERSTMAL OB DIE NATUR ES VON ALLEINE VIELLEICHT AUCH REGELT.




Geändert von Teekannenloser (25.10.2013 um 21:25 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.02.2013
Beiträge: 238
pugandbunnys befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 21:32

Hatte als Kind mal ein Meerschein(Ist ja fast das gleiche, hat nur kleinere Ohren), es hat die typische Kinderzimmerhaltung bekommen; allein im KäfigY(tgl. Freilauf) mit Heu und Trofu an lib., dazu bekam er täglich rationiertes Gemüse&Obst, Salat und nur manchmal Kräuter oder Äste. Er wurde 6 oder 7 und starb an einem Abzess der wahrsheinlich durch eine Schramme oä entstand, da meine Mutter die Op nicht bezahlen wollte Ansonsten war er fit, hatte nie mit Inappetenz, Durchfall oder Verstopfung zu tun und auch keine Zahnprobleme. Wenn man so drüber nachdenkt irgendwie verrückt, aber ich weiß noch, dass er das Trofu nie komplett aufgefressen hat sondern vor allem die Körner rausgeucht hat und ansonsten Heu und wenig Frischfutter gefressen hat. Ich glaube Knabberstangen hat er auch bekommen, die wurden komplett gefressen..




Benutzerbild von Schneehäschen
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.07.2012
Beiträge: 3.793
Schneehäschen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 21:41

Dann steuer ich meine Erfahrung auch noch bei...

Meine ersten Kaninchen waren ein Männchen und ein Weibchen, die in so einem Stall lebten:
http://www.fressnapf.de/shop/kaninchen-und-nagerstall-natura-mit-auslauf

Zu fressen bekamen sie dieses kunterbunte Trockenfutter aus der Zoohandlung, dazu Knabberstangen, Drops etc.
Tagsüber durften sie im ganzen Garten laufen und hatten somit theoretisch auch Frischfutter.

Das Männchen wurde zwölf Jahre alt und war (außer einmal Milben) nie krank.
Kurz vor seinem Tod ist er mehrmals umgekippt und hatte Gleichgewichtsstörungen.
Wir waren nicht beim TA. Kurz darauf ist er gestorben.

Das Weibchen wurde 6 1/2 Jahre. Sie hatte ihr Leben lang einen verklebten Po. Auch mit ihr waren wir bis kurz vor ihrem Tod nie beim TA (wofür ich mich noch heute schäme).
Sie war etwas übergewichtig.
Eines Tages krümmte sie ihren Rücken komisch und machte niesähnliche Geräusche. Daraufhin waren wir beim TA.
Sie bekam Medikamente, doch kurz darauf starb sie. Was sie hatte, weiß ich bis heute nicht.
Das Männchen mit dem sie zusammenlebte war 100% unkastriert, sie bekam nie Junge, deswegen denke ich, dass mit ihr irgendetwas nicht ganz in Ordnung war

Mit den nächsten Kaninchen bin ich umgestiegen auf Pellets.
Kurz darauf kam ich "hier her" und habe Wiese verfüttert + Pellets.
Es gab keine Probleme. Schließlich habe ich die Pellets ganz weggelassen bisher gab es keinerlei Probleme mit der Fütterung von Wiese/Äste/Gemüse/Obst...




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 21.09.2012
Beiträge: 694
Fluffys befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 22:05

Wir hatten mal ein Kaninchen das im typischen 1,20m Käfig saß,alleine,dank falscher Beratung im Tierheim.
Sie bekam auch täglich Trockenfutter,regelmäßig bunte Leckerlis und Drops. An Frischzeug bekam sie überwiegend Banane weil sie das am liebsten mochte.
Sie hatte glaub ich einmal eine Blasenentzündung und einmal eine gutartige Geschwulst die entfernt wurde,sie wurde 10 Jahre alt.

Ein anderes Kaninchen mit ähnlicher Haltung wurde 7 Jahre alt,das Kaninchen hatte auch eine Zahnfehlstellung,ob genetisch oder Futterbedingt weiß ich nicht.




Benutzerbild von Natie
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.11.2012
Beiträge: 5.961
Natie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 22:23

Ich hab erst 2011 richtig angefangen mich zu informieren (vorher hatte ich kein Internet und nur Bücher, Tierärzte oder Zoohandlungen als Informationsquelle).
Zu Beginn bekamen meine Kaninchen das billige "Buntfutter", Heu und morgens und Abends Gemüse.
Kohl gab es nicht, mein Opa (früher Kaninchenzüchter) hatte mir davon abgeraten, außerdem stank dann immer (lt meiner Mutter) das Haus ... . Dafür gab es ab und zu Brot und Brötchen.
Erst ab ca. 2000 versuchte ich die Fütterung umzustellen und mehr Frischfutter, Heu und nur noch rationiert Trofu anzubieten. Dies misslang aber, da die Nins für den Rest meiner Familie immer so hungrig ausschauten ...
Ich stellte dafür aber vom "Buntfutter" auf Grainless complete oder Deukanin fit Kräuter und Petersilie um, fütterte noch versch. Trockenkräuter, außerdem überredete ich den Rest der Familie Brötchen und Brot nur noch zwd als Leckerchen zu geben. Dies klappte ganz gut, weder Nins noch Meeries hatten Verdauungs oder Zahnprobleme. Die Meeries starben alle recht jung (ca 5 Jahre), aber aufgrund von "Überzüchtung". Die Kaninchen wurde alle zw. 7 und 11 Jahre alt und hatten andere gesundheitliche Probleme. Benny starb mit 11 Jahren an Altersschwäche, er war außer zur Kastra nie beim Tierarzt.
Molly, hatte Zahnprobleme - mag an der Fütterung oder auch an ihrem ganz besonderem Geschmack gelegen haben (möchte weder Heu, noch Trockenkräuter, noch Frischfutter).
Mit meinem Auszug aus dem Elternhaus im August 2011, konnte ich endlich selbst entscheiden wie meine Tiere leben sollten, sie bekamen mehr Platz und ich setzte das Trofu ab ... zusätzlich fütterte ich vermehrt verschiedene Trockenkräuter. Von August bis Dezember 2012 fütterte ich also Gemüse (hauptsächlich Salate und viel Knollengemüse) und Heu ad. Lib. und zusätzlich Trockenkräuter. Ich las vermehrt hier im Forum und stellte ab 2012 auf mehr blättriges Gemüse um und fütterte Kohl an (zusätzlich Heu, Trockenkräuter, Sämereien, Trockengemüse und Haferflocken). Ab April diesen Jahres traute ich mich Wiese zu pflücken. Von April bis September fütterte ich also Wiese, Heu, Trockenkräuter, merkte allerdings das die 4 oft "hungrig" erschienen und fütterte Knollengemüse und Gemüseabfälle und Haferflocken und Sämereien dazu. Eine Wiese ad lib Fütterung schaffte ich eh nicht (wohne in der Stadt und geh Vollzeit arbeiten). Mir fielen oft Kotketten oder Verstopfungsköttel auf, jetzt wo ich wieder "nur Gemüse", Heu, Sämereien, Haferflocken, Trockengemüse und Trockenkräuter füttere, haben die 3 Kleinen fast nur noch kleine harte Köttel
Eugen hat mal Matschkot, mal Heuköttel, mal tolle Köttel ... aber er ist durch die ganzen Medis ja auch geschädigt
Seit ein paar Wochen bekommen die 4 ab und zu ein Strukturmüsli, ich überlege nun das regelmäßig anzubieten ...

Ich komme grad gedanklich voll ans rotieren, früher gab es Trofu, Heu und rationiert Gemüse und die Tiere hatten immer tolle Köttel und nun, da ich mich bemühe "Artgerecht" zu füttern gibt's Köttelprobleme ... aber vielleicht bin ich auch nur durch die ganze Forenleserei total sensibilisiert und mir fallen Veränderungen viel eher auf ...



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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 23:06

Zitat:
Zitat von Teekannenloser Beitrag anzeigen
Ich weiß dass ich mich damit vermutlich gegen die Meinung vieler User hier stelle. Aber ich hab in 16 Jahren Hasenhaltung super Erfahrungen mit Pelletfutter und Käfighaltung gemacht und keinen einzigen der hier beschriebenen Horrorzenarien erlebt. Ich mach es jetzt auch wegen diesem Forum hier mal anders und schaue auf die Resultate. Ich mache es zwar jetzt anders aber ich denke die Kaninchengesundheit/-Lebensdauer liegt glaube ich nicht an der Haltung oder Fütterung.
Zumindest liegen Alter und Gesundheit nicht allein in der Fütterung begründet, das stimmt. Aber ein glückliches Kaninchenleben beinhaltet trotzdem Bewegungsfreiheit und abwechslungsreiche Ernährung, bei der auch selektiert werden kann. Käfig- und Einzelhaltung werden nicht automatisch gut oder eine "super Erfahrung", nur weil das Kaninchen im Käfig nicht offensichtlich leidet; Kaninchen leiden nun mal still.

Zitat:
Zitat von Teekannenloser Beitrag anzeigen
Ich stelle mal eine Vermutung an: Was die ganzen EC Fälle angeht würde mich mal interessieren ob es vielleicht an den Riesengehegen/-Ställen liegt. Hasen sind doch Fluchttiere oder? Und haben ein ziemlich eingeschränktes Blickfeld. Wenn sie in Stress geraten dann können sie so ein großes Gehege wahrscheinlich gar nicht überblicken und haben geringe Chancen sich auszuruhen. Ich muss dazu sagen, da 80% der Kaninchen diesen Erreger in sich tragen bin ich schon überrascht, dass keins meiner Tiere (und auch keins der Tiere von meinen Freunden, die genauso gehalten haben wie ich) jemals an EC erkrankt sind. Sie sind regelmäßig hochgenommen worden und hatten auch nie so was wie Aufgasung oder Verstopfung, haben aber auch keine Medis ins Mäulchen gespritzt bekommen. Ich möchte jetzt nicht sagen, lasst alles weg, aber wenn Hasen so einen emfindlichen Magen haben hatten meine Hasen bei „falscher Fütterung“ bestimmt auch mal Aufgasungen ohne dass ich es gemerkt habe und haben ohne Medis überlebt. Vergesst nicht, dass etwas einflößen egal ob es das Tier über sich ergehen lässt ebenfalls stress für das Tier ist genauso wie ständige Tierarztbesuche. WIE GESAGT DAS HEIßT NICHT HÖRT VÖLLIG AUF, AUF EURE TIERE ZU ACHTEN. ABER VERTRAUT EUREM INSTINKT UND SCHAUT VIELLEICHT ERSTMAL OB DIE NATUR ES VON ALLEINE VIELLEICHT AUCH REGELT.
Nein, das stimmt nicht. Gerade weil Kaninchen Fluchttiere sind, brauchen sie viel Platz. in Käfighaltung haben sie keine Chance, zu fliehen, und stehen entsprechend unter viel größerem Stress. Sie müssen auch ihr Revier nicht komplett überblicken können, um zu wissen, wohin sie fliehen sollen, denn sie kennen sich ja darin aus und wissen, wo sich Verstecke befinden. Und für das Wahrnehmen von Gefahr sind die Augen nicht so wichtig, sondern die Nase und das Gehör; Kaninchen können sich ja nur deshalb so schlechte Augen leisten, weil ihre anderen Sinne das kompensieren, sonst wären sie längst ausgestorben.

Dass 80% der Kaninchen vermutlich EC-Träger sind, bedeutet nicht, dass auch 80% erkranken - bei Weitem nicht. Dass du kein erkranktes Tier kennst, ist in meinen Augen Zufall.



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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 23:19

Zitat:
Zitat von Natie Beitrag anzeigen
Ich komme grad gedanklich voll ans rotieren, früher gab es Trofu, Heu und rationiert Gemüse und die Tiere hatten immer tolle Köttel und nun, da ich mich bemühe "Artgerecht" zu füttern gibt's Köttelprobleme ... aber vielleicht bin ich auch nur durch die ganze Forenleserei total sensibilisiert und mir fallen Veränderungen viel eher auf ...
Probier es doch einfach aus. Nur, weil eine Fütterungsweise hier im Forum den Stempel "artgerecht" bekommt, ist sie nicht das Non-plus-Ultra für alle Kaninchen. Biete doch das Müsli an, Heu und Trockenkräuter und dazu das Gemüse mal etwas rationiert. Versuch macht klug.

Wenn mich nicht alles täuscht, hat Benny diesen Thread letztlich auch eröffnet, um das zu zeigen



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Benutzerbild von Teekannenloser
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.09.2013
Beiträge: 6.396
Teekannenloser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 23:30

Wie gesagt ist ne Vermutung und mir ist halt aufgefallen, dass die Tiere hier viel Krankheiten haben. Ich lasse mich gern durch Erfahrung und Beobachtung an meinen Beiden Tieren eines Besseren belehren. Zudem muss ich zumindest in einem Punkt muss ich eingreifen: mir ist es lieber meine Tiere sind gesund als das sie 20 verschiedene Arten Wiese, Kräuter, Kohl und sonstiges Gedöns bekommen und dauernd zum TA müssen weil sie irgendwas nicht vertragen haben obwohl es gesund war. Da gibt es unterschiedliche Meinungen und auch jeder TA reagiert unterschiedlich. Am besten ist es natürlich wenn ein Tier artgerecht gehalten glücklich und gesund ist. Das Teste ich ja auch gerade aus aber sollte ich merken, dass durch zB die Fütterung gesundheitliche Probleme entstehen bin ich auch bereit wieder auf Trofu/ bzw. Pellets umzusteigen. jedes Tier hat halt andere Bedürfnisse.Wie hier schon oft geschrieben liegt es denke ich wie bei Menschen auch am Immunsystem und an dem Wesen der Tiere. Ich könnte dir jede Menge Sachen erzählen die für Kaninchen untypisch sind obwohl sie alle gesund waren. Dann müsste ich ja in fasst jeder Hinsicht was Kaninchenhaltung angeht dem Zufall zugrunde liegen oder? Ich meine warum sonst trinkt meine Fluse aus der Nippeltränken ausgiebig und lässt den Wassernapf links liegen ;-) Aber ich glaube ich schweife mal wieder vom Thema ab :-) .



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Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 23:39

Benny.... Tolles Thema

Ohje, nur wo fange ich an?

Mein erstes Kaninchen holte ich mir vor rund 10 Jahren, im zarten Alter von 8 Wochen aus der Zoohandlung.
Fütterung dort - Pellets, Stroh & Heu.
Im Zoofachhandel habe ich 120€ für 1 Kaninchen, ein Käfig, 1 Päckchen gepresstes, staubiges Heu und jede Menge TroFu und Leckereien ausgegeben.

Casmir lebte bei mir etwa 6 Monate alleine, aber kastriert in Käfighaltung, mit gelegentlichem Freilauf im Zimmer oder auf dem Bett.
Bis auf einmal einen Hautpilz war er gesund.
Bzw dachten wir das....
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass sich meine reine Informationsrecherche nur auf seine Rasse bezog.
So "ignorierte" ich eines abends seinen Anfall im Käfig.
Möchte nicht ausschweifen - Er war nicht mal ein Jahr alt, als er unbekannter Weiße E.c.-Patient wurde.

Bonny holte ich ebenfalls aus der selben Zoohandlung im selben Alter.
Sie war meine proppere Dame, die sehr schnell, sehr groß und "dick" wurde.
Sie lebte im Casimir im Käfig.
Ernährung, Trofu, Heu, Leckerlies, Karotten, Salatreste, Obst.

Beide bekamen im Sommer drauf ein Freilaufgehege, welches sie unter Aufsicht nutzen konnten.
Dort fraßen sie auch Gras.

Bonny entwickelte recht schnell Schnupfen, den ich abtat und nicht behandeln ließ. So wurde er chronisch. Heute würde ich nicht mehr so dumm und naiv sein.

Im Winter holte ich Peppels aus einer schlechten Züchterbucht.
Fütterung: Brot/Brötchen, Pellets.

Mit Peppels habe ich die Ernährung vom Trofu umgestellt und habe zum ersten Mal Trockenkräuter bestellt.
Alle 3 waren absolute Heuvernichter!
Allerdings reagierte Peppels bei dem ein oder anderen Gemüse mit Matschkot.
Dennoch weiterhin Gemüse, Obst, Heu, Trockenkräuter. Im Frühjahr-Sommer Gras.

Sie lebten zu dritt im Flur ohne Käfige.

Als das Außengehege, ausgelegt mit Platten, stand und die drei einzogen, pflückte ich hin und wieder Gras, Löwenzahn, Gänseblümchen und Klee aus dem Garten.
Mir ist keine deutliche Veränderung (postive wie negativ) mehr im Gedächtnis.
Alle waren soweit gesund (bis auf den Schnupfen)

Zuletzt zog Whisky ein. Ebenfalls aus der Zoohandlung, wie auch Bonny & Casimir.
Allerdings hatte sie zu dem Zeitpunkt bereits eine andere Ernährung. Die Zoohandlung bot auch Gemüse an.

Whisky hat bei mir nie buntes Trofu oder ähnliche Leckerlies gesehen.
Mit ihm fing die große Gemüsemacherei und Kräuterbestellung an. Sowie größere Wiesensammlungen.

Mit den Jahren baute ich die Wiese aus und füttere immer mehr Gemüsegrün.
Heu war immer fester Bestandteil!

Zwischenzeitlich zog Caja bei mir ein.
Über ihre Vergangenheit weiß ich kaum etwas. Sie war ein Fundkaninchen im Alter zwischen 2-4 Jahre.
Fütterung bei mir: Heu, Trockenkräuter, Obst, Gemüse.

Alles immer geschnippelt und abgewogen...

Peppels (etwa 6j) starb an einer versteckten Lungenentzündung.
Casimir ist mir ebenfalls im Alter von 6 Jahren an E.c. verstorben. 6 Anfälle, in 6 Jahren.

Über den Kaninchenschutz bekam ich Louis - bekannter (aber unauffälliger) Zahni.
Er starb etwa 1 Jahr nach seinem Einzug bei mir.
Zu dieser Zeit fütterte ich bereits im Frühjahr/Sommer Wiese, + blättriges Gemüse rationiert, Heu, Trockenkräuter, Obst.
Die Abstände zum Zähne kürzen waren teilweiße auf 2 Wochen reduziert worden.
Seine Schneidezähne wuchsen in alle Richtungen.
Er verlor sehr schnell an Gewicht. Trotz Haferflocken, Leinsamen, Sonneblumenkernen, Fenchelsamen etc pp.
Trotz Wiese, Äste etc, konnten wir die Abstände nie länger als 3 Wochen verlängern.
Er starb im zarten Alter von nur 3 Jahren.

Bonny wurde etwa mit 3 Jahren kastriert. Sie hatte eine tolle Figur und ihr Fressverhalten war super. Sie hatte mit Whisky die meisten Futterumstellungen miterlerbt.
Sie starb letztes Jahr mit 8 Jahren.
Plötzlich verlor sie an Gewicht (was ich erst aufs Alter schob), begann Durchfall zu bekommen, Matschkot...
Ihre Zähne machten auch Probleme.
Aber ich habe nie daran gedacht, es könnte an der, mir so gut geglaubten Ernährung, mit der Wiese/Gemüse/Trockenkräuter/Heu liegen.

Vielleicht war auch das Lymphom am Herzen schuld. Aber das lässt sich rückwirkend nicht mehr beurteilen.

So und Whisky... Er starb dieses Jahr an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Er war 6-7 Jahre alt.
In seinen letzten 4 Jahren fütterte ich im Sommer ausschließlich frische Wiese.
Trockenkräuter wie ich Lust hatte. Heu wurde in dieser Zeit nicht gefressen.
Im Winter Gemüse, Gemüsegrün, Kräutertöpfe, Obst etc pp

Er war bis dato nicht krank. Kein Schnupfen, keine Kokis, keine Würmer - nichts.
Sein Höchstgewicht lag bei 1200g - im Winter.
Sonst zog er es vor, knapp 1kg zu wiegen - aber gesund!

In den ganzen 10 Jahren hatte ich nie Kokis, keine schweren Aufgasungen, Verstopfungen etc.
Kleinere Bauchgeschichten gab es sicher. Aber mit Sab und Futterumstellung, ging das immer gut.
Vielleicht hatte ich mehr Glück als Verstand.
Habe mich bis vor 4 Jahren auch nicht wirklich mit Kaninchenkrankheiten auseinandergesetzt.
Gut bis auf Schnupfen und E.c.

Meine jetztigen Kandidaten - Caja (etwa 8) und Samson (etwa 3)...
Caja ist langfellig und hat tatsächlich das ein oder andere Magen/Darmproblem. Auf Gurke reagiert sie mit Durchfall. Also wird Gurke gestrichen!
Zahntechnisch sind wir bis auf einen gezogenen Backenzahn, vollzählig und grade
Sie leidet unter akutem Schnupfen und verengten TNK.
Samson - gesund... Und ein Allesfresser.

Nun habe ich angefangen, auch durch diese vielen Diskussionen, mir Sorgen um meine Fütterung zu machen - vielleicht grundlos.
Aber ich habe mir ein Strukturmüsli bestellt und ich füttere mehr Haferflocken, Fenchelsamen, SBK, Dinkel im Spelz, Ansissamen, Leinsamen etc..
Zusätzlich eine Schnupfer-Trockenkräutermischung.
Auch einzelene getrocknete Kräuter füttere ich vermehrt.
Blütenmischungen biete ich auch gerne an.

Alles jedoch nicht ad.li. Sondern rationiert. Bis auf die Wiese.
Allerdings fressen beide kein Heu mehr
Er mal einen Halm, mal 2. Sie gar nicht!
Obwohl ich es in 3 unterschiedlichen Variationen dauerhaft anbiete...

Hätte Euch gerne mal meine Gemüsemenge bildlich festgehalten, aber mein Mann war grade überraschenderweiße Wiese sammeln.
Also nun Bilder der abendlichen Fütterung mit Wiese:



Hier die Trockensubstanz:
links oben - Schnupfermischung + Blüten
rechts oben - Haferflocken, Beberitzen, Fenchelsamen, SBK
unten - Strukturmüsli



Der Teller hält in der Regel keine 5 Minuten.

Aber seltsamer, haben sich die beiden erst auf die Wiese gestürzt und als sie die bekannten Geräusche der trockenen Leckereien hörten, waren sie außer sich.
Die Wiese wurde ignoriert und die Näpfe belagert.

Jetzt etwa 20 Minuten später, wird wie beim Buffet, sich von jedem etwas genommen.

Ohje, ob mein Roman jemand ließt?



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Teekannenloser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 23:49

Ich Habicht Gelsen ! Schreibe ja selbst solche Romane ;-) ich denke sie fressen kein Heu weil sie soviel als alternative haben ist aber denke ich nicht tragisch ;-)




Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
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Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2013, 23:54

Ich möchte noch hinzufügen, dass alles Zwergkaninchen waren... Falls das von belangen ist.

Zudem falle ich vllt etwas aus der Rolle, denn ich personlich kann keine extremen Unterschiede in all meinen Fütterungsmethoden erkennen.
Der Schnupfen in der Gruppe ging von Bonny aus, den sie wohl aus der Zoohandlung mitbrachte.
Sie war lange Zeit die Einzige, die Schnupfte.
Whisky fing erst an ein wenig zu niesen, als sein Immunsystem durch den Tumor runtergefahren war.
Caja kam bereits als Schnupfer zu mir.

Ich gehe daher erstmal nicht davon aus, dass ich graviernde Fehler in der Fütterung gemacht habe, in den ganzen Jahren.
Es hatte immer irgendwie gepasst. Auch wenn ich rückwirkend wirklich einige Futterumstelungen hatte.

Jetzt mit dem Strukturmüsli kann ich ebenfalls keine Veränderungen feststellen. Aber dafür kann es auch noch zu früh sein.
Allerdings habe ich bei der Wahl dessen, auch nicht auf irgendwelche Zusammensetzungen von Zusätzen oder ähnliches geachtet.

Samson frisst es sehr gerne - meistens komplett - Caja mag es nicht.



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Benutzerbild von Keks3006
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Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.10.2013, 00:12

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Zudem falle ich vllt etwas aus der Rolle, denn ich personlich kann keine extremen Unterschiede in all meinen Fütterungsmethoden erkennen.
Der Schnupfen in der Gruppe ging von Bonny aus, den sie wohl aus der Zoohandlung mitbrachte.
Sie war lange Zeit die Einzige, die Schnupfte.
Whisky fing erst an ein wenig zu niesen, als sein Immunsystem durch den Tumor runtergefahren war.
Caja kam bereits als Schnupfer zu mir.
Kann man mit der Fütterung den Schnupfen denn überhaupt beeinflussen? Ich gebe mir da so viel Mühe, rupfe noch im Schnee Grünzeug, habe immer Schnupfenkräuter in der Mischung ebenso wie alles mögliche "bedenkliche" Zeug, ich rupfe mich diverse Wiesen und Wegränder entlang für eine möglichst große Vielfalt und ich bemühe mich, so wenig wie möglich selbst zu selektieren, um Selbstmedikation und Immunstärkung zu ermöglichen... Und trotzdem haben drei von vier eine nasse Nase, was mich, zugegebenermaßen, etwas frustriert, wenn ich von anderen lese, dass ihre Schnupfer die anderen Kaninchen mit gutem Immunsystem nicht sichtbar anstecken.

Teekannenloser: Hier liest man so viel von Krankheiten, weil so wenige Leute dir Gesundheit ihrer Tiere zum Anlass nehmen, extra ein Thema zu erstellen, um darüber zu berichten.



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