![]() |
Meine ersten Kaninchen habe ich mit 9 bekommen. Die Beiden (Mira&Kiri) hatten einen Doppelstockstall und jeden Tag Auslauf im Garten, alles in Außenhaltung. Die beiden bekamen alle 2 Tage den kleinen Tog mit Pellets bzw. ein Mischfutter(?) mit Mais, Johannisbrot, Pellets, und bunten Gemüse(?)-Getreide Ringen in den Farbe orange(wahrscheinlich Möhre) und grün(wahrscheinlich Wiese oder Löwenzahn oder sowas). Das haben sie sich immer ganz gut aufgeteilt für 2 Tage. Dann natürlich Heu, eine kleinere Heuraufe voll, die war immer nach 2 Wochen leer(die kleine Raufe ist bei meinen jetztigen in 10-20minuten leer wenn sie viel hunger haben), dann noch Küchenabfälle wie trockenes Brot/Brötchen, verschiedene Schalen von z.B. Karotten und im Herbst Äpfel aus dem Garten. Im Garten haben sie immer vom Grad gegessen bzw. haben faul in der Ecke gesessen und sich kaum bewegt, was ich immer relativ seltsam fande, mir aber nichts dabei dachte. Mira starb dann im Alter von fast 4 Jahren aus immernoch unerklärlichen Gründen, Obduktion o.ä. kam damals nicht in Frage. Da von meiner besten Freundin auch gerade ein Nin gestorben war und sie nun ein neues Partnertier suchte und ich auch, kam Saphira zu uns. Sie kam ursprünglich aus dem Tierheim zu meiner Freundin mit ihrem Sohn. Ihr Sohn hatte eine erblich bedingte Zahnfehlstellung der Schneidezähne(ging aber vom Vater aus) und starb deswegen mit etwa 1,5 Jahren. Nach der VG waren Sapira&Kiri unzertrennlich und bekamen die gleiche Fütterung wie zuvor(meine Freundin füterte genauso). Beide starben am selben Tag; Saphira an den Folgen einer Wunde im Auge(die übrigend 3/4 Jahr Behandlung in Anspruch nahm, bis zu ihrem Tod auch fast verheilt war) ausgelöst durch einen Heuhalm und Kiri an einer Lungenentzündung, bzw. wir haben sie einschläfern lassen vorher aber Besserung gesehen[...]. Seit hatte/habe ich 2 weitere Kaninchen, Schoko&Cloud. Dem Doppelsockstall wurde ien einstöckiger Anbau hinzugefügt(bin damit aber trotzdem noch nicht so ganz zurfrieden). Die Fütterung wurde dank der Züchterin auf Nösenberger statt TroFu umgestellt und auf noch mehr Wiese, Zweige, usw; Heu fraßen/fressen die beiden sehr gerne. Cloud hatte zwischendurch eine Blasenentzündung, die aber mit einer kelinen Dosis Antibiotika(?) und der Verfütterung von Birke auskuriert werden konnte. Schoko starb dann an einem vermeintlichen Hitzschlag, der sich dann aber doch als Hirnhautentzündung herausstellte. Also wurde der Stall desinfiziert und Cloud eine Woche mit Panacur behandelt. Seit dem 12.10. lebt nun eine neue Partnerin für Cloud bei uns. Die Fütterung hat sich nicht geändert, außer dass ich angefangen habe diverse Sachen zu trocknen, sie ist ebenfalls sehr gerne Heu. In allen Jahren sahen die Köttel immer nahezu identisch aus, also immer "gesund". Mit keinem der Tier war ich viel beim TA, außer 4x mit Kiri wegen der Lungenentzündung, 2x pro Monat mit Saphira wegen der Wunde im Auge und 3x mit Cloud wegen Myxo, Blasenentzündung& Panacurbehandlung und 2x mit Schoko wegen Myxo& dem vermeintlichem Hitzschlag. Ich stehe zu diesem Thema relativ neutral. Ich stelle eine Veränderung der Verhaltensweise bei meine bisherigen Tieren zwar fest, aber bei eben dieser besten Freundin leben nun auch schon mittlerweile 6-jährige Kaninchen, welche die gleiche Ernährung haben, wie ich meinen am Anfang gab und trotzdem sehr aktiv sind, gerne Heu fressen usw. |
Zitat:
|
Ich hatte früher 3 Kaninchen (sie lebten getrennt in je 120x80cm Eigenbauten). Sie bekamen alle 3 bunte Trofu-Mischungen zu fressen. Heu bekamen sie hin und wieder. Lissi durfte (da sie zahm wie ein Hund war) frei im nicht ganz gesicherten Garten laufen. Allerdings auch nur im Sommer und ziemlich selten. Die anderen durften nur unter einem normalen 1m Käfig Gitter Gras fressen und später hatte ich ein 2x2m Freilauf in den sie abwechselnd durften. Lissi wurde 11 Jahre alt und starb an Gebärmutterkrebs, den ich leider viel zu spät bemerkte. Die anderen beiden (Hoppelinchen und Flippi) wurden 8 und 4 Jahre alt. Die 3 waren nie beim TA (außer Lissi zum einschläfern) und hatten auch keine Krankheiten. Sicher? Nein, ich habe keine Ahnung, denn es wäre mir ganz sicher nicht aufgefallen - und wenn ich darüber nachdenke, wie aggressiv Hoppelinchen war, wird mir ganz anders. Meine Leila lebte die ersten 4 Jahre ihres Lebens in einem 1m Käfig, bekam Trofu (buntes - gerne VitaKraft), hin und wieder Heu, trocken Brot und Küchenabfälle. Sie hatte 2x eine Aufgasung, die ich nicht ernst nahm. Vermutlich hatte sie starke Schmerzen und nur durch Glück ist sie noch bei mir. Die Umstellung auf Wiese/Gemüse-Fütterung klappte ohne Probleme. Auch das Strukturmüsli, dass ich mittlerweile anbiete, wird seit über einem Jahr super vertragen. |
Hallo, als ich klein war besaß ich auch ein Kanichen, das ich in einem Handelsüblichen Stall hielt. Gefüttert wurde es mit buntem Trockenfutter, Drops , Möhren und Heu. Es wurde 10 Jahre alt und war nie beim Tierarzt. Meine Nachbarin hielt auch einige Kaninchen diese wurden auch ausschließlich mit Trockenfutter und Brot ernährt ,totzdem wurden alle ziemlich alt. Eins meiner jetzigen Kaninchen, hat 5 Jahre ausschließlich buntes Trockenfutter bekommen, seit 3 Jahren aber Wiese und im Winter Gemüse + Saaten. Als sie noch Trockenfutter bekam war sie zu dick, nachdem ich die ernährung umstellte, nahm sie ab und erreichte wieder ihr normal Gewicht. Sie ist jetzt 8 Jahre alt und noch topfit. :thumbsup: Liebe Grüße |
Mein erstes Kaninchen Nini war ein Zoohandlungstier und lebte in Einzel-Käfighaltung bei Trofuernährung a la Vitakraft 3 Jahre lang. Sie war auf jeden Fall übergewichtig und starb dann aus unerfindlichen Gründen. Das zweite Tier Julius lebte erst allein, dann mit einem weitern Hasen, dann mit einem Meerschwein zusammen, welche er beide nach einiger Zeit verbiss. Freie Zimmerhaltung, reine Trofuernährung. Er wurde 11 Jahre, hatte aber immer wieder Durchfall und die Verdauung war meiner jetzigen Einschätzung nach durch das Trofu völlig ruiniert. Außerdem war er ziemlich dick. Aber seiner Lebensdauer und auch Bewegungsfreude hat das offenbar keinen Abburch getan, dennoch denke ich mit Wiesenfütterung wäre er sicher besser dran gewesen. Er muss schon oft Bauchschmerzen und sowas gehabt haben. Das dritte Kaninchen Jim sollte dem anderen Gesellschaft leisten und lebte nachdem er verbissen wurde mit dem Meerschwein zusammen im Käfig. Ebenfalls Trofu. Er wurde drei und starb an Krebs, welchen er laut TA wahrscheinlich schon als Kind gehabt haben muss. |
@ teekannenloser u.a: habe jetzt nicht alles durchgelesen, aber vielleicht schaffe ich es am WE oder so. habe jetzt nur ihren beitrag noch gelsen, deshalb dazu kurz was. es gibt ja viel zu viele halter, egal welcher tierart, die sich nicht informieren, über gaaar nichts. und genau diese leute haben auch nins mit krankheiten und schlechte zähne, doch die kommen ja nicht hier ins forum. anderer seits kommen auch die nicht ins forum, deren kaninchen vermeintlich gesund sind. und dann gibt es noch die halter, die nur hier sind, weil ihre nins krank sind.... verständlich erklärt?! |
Hallo, Wir hatten früher auch 3 Kaninchen, die allesamt von Trofu, frischem Gras und Gemüse ernährt wurden und sie wurden alle bis um die 5-7 Jahre (Haben alle in jungen Wochen aufgenommen). Also scheint es Ihnen nicht groß geschadet zu haben :-) |
@lea: 5-7 Jahre werden Meerschweinchen, für Kaninchen kein hohes Alter.... |
Zitat:
|
Zitat:
|
Diese Argumentation würde ich jetzt als "Vermenschlichung" betrachten. |
Mein erstes Kaninchen wurde mit Heu,etwas Wiese, Gemüse und TroFu ernährt. Ich muss zugeben, dass sie sehr viel TroFu bekam. Ich hab immer drauf geachtet das die Schüssel randvoll war. Damals als ich sie bekam war ich 3 oder 4 Jahre alt. Sie war aber nie krank und immer wohl auf, aber dick war sie. Gelebt hat sie in einem selbstgebauten 1,5qm Außenstall. Eine Zeitlang hatte sie einen Partner, der aber geklaut wurde. Tagsüber durfte sie dann in ein 2qm Auslauf. Sie wurde leider nur 7-8 Jahre alt. |
bei meinen bisher verstorbenen kaninchen lag der altersschnitt bis zu bonnys frühen tod bei ca. 8. alles kaninchen die nicht artgerecht ernährt/gehalten wurden bonny lag mit ihren 3,5 jahren natürlich weit drunter und hat den schnitt nun auf 7 gesenkt. ist schon etwas deprimierend dass man versucht die haltung zu verbessern, sich mit der fütterung bemüht usw. und dann kommt ne sch lungenentzündung (oder ein herzfehler) und eine scheinschwangerschaft und beendet das leben. aber darauf haben wir einfach keinen einfluss. kann bei uns ja genauso laufen... was diesen thread hier angeht kann ich april nur zustimmen. wir können zwar unsere erfahrungen berichten aber im prinzip sagt das nicht viel aus. wenn man wirklich den zusammenhang zwischen alter und fütterung feststellen follen würde dann müsste man wohl eine große studie daraus machen. ich denke aber einfach dass eine halbwegs artgerechte fütterung die lebensqualität der kaninchen steigert. deswegen werde ich auch wenn ich vielleicht ein lebensjahr mehr für das kaninchen rausholen könnte nicht zu meiner alten fütterung zurückkehren. die länge des lebens sagt nunmal nichts darüber aus wie gut dieses war. |
5-7 Jahre ist kein hohes Alter für Kaninchen. Ich habe erlebt, dass viele TAs Nins ab 5 als alt bezeichnen, mit der Begründung, dass die Tiere aufgrund der heute weit verbreiteten Art zu füttern meist nicht älter werden. Dennoch liegt die Lebenserwartungen bei Kaninchen zwischen 10-12 Jahren. Die fünf jährigen Kaninchen, die ich bislang erlebt haben (und es waren einige) benahmen sich noch alle wie Jungspunde, sofern keine drastischen Erkrankungen vorlagen. Und Arthose o.ä. hat auch bei Kaninchen nicht ausschließlich was mit dem Alter zu tun. |
Ich äußere mich auch mal, da ich auch Heu als Trockenfutter (auch wenn ich natürlich genau weiß worauf Benny hinaus will und dass sie genau DAS nicht meinte :D) klassifiziere: Meine früheren Kaninchen bekamen: Heu, Wiese (was im Garten so zu finden war) und Gemüse bzw. Gemüsereste. Sie waren kerngesund, sahen nie einen Tierarzt - denn geimpft wurden sie nicht. Diese Kaninchen stammten von einem Kaninchenzüchter in unserer Nähe. Er hatte Boxenhaltung, jedoch die Fütterung war mit der unseren identisch. Seine Kaninchen wurden, soweit sie nicht in der Pfanne landeten, offensichtlich gesund alt denn er sagte uns, wir sollten mit einem Alter zwischen 8 und 10 Jahren rechnen. Ich war damals noch ein kleines Kind und die Kaninchen wurden vor allem von meinen Großeltern versorgt, ich kann mich aber daran erinnern dass die Kaninchen sehr lange bei uns waren, ich denke es werden 7 bis 8 Jahre gewesen sein. Unsere Haltung unterschied sich in dem Punkt von der damals üblichen, dass mein Großvater meinte: "Die Viechers müssen sich auch mal die Pfoten vertreten können." und ihnen kurzerhand ein Tagesgehege für die Wiese baute. Sonst saßen sie in einem Stall der ungefähr 1,5 Meter in der Breite gehabt haben dürfte - eine umgebaute und isolierte alte Kommode :D Ich habe das Gefühl, dass früher die Kaninchen deutlich robuster waren. Da gab es kaum solche Massenproduktionen wie die Teuto-Farm und ähnliche Anbieter, die Kaninchen wirklich am Fließband produzieren oder produzierten. Auch E.C.-Fälle kennt keiner der alten Kaninchenhalter. Mir fällt da die Parallele zu AIDS ein, zur Vogelgrippe, zur Schweinegrippe... was, wenn nicht nur der Mensch betroffen ist von solchen überspringenden Infektionen? Dazu das Haupt-Augenmerk vieler Züchter auf einzelne optische Merkmale (die Nachfrage bestimmt das Angebot). Und: die Futtermittelindustrie ist nur sehr eingeschränkt verpflichtet, die Inhaltsstoffe überhaupt zu deklarieren. Möglicherweise ist man früher gar nicht auf die Idee gekommen, einige Dinge in Futtermitteln zu verarbeiten. Wer weiß schon so genau, ob das bunte Futter der bekannten Firma heute nicht weit mehr chemische Stoffe enthält als früher? Die müssen das ja nicht angeben! Dann steht heute vielleicht das selbe auf der Zutatenliste wie vor 10 oder 15 Jahren, es ist aber jede Menge Zeug zusätzlich drin, was nicht unter die Deklarationspflicht fällt. |
Wir hatten damals 2 Nins als ich noch bei meinen Eltern gewohnt hab. Flitzi (m) und Blacky (w) waren Geschwister und haben je einen handelsüblichen Käfig gehabt. Wir haben ihnen TroFu und Heu gegeben, ab und zu auch FriFu. Irgendwann haben die beiden ständig Durchfall bekommen. Der Tierarzt meinte dann es läge am Frischfutter, wir sollen nur Trockenfutter füttern. Wir haben uns damals daran gehalten :/ Im Nachhinein weiß man es ja immer besser... Flitzi wurde 5 und Blacky 7, beide hatten Tumore... Und unsere jetztigen 6 Lieblinge bekommen nur ab und zu als Leckerli getreidefreies (!) TroFu, ansonsten FriFu und gaaaanz viel Heu :) Und denen gehts wahnsinnig gut. Sie hüpfen und rennen durch den Stall und blühen immer mehr auf. |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Die Fütterung mit Kraftfutter/Pellets wurde ja anscheinend von den Schlachtkaninchen übernommen, aber in meinen Augen irgendwann "schlecht" auf Kuschelkaninchen abgeändert, denn damals war die Fütterung im Sommer recht wiesenlastig (Wiese + ergänzend wenig Kraftfutter) und im Winter halt überwiegend trocken (Heu, mehr Kraftfutter, wenig Hackfrüchte) und daher konnten bei dieser Art der Fütterung m.E. keine großen Probleme entstehen. Ich denke auch, dass es einen Unterschied macht, ob man "Zuchtfutter" oder buntes, aufgepopptes Zoohandlungsfutter nimmt. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:14 Uhr. |