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Zwei Weibchen - Beide kastrieren lassen? auf Kaninchen Forum

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Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 06.08.2013, 07:39

Ich würde meinen Häsinnen nie die Gebärmutter ohne medinzinische Indikation entfernen lassen!
Und ein guter Tierarzt würde dies auch nie tun!

Weißt du eigentlich was die Kastra für Probleme mit sich bringen kann?



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 07:50

Zitat:
Zitat von Pinkie Beitrag anzeigen
Ich würde meinen Häsinnen nie die Gebärmutter ohne medinzinische Indikation entfernen lassen!
Und ein guter Tierarzt würde dies auch nie tun!

Weißt du eigentlich was die Kastra für Probleme mit sich bringen kann?
Es gibt eine ganze Reihe hervorragender Tierärzte, die sogar sagen, die Reproduktionsorgane sollten in jedem Fall entfernt werden - die medizinische Indikation ist hier, dass Kaninchenweibchen eine angeboren exorbitante Neigung zu Tumoren haben - bei Kaninchenweibchen ist der Uteruskrebs die häufigste Todesursache.

Es ist alles gut und schön, wenn man regelmässig Vorsorgeuntersuchungen macht, aber wenn man das nicht tut, dann spielt man einfach russisch Roulette auf Kosten der Häsin. Das sind belegte Fakten.



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Benutzerbild von Blume
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.04.2011
Beiträge: 8.789
Blume befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 08:27

Zitat:
Zitat von Pinkie Beitrag anzeigen
Ich würde meinen Häsinnen nie die Gebärmutter ohne medinzinische Indikation entfernen lassen!
Und ein guter Tierarzt würde dies auch nie tun!

Weißt du eigentlich was die Kastra für Probleme mit sich bringen kann?
Wie April sagt ist das quatsch. Es gibt bei Häsinnen quasi immer eine medizinische Indikation.

Auch Vorsorgeuntersuchungen schützen nicht unbedingt. Hab oft genug gelesen, dass da immer alles schick war und bei der Kastra entdeckt man auf einmal die Tumore...

Klar, jede OP kann Probleme mit sich bringen. Aber ich kann nicht behaupten, dass eine Häsinnenkastra da so extrem ist.



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"Vielleicht zerstören sie deine Schuhe, den Garten, den Koffer, die Möbel -
aber nie verwüsten sie dein Herz.
Sie hinterlassen Haare auf deiner Kleidung, aber auch Glück in deiner Seele."








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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.10.2012
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Bibi&Tina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 08:49

Aber ist es nicht so, dass man bei tumorösen Veränderungen eine deutliche Verhaltensänderung feststellen würde?
Bzw. wie hoch ist die Chance, das darüber festzustellen?



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Beiträge: 8.789
Blume befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 08:52

Zitat:
Zitat von Bibi&Tina Beitrag anzeigen
Aber ist es nicht so, dass man bei tumorösen Veränderungen eine deutliche Verhaltensänderung feststellen würde?
Bzw. wie hoch ist die Chance, das darüber festzustellen?
Nein, nicht zwingend. Man kann dem Kaninchen auch überhaupt nichts anmerken. Es gibt viele Fälle von prophylaktisch kastrierten Häsinnen, die schon in jungen Jahren eine Veränderung hatten - ohne, dass man es am verhalten oder bei Vorsorgeuntersuchungen gemerkt hätte. Verändertes Verhalten heißt nich timmer gleich Gebärmuttertumor und keine Veränderung schließt einen Tumor nicht aus.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
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april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 08:55

Zitat:
Zitat von Bibi&Tina Beitrag anzeigen
Aber ist es nicht so, dass man bei tumorösen Veränderungen eine deutliche Verhaltensänderung feststellen würde?
Bzw. wie hoch ist die Chance, das darüber festzustellen?
Das kann eintreten, muss aber nicht. Das Problem an einem solchen Vorgehen ist eigentlich, dass der Tumor schon längst fleissig gestreut und/ oder in weiteres Gewebe hineingewachsen ist, wenn die Halterin merkt, dass etwas nicht stimmt. Diese Tumore sind für rasches Wachstum und Metastasen bekannt.
Vorsorgeuntersuchung heisst: Abtasten lassen und Ultraschall, mindestens einmal im Jahr, besser zweimal.

Das Vorgehen mit Vorsorgeuntersuchung hat meines Erachtens aber einen weiteren gravierenden Nachteil: Selbst wenn Du es bemerkst und selbst wenn eine OP zu dem Zeitpunkt noch helfen würde - dann bist Du im Grunde nicht mehr frei in der Entscheidung, ob Du operieren lässt oder nicht. Dann musst Du operieren lassen - egal, wie alt die Häsin dann ist oder wie gut zurecht, oder wie heiss der Sommer gerade ist. Präventiv kannst Du es zu einem optimalen Zeitpunkt machen.




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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 554
Bibi&Tina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 08:59

Zitat:
Zitat von Blume Beitrag anzeigen
Nein, nicht zwingend. Man kann dem Kaninchen auch überhaupt nichts anmerken. Es gibt viele Fälle von prophylaktisch kastrierten Häsinnen, die schon in jungen Jahren eine Veränderung hatten - ohne, dass man es am verhalten oder bei Vorsorgeuntersuchungen gemerkt hätte. Verändertes Verhalten heißt nich timmer gleich Gebärmuttertumor und keine Veränderung schließt einen Tumor nicht aus.
Zitat:
Zitat von april Beitrag anzeigen
Das kann eintreten, muss aber nicht. Das Problem an einem solchen Vorgehen ist eigentlich, dass der Tumor schon längst fleissig gestreut und/ oder in weiteres Gewebe hineingewachsen ist, wenn die Halterin merkt, dass etwas nicht stimmt. Diese Tumore sind für rasches Wachstum und Metastasen bekannt.
Vorsorgeuntersuchung heisst: Abtasten lassen und Ultraschall, mindestens einmal im Jahr, besser zweimal.

Das Vorgehen mit Vorsorgeuntersuchung hat meines Erachtens aber einen weiteren gravierenden Nachteil: Selbst wenn Du es bemerkst und selbst wenn eine OP zu dem Zeitpunkt noch helfen würde - dann bist Du im Grunde nicht mehr frei in der Entscheidung, ob Du operieren lässt oder nicht. Dann musst Du operieren lassen - egal, wie alt die Häsin dann ist oder wie gut zurecht, oder wie heiss der Sommer gerade ist. Präventiv kannst Du es zu einem optimalen Zeitpunkt machen.
Habt ihr evtl. einen Link zu der schon erwähnten Studie zu dem Thema?
Ist die Gefahr für Gebährmutterkrebs tatsächlich höher als für andere Krebsarten?
Unsere 4-jährige Häsin haben wir letztes Jahr kastrieren lassen wegen gravierender Verhaltensauffälligkeiten. Die Gebährmutter war in tadellosem Zustand. Gestorben ist sie dann ein paar Monate später an Lungentumoren



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 09:24

Die bekannteste Studie ist die von Greene, findet man nur noch in der Bibliothek (oder Wiley), in den Annals of the New York Academy of Science 1959.
Sehr aufschlussreich ist Baba und von Haam
[URL]http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2032762/pdf/amjpathol00545-0225.pdf[/URL]
Man beachte den letzten Satz, in dem sie künftigen Forschern, die anhand der Krebsentwicklung bei Kaninchen die Krebsentwicklung beim Menschen verstehen wollen: "Unserer Erfahrung nach können Holländerkaninchen [die sehr anfällig für diese Art Krebs sind; april] in einem Alter von 2-3 Jahren von Züchtern gekauft werden, und innerhalb 1-2 Jahren sollten den Forschern einige Adenokarzinome in der Gebärmutterschleimhaut zur Verfügung stehen."
Und hier noch ein Beitrag aus der Tiekrlinik Frankfurt
[URL]http://www.tierklinik-frankfurt.de/media/pdf/uteruskarzinomkaninchen.pdf[/URL]




Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 06.08.2013, 09:30

Zusätzlich kann man auch noch Studien von Dr. Barbara Deeb suchen, stammen allerdings auch aus den 90ern.



__________________
Neues Spiel, neues Glück:
https://www.kaninchenforum.de/spiele/47383-anmeldung-werw%F6lfe-runde-4-a.html

Momo und Hannibal: Die zweite Generation:
[url]https://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/44592-momo-hannibal-%96-auf-gro%DFen-pfoten-ins-sp%E4te-gl%FCck.html[/url]


Barney und Flocke: In Gedenken an das Traumpaar:
[url]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/12413-barney-flocke-lovestory.html[/url]



Benutzerbild von Bibi&Tina
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 554
Bibi&Tina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 09:34

Danke für die Infos!



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 07.01.2010
Beiträge: 804
Rebecca befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 12:40

Zitat:
Zitat von delacroix_ Beitrag anzeigen
Ist es sinnvoll, eines oder beide kastrieren zu lassen? Wenn ja: beide (nacheinander oder gleichzeitig?) oder nur eines?

Die zwei sind übrigens sehr aktiv, inwiefern hätte eine Kastration Auswirkungen darauf? Ich wäre nicht undankbar, wenn es danach, gerade in den Morgenstunden, etwas ruhiger zuginge Dafür mache ich aber dann beizeiten einen extra Thread.
Hallo,

um mal nur auf deine Fragen zurück zu kommen...
Nein, eine kastration wird in deinem Fall keine Veränderungen am Verhalten deiner beiden Häsinnen bringen.
Jagen, rammeln u.s.w. ist ein ganz normales Verhalten von Kaninchen und das werden deine zwei auch weiterhin machen, wenn du sie kastrieren lässt.

es liegt in deiner entscheidung was du machen möchtest, viele unterschiedliche Meinungen hast du hier ja schon zu genüge gelesen.
Fakt ist aber einfach, dass sich am Verhalten nichts ändern wird.

Was für beschäftigungsmöglichkeiten bietest du deinen kaninchen denn? haben sich die Nachbarn schon beschwert oder warum möchtest du deine Kaninchen wieder rein holen?
Wie viel platz hätten sie dann in der Wohnung, dass du sagst, dass für ein weiteres kaninchen dann gar kein Platz mehr vorhanden währe?

Ich finde man sollte mehr auf das eigentliche Problem eingehen, anstatt sich über pro und kontra der Häsinnen kastration auszutauschen, denn damit wird der Userin definitif bei ihrem Problem nicht geholfen.



__________________
Liebe Grüße
Rebecca



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 12:46

Zitat:
Zitat von Rebecca Beitrag anzeigen
Ich finde man sollte mehr auf das eigentliche Problem eingehen, anstatt sich über pro und kontra der Häsinnen kastration auszutauschen, denn damit wird der Userin definitif bei ihrem Problem nicht geholfen.
Die eigentliche Frage war: "Ist es sinnvoll, eines oder beide kastrieren zu lassen? Wenn ja: beide (nacheinander oder gleichzeitig?) oder nur eines?"
Da gehört ziemlich sicher das Pro und Kontra dazu.



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Benutzerbild von Blume
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.04.2011
Beiträge: 8.789
Blume befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 13:04

Rebecca, hast du die Frage der TE gelesen?

Und nein, es ist kein Fakt, dass sich am Verhalten nichts ändern wird. Denn es ist natürlich möglich, dass sich etwas ändert. garantieren kann man das natürlich nicht. Hormongesteuert sind die Häsinnen dann nämlich nichtmehr...

Und es gibt kein richtiges "eigentliches Problem" die Kaninchen gaben genug Platz, eine Besitzerin die sich kümmert und sorgt und Gesellschaft. Sie haben ja auch keinen krieg...



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.07.2013
Beiträge: 222
annettesuter befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 13:49

Zitat:
Zitat von Rebecca Beitrag anzeigen
Hallo,

um mal nur auf deine Fragen zurück zu kommen...
Nein, eine kastration wird in deinem Fall keine Veränderungen am Verhalten deiner beiden Häsinnen bringen.
Jagen, rammeln u.s.w. ist ein ganz normales Verhalten von Kaninchen und das werden deine zwei auch weiterhin machen, wenn du sie kastrieren lässt.

n.
ISt des das Rammeln, das Lärm macht, oder weil sie etwas annagen?
Ich hatte das Problem bei meinen Ratten, sie machten immer nachts Lärm, indem sie Dinge anknabberten- daher habe ich ihnen jeweils abends "lautes Spielzeug" weggenommen,
und wenn es gar nicht ging, gibt es ja noch die guten alten Oropax...




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 07.01.2010
Beiträge: 804
Rebecca befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 19:44

Zitat:
Zitat von april Beitrag anzeigen
Die eigentliche Frage war: "Ist es sinnvoll, eines oder beide kastrieren zu lassen? Wenn ja: beide (nacheinander oder gleichzeitig?) oder nur eines?"
Da gehört ziemlich sicher das Pro und Kontra dazu.
Sehe ich nicht so.
Sie hat die Frage doch nur aufgrund des Verhaltens ihrer beiden Kaninchen gestellt, was darauf schließt, dass sie sie nur eventuell kastrieren lassen möchte, damit sie eventuell ruhiger werden.:

Zitat:
Zitat von delacroix_ Beitrag anzeigen
Hi,

wir haben seit einigen Monaten zwei Weibchen aus dem Tierheim, Alter 2-3 Jahre. Eins davon rammelt das andere ziemlich häufig (oft mit anschließender Verfolgungsjagd). Die andere wiederum, das dominante Kaninchen, jagt aber auch immer wieder mal das andere, z.B. um es vom Futter zu vertreiben.

Alles in allem kommen sie aber gut miteinander aus, liegen nebeneinander und putzen sich auch. Vor allem aber das Gerammel ist sehr häufig.

Zitat:
Zitat von Blume Beitrag anzeigen
Rebecca, hast du die Frage der TE gelesen?

Und nein, es ist kein Fakt, dass sich am Verhalten nichts ändern wird. Denn es ist natürlich möglich, dass sich etwas ändert. garantieren kann man das natürlich nicht. Hormongesteuert sind die Häsinnen dann nämlich nichtmehr...

Und es gibt kein richtiges "eigentliches Problem" die Kaninchen gaben genug Platz, eine Besitzerin die sich kümmert und sorgt und Gesellschaft. Sie haben ja auch keinen krieg...
Joa hab ich.
Schön und gut wenn die zwei keinen Problem haben, was ich ja auch ganz genauso sehe, warum wird hier dann so hartnäckig auf Kastration bestanden?
Kastrieren lassen sollte man nur, wenn es medizinisch notwendig wird, es nützt der Thread Erstellerin nichts, wenn sie gesunde Kaninchen kastrieren lässt und sie während der Op versterben.

Ich sehe keinen Grund die Tiere kastrieren zu lassen, ob ihre Tumore bekommen steht in den Sternen und kann niemand hier wissen.
Eine Kastration ist kein leichter Eingriff, das ist wie hier wohl die meisten wissen müssten ein Bauch schnitt, warum solch ein schwerer Eingriff, wenn die zwei kern Gesund sind?
Mit dem schweren Eingriff meine ich jetzt auch noch nicht mal die Op allein selbst, sondern auch die schmerzen und die Nachsorge die die Tier nach der Op haben und durch machen müssen.



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Liebe Grüße
Rebecca



Geändert von Rebecca (06.08.2013 um 19:46 Uhr).

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 20:02

Zitat:
Zitat von Rebecca Beitrag anzeigen
Ich sehe keinen Grund die Tiere kastrieren zu lassen, ob ihre Tumore bekommen steht in den Sternen und kann niemand hier wissen.
Eine Kastration ist kein leichter Eingriff, das ist wie hier wohl die meisten wissen müssten ein Bauch schnitt, warum solch ein schwerer Eingriff, wenn die zwei kern Gesund sind?
Mit dem schweren Eingriff meine ich jetzt auch noch nicht mal die Op allein selbst, sondern auch die schmerzen und die Nachsorge die die Tier nach der Op haben und durch machen müssen.
Ich habe die Frage nicht auf das Verhalten bezogen und gehe so hartnäckig darauf ein, weil mir etwas an den weiblichen Kaninchen liegt.

Wenn Du in den Wetterbericht schaust und dort steht etwas von einer Regenwahrscheinlichkeit von 80%, nimmst Du dann den Regenschirm mit? So ist es mit den Reproduktionsorganen beim weiblichen Kaninchen und ihrer Krebswahrscheinlichkeit. Ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, ist viel höher als das aller anderen Sàugetiere.

Kaninchen haben ein höheres Risiko bei Operationen - sie sterben etwa viermal so oft wie Katzen während Operationen und dann haben sie noch einmal ein höheres Risiko beim Aufwachen. Das Risiko wird aber mit zunehmendem Alter nicht kleiner.

Wir reden bei den Operationen zudem von 8% der Tiere, die es nicht überleben - und bei Krebs von 80% ab dem Alter von 5-6 Jahren. Vielleicht lässt Du Dich nicht überzeugen, aber manche andere kommen doch in's Grübeln, weil es nachprüfbare und nachgeprüfte Fakten sind. Für die und hre Kaninchenweibchen bin ich so hartnäckig.




Geändert von april (06.08.2013 um 21:04 Uhr).

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 07.01.2010
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Rebecca befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 20:27

Gut, dass du dann jetzt zumindest auch mal gesagt hast, wie hoch das Risiko der Op und der Aufwachphase ist.

Wie gesagt, bleibt es der Userin selbst überlassen ob sie ihren Gesunden Kaninchen eine solche Op zumuten möchte.

Ich kann persönlich davon nur abraten.
Wenn man ein Kaninchen an einer Op verliert macht man sich schreckliche Vorwürfe, die hab ich mir gemacht obwohl die Op damals sein musste (war keine Kastration) und da mag ich echt nicht wissen wie es gewesen wäre, wenn die Op eigentlich gar nicht sein gemüsst hätte.

Nein Danke. Echt. Ich halte auch zwei Häsinnen, doch ohne Grund kommen meine zwei nie und nimmer unters Messer...



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 20:50

Nochmals: Es gäbe sehr wohl Grund, denn sie tragen ein enorm hohes Risiko.

Das höhere OP-Risiko habe ich bereits benannt.

Was wirklich wundert: Belege, dass es kein besonders hohes Risiko gebe, habe ich von der "Auf keinen Fall kastrieren" Fraktion noch nie gesehen. Da wird über das Risiko der OP geredet, aber dass das Krebsrisiko zehnmal so hoch ist, das wird ingnoriert. Und dass dieses 10fache Risiko entsprechende Vorsorge nötig macht, davon liest man auch nie bei denen, die partout nicht prophylaktisch kastrieren lassen wollen.




Geändert von april (06.08.2013 um 20:54 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 26.07.2013
Beiträge: 3
delacroix_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.08.2013, 07:36

Zitat:
Zitat von Rebecca Beitrag anzeigen
Was für beschäftigungsmöglichkeiten bietest du deinen kaninchen denn? haben sich die Nachbarn schon beschwert oder warum möchtest du deine Kaninchen wieder rein holen?
Wie viel platz hätten sie dann in der Wohnung, dass du sagst, dass für ein weiteres kaninchen dann gar kein Platz mehr vorhanden währe?

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Zitat:
Zitat von Rebecca Beitrag anzeigen
Sehe ich nicht so.
Sie hat die Frage doch nur aufgrund des Verhaltens ihrer beiden Kaninchen gestellt, was darauf schließt, dass sie sie nur eventuell kastrieren lassen möchte, damit sie eventuell ruhiger werden.
Ich habe die Frage gestellt, weil eine der beiden ziemlich oft berammelt wird und weil sie sich insofern streiten, als dass sie sich jagen und vom Futter vertreiben. Der Krawall in den Morgenstunden war nur der letzte Absatz und wie ich danach geschrieben habe, wollte ich mich einfach auch nach einem Nebeneffekt dafür durch die Kastration erkundigen. Das hat auch weniger mit Jagen, als viel mehr mit ständigem Nagen zu tun.

Dass es auch aus medizinischer Sicht sinnvoll ist, zu kastrieren, daran habe ich in diesem Moment gar nicht gedacht, ist inzwischen aber sogar der Hauptgrund.


Trotzdem will ich noch kurz auf deine Fragen oben eingehen. Versuche mich kurz zu halten, damit der Thread nicht Off-Topic wird. Wie gesagt, dafür kann ich dann ggf. einen eigenen aufmachen.
- Es gibt verschiedenen hohe Ebenen, wo sie rauf und runterspringen können. Außerdem "Stroh- und Holz-Spielzeug", z.B. Tunnel oder Bälle. Ab und zu kriegen die auch was selbst Gebasteltes mit Futter drin. Daran wird halt Geknabbert, wie an allem anderen auch. Habe nicht den Eindruck, dass sie sonst was davon haben.
- Die Nachbarn haben sich noch nicht beschwert, aber für 5 Uhr ist die Knabberei an den diversen Holzsachen, die sie haben, einfach zu laut. Ich wache davon auf, das reicht schon. Da muss ich nicht noch die Nachbarn dazu bringen, sich beschweren zu müssen.
- In der Wohnung würden sie ein selbstgebautes Gehege bekommen, mit nur noch 4qm. Dann aber mit Option zum Auslauf auf den Balkon. So ist auch das "Problem Winter" keines mehr.




Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 07.08.2013, 08:40

Ich weiß gar nicht warum immer wieder auf irgendwelchen Studien rumreitet.
Für mich sind Erfahrungswerte viel wichtiger!

Habt ihr auch Studien darüber wie viele Häsinnen nach der Kastra mit Problemen wie Verklebungen und Vernarbungen zu kämpfen haben? Wieviele daran sterben oder nochmal unters Messer müssen? Und selbst nach einer weiteren OP ist es nicht gesagt das die Probleme verschwunden sind.



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