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Zwei Weibchen - Beide kastrieren lassen? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Bibi&Tina
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 554
Bibi&Tina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 08:49

Aber ist es nicht so, dass man bei tumorösen Veränderungen eine deutliche Verhaltensänderung feststellen würde?
Bzw. wie hoch ist die Chance, das darüber festzustellen?



__________________
Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf: Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein. (Arthur Schopenhauer)



Benutzerbild von Blume
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.04.2011
Beiträge: 8.789
Blume befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 08:52

Zitat:
Zitat von Bibi&Tina Beitrag anzeigen
Aber ist es nicht so, dass man bei tumorösen Veränderungen eine deutliche Verhaltensänderung feststellen würde?
Bzw. wie hoch ist die Chance, das darüber festzustellen?
Nein, nicht zwingend. Man kann dem Kaninchen auch überhaupt nichts anmerken. Es gibt viele Fälle von prophylaktisch kastrierten Häsinnen, die schon in jungen Jahren eine Veränderung hatten - ohne, dass man es am verhalten oder bei Vorsorgeuntersuchungen gemerkt hätte. Verändertes Verhalten heißt nich timmer gleich Gebärmuttertumor und keine Veränderung schließt einen Tumor nicht aus.



april likes this.
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"Vielleicht zerstören sie deine Schuhe, den Garten, den Koffer, die Möbel -
aber nie verwüsten sie dein Herz.
Sie hinterlassen Haare auf deiner Kleidung, aber auch Glück in deiner Seele."








Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 08:55

Zitat:
Zitat von Bibi&Tina Beitrag anzeigen
Aber ist es nicht so, dass man bei tumorösen Veränderungen eine deutliche Verhaltensänderung feststellen würde?
Bzw. wie hoch ist die Chance, das darüber festzustellen?
Das kann eintreten, muss aber nicht. Das Problem an einem solchen Vorgehen ist eigentlich, dass der Tumor schon längst fleissig gestreut und/ oder in weiteres Gewebe hineingewachsen ist, wenn die Halterin merkt, dass etwas nicht stimmt. Diese Tumore sind für rasches Wachstum und Metastasen bekannt.
Vorsorgeuntersuchung heisst: Abtasten lassen und Ultraschall, mindestens einmal im Jahr, besser zweimal.

Das Vorgehen mit Vorsorgeuntersuchung hat meines Erachtens aber einen weiteren gravierenden Nachteil: Selbst wenn Du es bemerkst und selbst wenn eine OP zu dem Zeitpunkt noch helfen würde - dann bist Du im Grunde nicht mehr frei in der Entscheidung, ob Du operieren lässt oder nicht. Dann musst Du operieren lassen - egal, wie alt die Häsin dann ist oder wie gut zurecht, oder wie heiss der Sommer gerade ist. Präventiv kannst Du es zu einem optimalen Zeitpunkt machen.




Benutzerbild von Bibi&Tina
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 554
Bibi&Tina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.08.2013, 08:59

Zitat:
Zitat von Blume Beitrag anzeigen
Nein, nicht zwingend. Man kann dem Kaninchen auch überhaupt nichts anmerken. Es gibt viele Fälle von prophylaktisch kastrierten Häsinnen, die schon in jungen Jahren eine Veränderung hatten - ohne, dass man es am verhalten oder bei Vorsorgeuntersuchungen gemerkt hätte. Verändertes Verhalten heißt nich timmer gleich Gebärmuttertumor und keine Veränderung schließt einen Tumor nicht aus.
Zitat:
Zitat von april Beitrag anzeigen
Das kann eintreten, muss aber nicht. Das Problem an einem solchen Vorgehen ist eigentlich, dass der Tumor schon längst fleissig gestreut und/ oder in weiteres Gewebe hineingewachsen ist, wenn die Halterin merkt, dass etwas nicht stimmt. Diese Tumore sind für rasches Wachstum und Metastasen bekannt.
Vorsorgeuntersuchung heisst: Abtasten lassen und Ultraschall, mindestens einmal im Jahr, besser zweimal.

Das Vorgehen mit Vorsorgeuntersuchung hat meines Erachtens aber einen weiteren gravierenden Nachteil: Selbst wenn Du es bemerkst und selbst wenn eine OP zu dem Zeitpunkt noch helfen würde - dann bist Du im Grunde nicht mehr frei in der Entscheidung, ob Du operieren lässt oder nicht. Dann musst Du operieren lassen - egal, wie alt die Häsin dann ist oder wie gut zurecht, oder wie heiss der Sommer gerade ist. Präventiv kannst Du es zu einem optimalen Zeitpunkt machen.
Habt ihr evtl. einen Link zu der schon erwähnten Studie zu dem Thema?
Ist die Gefahr für Gebährmutterkrebs tatsächlich höher als für andere Krebsarten?
Unsere 4-jährige Häsin haben wir letztes Jahr kastrieren lassen wegen gravierender Verhaltensauffälligkeiten. Die Gebährmutter war in tadellosem Zustand. Gestorben ist sie dann ein paar Monate später an Lungentumoren



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Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf: Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein. (Arthur Schopenhauer)


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