Zitat:
Zitat von Fredda Hallo!
Vielen Dank für Deine Antwort, ich werde noch ins Tierheim fahren und mich dort umsehen....Ich hoffe nur, das es dort auch zahme Tiere gibt, denn unser verstorbener Hoppler war superzahm und den ganzen Tag im Garten unterwegs. Er kam immer mal wieder an und ließ sich streicheln etc....
Danke für Eure ehrlichen Meinungen!
Ich nehme an, die Aussage der Züchterin, das man Wurfgeschwister auch schon mit 6 Wochen abgeben kann, ist auch nicht so ganz koscher, oder?
Grüße von einer ernüchterten Fredda |
Ich kann deine Ernüchterung gut verstehen.
6 Wochen ist zu jung, Jungtiere orientieren sich an den erwachsen Tieren und werden von diesen auch "erzogen".
Wenn sie zu jung von den Eltern getrennt werden, kann dies auch zu Verhaltensauffälligkeiten führen.
Sie hätten dann zwar einen Spielpartner, aber Kinder können sich gegenseitig kaum etwas beibringen.
Ich persönlich hätte eh gar kein Interesse an Jungtieren, ich würde Kaninchen aber niemals vor der 10/12 Woche von der Mutter trennen.
Ich hatte bisher 5 Kaninchen und alle aus schlechter/miserabler Haltung bzw wurden ausgesetzt und von mir aus dem Tierheim adoptiert.
Ich hatte,ganz ehrlich, überhaupt keine Probleme.
Keines meiner Kaninchen hat mich je enttäuscht oder gar angegriffen oder gebissen.
Aber das ist natürlich ganz allein eure Entscheidung - wenn man sich verliebt, dann ist es so

Aber die Vorteile eines Tierschutztieres, die Valentina dir schon geschrieben hat, sind natürlich nicht von der Hand zu weisen

:
- Pärchenvermittlung (Rammler bereits kastriert)
- Deutschlandweite Pflegestellen & Vermittlung
- Bei Abgabe geimpft und tierärztlich untersucht
- Beratung vor Ort, per Email, Telefon
- Hilfe in allen Lebenslagen (Haltung, Ermährung, Gesundheit, Tierarztsuche etc pp)
Wenn man Kaninchen aus einer Pflegestelle adoptiert, kann man den Kontakt halten und hat eine gute Einschätzung zum Verhalten und zum Charakter.
Die kennen ihre Tiere gut und können jederzeit Rat geben.