Oder neu anmelden!

 
Zurück   Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online > Kaninchen Forum > Kaninchenhaltung & Allgemeines
Willkommen bei Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online.

Du schaust Dir das Kaninchen-Forum gerade als Gast an, und kannst noch nicht alle Funktionen nutzen.
 

 
Hier kannst Du Dir jetzt kostenlos einen Benutzernamen auswählen.
(Als angemeldeter Kaninchenforum-Benutzer siehst Du diese Box nicht!)


Familie den richtigen Umgang mit Kaninchen beibringen auf Kaninchen Forum

Like Tree45Likes

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 11:45

Es gibt so viele Bekloppte - ich wäre froh, würden die mal zur Therapeutin gehen.



Kaninchen Forum Werbeninchen
Werbe-Kaninchen
 
Diese Werbung wird auf diese Weise nicht angezeigt
wenn man angemeldet bzw. registriert ist.
Jetzt kostenlos einen Usernamen auswählen
und bei Kaninchenforum.de angemeldet sein
 
 

Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 11:52

Ja, das ist o.k. . Sie haben das Laufen darauf im Wozi gelernt! Im Forum hab ich schon mehreren gehört, die auf ihre glatten Böden kleinere Teppiche als "Inseln" gelegt haben!




Gesperrt
 
Registriert seit: 17.02.2013
Beiträge: 92
Mandarine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 12:17

Huhu,
Zitat:
Zitat von xVannix Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach geht die das garnichts an was ich mit meinem Leben mache.
das sehe ich nicht so. Es sind schließlich deine Eltern und auch, wenn es dir so vorkommt als hätten sie manchmal kein Verständnis für deine Interessen oder sie würden nicht auf deine Bedürfnisse eingehen, sorgen sie sich um dich.

Versuche die ganze Sache doch mal aus ihrer Sicht zu sehen. Deine Probleme belasten sie sicherlich auch, sonst würde deine Mutter nicht mit dem Gedanken spielen, dich therapieren zu lassen, was euch alle übrigens voranbringen würde! Zudem bist du (und dein Bruder auch) noch in der Pubertät, da ist der eine oder andere heftige Streit unvermeidbar .

Wenn ihr auch immer in diesem Muster bleibt, wo ihr nur gegeneinander und nicht miteinander umgeht, wird das sowieso nichts. Rede doch mal mit deinen Eltern offen über eure Probleme, auch wenn es nicht leicht ist, und verstecke dich dabei bitte nicht hinter deinen Kaninchen, denn das ist nur ein Vorwand, den Problemen, die ihr habt einen oberflächlichen Grund zu geben.
Liebe Grüße, Mandarine



Pinkie likes this.

Benutzerbild von xVannix
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.01.2013
Beiträge: 1.465
xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 12:55

Oh man, wenn ich könnte würde ich hier jetzt wahrscheinlich heulend sitzen - ein Hoch auf die Gefühlslosigkeit..
Ich bin euch unendlich dankbar für euer Verständnis und ja es stimmt schon, dass ich immer alles andere vor mich und meine Probleme stelle, weil ich Angst habe, damit konfrontiert zu werden...
Um dem Beispiel von Panzerknacker nachzugehen einmal die Kurzfassung:

Ich bin sicher jeder kennt das, die erste große Liebe: Alles sollte super sein. War es bei mir nicht aber gut könnte man ja drüber hinwegkommen. Nur wenn Freunde sich darüber lustig machen, dass man abgewiesen wird und trzd. dem Kerl noch hinterherläuft wird das ganze nicht so einfach. Auch weil keiner wusste, dass ich von zuhause aus für alles was ich falsch gemacht oder gesagt hab Gewalt erfahren musste.. Dann gab es immernoch meinen kleinen Tröster, Leo, der dann am 6. September 2010 verstorben ist.. Ab da wusste ich einfach nicht mehr weiter, hab mich einfach in mein Zimmer verkrochen und die Lebenslust verloren. Im darauffolgenden Frühling, wenn das Wetter eigentlich besser und damit auch die Laune es werden sollte, wurde es bei mir einfach nur schlimmer. Ich machte erste Erfahrungen mit Selbstverletzendem Verhalten, was sich jetzt über die zwei Jahre hingezogen hat.
Narben haben meine Eltern oft zu Gesicht bekommen, aber da hat es gereicht, wenn ich gesagt hab, ich wäre am Dornenbusch oder so hängengeblieben..
Ich hab mir beigebracht Gefühle abzustellen und alles nurnoch in einem Blickwinkel zu sehen, weshalb ich mich auch schwer in andere hineinversetzen kann um ihre Sicht auf mich zu haben.
Ich würde mich schon fast als leere Hülle bezeichnen, die hier durch die Gegend läuft - ohne Sinn, ohne Ziel.
Meine Schulnoten werden auch immer schlechter, weil ich durch die Gewalterfahrung furchtbare Angst vor Fehlern bekommen hab. Ich denke stundenlang über Sachen nach um möglichst alle Konsequenzen im Blick zu haben und entscheide erst dann. In der Schule setz ich mich einfach in den Unterricht, höre zu und schreibe meine Klausuren. Schriftlich bewegt sich das alles im 3er Bereich, mündlich 4-5. In der Oberstufe bei einer Notenzusammensetzung aus 50:50 Schriftlich:Mündlich nicht sehr vorteilhaft..

Ich hab ehrlich gesagt letzten Herbst die Hoffnung auf Besserung aufgegeben, ich wollte nicht mehr. Der letzte Versuch aktiv Hilfe zu bekommen endete bei meiner Lehrerin. Sie zeigt endlich mal Verständnis was ich vorher kaum bekam, hat zugehört aber eben meiner Meinung nach zu früh gehandelt als sie der Schulleitung Bescheid gegeben hat, die dann letzten November bei mir zuhause angerufen hat.. Grund war ein Brief den ich ihr noch gegeben hatte, wo ich mich entschuldigt habe, dass ich einfach nicht mehr kann und nicht weiß wie lange das alles noch gut geht. Schweigepflicht hatte sie ja nicht, dann geht das schon in Ordnung, weil sie das ja melden muss.. Aber anstatt vorher mich nochmal drauf anzusprechen (den Brief hab ich ihr mitten in der Woche gegeben) sofort so zu entscheiden.. Naja jetzt wissen es nunmal meine Eltern. Meine Vater benimmt sich wie immer, nur meine Mutter schaut mich immer so komisch an.. Ich kann ihr nicht mehr richtig in die Augen schauen geschweige denn mit ihr reden.. In einem Moment tut es mir leid, dass sie meinetwegen Sorgen hat und im nächsten ist es mir plötzlich wieder egal, weil ich mir sage es ist mein Leben - ob ich mich umbringe oder nicht ist meine Sache, um es mal direkt auszudrücken...

So.. Das war jetzt doch alles andere als kurz aber naja erstmal so grob ein Überblick. Ich hoffe ich hab jetzt alles drin was ich sagen wollte. Ich verliere leider schnell den Überblick, weil ich wie gesagt immer nur einen schmalen Blickpunkt vertreten kann..



Panzerknacker likes this.
__________________
Niemand kennt den Tod.
Es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
(Sokrates)


Leo † 06.09.2010

Mein Vorstellungsthread: [url]www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/26030-toffie-nele-8-pfoten-viel-fell.html[/url]



Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 03.04.2013, 13:02

Zitat:
Zitat von xVannix Beitrag anzeigen
Ich würde mich schon fast als leere Hülle bezeichnen, die hier durch die Gegend läuft - ohne Sinn, ohne Ziel.
Mädel, du bist gerade mal 16!
Ich kann dir nur raten schnellstmöglich einen Arzt und dann einen Therapeuten zu Rate zu ziehen!



Panzerknacker and Mandarine like this.

Panzerknacker
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 03.04.2013, 13:23

Das selbe wie Pinkie kann ich dir auch nur raten, geh zum Arzt!!!!!

Glaub mir, du bist nicht die einzige die sich selbst verletzt. Ich habe in der Rehaklinik ganz viele junge Leute kennengelernt, die durch die Selbstverletzungen ihren Druck abgebaut haben. Es war total erschütternd und schlimm! Du musst dir Hilfe holen, da schaffst du nicht alleine raus!!

Und ich muss sagen, mein Reha-Aufenthalt war eine der besten Zeiten meines Lebens. Weil alle das selbe durchgemacht haben, verstehen wie man sich fühlt und man kann sich vieles von der Seele reden, man wird gestützt und aufgefangen. Nach einiger Zeit, fühlt man sich geborgen wie es in einer gutfunktionierenden Familie sein sollte!

Nach der Reha ging es bei mir nur Bergauf

Ich überlege jetzt schon, wie ich einen weitern Reha-Aufenthalt organisiert bekomme. Mein Arzt schickt mich gerne nochmal weg..




Benutzerbild von Pünktchen und Anton
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.03.2012
Beiträge: 160
Pünktchen und Anton befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 13:29

Hallo Vanni,

aber so kann es doch nicht weiter gehen. Dass du zu Hause Gewalterfahrungen machst / gemacht hast, ist wahrscheinlich Schuld daran und das muss als erstes abgestellt werden.
Es ist leider wie so oft und wie meine Freundin, die Therapeutin auch sagt, du bist nicht schuld, du hast nichts falsch gemacht, sondern die vielen Verletzungen durch Eltern, Freunde, den Ex, haben dazu geführt, dass es dir jetzt so schlecht geht. Ich glaube du bist depressiv, aber das weißt du bestimmt selbst. Die Gefühllosigkeit, die du dir antrainiert hast, um nicht mehr verletzt zu werden führt dann wiederum zu anderen Dingen, wie z. B. dem Borderline.
Und bei all dem ist es natürlich auch nicht verwunderlich, wenn du schlecht in der Schule bist, dir ebenfalls "antrainiert" hast, so lange über alles nachzudenken, bist du dir sicher bist, nicht wieder für deine Entscheidung bestraft zu werden.
All das behindert dich aber und stört dich einfach nur zu leben und glücklich zu sein. Aber jeder Mensch hat ein Recht darauf, glücklich zu sein, du auch!

Ich weiß, dass deine Angst groß ist, wieder verletzt zu werden, viell. auch von einem Therapeuten und du deswegen wahrscheinlich deine Tiere den Menschen vorziehst, aber bitte, bitte, um deinetwillen und wegen der Kaninchen, such dir Hilfe!
Es gibt sicher eine Möglichkeit, dass du dich nicht von deinen Tieren trennen musst. Selbst, wenn du und der Therapeut (und du wirst von einem guten Therapeuten immer gefragt und die Entscheidung mit einbezogen) entscheidet, dass es das Beste für dich ist von zu Hause rauszukommen gibt es sicherlich Möglichkeiten, wo du deine Tiere hin mitnehmen kannst.
Selbst wenn du eine Zeit lang in eine Klinik müsstest, was du aber erst weißt, wenn du mal hingegangen bist und ihr drüber geredet habt, wird sich eine Möglichkeit finden, wo sie gut betreut werden und hinterher hast du deine Nins wieder.

Deine Lehrerin hatte sicherlich Angst, dass du dir was antun könntest und hat deswegen so schnell und viell. auch unüberdacht gehandelt.
Klar, deine Eltern schweigen das ganze Problem tot.
Was sagt denn dein jetziger Freund dazu? Unterstützt er dich? Habt ihr mal überlegt, ob es mit Zustimmung deiner Eltern möglich wäre mit zu ihm zu ziehen?
All das sind Fragen, die du in einer Therapie überlegen und bearbeiten könntest, er könnte eine Art Vermittler zwischen dir und deiner Familie sein.
Bitte, tu es für dich und dein Leben, sobald wie möglich. So wie es jetzt ist, kann es nicht weiter gehen, das weißt du selber. Und eigentlich ist das Leben doch viel zu schön, um es sich von anderen kaputt machen zu lassen?!



Panzerknacker likes this.
__________________
Meine Hasenbande!


______________________________________________

*Keine Macht für Niemand!*



Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 13:36

Google dich doch mal durch die Seiten von Kinder- und Jugenpsychjatrien in Deiner Erreichbarkeit. Ein Raustauchen aus dem täglichen Umfeld ist oft die einzige Möglichkeit, dass Du wieder hoch kommst. Wie Du weißt, wäre meine Tochter sonst auch nicht mehr!
Und es gibt unzählige Jugendliche die es ähnlich geht. Eine ordentliche Klinik bezieht auch die Eltern sehr gut ein. Manche Jugendliche möchten oder können nicht mehr nach Hause und für sie wird nach einer Unterkunft in einer Jugendwohngruppe gesucht. Die Möglichkeit wieder nach Hause zu kommen besteht dann aber auch immer. Ich hab da in der Zeit mit meiner Tochter viel mitbekommen.
Außerdem kann Dir ein Erziehungsbeistand auch viel helfen. Du kannst im Jugendamt anrufen und Dir einen Termin ausmachen, wann Du mal zum Informieren kommen kannst.



Panzerknacker and april like this.

Panzerknacker
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 03.04.2013, 13:41

Zitat:
Zitat von Pünktchen und Anton Beitrag anzeigen
Hallo Ruth, vielen Dank für deine Offenheit, mit der du aus deinem Leben erzählt hast, das hat mich sehr berührt. Ich denke, die Leute müssen einfach kapieren, dass das jedem von uns passieren kann, dass man nicht "bekloppt" ist, wie du schreibst, sondern der Mensch so veranlangt ist, dass er auf bestimmte Ereignisse reagiert und wenn viele Ereignisse zusammenkommen, eben auch der Körper extrem reagiert, so, dass man manchmal eben nicht mehr alleine damit zurechtkommt, sondern es hilft mit anderen darüber zu reden, die auch besseren Rat wissen und besser helfen können, als die beste Freundin.
Wie gesagt, ich glaube, dass diese Mechanismen in jedem menschlichen Körper vorhanden sind, die einen reagieren sensibler, während die anderen vielleicht härtere Schalen haben.

Genauso ist es!!

Noch dazu handelt es sich bei der Depression um eine Unterfunktion der Serotinproduktion im Gehirn. Dieser ist für die natürlichen Glücksgefühle zuständig. Wie bei jemanden der eine Unterfunktion der Schilddrüse hat, nimmt man dieses Serotin dann wie andere das Jod zu sich. Und eigentlich sollte dann irgendwann die Produktion wieder in schwung kommen, das man die Tabletten absetzen kann. Mein Arzt hat es mir mal an hand eines Kugelschreibers erklärt. Das Serotin sorgt dafür das die Feder/die Depression im Kugelschreiber/Körper runtergedrückt wird. Ziel ist, das die Feder einrastet und du somit wieder ohne Medikamente auskommst. Das sollte so nach ca 12 Monaten der Fall sein. Bei mir haut es leider nicht hin, sobald ich mit den Tabletten aufhöre, merke ich es geht mir wieder schlechter.

Und wie du auch sagst, jeder reagiert auf die selben Dinge anders. Ein gesunder kommt damit besser klar, als ein Kranker! Und man muss sich auch eingestehen das es eine Krankheit ist und dazu stehen. Und nur wenn man offen darüber redet, kann die Umwelt auch lernen mit dieser Krankheit umzugehen!




Panzerknacker
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 03.04.2013, 14:00

Zitat:
Zitat von Pünktchen und Anton Beitrag anzeigen
Hallo Vanni,

aber so kann es doch nicht weiter gehen. Dass du zu Hause Gewalterfahrungen machst / gemacht hast, ist wahrscheinlich Schuld daran und das muss als erstes abgestellt werden.
Es ist leider wie so oft und wie meine Freundin, die Therapeutin auch sagt, du bist nicht schuld, du hast nichts falsch gemacht, sondern die vielen Verletzungen durch Eltern, Freunde, den Ex, haben dazu geführt, dass es dir jetzt so schlecht geht. Ich glaube du bist depressiv, aber das weißt du bestimmt selbst. Die Gefühllosigkeit, die du dir antrainiert hast, um nicht mehr verletzt zu werden führt dann wiederum zu anderen Dingen, wie z. B. dem Borderline.
Und bei all dem ist es natürlich auch nicht verwunderlich, wenn du schlecht in der Schule bist, dir ebenfalls "antrainiert" hast, so lange über alles nachzudenken, bist du dir sicher bist, nicht wieder für deine Entscheidung bestraft zu werden.
All das behindert dich aber und stört dich einfach nur zu leben und glücklich zu sein. Aber jeder Mensch hat ein Recht darauf, glücklich zu sein, du auch!

Ich weiß, dass deine Angst groß ist, wieder verletzt zu werden, viell. auch von einem Therapeuten und du deswegen wahrscheinlich deine Tiere den Menschen vorziehst, aber bitte, bitte, um deinetwillen und wegen der Kaninchen, such dir Hilfe!
Es gibt sicher eine Möglichkeit, dass du dich nicht von deinen Tieren trennen musst. Selbst, wenn du und der Therapeut (und du wirst von einem guten Therapeuten immer gefragt und die Entscheidung mit einbezogen) entscheidet, dass es das Beste für dich ist von zu Hause rauszukommen gibt es sicherlich Möglichkeiten, wo du deine Tiere hin mitnehmen kannst.
Selbst wenn du eine Zeit lang in eine Klinik müsstest, was du aber erst weißt, wenn du mal hingegangen bist und ihr drüber geredet habt, wird sich eine Möglichkeit finden, wo sie gut betreut werden und hinterher hast du deine Nins wieder.

Deine Lehrerin hatte sicherlich Angst, dass du dir was antun könntest und hat deswegen so schnell und viell. auch unüberdacht gehandelt.
Klar, deine Eltern schweigen das ganze Problem tot.
Was sagt denn dein jetziger Freund dazu? Unterstützt er dich? Habt ihr mal überlegt, ob es mit Zustimmung deiner Eltern möglich wäre mit zu ihm zu ziehen?
All das sind Fragen, die du in einer Therapie überlegen und bearbeiten könntest, er könnte eine Art Vermittler zwischen dir und deiner Familie sein.
Bitte, tu es für dich und dein Leben, sobald wie möglich. So wie es jetzt ist, kann es nicht weiter gehen, das weißt du selber. Und eigentlich ist das Leben doch viel zu schön, um es sich von anderen kaputt machen zu lassen?!
Muss da mal korrigieren: die Gefühlslosikeit, trainiert man sich nicht an!!

Wenn der Körper nicht mehr kann, macht er dicht! Und dabei entsteht diese Gefühlslosigkeit, das ist ein Schutz, gegen den du nichts machen kannst! Mir war alles egal!! Meine Trennung von meinem langjährigen Partner! Meine Kinder!! Ich wußte noch nicht mal mehr ob ich meine Kinder überhaupt liebe!! Meine Arbeit!! Einfach alles!! Eigentlich war ich innerlich schon tot!! Und das hatte nichts mit dem Willen alles zu verdrängen zutun. Es war einfach so!!




Panzerknacker
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 03.04.2013, 14:01

Zitat:
Zitat von april Beitrag anzeigen
Es gibt so viele Bekloppte - ich wäre froh, würden die mal zur Therapeutin gehen.

ABER.....wir sind ja nicht bekloppt...ne...wollte ich nur mal klarstellen!!




Benutzerbild von Pünktchen und Anton
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.03.2012
Beiträge: 160
Pünktchen und Anton befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 14:36

Hallo Ruth, wie genau sich das im Körper abspielt, weißt du als Betroffene natürlich besser, ich kann mir nur vorstellen, wie das im Körper ablaufen könnte.
Ich denke, das sind tief verborgene, innere Schutzmechanismen, wahrscheinlich noch aus der Evolution, deshalb denke ich auch, dass sie bei jedem Menschen vorhanden sind. Bei einigen ist die Feder stärker gespannt und bei anderen löst der Mechanismus schneller aus. So meine leienhafte Vorstellung.
Jedenfalls zeigt das ganz deutlich, dass eben nix verkehrt ist mit den Leuten, nicht mit Vanni, nicht mit dir oder mit sonst jemandem, sondern dass euer Körper sensibler auf die Umwelt reagiert.
Und ganz ehrlich, wenn man sich damit befasst - und ich denke auch in einer Therapie - merkt man auch immer deutlicher, dass die Reize, die diesen Mechanismus auslösen das Falsche sind, z. b. häufig eben diese Gewalterfahrungen, egal ob körperlich oder psychisch.
Das der Körper uns schützen will, ist ja nicht das Falsche, sondern die anderen, die Menschen quälen, der Stress, die Überforderung, die vielen Dinge, sei es beruflich oder privat.

Ich vergleiche das viell. mal mit einer Schockreaktion, nach einem schweren Blutverlust. Der Körper will sich nur schützen und transportiert das wenige verbliebene Blut ins Zentrum, zu den Organen. Ansich nichts Schlechtes, aber lebensgefährlich und wenn man nicht schnell genug Abhilfe schafft tödlich.

Ich denke wie du, dass es sehr gut ist, wenn man andere Betroffene kennenlernt und zum 1. Mal merkt, dass man nicht alleine ist, das man nicht "verkehrt" oder wie du es nanntest, bekloppt ist, sondern dass es vielen Menschen so geht.

Dass deine Feder noch nicht einrasten will, liegt viell. auch daran, dass du erst so spät Hilfe bekommen hast und so lange damit leben musstest und jetzt ist es schwerer. Umso mehr spricht dafür, sich nicht zu schämen, oder dem auszuweichen, sondern sich so früh wie möglich Hilfe zu suchen.



Panzerknacker likes this.
__________________
Meine Hasenbande!


______________________________________________

*Keine Macht für Niemand!*



Benutzerbild von Pünktchen und Anton
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.03.2012
Beiträge: 160
Pünktchen und Anton befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 14:40

Zitat:
Zitat von Panzerknacker Beitrag anzeigen
ABER.....wir sind ja nicht bekloppt...ne...wollte ich nur mal klarstellen!!
Vielleicht ist ja auch die Welt bekloppt, die Art, wie wir Menschen miteinander umgehen und auch mit anderen Lebewesen. Und ihr habt einfach die feineren Antennen dafür, während andere jeden Tag in der Waffenfabrik arbeiten und nix merken (jetzt mal überspitzt)



Panzerknacker likes this.
__________________
Meine Hasenbande!


______________________________________________

*Keine Macht für Niemand!*



Panzerknacker
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 03.04.2013, 15:03

Zitat:
Zitat von Pünktchen und Anton Beitrag anzeigen
Hallo Ruth, wie genau sich das im Körper abspielt, weißt du als Betroffene natürlich besser, ich kann mir nur vorstellen, wie das im Körper ablaufen könnte.
Ich denke, das sind tief verborgene, innere Schutzmechanismen, wahrscheinlich noch aus der Evolution, deshalb denke ich auch, dass sie bei jedem Menschen vorhanden sind. Bei einigen ist die Feder stärker gespannt und bei anderen löst der Mechanismus schneller aus. So meine leienhafte Vorstellung.
Jedenfalls zeigt das ganz deutlich, dass eben nix verkehrt ist mit den Leuten, nicht mit Vanni, nicht mit dir oder mit sonst jemandem, sondern dass euer Körper sensibler auf die Umwelt reagiert.
Und ganz ehrlich, wenn man sich damit befasst - und ich denke auch in einer Therapie - merkt man auch immer deutlicher, dass die Reize, die diesen Mechanismus auslösen das Falsche sind, z. b. häufig eben diese Gewalterfahrungen, egal ob körperlich oder psychisch.
Das der Körper uns schützen will, ist ja nicht das Falsche, sondern die anderen, die Menschen quälen, der Stress, die Überforderung, die vielen Dinge, sei es beruflich oder privat.

Ich vergleiche das viell. mal mit einer Schockreaktion, nach einem schweren Blutverlust. Der Körper will sich nur schützen und transportiert das wenige verbliebene Blut ins Zentrum, zu den Organen. Ansich nichts Schlechtes, aber lebensgefährlich und wenn man nicht schnell genug Abhilfe schafft tödlich.

Ich denke wie du, dass es sehr gut ist, wenn man andere Betroffene kennenlernt und zum 1. Mal merkt, dass man nicht alleine ist, das man nicht "verkehrt" oder wie du es nanntest, bekloppt ist, sondern dass es vielen Menschen so geht.

Dass deine Feder noch nicht einrasten will, liegt viell. auch daran, dass du erst so spät Hilfe bekommen hast und so lange damit leben musstest und jetzt ist es schwerer. Umso mehr spricht dafür, sich nicht zu schämen, oder dem auszuweichen, sondern sich so früh wie möglich Hilfe zu suchen.
Ja genauso ist es! Deshalb um so wichtiger für Vanni, sich jetzt schnell Hilfe zu holen!! Ich kann das immer nur befürworten, hab da inzwischen ganz sensible Antennen und mache immer Mut den Schritt zur Therapie zu wagen!!




Benutzerbild von xVannix
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.01.2013
Beiträge: 1.465
xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 19:44

Zitat:
Zitat von Pünktchen und Anton Beitrag anzeigen
Was sagt denn dein jetziger Freund dazu?
'Nen Freund hab ich momentan (zum Glück) nicht. Meine letzte Beziehung war auch gleichzeitig meine erste und ging letzten Oktober nach nem halben Jahr zuende. Es war auch echt besser so, weil es eben kurz vor diesem Zeitpunkt war, als garnichts mehr ging. Ihm hab ich das alles nie erzählt, ich glaube nicht, dass er das verstanden hätte..
Es waren auch wieder typisch "Freunde" die die ganze Zeit was dagegen gesagt haben und wir würden nicht zsm.-passen etc. Mittlerweile hab ich das auch gemerkt aber zu dem Zeitpunkt tat das echt weh..
Mein Ex hat leider meine Unentschlossenheit und die Tatsache, dass ich nur schwer oder nicht Nein sagen kann ausgenutzt. Irgendwann ging das ganze dann einfach auseinander, ich konnte nicht vertrauen, nicht lieben und hab es dann gelassen.
Dann kam eben dieses Macho-Gehabe von wegen er hätte sowieso keine Gefühle mehr gehabt und so weiter.. Aber dann 'nen Monat später ankommen und sagen er hätte mich doch gerne zurück...

Was mir noch einfällt: Ich hab genau zu dem Zeitpunkt als ich wirklich aufgegeben hatte aufgehört mich um mich zu kümmern. Ich hab es allen recht gemacht, wie immer, aber alles was mich betrifft mit Absicht gemieden. Ich hab nichts gegessen, bis ich nach 3 Tagen umgekippt bin.. Klar kann das so nicht weitergehen und ich bin wieder aufgestanden hab zum 1000-mal gekämpft aber es wird eben wieder schlimmer..

Meine "beste Freundin" hat die Schule gewechselt, Kontakt fast abgebrochen.. Sie war die Person die mir in der schweren Zeit immer beigestanden hat, der ich jeden Fehler verziehen hab. Und kaum mach ich eine Sache nicht richtig bin ich wieder die blöde und sie denkt sich ich schaff das auch allein.. Sonst wär sie nicht einfach gegangen. Das war insgesamt ein ziemlich blöder Streit, sie hat bei mir wie so oft über iwas abgelästert und ich durfte immer zuhören, gut zu reden und zustimmen. Aber i-wann hatte ich die Nase voll, vorallem da es um eine gute Freundin von ihr ging. Der hab ich das erzählt weil ich nicht immer zwischen den Stühlen stehen wollte, daraufhin meinte sie, sie könne mir nicht mehr vertrauen..

Aber als sie ihrer Mutter einfach ohne mich zu fragen erzählt hat, dass ich plane mich umzubringen, einfach willkürlich i-welche Tabletten (z.B Ritalin) schlucke um die Wirkung auszuprobieren.. Ich habe nichts gesagt einfach nur ein "ok ich regel das". Klar hat ihre Mutter dann hier angerufen und ich durfte mich wieder rausreden. Mein Vater hat mir zum Glück abgekauft, dass ich gesagt hab sie habe wohl was nicht richtig verstanden..

Ich werd mich Montag mal mit einer Freundin unterhalten von der ich weiß, dass sie auch in Therapie ist.. Ich weiß ja irgendwo, dass es so nicht weitergeht aber ich komme aus diesem Teufelskreis nicht raus.
Ich denke immer, dass ich mein Leben selbst in den Griff bekommen muss. Das es soetwas, wie eine Probe ist, die ich zu meistern habe. Und wenn ich es nicht alleine schaffe, könnte ich nie etwas hinbekommen..

Ich war jetzt fast den ganzen Tag mit ner Freundin unterwegs mal abschalten - hat gut getan. Kaum bin ich zuhause geht die Stimmung wieder gegen Null.. Dabei bin ich eigentlich gern zuhause.. Ich weiß nicht, wo das immer her kommt.
E: Das mit der Gewalterfahrung haben sowohl ich als auch mein Bruder und meine Schwester mitmachen müssen, aber das ist jetzt auch schon etwas her.. Ich hab ehrlich gesagt manchmal immernoch Angst, wenn mein Vater etwas lauter wird, obwohl ich mich zumindest körperlich wehren könnte..
Ich war schon immer etwas gutmütiger und anfälliger, wenn was trauriges passiert ist. Ich hab früher bei jedem Mist geheult. Heute wär ich froh, wenn ich es könnte.. Wahrscheinlich sind meine Geschwister deswegen "normal" und ich eben nicht..



__________________
Niemand kennt den Tod.
Es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
(Sokrates)


Leo † 06.09.2010

Mein Vorstellungsthread: [url]www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/26030-toffie-nele-8-pfoten-viel-fell.html[/url]



Geändert von xVannix (03.04.2013 um 19:50 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.03.2013
Beiträge: 192
Sinchen93 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 20:27

Oh man das ist alles echt hart zu lesen und tut mir selbst weh..
Also, die anderen haben auf jeden Fall recht, eine Therapie ist wirklich notwendig.
Heute muss man sich für sowas auch nicht mehr schämen, früher sah das, in meinem Umfeld, anders aus. Ich finde Psychotherapie sehr sinnvol und notwendig und kann vielen Menschen das Leben erleichtern.
Wenn du nicht gleich zu einem Therapeuten gehen möchtest, kannst du auch zu einem Sozialarbeiter, der kann dir auch schon etwas helfen. Eigentlich hat jede Schule mindestens einen Schulsozialarbeiter (der leider zu oft gar nicht wahrgenommen wird, ich wusste das bis vor kurzen auch nicht, habe aber einen Vortrag von unserem Schulsozialarbeiter gehört).




Benutzerbild von Pünktchen und Anton
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.03.2012
Beiträge: 160
Pünktchen und Anton befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.04.2013, 14:41

Hey Vanni,

ich finde, erst mal solltest du aufhören, den Fehler bei dir zu suchen. Du bist genauso "normal" wie deine Geschwister und es ist nicht deine Schuld, sondern die deines Vaters!
Niemand hat das Recht einem anderen Gewalt anzutun, es gibt keine Ausrede dafür!

Du bist eben nur sensibler als deine Geschwister und gefühlvoller, du hast nicht so eine harte Schale und lässt die Dinge mehr an dich ran. Und leider führt das wahrscheinlich auch zu großer Gutmütigkeit, die dann von sog. Freundinnen oder von deinem Ex ausgenutzt werden. Das alles ist aber noch kein Beinbruch, du musst nur lernen, damit umzugehen. Wenn du auf der Straße eine Umfrage starten würdest, was den Menschen lieber wäre, ein sensibler, gefühlvoller Mensch oder ein gefühlloser Klotz, würden sie sich sicher für das erste entscheiden!

Als Zweites solltest du dich unbedingt mehr um dich kümmern, wenn du dich körperlich wohler fühlst, dir auch gegen deinen Willen und dein Gefühl schöne Momente gönnst, kannst du ein bisschen Energie für dich sammeln und magst dich und das Leben mit der Zeit vielleicht auch selbst wieder mehr. Du hast ja schon gemerkt, dass das Ausspannen mit deiner Freundin dir gut getan hat. Versuch mehr Dinge zu machen, die dir gut tun. Du solltest da mal egoistisch sein, auch wenn es dir schwer fällt. Du bist jetzt nunmal in dieser Situation, wo es dir nicht gut geht und du selbst nicht mit dir zurechtkommst. Da kannst du dir das bisschen Energie nicht auch noch von anderen aussaugen lassen, auch wenn sich das hart anhört.

Und dann finde ich es gut, dass du dich Montag mit dieser Freundin unterhalten willst. Vielleicht ist ihr Therapeut ja ganz gut und du findest den Mut einen Termin zu machen. Sieh ihn, bzw. sie einfach als guten Freund / Freundin, der nur für dich da ist und nur dir zuhört. Er löst das Problem ja nicht für dich, d. h. er kriegt dein Leben nicht für dich in den Griff, sondern das musst du, genauso wie du es willst, selber tun. Er begleitet dich nur dabei, ist dir eine Stütze und ein guter Zuhörer und auch ein Ratgeber in der schweren Zeit ;-)

Aber wenn, dann musst du diesen Schritt für dich machen, weil du ein schönes Leben willst und eine schöne Zukunft, in der du die Welt genießen kannst, nicht für deine Mutter oder sonst jemanden.
Du spielst die Hauptrolle in deinem Leben, lass es dir nicht länger von deinem Vater, oder sonst wem kaputt machen! Es gibt so viel Schönes da draußen, wofür es sich zu leben und zu kämpfen lohnt!



Panzerknacker likes this.
__________________
Meine Hasenbande!


______________________________________________

*Keine Macht für Niemand!*



Benutzerbild von xVannix
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.01.2013
Beiträge: 1.465
xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.04.2013, 02:59

Ich hab es leider nie anders kennengelernt, als ständig an allem Schuld zu haben oder alles falsch zu machen. Wenn wir Kinder einfach Kinder seien wollten und uns mal nicht nach der 'Norm' verhalten haben kamen auch ständig abwertende Kommentare wie z.B "Wegen euch bin ich ständig krank, ihr kostet mich den letzten Nerv" von meiner Mum. Klar ist es nicht leicht mit Kindern klarzukommen nur frag ich mich dann, warum sie gleich 3 wollte..
Ich weiß bis auf die schlechten Dinge fast nichts mehr aus meiner Kindheit. Ich wolltealles verdrängen und wenn mir was wieder einfällt dann nur schlechtes.. Ich weiß noch wie mein Vater mich und meine Schwester als wir nachts noch rumgealbert haben mal wieder hoch kam, uns geschlagen, aus dem Bett gezerrt und vor die Tür gesetzt hat... Ich weiß nicht mehr wann genau das war aber ich war noch ziemlich jung.. Ich stand da als Kind mitten in der Nacht mit meiner 3 Jahre älteren Schwester vor der Tür und hab mir gewünscht ich ware einfach woanders. Ich wollte weglaufen aber hatte zu viel Angst.. Als mein Vater uns wieder reingeholt hat war die nächsten Nächte erstmal Ruhe..
Naja oder dass wenn man seinen Bruder aus Spaß im Spiel ans Klettergerüst im Garten bindet und den Knoten nicht wieder aufkriegt.. Dann wird man halt vor dem Rest der Familie ins Haus gezerrt und gegen die Wand geschmissen.. Keine Ahnung ob ich dann freiwillig im Zimmer geblieben bin oder eingesperrt wurde.. Das kam auch oft genug vor..

Oh man ich hasse diese schlaflosen Nächte wo man zu viel nachdenkt.. Wenn ich könnte würd' ich mein Leben mal resetten, einfach neu starten und von vorne anfangen.
Wenn ich dran denke dass nächste Woche auch noch die Schule weiter geht.. Ich kann nicht mehr ich würd' am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben und schlafen..



__________________
Niemand kennt den Tod.
Es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
(Sokrates)


Leo † 06.09.2010

Mein Vorstellungsthread: [url]www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/26030-toffie-nele-8-pfoten-viel-fell.html[/url]



Geändert von xVannix (05.04.2013 um 12:48 Uhr). Grund: Umlaute ergänzt

Kaninchen
 
Registriert seit: 13.02.2012
Beiträge: 3.102
Clagiostro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.04.2013, 05:28

Guten Morgen,
um sich selbst zu retten, ist manchmal eine Trennung nötig und sinnvoll.
Mit etwas Abstand zu den Menschen und Gegebenheiten die Dir Kummer oder Schmerz verursachen hat man die Möglichkeit zu gesunden - auch seelisch.
Es gibt die Möglichkeit -wenn sonst garnichts mehr geht - das Jugendamt um Hilfe zu bitten und in eine Jugendwohngemeinschaft zu ziehen.
Aber auch dann wäre Hilfe durch eien Therapeuten sehr wichtig! Der hilft Dir deine Probleme mit Abstand zu betrachten und vor allem auch einen Weg zu finden damit umgehen zu können.
Viel Glück.




Gesperrt
 
Registriert seit: 17.02.2013
Beiträge: 92
Mandarine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.04.2013, 16:53

Therapeuten sind keine Monster


Hallo Vanessa,
du hast wohl selbst schon erkannt, dass es so nicht weitergehen kann.
Und der nächste Schritt wäre, Hilfe in Form von Therapie anzunehmen. Das ist nichts schlimmes, du kannst dieser Person vertrauen und sie kann dir helfen. Das heißt, wenn du z.B. schilderst, dass dein Vater dir gegenüber Gewalt angewendet hat, wird ein guter Therapeut ein Einzelgespräch mit deinem Vater aufsuchen um so etwas künftig zu vermeiden und vielleicht auch seine Erziehungsweisen zu hinterfragen. Zudem ist es glaube ich auch notwendig, dass ihr euch einfach mal darüber aussprechen könnt und jeder frei sagen kann, was er denkt und fühlt. Der Terapeut sitzt dann daneben und versucht sich ein Bild von der Stuation zu machen um dementsprechend zu helfen.
Liebe Grüße, Mandarine



 
 
Weitere Themen / Kaninchenforum.de Empfehlung
 
 
 
 
 
 
Antwort



Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Wie kann ich kaninchen tricks beibringen??? Möhri Kaninchenhaltung & Allgemeines 8 22.06.2012 15:17
Umgang miteinander AngelHaine Small-Talk 58 22.03.2012 23:54
Hab ich den richtigen Tierarzt? Schnuckelhäschen Kaninchenkrankheiten & Gesundheit 9 14.07.2011 18:47
Welche Kaninchen sind die richtigen? Nana&Lulu Kaninchenhaltung & Allgemeines 26 28.09.2009 14:07
KAnn man kaninchen schlabbern etc. beibringen?? Merle2202 Kaninchenhaltung & Allgemeines 10 08.06.2009 15:13

Copyright ©2010, Kaninchenforum.de

Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.6.0 PL2 ©2011, Crawlability, Inc.