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Familie den richtigen Umgang mit Kaninchen beibringen auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von xVannix
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.01.2013
Beiträge: 1.465
xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.03.2013, 21:37

Familie den richtigen Umgang mit Kaninchen beibringen


Hallo,
Solangsam weiß ich nicht mehr ganz ob ich versuche mit meiner Familie oder einer Wand zu reden, wenn es um meine zwei Süßen geht.
Mein kleiner Bruder ist so ziemlich der einzige, der versteht was ich meine, wenn ich Sachen aufzähle wie z.B. Kaninchen wollen nunmal nicht hochgenommen werden und sind eben keine Kuscheltiere etc. ..
Von meinen Eltern, speziell von meiner Mutter, kommt immer nur ein "du übertreibst" nicht nur im Zusammenhang mit dem richtigen Umgang sondern auch wenn ich sage ich hätte gerne mehr Platz für die beiden. Hinter meinem Rücken redet sie dann noch mit meiner großen Schwester, die auch ständig, wenn ich nicht da bin, in mein Zimmer geht und die Kaninchen auf den Schoß nimmt und schon fast zwangssteichelt - es interessiert sie garnicht, dass die Kaninchen sogar schon weglaufen, dann geht die Hand halt hinterher.
Erst gestern wieder: Ich hab das Gehege sauber gemacht und hab die zwei wie immer ins Wohnzimmer verfrachtet. Der Fernseher war meiner Ansicht nach viel zu laut und hab gebeten das leiser zu machen - nach großem Über-Mich-Lustig-Machens geschah das dann endlich auch mal.. Als ich in den Keller gegangen bin konnte ich dann noch von oben hören, wie meine Mutter wieder angefangen hat mit meiner Schwester zu lästern: "Der Fernseher ist zu laut, Bloß nicht hochnehmen, Nur kein TroFu füttern, Am besten garnicht mehr anfassen - die übertreibt doch ich sag und mach einfach garnichts mehr..."

Insgesamt wäre das ganze ja nicht so schlimm, wenn mir mal einer von denen zuhören würde.
Ich muss dazu sagen, dass ich, unteranderem, seid dem Tod meines ersten Kaninchens vor 2 1/2 Jahren- leider Einzelhaltung, fast nur TroFu und Käfighaltung über Nacht - massive Probleme bekommen habe. Ich weiß nicht genau woran er gestorben ist, irgendwas am Bauch jedenfalls. Deshalb versuche ich jetzt möglichst alles richtig zu machen. Ich war damals 7, als ich ihn bekam, da wusste ich es noch nicht besser.
Ich hab mir immer die Schuld an seinem Tod gegeben, ich hab gemerkt, dass was nicht stimmt und wollte zum Tierarzt - meine Eltern haben das auf den Fellwechsel abgeschoben.

Naja hab mich deswegen gerade ziemlich mit meiner Mutter in die Haare gekriegt. Sie war sauer weil mein Bruder und ich über eine Aussage von ihr lustig gemacht haben und dann hab ich ganz patzig zurückgegeben, dass es aber ok wäre über meine Aussagen abzulästern während ich mal eben was aus dem Keller hole.
Dann ist sie ausgeflippt und in die Küche abgehauen mit den Worten: "Du holst dir jetzt nen Termin ich hab lange genug Geduld mit dir gehabt!"
Der Termin bezog sich auf einen Psychologen, da ich wie gesagt massive Probleme habe und sie das vor ca. 5 Monaten über meine Schule erfahren hat.. Seitdem schiebe ich das immer vor mich hin aber ich glaub jetzt würde sie mich sogar dazu zwingen :/
Falls das ganze im schlimmsten Fall sogar auf einen Klinikaufenthalt hinausläuft hätte ich nurnoch mehr Sorge, dass meine zwei nicht richtig behandelt werden.

Lange Rede kurzer Sinn - ich hoffe ihr versteht so in etwa meine Situation und habt ein paar Tipps, wie ich meinen Eltern noch deutlich machen kann, dass sie die Sache mit den Kaninchen mal etwas ernster nehmen könnten, weil mir das momentan noch das einzig wichtige ist..



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Leo † 06.09.2010

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Benutzerbild von Applejack
Moderatorin
 
Registriert seit: 08.11.2010
Beiträge: 10.250
Applejack befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.03.2013, 21:51

Oh, das liest sich nicht schön, du brauchst dringend Hilfe und kannst sie nicht annehmen, weil du Sorge hast, deine Tiere werden nicht richtig und absichtlich falsch versorgt.Wie alt ist dein Bruder? Kann er vermitteln? Oder eine andere neutrale, erwachsene Person? Vertrauenslehrer?



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Benutzerbild von xVannix
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.01.2013
Beiträge: 1.465
xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.03.2013, 22:06

Zitat:
Zitat von Applejack Beitrag anzeigen
Oh, das liest sich nicht schön, du brauchst dringend Hilfe und kannst sie nicht annehmen, weil du Sorge hast, deine Tiere werden nicht richtig und absichtlich falsch versorgt.Wie alt ist dein Bruder? Kann er vermitteln? Oder eine andere neutrale, erwachsene Person? Vertrauenslehrer?
Dass ich sie brauche ist mir schon länger als meinen Eltern bewusst.. Meine zwei Hoffnungsschimmer auf vier Pfoten hab ich jetzt seit knapp drei Monaten. Nach und nach wurden mir mehr und mehr Sachen bewusst, die ich an der Haltung ändern musste - meine Eltern kamen wohl irgendwann nicht mehr mit. Toffie und Nele sind aber nicht der Hauptgrund wieso ich mir keine Hilfe holen würde - ich hatte es nie vor und das wissen meine Eltern glaube ich auch. Ich denke meine Mutter hat jetzt nur auf einen Moment gewartet um einen richtigen Grund zu haben um mich zu 'zwingen'..
Das Problem ist eher, dass ich nicht glaube das jegliche Hilfe noch was bringen würde.. Aber Tiere sind wundervolle Wesen, die werfen einem nichts vor und bringen einen weiter, wenn andere dich fallen lassen. Ich habe eher Angst sie zu verlieren, sie sind mir so wichtig.
Die drei Monate zwischen dem Anruf der Schule, der meiner Mutter die Augen mal richtig geöffnet hat und dem Einzug meiner Kaninchen waren reine Qual. Seitdem geht es mir zumindest etwas besser - nicht perfekt, aber ich hatte auch nicht erwartet, dass es das je werden würde.
Mein Bruder (14) saß grade bei der Situation dabei und hat mich auch unterstützt als ich meine Meinung ausnahmsweise mal gesagt hab. Auch aufgrund meiner psychischen Probleme ist das normalerweise nicht der Fall. Ich weiß nicht ob meiner Mutter das klar ist, dass sie mit ihrem Verhalten wieder mal bestätigt hat, dass ich der Ansicht bin besser nicht den Mund aufzumachen, aber naja..
Ich hab noch nächste Woche Ferien und werd mich erstmal mit 'ner Freundin drüber unterhalten und danach mal fragen, ob meine Vertrauenslehrerin Zeit hat. Sie hat mir auch in der Zeit bevor meine Eltern das alles rausgefunden haben geholfen, ich hoffe sie tut es wieder.
Aber bis dahin muss ich eben noch eine Woche überstehen und ich hab echt Angst, dass, wenn ich nochmal was sage, ich beim nächsten Therapeuten auf'm Stuhl sitze..



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Leo † 06.09.2010

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Benutzerbild von Lady_Dynamite
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.01.2012
Beiträge: 1.838
Lady_Dynamite befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.03.2013, 22:06

Ohje, das hört sich aber nach einem ganz schönen Batzen Probleme an

Hast du nicht mal Regeln aufgestellt also zu Papier gebracht? Alternativ könntest du z.B. noch das Zimmer abschließen wenn du nicht zu Hause bist, damit deine Schwester nicht immer die Nins angrabscht.

Ich an deiner Stelle würde den Termin beim Psychologen machen und deine Sorgen um die Nins auch dort ansprechen. So wie es sich anhört nehmen deine Eltern dich und die Bedürfnisse deiner Tiere nicht ernst, was für eine gesunde Psyche ja nicht unbedingt förderlich ist.

Solltest du tatsächlich in eine Klinik müssen such für deine Nins eine Pflegestelle für diese Zeit, wo sie gut aufgehoben sind. Dann musst du dir keine Sorgen um sie machen.



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Do not wait for the storm to pass. Learn to dance in the rain


At some point, you have to make a decision. Boundaries don't keep other people out, they fence you in. Life is messy. That's how we're made. So you can waste your life drawing lines or you can live your life crossing them. But there are some lines that are way too dangerous to cross. Here's what I know: If you're willing to take a chance the view from the other side is spectacular.



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.03.2013
Beiträge: 192
Sinchen93 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.03.2013, 00:04

Also ich würde da aber nicht eine Einzeltherapi machen ehrlich gesagt, sondern wirklich eine familientherapie... ich bin da jetzt zwar kein Experte aber ein bisschen Erfahrung habe ich aus dem Unterricht (Pädagogik - Psychologie )..
Vielleicht kannst du sie mal Seiten im Internet zeigen wo steht wie man Kaninchen artgerecht hält und sie lesen es selbst?
Zimmer abschließen finde ich auch noch ne gute Idee.. vielleicht kannst du deinem Bruder den.Schlüssel geben wenn du mal länger weg bist? er scheint deine Worte ja zu respektieren




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.03.2013, 14:18

Mach das unbedingt mit der Therapie. Irgendwann lassen sich die Probleme sonst nicht mehr lösen. Ein guter Therapeut wird auf jeden Fall die ganze Familie mit einbeziehen. Was ich zwischen Deinen Zeilen so herauslese ist das auch mehr als nötig und angebracht(womöglich sogar die Ursache). Ich finde es ganz toll das Du offen über Deine Probleme redest. Das ist schon ein sehr großer Schritt in die richtige Richtung.
Für Deine Eltern/Schwester würde ich mir hier aus den FAQs für die Kaninchen wichtige Informationen ausdrucken und Deine Angehörigen bitten sie zu lesen. Manchmal bringt Geschriebenes mehr Erkentniss. LG Tina



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Benutzerbild von xVannix
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.01.2013
Beiträge: 1.465
xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.04.2013, 12:02

Danke erstmal noch für eure Antworten.
Ich dacht ich meld mich nochmal, da meine Worte vielleicht endlich mal gefruchtet haben. Zumindest unterstützt und verteidigt meine Mutter mich jetzt wenn irgendwer was über meine Haltung sagt. Nicht, dass sie das vorher nicht auch ab und zu getan hätte aber dann kam halt eben dieses Drüber-Lustig-Machen dazu.
Ich denke ich werde echt mal ein paar Regeln zu Papier bringen und auch Internetseiten dazu schreiben. Wenn sie es mit mir und den Kaninchen ernst meinen gucken sie sich das hoffentlich auch an.
Ich hab zwar schon öfter vor den Augen meiner Eltern z.B. auf Diebrain auf die Frischfutterliste geschaltet um meiner Mum zu zeigen, was die fressen dürfen und sollten. Theoretisch hätte sie sich dann auch weiter durch die Seite klicken können aber naja, hat sie nicht. Auch als ich ihr die Innengehege bei kaninchenwiese.de gezeigt hab hat sie sich davon eher nicht beeindrucken lassen..
Naja momentan kämpf ich ja noch um eine Vergrößerung des Geheges auf 6qm ich hoffe das lässt sich im Laufe der Woche klären..

Zu der Therapie: Ich versuche möglichst zu vermeiden mit meinen Eltern darüber zu sprechen, das ist mir einfach unangenehm. Auf der einen Seite denk ich dann immer sie machen sich zu viele Sorgen und auf der anderen, dass sie mich eben nicht ernst nehmen. Meiner Meinung nach geht die das garnichts an was ich mit meinem Leben mache. Wenn sie meinen mich zu einer Therapie zwingen zu müssen von mir aus aber das wird das Verhältnis eher schlechter machen..
Naja erstmal abwartet, wie sich die Situation entwickelt..
Lg, Vanessa.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 13.02.2012
Beiträge: 3.102
Clagiostro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.04.2013, 05:39

Guten Morgen xVannix,
das Problem mit dem "nicht miteinander reden können" kenne ich auch sehr gut.
Wenn Du trotz der Schwierigkeiten beim Miteinanderreden mit deiner Familie reden möchtest, solltest du vielleicht mal einen Brief an die Person schreiben, von der du denkst sie könnte mit dem Rest der Familie reden. Oder eben doch ein "Familiengespräch" einberufen.
Schreibe in diesem Brief von deinen Problemen mit der Schule, der Familie, dem Umgang mit den Tieren und deinen Ängsten und wie sehr du auf das Verständnis und die Hilfe der Familie angewiesen bist - auch um dir professionelle Hilfe zu suchen.
Ich glaube auch deine Mutter weiß noch nicht genau, wie schlecht es dir geht. Wenn sie es versteht wird sie dir helfen wollen. Aber das kann sie auch nur, wenn sie versteht wie wichtig es für dich ist.
Schreibe sachlich ohne direkte Vorwürfe oder Angriffe und betone wie viel dir deren Hilfe bedeuten würde.
Ich drücke dir beide Daumen dass du die Kraft hast so zu handeln und es dir dann Hilfe einbringt.
Liebe Grüße.




Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 02.04.2013, 08:50

Zu der Therapie kann ich nur sagen, mach das! Ich geh auch regelmäßig zu einem Therapeuten. Und das ist super!
Und mach dir schnellstmöglich einen Termin. Je nachdem wo du wohnst sind die Wartezeiten zwischen 1/2 - 1 Jahr



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.04.2013, 11:30

Vanessa, ich meine, Du schätzt die Therapie falsch ein. Eine Therapie ist super, ich kann das nur jedem empfehlen, egal, ob man psychische Probleme hat oder nicht. So ein Therapeut wird dafür bezahlt, 60 Minuten lang (oder 45, je nachdem, wie lange so eine Sitzung geht) nur für DICH da zu sein, nur Deinen Standpunkt zu hören, Deine Position zu stärken usw. Das gibt es sonst nirgendwo.
Natürlich hört der Therapeut auch etwas von Dir und das kann einem sehr seltsam vorkommen oder unangenehm sein - ich hab mich deshalb immer darauf konzentriert, dass die Therapeutin für mich da ist und mir das ganz gleich ist, was sie denkt oder wie sie etwas bewertet (ausser vom professionellen Standpunkt aus), weil ihre Meinung keinerlei Bedeutung hat. Ich gehe da hin wegen ihrer professionellen Einschätzung. So wie ich zum Automechaniker gehe, damit der mir sagt, was diese unangenehmen Motorgeräusche zu bedeuten haben, aber seine Meinung über die abgekaute Bananenschale vor dem Beifahrersitz interessiert mich nicht. Kopf hoch! Therapie ist eine saucoole Sache!




Benutzerbild von xVannix
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.01.2013
Beiträge: 1.465
xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.04.2013, 17:31

Ich danke euch für euer Verständis was die Therapie-Sache angeht, hatte ich jetzt so ehrlich gesagt nicht erwartet.
Ich werd mal schauen was sich da machen lässt, auch wenn das eigentlich wichtiger als alles andere ist muss ich das erstmal mit mir selbst vereinbaren, da, wie von april schon richtig erkannt wurde, eine Therapie für mich garkeinen Sinn machen würde. Aber ich glaube das geht vielen in dieser Situation so..

Ich hab erstmal beschlossen die Kaninchenhaltung nebenbei zu erklären so wie vorhin im Auto als mein Vater mal wieder meinte ich soll den Kaninchen mal mehr "festes Futter" (TroFu) geben und nicht nur Grünzeugs sonst bekämen sie ja noch Durchfall. Erstmal aufgeklärt, dass eben TroFu zu Durchfall führt, weil der Kaninchenmagen und -darm nicht darauf ausgelegt ist + die Zusammensetzung davon (also eigentlich nur gefärbter Abfall + Lockstoffe damit die Kaninchen das fressen).
Ob er das aufgenommen und verstanden hat weiß ich nicht, gehört haben muss er es aber.^^
Samstag geh ich dann mal wieder nach nem Hochbett schauen mit meinen Eltern, da ich immernoch um die 6qm Gehegegröße kämpfe. Bei einer Zimmergröße von etwas über 7qm nicht so einfach, dann muss halt ein anderes Bett her.^^

Wenn das mit dem Erklären nebenbei immernoch nichts bringt dann kommt die schriftliche Form und wenn auch das nichts bringt dann weiß ich auch nicht ich glaub dann würd ich die nurnoch anbrüllen.. So schwer ist sowas doch nicht zu verstehen, oder..?



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Leo † 06.09.2010

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Benutzerbild von Pünktchen und Anton
Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 160
Pünktchen und Anton befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.04.2013, 18:21

Hallo Vanni,

ich find es schön, wie liebevoll du dich um deine Tiere kümmerst und wie du sich wehemend für sie einsetzt, auch wenn du selber dafür unter deiner Mutter und deiner Schwester leidest.

Das mit der Therapie würde ich auch überlegen. Eine Freundin von mir ist Kinder- und Jugendpsychotherapeutin und die ist echt voll normal, gar nicht so furchtbar, wie man sich das vorstellt ;-)
Ganz im Gegenteil, eine Therapie kann dir helfen, dich noch besser kennenzulernen, auf deine Signale zu hören, dich zu stärken, etc.
Manchmal ist es gar nicht schlecht, mit jemandem zu reden, der "unvorbelastet" ist und viell. einen neuen, anderen Blick auf eine Sache eröffnet.
Ich wünsch euch auf jeden Fall ganz viel Glück, dir und deinen Süssen!



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Kaninchenfreund
 
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april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 08:53

Vanessa, ich hab nicht gesagt, eine Therapie mache keinen Sinn - ich bin ganz im Gegenteil der Meinung, eine Therapie ist immer sinnvoll und mega-interessant. Meine Freundin hat als Alleinerziehende ihre Töchter deren ganze Kindheit lang zur Therapeutin geschickt, weil sie sicher stellen wollte, dass die Kinder immer einen Menschen haben, bei dem sie sich über alles aussprechen können, auch über die Mutter. Gibt viele Gründe, so eine Therapie zu machen.




Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 03.04.2013, 09:24

Zitat:
Zitat von xVannix Beitrag anzeigen
Ich werd mal schauen was sich da machen lässt, auch wenn das eigentlich wichtiger als alles andere ist muss ich das erstmal mit mir selbst vereinbaren, da, wie von april schon richtig erkannt wurde, eine Therapie für mich garkeinen Sinn machen würde.
Eigentlich macht eine Therapie immer Sinn. Mein Therapeut hat auch Klienten die nur 5 Sitzungen haben und danach entlassen werden.
Mach dir einen Termin und höre was ein Therapeut zu sagen hat und dir vorschlägt.

Zitat:
Zitat von xVannix Beitrag anzeigen
Bei einer Zimmergröße von etwas über 7qm nicht so einfach, dann muss halt ein anderes Bett her.^^
Du wohnst mit deinen Nins zusammen in nur 7m²? Warum hast du überhaupt ein Gehege und lässt sie nicht frei laufen?

Zitat:
Zitat von Pünktchen und Anton Beitrag anzeigen
Das mit der Therapie würde ich auch überlegen. Eine Freundin von mir ist Kinder- und Jugendpsychotherapeutin und die ist echt voll normal, gar nicht so furchtbar, wie man sich das vorstellt ;-)
Was meinst du mit voll normal und wie man sich das so vorstellt?
Wie stellt man sich Therapeuten denn vor?




Benutzerbild von gerti
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Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 10:06

Wie stellt man sich Therapeuten denn vor?[/quote]


Hahaha, das ist echt gut! Aber ich hab mit meiner Tochter schon ein paar sonderbare Exemplare kennengelernt! Und wir hatten ausreichend viele Gelegenheiten dazu! Du musst schon Glück haben auf einer Wellenlinie zu sein!
Aber ich gib meine Tips lieber per PN, ich hoffe das findet Verständnis!




Benutzerbild von Pünktchen und Anton
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Beiträge: 160
Pünktchen und Anton befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 10:10

Ich glaube, viele Menschen, zumindest in Deutschland, haben Angst vor Therapeuten, weil sie denken, dass dieser gleich jedes Wort analysiert, den Menschen irgendwie "bewertet" und ihnen, in ihren Augen viell. was schlechtes will. Dabei sind Therapeuten ganz "normale" Menschen, die sich für diesen Beruf entschieden haben, um den Menschen zu helfen, zuzuhören und eine Stütze zu sein.
In vielen anderen Ländern ist es hingegen überhaupt kein Thema zum Therapeuten zu gehen, weil man den Wert so eines Gesprächs erkannt hat.



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Kaninchenfreund
 
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april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 10:17

Deshalb empfehle ich, den Therapeuten als Archäologen zu sehen. Natürlich kann ich selbst irgendwo graben und dann finde ich Scherben sonder Zahl, Form und Farbe. Aber ohne Plan von Epoche, Gegend und Gebräuchen weiss ich nicht, ob die Scherben zu Schalen gehören, zu Töpfen oder zu Badezimmergeschirr. Der Therapeut hat das viel schneller 'raus, der ist ja Scherbenexperte.




Panzerknacker
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 03.04.2013, 11:10

Ich kann für meinen Teil nur sagen, ich wäre heute froh wenn meine Eltern mich als junges Mädchen mal zu einem Therapeuten geschickt hätten! Und vorallem meine Traurikeit ernstgenommen hätten. Dann wäre ich heute vielleicht gesund! Aber so...kam es immer wieder in meinem Leben zu Phasen von Traurikeit, Unlust, Unzufriedenheit und immer wieder musste es weitergehen und man holte sich selbst aus dem Loch wieder raus. Bis dann, vor 6,5 Jahren in der Trennungsphase von meinem Mann, der total Zusammenbruch kam. Panikattacken und Angstzustände, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schlaflosigkeit und Todesängste in der Nacht, starke Depressionen. Eine absolute Mutlosigkeit mit Heulkrämpfen egal wo ich war und Kraftlosigkeit das tägliche Leben zu meistern. Ich hab mich nur noch Verkrochen, das Haus nicht mehr verlassen,meine gut bezahlte Anstellung in einer Rechtsanwaltskanzlei aufgegeben, Einkäufe immer durch Freundinnen erledigen lassen und das dann alleinerziehend mit 2 Kindern von damals 13J. und 4,5J.! Da half dann nur noch Arzt, Medikamente, Therapie und 8 Wochen Reha-Aufenthalt. Auch jetzt, Jahre später, bin ich nur mit Medikamenten einigermassen Leistungsfähig. Kann nicht mehr richtig Arbeiten, weil ich keinen Stress vertrage. Jetzt verkaufe ich bei einem Bekannten Waschmaschinen usw..Ich wünschte ich hätte die Kraft meine Aufgaben nicht nur alle mit dem größten seelisch-und körperlich zerrenden Kraftaufwand zuerledigen. Es war die schlimmste Zeit meines Lebens und ich wünsche es keinem, nur offen darüber reden, das hilft mir! Und das Therapeutengespräch war immer als wenn ich meiner Freundin das Herz ausschütte.

Ich denke, du solltest dich nicht hinter deine Kaninchen verstecken. Das ist alles nur Ausrede, weil du angst hast, das die Leute dich für bekloppt halten, weil du zu einem Therapeuten gehen musst oder vielleicht sogar in eine Klinik. Lass die anderen denken was sie wollen, du weißt das es nicht so ist! Aber nimm die Chance wahr, du wirst es sonst eines Tages bereuen, es aufgeschoben zuhaben. Denn mehr als ein Aufschieben ist es nicht!!! Und wenn man früh genug dagegen was tut, können diese Dinge therapiert werden. Bei mir wurde zulange gewartet!

Und um dir die Sorge mit deinen Kaninchen zunehmen! Vielleicht könnte ja dein Bruder die Pflege in der Zeit übernehmen. Mit 14 Jahren kann er das!! Frag doch einfach mal!!

Ich drücke dir die Daumen!!



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xVannix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 11:33

Zitat:
Zitat von april Beitrag anzeigen
Vanessa, ich hab nicht gesagt, eine Therapie mache keinen Sinn - ich bin ganz im Gegenteil der Meinung, eine Therapie ist immer sinnvoll und mega-interessant.
ups war wohl etwas dumm vormuliert, das sollte eig. heißen, dass du erkannt hast, dass ich aus meiner Sicht heraus denke, eine Therapie würde keinen Sinn machen (also wie du gesagt hast falsch sein^^) sry

Zitat:
Zitat von Pinkie Beitrag anzeigen
Du wohnst mit deinen Nins zusammen in nur 7m²? Warum hast du überhaupt ein Gehege und lässt sie nicht frei laufen?
Meine Eltern wollten die nicht im frisch renovierten Wohnzimmer/Flur/Bad/Küche haben (obwohl die beiden eben diese ganze erste Etage mit etwas Aufsicht frei zur Verfügung haben, wenn ich das Gehege sauber mache)
Das Gehege musste leider erstmal sein, weil ich keine Möglichkeit hab die Kabel von Pc oder Fernseher (der auch noch an der Wand hängt und da zwei Kabel runterbaumeln) so zu verstecken, dass sie da nicht drankämen. Und Nele fand sowohl Wii-Kabel als auch Pc- und Tv-Kabel äußerst interessant.
Ich hab die Kabel erstmal an der Wand befestigt (innen würde nicht gehen, da säße ich sofort bei meiner Nachbarin im Zimmer) und jetzt liegt das ganze Kabelzeugs hinter meinem Pc. Wenn ich das Hochbett noch bekommen sollte sicher ich diese Ecke samt Schreibtisch mit Pc mit den Gehegeelementen ab (auf dem Schreibtisch liegen auch noch meine angefressenen Schulbücher^^) dann dürfen sie den Rest des Zimmers haben.^^

Für mich eigentlich kein Problem. Wenn ich in meinem Zimmer bin, dann entweder bei den Kaninchen im Gehege, in meinem Bett oder am Pc. Die kleine Umbauaktion würde eben außer der zur Verfügung stehenden Größe nichts ändern. Aber eben die ist mir ja auch für die Kaninchen so wichtig, weil ich ihnen, ohne hochzunehmen und ins Erdgeschoss zu tragen, sonst keinen zusätzlichen Auslauf geben kann..

Mein Vater meinte gestern sogar, dass das mit der Deckenhöhe schwierig werden könnte und er evtl. einen Freund, der Schreiner ist, mal fragen kann wegen einer Maßanfertigung.
Ich freu mich schon zu sehen, wie meine zwei freudig durch die Gegend hoppeln, wenn sie endlich mehr Platz haben.

Ach und eine Frage hab ich noch: Mein Vater will keinen PVC legen und momentan hab ich in dem Gehege auch nur Teppiche liegen, weil sie auf dem Laminat anfangs ziemliche Schwierigkeiten hatten. Im Wohnzimmer haben sie es dann zum Glück gelernt - rennen geht auch - und ich könnte dann eben nur ein paar Teile des Zimmers mit Teppich bestücken (z.B. neben dem Kratzbaum, damit sie beim Hoch- und Runterhüpfen nicht wegrutschen).
Wäre das denn soweit vertretbar, dass ich dann größtenteils Laminat hätte?
Ps: Stubenrein sind sie beide^^



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Pünktchen und Anton befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2013, 11:44

Hallo Ruth, vielen Dank für deine Offenheit, mit der du aus deinem Leben erzählt hast, das hat mich sehr berührt. Ich denke, die Leute müssen einfach kapieren, dass das jedem von uns passieren kann, dass man nicht "bekloppt" ist, wie du schreibst, sondern der Mensch so veranlangt ist, dass er auf bestimmte Ereignisse reagiert und wenn viele Ereignisse zusammenkommen, eben auch der Körper extrem reagiert, so, dass man manchmal eben nicht mehr alleine damit zurechtkommt, sondern es hilft mit anderen darüber zu reden, die auch besseren Rat wissen und besser helfen können, als die beste Freundin.
Wie gesagt, ich glaube, dass diese Mechanismen in jedem menschlichen Körper vorhanden sind, die einen reagieren sensibler, während die anderen vielleicht härtere Schalen haben.



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