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| aber woher kommen dann die kokzidien? also zu sauber ist es jetzt nicht aber auch nicht so dreckig das es richt oder der kot sich türmt ich bin seit dieser koki sache nur am grübeln letzte woche musste ich was zur beruhigung nehmen das hat mich echt fertig gemacht das gespräch mit meiner betreuerin hat mich auch nicht grade beruhigt ich will doch nur das beste für meine ninchen
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| Kokzidien sind in geringer Anzahl "normaler" Bestandteil der meisten Kaninchen. Nur, wenn es irgendwie zu Streß, plötzlichem Futterwechsel oder Ähnlichem kommt, können diese "ausbrechen" und sich schlagartig vermehren, sodass es zu Problemen kommt. Bei Jungtieren kann Kokzidiose sehr schnell tödlich enden.
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| also die vg mit spicke war im sommer und kurz vorher ist der partner von katja verstorben und eben die futterumstellung auf gemüse da ich draußen nichts mehr fand sonst könnte ich mir nicht vorstellen was sonst noch streßig gewesen sein könnte oh je das man das gemüse mit kochenden wasser hätte abwaschen müssen wusste ich nicht noch ne frage können kokzidien chronisch werden?
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| In gewisser Anzahl sind Kokzidien bei den allermeisten Kaninchen vorhanden, ohne, dass sie Probleme machen (du kannst es also "chronisch" nennen )Ich behandle sowas nur, wenn ein Kaninchen "auffällig" ist. Ob meine Kaninchen ansonsten zwischendurch Hefen, Kokis oder Würmer haben, weiß ich nicht, weil ich ohne Grund keine Kotproben untersuchen lasse. Solange es keine Probleme gibt, sehe ich dafür keinen Grund.
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| Tut mir leid, wenn das jetzt dumm kommt, aber was bitte sind kokzidien? Ich habe das noch nie zuvor gehört !
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| oh je wiso ärger ? sollte man also öfter den kot auf kokzidien untersuchen lassen?
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| Es ist halt so, dass die allermeisten Kaninchen Kokzidien und Hefen in geringer Menge in sich haben. Wenn man dann ständig, ohne Grund eine Kotprobe untersuchen lässt, wird natürlich auch meistens was gefunden. Da gibt es dann "fanatische" Tierärzte oder auch Kaninchenbesitzer, die das dann immer sofort alles behandeln, obwohl es gar nicht nötig wäre. Und dann wird sich gewundert, warum das Kaninchen plötzlich nicht mehr fressen mag oder Durchfall bekommt oder Sonstiges, was oftmals eine Reaktion auf die Medikamente sein kann. "Gesund" ist das für die Kaninchen sicherlich nicht, wenn sie viel zu oft mit Medikamenten vollgestopft werden, wenn es gar nicht unbedingt nötig ist.
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Auch wenn Benny da anderer Meinung ist, und der eine oder andere ebenfalls sich lieber die 10 oder 15 Euro spart, die eine solche Untersuchung kostet. Das Problem an der Sache: Kokzidien können von einem gesunden Kaninchen tatsächlich in gewisser Menge in Schach gehalten werden. Aber was, wenn dann plötzlich ein weiterer Auslöser dazu kommt? Ich hatte so einen Fall, bei meiner Wuschel war sehr plötzlich der Befall aus dem Ruder gelaufen! Wahrscheinlich waren es die ersten Anzeichen ihrer Tumorerkrankung, die das Immunsystem so geschwächt haben. Es kann aber auch alles mögliche andere sein, und die Folgen können wirklich übel sein. Ist ein Kaninchen nun schon einmal geschwächt, setzt ihm ein massiver Kokzidienbefall erst recht zu! Man sollte deshalb schon regelmäßig darauf achten seinen Bestand kokzidienfrei zu halten, alles andere ist russisches Roulette. Dazu gehört die regelmäßige Kotprobe genauso wie eine artgerechte Fütterung - Halter wie Benny machen also nur die halbe Arbeit. Die Fütterung ist gut, aber die Kontrolle fehlt. Erst beides zusammen hilft, Zwischenfälle zu vermeiden. Übrigens wirken Impfungen weit weniger gut, wenn ein Kaninchen Kokzidien, Hefen oder Würmer hat. Das Immunsystem kann sich nicht um den Impferreger kümmern, es hat zu viel anderes zu tun. Außerdem erhöht sich die Gefahr für Impfzwischenfälle. Nun gehen einige Halter hin und sagen: ich impfe wegen der Gefahr der Zwischenfälle gar nicht, das ist mir zu gefährlich. Aber ob das wirklich sinnvoll ist? Wäre es nicht besser, die Kaninchen so durchzuchecken dass man die Impfung risikoarm durchführen kann? Abwaschen des Grünzeugs ist aber trotz allem eher nicht notwendig, außer man hat ein Kaninchen mit bekannt geschwächtem Immunsystem in der Gruppe. Valentina hat es schon deutlich geschrieben, die Keime sind ohnehin überall - auch Kokzidien! Die Biester sind enorm widerstandsfähig, sie überleben bis zu einem halben Jahr auch ohne Wirt. Übertragen werden können sie durch Vögel, Mäuse etc. und haften auch an der Kleidung des Halters. Und ich glaube kaum, dass jemand seine Kleidung desinfiziert bevor er zu den Nins geht? ![]()
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