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| - Strolch´s Beispiel zeigt auch, dass er leider zu demjenigen Prozentsatz gehörte, der trotz Impfung erkrankt und stirbt. Zu welchem Prozentsatz das evtl. eigene, geimpfte und dennoch erkrankte Kaninchen gehört, weiß man vorher nicht. Ein geimpftes Tier hat die Chance, auf der „guten Prozentseite“ zu landen, ein ungeimpftes nicht. - Bei Strolch war zudem lt. Besitzer nicht klar, ob in seiner Vergangenheit eine korrekte Grundimmunisierung erfolgte. Wir haben hier gerade einen Thread von PepperundMax wegen Impf-Myxo Ihr Nin kämpft auch gerade gegen diese Krankheit und der Zustand verschlechtert sich. Trotz das sie geimpft hat. Ich wünsche ihr von ganzem Herzen viel Kraft,denn wie Strolch´s Beispiel zeigt können die Tier trotzdem sterben.
__________________ Das Tier hat ein fühlendes Herz wie du, Das Tier hat Freude und Schmerz wie du, Das Tier hat einen Hang zum Streben wie du, Das Tier hat ein Recht zu leben wie du. Peter Rosegger
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| So ganz allgemein: Rafft ein Virus in der ersten Welle 100% seiner Wirte dahin, stirbt es aus. Krankheiten, die sich lange halten, werden daher immer von einem Teil ihrer Wirte überlebt werden.
__________________ Neues Spiel, neues Glück: https://www.kaninchenforum.de/spiele/47383-anmeldung-werw%F6lfe-runde-4-a.html Momo und Hannibal: Die zweite Generation: [url]https://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/44592-momo-hannibal-%96-auf-gro%DFen-pfoten-ins-sp%E4te-gl%FCck.html[/url] Barney und Flocke: In Gedenken an das Traumpaar: [url]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/12413-barney-flocke-lovestory.html[/url]
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| Hallo zusammen, @ Saloiv Abermals vielen Dank für deine Infos! ![]() Wenn das so ist, dann bleibe ich bei dem neuen Impfstoff. Neben den längeren Impfintervallen sprechen dann auch ethische Gründe sehr dafür. Strolch hat wohl auch leider sehr viel Pech gehabt. ![]() Denn wenn die Verläufe bei geimpften Tieren üblicherweise milder sind, so dass ein Kaninchen in der Züchterbucht ohne besondere Betreuung wieder gesund werden kann, dann hat es Strolch wirklich volle Breitseite erwischt. Wär wirklich interessant zu wissen, ob er korrekt grundimmunisiert wurde. Schade, dass die Besitzer das nicht herausfinden konnten. @ Alexandra B Ich muss jetzt mal ganz dumm fragen: Wie kann man eine "Impfmyxo" von einer regulären Myxo unterscheiden? Den Thread von PepperundMax hab ich gefunden und gelesen. Eine Userin hat dort geschrieben, was auch meine TÄ gesagt hat: Der Impfstoff kann keine Myxo auslösen. Wenn das Kaninchen zum Zeitpunkt der Impfung ein geschwächtes Immunsystem hat, dann wird der Körper nicht genügend Antikörper bilden und die Schutzwirkung ist abgeschwächt oder bleibt ganz aus (das sind die sog. Impfversager, gibt es bei Menschen auch). Diese Kaninchen werden dann bei Erregerkontakt genauso schwer wie ein ungeimpftes Tier erkranken (und sterben). Wenn das Kaninchen zum Zeitpunkt der Impfung den Erreger bereits im Körper hat, dann kommt die Impfung zu spät. Unter 6. Nebenwirkungen und unter 15. Weitere Angaben schreibt der Hersteller auf der Packungsbeilage: Zitat:
Zitat:
Der Hersteller schreibt nichts über irgendwelche schweren, gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach der Impfung und/oder zu myxomatosegleichen Krankheitsverläufen. ![]() Ich habe im Laufe der letzten 3 Jahre insg. 6 Kaninchen regelmäßig gegen RHD und Myxo impfen lassen und keines der Tiere hatte irgendwelche gesundheitliche Beeinträchtigungen dadurch. Klar, das ist nun nicht repräsentativ. Aber wenn in großem Stil schwere Nebenwirkungen der Impfung beobachtet worden wären, hätte der Impfstoffhersteller doch bestimmt seinen "Waschzettel" diesbezgl. überarbeitet. ![]() Grüße Lilith
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| @Lilith Wie man eine Impf-Myxo von einer regulären unterscheidet? Sehr gute Frage!Ich bin kein TA und kein Pharmakonzern. Ich kann dir dazu nur eines sagen,als damals unsere Pauline vor knapp 10 Jahren eine Impf-Myxo hatte ( was für mich soviel heißt,dass es eine Raktion auf die Impfung ist und so steht es ja auch bei den Herstellern ) wurde mir damals von einer weißen alten TA gesagt,einfach so,sollte sich der Zustand nicht bessern,muss man einschläfern lassen. Es käme hin und wieder vor das aufgrund das das Kaninchen doch nicht wirklich gesund war oder den Virus evtl. in sich trug,die Krankheit zum Ausbruch kommen kann und tödlich endet in den meisten Fällen. Welcher TA kann uns wirklich sagen ob unsere Tiere wirklich gesund sind? Oder ob sie den Virus in sich tragen? Unsere Pauline war verdammt jung gewesen und ich habe mir sehr große Vorwürfe gemacht,dass ich eine gewisse Mitschuld trage,dass diese Krankheit zum Ausbruch gekommen ist. Es sollte jeder für sich selbst entscheiden! Ich für mich kann sagen,da wir hier keinerlei Anzeichen auch nicht über die Seuchenkarten haben,werde ich die Myxo nicht impfen. Es gibt wie beim Mensch auch Impfungen die sehr nützlich sind und wieder andere die einfach nur die Wirtschaft ankurbeln sollen. P.S.:Und was die Hersteller betrifft,ganz im Ernst,alles was man lesen kann stimmt nicht immer.Das ist genauso wie mit den Nachimpfungen.Die Wirklichkeit kommt meist selten ans Tageslicht oder? Meistens hält der Wirkstoff länger an,als uns gesagt wird. Deshalb impfen einige auch nur 1 mal im Frühjahr so wie ich das hier schon mitbekommen habe.
__________________ Das Tier hat ein fühlendes Herz wie du, Das Tier hat Freude und Schmerz wie du, Das Tier hat einen Hang zum Streben wie du, Das Tier hat ein Recht zu leben wie du. Peter Rosegger Geändert von Alexandra B (11.09.2012 um 09:21 Uhr).
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| Der Züchter schreibt ja auch, dass viele geimpfte Kaninchen an der Myxo gestorben sind, Strolch hätte wohl zu diesen gezählt (er ist ja auch gestorben) und viele Züchter kümmern sich rührend um ihre erkrankten Tiere, ich glaube nicht, dass sie diese eingehen lassen... Hier hast du noch mal geimpfte Kaninchen mit Myxomatose: http://wuselbande.blogspot.de/2008/08/myxomatose-tagebuch.html Im Schnitt ist durch die Impfung der Ausbruch milder, aber sehr viele Kaninchen sterben trotzdem oder müssen eingeschläfert werden. Der Verlauf ist nur selten so mild, dass die Tiere nicht schwer krank werden. Les dir auch mal hier durch http://kaninchendorf.dreipage2.de/link_97625349.html Es gibt auch eine Statistik der durch Tierärzte gemeldeten Nebenwirkungen der Impfung. Zitat:
Zitat:
Wenn ein Kaninchen mit Myxomatose infiziert ist (was z.B. der Fall ist, wenn es diese überstanden hat) und dann geimpft wird, bekommt es davon keine Impfung. Die Myxomatose aus der Impfung ist schwächer als die, mit der es infiziert ist. Und wenn es die richtige abwenden kann (durchs Immunsystem), dann macht die Impfstoff-Myxo nichts aus. Deshalb spricht man von einer Impfmyxomatose, wenn nach der Impfung diese Symptome auftreten. Diese Gefahr besteht leider...
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| Wird bei Züchtern eigentlich berücksichtigt, dass die Besatzungsdichte eine negative Auswirkung auf den Infektionsdruck und das Immunsystem hat? Durch enge Haltungsformen werden Kaninchen anfälliger, Massenhaltungstiere sind daher nicht mit Haustieren in Kleingruppen vergleichbar.
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| Hallo zusammen, @ Alexandra B Tut mir sehr leid, dass deiner Pauline die Impfung damals so stark zugesetzt hat. Ich kann verstehen, dass du dich schuldig gefühlt hast, denke aber, dass dieses Schuldgefühl unberechtigt war. Du hast das Beste für Pauline gewollt. Du wolltest sie vor einer sehr schlimmen Krankheit bewahren. Du hättest dich bestimmt ebenso schuldig gefühlt, wenn sie ungeimpft geblieben wäre und sich irgendwann die Myxomatose geholt hätte. Vor vielen Jahren - ich war noch ein kleines Kind - machten wir Urlaub bei meinen Großeltern auf dem Land. Das machten wir jedes Jahr, mindestens einmal. Meine Großeltern hielten u.a. viele Schlachtkaninchen (in Buchten natürlich). Es waren immer so zwischen 30 und 40 Kaninchen, immerhin versorgten meine Großeltern die Verwandtschaft mit Kaninchenfleisch. Für uns Kinder war dieser Urlaub immer ein Highlight. Meistens fuhren wir in den Sommerferien dorthin, wenn es kleine Kaninchenkinder dort gab. Mit ihnen konnten wir spielen, sie auf der Wiese laufen lassen, das weiche Fell durchkraulen usw. Ich fuhr stets gerne dorthin, bis zu unserem „Myxomatose-Urlaub“. Es war ein Sommer wie jeder andere. Nicht zu heiß, nicht zu kalt, nicht zu feucht (zumindest erinnere ich mich an nichts „Besonderes“ in diesem Jahr). Wir fuhren also dorthin und wie jedes Jahr warteten ein paar süße Kaninchenbabys auf uns. Die Myxomatose brach ca. eine Woche nach unserer Ankunft aus. Was ich in diesem „Urlaub“ erlebte und sah, waren mitunter die schlimmsten Eindrücke und Erlebnisse, die ich in Verbindung mit Kaninchenhaltung, ja mit Heimtierhaltung überhaupt, jemals hatte. Bis heute kriege ich die Bilder der kranken, sterbenden und toten Tiere nicht aus dem Kopf. Das Leid dieser Kaninchen war sehr groß, obwohl mein Opa jeden Tag durch die Buchten ging, tote Tiere entfernte und schwer erkrankte notschlachtete. Am Ende meines Urlaubs lebten noch zwei Kaninchen: Eines hatte eine milde Verlaufsform gehabt und die Krankheit überlebt. Warum ausgerechnet bei diesem Tier die Krankheit so mild verlief, blieb unbekannt. Das andere war gesund geblieben (bzw. es hatte zumindest niemand an dem Tier Krankheitszeichen bemerkt). Das war der zugekaufte Zuchtrammler, der vom Züchter noch vor dem Verkauf an meine Großeltern gegen Myxo geimpft worden war. Ich erfuhr in diesem Urlaub nicht nur, dass es eine fürchterliche Kaninchenkrankheit namens „Myxomatose“ gibt, ich erfuhr außerdem auch, dass man dagegen impfen kann. Unsere Eltern – aufgrund der Ereignisse ebenso erschüttert wie wir Kinder – fragten, warum nur der Deckrammler geimpft worden war und nicht alle anderen auch. Die traurige Wahrheit war, dass es meinen Großeltern zu teuer war, den gesamten Bestand durchzuimpfen. Schlachtkaninchen waren es ihnen nicht wert (sie hielten die Tiere nicht aus wirtschaftlicher Not. Für die beiden Alten war es halt ein schönes Hobby, die Tiere zu halten und zu pflegen und für die Verwandtschaft fiel das Fleisch ab, was jedoch nicht UNBEDINGT benötigt wurde). So eine Myxo-Epidemie käme alle paar Jubeljahre mal vor, dann wäre der Bestand halt verloren, nächstes Jahr würde man dann eben wieder von vorne anfangen. Das erste was wir nach unserer Rückkehr taten, war die Impfung unserer beiden Kinderzimmer-Zwergkaninchen. Das zweite war ein längeres Telefonat mit Oma und Opa, in dem unsere Eltern ihnen mitteilten, dass wir (Eltern und Kinder) weitere Besuche dort verweigern würden, wenn die Kaninchen nicht geimpft werden würden. Das taten wir im nächsten Jahr dann auch mit der Begründung, dass wir keine sterbenden Kaninchen im Urlaub sehen wollen. Im übernächsten Jahr wurde geimpft, denn Oma und Opa wollten ihre Enkel dann doch mal wiedersehen und soooo teuer war´s schließlich doch nicht (mein Vater wollte es zunächst zahlen, aber das ging dann doch zu sehr an die Ehre meiner Großeltern, so dass sie vor unserer Ankunft schon impfen ließen und uns bereits bei unserer Ankunft mit einer Impfbescheinigung des TA´s erwarteten ). Ob und ggf. wieviele Tiere durch die Impfung Probleme hatten, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich dort nie wieder Myxomatose erlebte und wir besuchten meine Großeltern noch viele Sommer.Wir gaben unsere Kinderzimmer-Zwergkaninchenhaltung irgendwann auf. Erst viele Jahre später, als ich meinen heutigen Mann kennen lernte, der ein Haus mit großem Garten bewohnt(e), ließ ich mein altes Hobby wieder aufleben. Von Anfang an wurde jedes meiner Kaninchen geimpft. Wir wohnen in einem Gebiet, das lt. Seuchenkarte jedes Jahr von Myxo betroffen ist. Vor zwei Jahren hatten wir angeblich einen starken Ausbruch hier im Landkreis, meine TÄ hat viele Kaninchen einschläfern müssen. Glücklicherweise nicht meine, obwohl sie durch ihre Lebensweise gefährdet sind. Ich habe Außenhaltung, hier gibt es viele Mücken (Landschaftschutz- und Naturschutzgebiet, Feuchtbiotope und keine behördliche Mückenbekämpfung, weil hier ja alles „Bio“ und „Öko“ zu sein hat… ).Zitat:
).Wenn ein Kaninchen das Myxo-Virus bereits in sich trägt, wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit binnen kürzester Zeit sowieso daran erkranken und sterben, Impfung hin oder her. Wie lange die Impfwirkung vorhält? Schwierig (diese Diskussion kenne ich schon von den Katzenimpfstoffen ). Der Hersteller gibt halt eine gewisse Garantie (jetzt 1 Jahr, ehemals ½ Jahr bei Myxo). Wenn ein Halter seltener impft, nimmt er das Risiko auf seine Kappe. Ich denke, beim Hersteller drehen sich die Impfempfehlungen auch um Haftungsfragen (neben dem wirtschaftl. Aspekt der Gewinnmaximierung, der sicherlich auch eine Rolle spielt ). Hallo Saloiv, im Moment werde ich auf jeden Fall weiterimpfen. Unsere Haltungsbedingungen stehen ja weiter oben schon. Außenhaltung ist halt schon noch mal eine andere Hausnummer als Innenhaltung, was Myxo angeht. Naturschutz- bzw. Landschaftsschutzgebiet, Pampa vor dem Haus, Rehe auf dem Grundstück (Wildkaninchen wahrscheinlich auch, denn wo Rehe sind, sind wohl auch Kaninchen), Gras von wilden Wiesen und aus dem Garten, ein Haufen Stechmücken und jedes Jahr ist unser Gebiet auf der Myxo-Karte rot eingefärbt. Zumindest unsere derzeitigen Kaninchen vertragen die Impfung problemlos. Also wird weitergeimpft. Bei Neuzugängen werde ich das (in meinen Augen trotz allem geringe) Risiko einer Impfreaktion lieber eingehen als das (in meinen Augen doch nicht unbeträchtliche) Risiko einer Myxo-Erkrankung. Zumindest vom momentanen Standpunkt aus. Wie ich entscheiden würde, wenn ich ein chronisch krankes, schwächliches, kränkliches Tier in die Hände kriege, weiß ich jetzt noch nicht. Aber ein impfwürdiges Kaninchen werde ich impfen lassen, auch wenn irgendwann mal Nebenwirkungen auftreten sollten oder ich irgendwann gar eines verlieren sollte. Mir ist diese Krankheit wirklich in Mark und Bein gefahren damals (s.o.). Die Internetberichte, in denen der Myxo-Erreger selbst in geimpften Beständen wüten konnte, zeigen doch eines: es erkranken niemals alle Tiere, immer nur ein Teil (und dieser Teil hat eine reelle Überlebenschance, wenngleich die Berichte und Bilder wirklich heftig sind). Wenn der Erreger hingegen auf einen ungeimpften Bestand trifft, dann ist Ende im Gelände… ![]() Ich würde mir wünschen, dass die Forschung hier nicht stehen bleibt, dass die Impfstoffe weiter verbessert werden in Bezug auf ihre Sicherheit und Verträglichkeit. Viele Grüße Lilith
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| Hallo Foris, @Lilith ich gebe dir da Recht,natürlich hätte ich mich auch schuldig gefühlt,wenn ich nicht geimpft hätte. So,nun mal allgemein in die Runde gefragt: Wer hat von Euch schon mit dem neuen Impfstoff ( Nobivac RHD-MYXO ) seine Nins impfen lassen? Welche Erfahrung habt ihr gemacht? Wie verhält es sich nun,wenn man vorher mit dem alten Impfstoff geimpft hatte und was muss ganz wichtig dabei bedacht werden? Wie ihr generell merkt tue ich mich mit dem Thema schwer,durch meine Erlebnisse auch!Versteht das aber nicht falsch. Lg Alex
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| Meine Kaninchen wurden seit diesem Jahr mit dem neuen Impfstoff geimpft und davor mit dem Alten. Sie haben den neuen Impfstoff gut vertragen. Ich mache allerdings grundsätzlich davor eine Kotprobe (die unauffällig sein muss) und beobachte sie genau. Zudem gehe ich spontan zum impfen wenn das Wetter nicht zu heiß oder zu kalt ist und die Kaninchen einen guten Tag haben, fit sind und entspannt wirken. @Lilith Meine Kaninchen sind auch geimpft, allerdings impfe ich nur 100% gesunde Kaninchen und keine altersschwachen, chronisch kranken oder geschwächten Tiere. Ich weiße auf die Probleme der Impfung hin um eben zu zeigen, dass sie durchaus auch problematisch sein kann und es immer eine Abwägungssache ist. Es geht nicht darum, sich gegen die Impfung auszusprechen sondern dafür, genau abzuwägen welches Tier mit was und wann man impft. Denn Impfungen sind kein Hustensaft sondern können durchaus auch Probleme verursachen, z.B. wenn das Tier krank oder geschwächt ist.
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| @Saloiv vielen Dank für deine Antwort ![]()
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| Hallo zusammen, @ Alexandra B Zitat:
Meine Tiere haben die Impfung gut vertragen. Wir sind nahtlos vom alten zum neuen Impfstoff übergegangen. Als die Impfe wieder fällig war, wurde einfach der neue Impfstoff verwendet. Etwas Besonderes haben wir dabei nicht bedacht. Vor jeder Impfung werden die Tiere regulär einer Allgemeinuntersuchung unterzogen und eine Sammelkotprobe von 3 Tagen wird angeschaut. Wenn alles passt, wird geimpft. Ein, zwei Tage danach habe ich dann ein besonders wachsames Auge auf das geimpfte Tier. Bisher war aber immer alles gut. Ich kann dich verstehen, dass du nach deinen Erfahrungen skeptisch bist. Bei Kaninchen hatte ich – wie gesagt – noch nie Probleme mit Impfungen. Dafür mit einer meiner Katzen, die von einigen Jahren an einem Impfsarkom erkrankte. Die Folgekatzen habe ich trotzdem alle impfen lassen und bis heute keine Probleme mehr gehabt (*aufHolzklopf*). Letztendlich muss jeder Tierbesitzer seine eigene Entscheidung treffen, mit der er im Reinen ist. @ Saloiv Ich stimme dir zu 100 % zu. Ich habe irgendwie nur manchmal den Eindruck, dass die Probleme, die in Verbindung mit Kaninchenimpfungen auftreten können, in Foren omnipräsent sind, wobei die Tatsache der absoluten Letalität von Myxo und RHD bei ungeimpften Tieren in den Hintergrund rückt. Ich bekomme beim Lesen in Kaninchenforen einfach oft den Eindruck, dass gefühlt jedes 2. Kaninchen Impfprobleme hat. Vielleicht kommt es mir aber auch nur so vor, keine Ahnung. Viele Grüße Lilith
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| achja, wo du da sgerade angesprochen hatest, Saloiv was ich noch zum thema impfen fragen wollte, war nichtnur wegen lilly, wegen dem alter, sondern auch nochml wegen luna und lolly, sie haben nämlich kaninchenschnupfen. bei der letzen impfung hat das die TÄ festgestellt und uns ert ein mediakment mitgegeben, was wir dann eine woche täglich gegeben haben. nach einer woche dann, hat sich sich diebeiden nochmal angeguckt und geimpft... ist es ein großes risiko, schnupfer impfen zu lassen?? früher haben mir viele davon abgeraten, sie trotz schnupfen impfen zu lassen... aber die TÄ meinte, es wäre kien problem, und es wäre echt wichtig zu impfen...
__________________ Viele Liebe Grüße von Lolly, Luna, Lotti und mir
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| Zitat:
![]() Und so entsteht eben leicht der Eindruck dass die Impfzwischenfälle sehr häufig sind, weil die massive Überzahl der Impfungen ohne Zwischenfälle eben "unter den Tisch fällt". Außerdem ist das menschliche Gehirn darauf "programmiert" sich an unangenehme Dinge besonders gut zu erinnern - eigentlich wichtig, um problematische Situationen im Leben zu vermeiden. In solchen Fällen wie hier setzen sich aber die Problemfälle massiv fest, während die Vielzahl der nicht-problematischen Fälle nicht so gut erinnert wird.
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| Es gibt Umfragen... http://www.kaninchenforum.com/forum/viewtopic.php?p=1371486 Leider gab es nicht die Option ungeimpft (erkrankt / nicht erkrankt) dann wüsste man ob bei den ungeimpften mehr als 5% erkranken oder gleich/weniger etc. und könnte den Effekt der Impfung sehen.
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| Hallo saloiv, ah, im blauen Forum gibt´s eine Umfrage! ![]() Die hab ich noch nie gesehen, vielen Dank! Ja, wahrscheinlich täuscht der Eindruck über die Häufigkeit der Impfzwischenfälle. Als ich mit der Kaninchenhaltung nach vielen Jahren schließlich wieder begann und in die Foren schaute, war ich zuerst ganz erschrocken, wie (gefühlt) häufig über Zwischenfälle berichtet wurde. Klar, über Impfungen ohne Zwischenfälle wird nicht extra berichtet, das leuchtet ein. Übrigens habe ich heute auf der Seite des Kleintierzuchtvereins Vogt folgendes über Impf-Myxo gefunden: Zitat:
![]() Puh, echt verwirrend, das Ganze… Gibt es eigentlich irgendwo eine medizinische Definition, was eine "Impfmyxomatose" genau ist? Irgendwie stehen auf 10 Internetseiten 10 verschiedene Meinungen. ![]() Die Frage von Lilly98 bzgl. der Impfung von Schnupfern interessiert mich auch. Habe auch eine Schnupferin, die trotz ihrer Krankheit geimpft wurde. Die Impfung wurde gut vertragen, aber die Frage ist, ob das angeschlagene Immunsystem genügend Antikörper hat bilden können. Ein AK-Titer-Test ist bei Kaninchen wahrscheinlich nicht üblich/möglich, oder? Viele Grüße Lilith
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| Schnupfer ist nicht Schnupfer. Ein trockener Schnupfer kann (wenn er nicht erst seit vorgestern trocken ist sondern z.B. schon 3 Monate) geimpft werden. Ein nasser Schnupfer sollte erst trocken werden und wenn er trocken ist noch etwas warten... Es gibt Schnupfer, die nie trocken werden, diese würde ich nicht impfen. Ich habe das schon mal an anderer Stelle erklärt und es steht übrigens auch in der Packungsbeilage, dass man kranke Tiere niemals impfen sollte... Ich würde davon abraten kranke Tiere zu impfen (egal ob chronisch oder akut krank). Das Risiko ist einfach zu hoch... Das Immunsystem ist zwei-schienig, es besteht aus der TH-1 und der TH-2-Schiene. Impfstoffe schalten die TH-1-Schiene aus damit der abgeschwächte Impfstoff an die TH-2-Schiene herankommt. Denn nur wenn er die TH-2-Schiene erreicht, entstehen Antikörper (das ist der sogenannte "Impfschutz"). Die TH-1 Schiene ist gerade bei chronisch erkrankten Tieren sehr wichtig um das Tier vor Ansteckungen zu schützen. Wenn diese jetzt ausgeschaltet wird (dies geschieht durch die Zusatzstoffe im Impfstoff), dann kann gerade ein chronisch krankes Tier damit ernsthafte Probleme bekommen denn die chronische Erkrankung (Schnupfen etc.) wird ja dann nicht mehr richtig abgewehrt und kann sich besser ausbreiten... TH-1-Schiene = Weiße Blutkörperchen die den Körper vor Erkrankungen schützen TH-2-Schiene = spezifische Abwehr durch Antikörper Ja, die Impfmyxomatose wird gedreht, wie man sie gerade braucht. Laut der meisten Hersteller sind latent infizierte Kaninchen diejenigen, die infiziert sind. Allerdings gibt es Impfungen in Großgruppen bei denen eines oder wei Impfmyxo bekommt. Warum streckt die Seuche dann nicht alle nieder? Zudem wird doch zur Notimpfung geraten wenn Myxomatose auftritt, also wenn Kaninchen im Bestand infiziert sind. Ist es nicht unsinnig, wenn dann alle infizierten Myxomatose dadurch bekommen? Der Myxomatose-Impofstoff ist ein abgeschwächter Myxomatosestamm, der gespritzt wird. Weil er abgeschwächt ist, kann ihn das Immunsystem besiegen (anders als beim nicht abgeschwächten Myxomatose-Stamm) und bildet Antikörper. Wenn dann die echte Myxomatose kommt, hat sich das Immunsystem die Antikörper gemerkt und kann schneller reagieren als bei Tieren die nicht geimpft wurden, da braucht das Immunsystem länger (es ist ja noch nicht auf dieses Virus vorbereitet!). Nun stell dir ein geschwächtes Kaninchen vor, dass nicht mal mit seinem Schnupfenvirus fertig wird. Sein Immunsystem wird mit dem abgeschwächten Stamm beschossen und kann gegen diesen nicht ankommen, die Myxomatose (abgeschwächte Form) gewinnt gegen das Immunsystem und bricht aus. Deshalb ist Impfmyxomatose schwächer als die richtige Myxomatose. Die Impfmyxomatose ist ja der abgeschwächte Impfstamm! Einen Titertest kannst du auch beim Kaninchen durchführen lassen.
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