 | Kaninchenfreund | | Registriert seit: 17.04.2012
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Geschrieben am
13.08.2012, 18:39
| | | | Einfach mal Frust loswerden - Mietrecht, Allergie, Nachbarn Es hätte ja alles so schön sein können:
Im April wurde mit meiner Vermieterin gesprochen, ob sie etwas gegen die Haltung von Zwergkaninchen im Garten hat und ob ich 6 Quadratmeter zusätzlich haben könnte. Sie hatte nichts dagegen.
Zwei Mieter hatten jedoch etwas gegen die Vergrößerung meines Gartens und daher durfte ich das doch nicht.
Also richtete ich mich auf meinem Stück ein, legte Steinplatten, tauschte den alten Sichtschutz gegen einen aus Holz aus (mardersicher) und begann den Stall zu bauen.
Und schon ging das Gezicke der Nachbarn los. Ich würde zu viel machen, würde zu viel Unruhe in den Garten bringen...
Kaum stand der genialste Stall es Universums (nur die Türen hätten noch gestrichen werden müssen) musste ich ihn wieder abreißen. Meine Nachbarn fanden ihn häßlich und beschwerten sich bei der Vermieterin.
Das Gehege war bis dahin noch gar nicht in Angriff genommen worden. Bis dahin hatte ich nun mehrere Hundert (sogar über 1000) Euro in den Sand gesetzt und meine Ninchen lebten immer noch provisorisch in mobilen Ausläufen in der Wohnung.
Es musste eine Lösung her. Ich bekam Bescheid, dass ich für mehrere Wochen ins Krankenhaus muss (von wo ich gerade schreibe). Also bauten wir einen Raum im Raum (ähnlich einem begehbaren Kleiderschrank).
Hier fanden die fünf ihr Reich und hier schlug die Vergesellschaftung fehl. Also kurzfristig noch den Stall teilen. Und nun bin ich seit Wochen nicht mehr da gewesen. Sie fehlen mir sehr. Aber was wirklich nicht zu erwarten war:
Mein Lebensgefährte versorgt die Bande in meiner Abwesenheit. Zum einen muss ich mir etwas einfallen lassen, da die Bande alles andere als Stubenrein ist. Zum anderen (und das ist viel schlimmer) reagiert mein Lebensgefährte inzwischen auf das Heu allergisch. Und zwar sehr.
Das Schicksal ist einfach ungerecht. Ich habe noch einmal ganz höflich bei meinem Hausverwalter nachgefragt, ob das mit dem Garten nicht doch möglich ist (meine Vermieterin will nichts mehr von mir hören). Ich würde dann auf mehrere gekaufte Ställe (winterfest) und ein festes Gehege hinarbeiten. Aber es sieht nicht gut aus. Der Verwalter wollte heute nichtmal mit mir sprechen (habs am Telefon im Hintergrund gehört).
Ich bin ziemlich frustriert. Ich bin weit weg, kann nichts tun, nichts an der Situation ändern...und finde das Ganze sehr unfair.
Ich habs schonmal gesagt: Jack hat seine beiden Mädels bei mir gefunden. Wenn ich sie wieder abgeben muss, steht ihnen allen kein gutes Leben bevor und sie müssten wieder getrennt werden. Bei Tierheimtieren ist ja die private Vermittlung ausgeschlossen. Also wieder zurück ins Heim mit den Nins? In enge Käfige, ohne ihre gefundenen Partner?
Es zerreisst mir das Herz, wenn ich nur daran denke. Die fünf sind in der kurzen Zeit schon ein Teil meiner Familie. Einmal adoptiert bleibt normalerweise bis zum Ende bei mir und hat es normalerweise auch gut bei mir.
Ich versuche ein Gartengrundstück zu bekommen. Dann hätte ich zwar nichts mehr von den Nins, aber wenigstens hätten sie ein glückliches, freies Leben.
Aber auch das zerreisst mir das Herz.
__________________ Beware of the weeping Angel!
Don`t blink! Don´t turn away! Run! Basically run!
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