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| Da hier ja die Züchter immer so verteufelt werden, gehe ich mal davon aus,daß die wenigsten hier ihre Kaninchen von einem Züchter haben. Dies würde aber im Umkehrschluß bedeuten, daß sehr viele später Zahnkaninchen da sitzen haben dürften ? Weil 1. Tierheimkaninchen ja oft vorher nicht artgerecht ernährt werden und 2. Abgabetiere in ihrer Kindheit des öfteren wohl Vitamin-/Mineralmangel leiden mussten. Gerade "Baumarkt"-Kaninchen werden ja oft viel zu früh von der Mutter getrennt, z.T. werden die ja schon mit 6 Wochen abgegeben,was die Frage aufwirft,ob da nicht die fehlende Muttermilch auch zu Zahnproblemen führen kann (Milch--->Calcium--->Zahnaufbau) ? Ich weiß,da ernähren sie sich schon von fester Nahrung,aber bei der Mutter würden sie sicher noch den ein oder anderen Schluck nehmen. So und jetzt mal eine Frage (man verzeihe mir,daß ich das nicht weiß): Haben Kaninchen auch Milchzähne ??? LG Passat
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(Ich verteufle Züchter nicht, da ich alle meine Kaninchen, bis auf die jetzigen beiden, vom Züchter hatte) Zitat:
Mit 6 Wochen sind sie auch nicht zu jung, um abgesetzt zu werden. Als Neugeborenes hat das Kaninchen bereits schwach entwickelte 4 Schneidezähne und 2 Stiftzähne. Wenn die Jungen das fressen anfangen, wächst auch das Milchgebiss, dieses hat aber nur 16 Zähne. Ab der 5. - 6. Lebenswoche wechseln die Jungtiere die Milchzähne und haben anschließend das volle Gebiss mit 28 Zähnen.
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| wechseln? also fallen sie doch aus?
__________________ Liebe Grüße von Mir und meinen Vierbeinern ![]() Die terrorzwerge abby und emil, phantomhamsteropi leroy und zwergenbaby jamie. Mit Jack, Pebbels und Lucy im Herzen Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860)
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| Ja, Is irgendwie logisch, findet man die denn? So wie beim hund auch, hab die welpenzähne von meiner lucy auch aufgehoben
__________________ Liebe Grüße von Mir und meinen Vierbeinern ![]() Die terrorzwerge abby und emil, phantomhamsteropi leroy und zwergenbaby jamie. Mit Jack, Pebbels und Lucy im Herzen Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860)
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| Ich habe (hatte) auch 2 Kaninchen mit Zahnfehlstellung, meine Blaue Wienerhäsin bekam im Alter von etwa 4 Monaten plötzlich Verdauungsprobleme und beim TA stellte sich heraus, das bei ihr alle Zähne leicht verschoben sind und sie deshalb nicht normal abnutzen konnte. Die TA vermutete, das sie als Baby zuwenig Muttermilch (war ein grosser Wurf, 10 Babys) und dadurch eine Calciumunterversorgung bekommen hatte, was das Kiefer schief wachsen lies (Röntgenbild). Nach 3 Zahnkorrekturen in Narkose und der richtigen Fütterung (ausschliesslich Wiese und als Ergänzung Sämereien) bekamen wie das Problem in den Griff, der Kiefer ist wieder gerade, seit ca. 1 1/2 Jahren ist sie Beschwerdefrei. ![]() Mit der richtigen, artgerechten Fütterung kann man sehr viel bewirken bei Zahnproblemen. Mein 4-jähriger Zwergwidder, den ich im September übernommen habe, hat massive Probleme mit den Schneidezähnen, die sind sehr schief. Er hat, bevor er zu mir kam, nur Trofu und Heu zu fressen bekommen und die Zähne wurden alle 2! Monate mit der Zange geknipst!Mein TA meint, das durch die schlechte Fütterung und die unfachmännische Kürzung der Zähne viel "kaputt" gemacht und die Fehlstellung noch verschlechtert wurde...vor Allem ist der Kürzungszeitraum von 2 Monaten bei ihm viel zu lange, ich fahre mit ihm alle 3 Wochen zum Zähne kürzen und das ist schon an der Grenze, das wird jetzt fachmännisch mit einem Schleiffer gemacht. Wir, mein TA und ich, sind zuversichtlich, das wir seine Fehlstellung durch die richtige Kürzung und gutes Futter verbessern können...ich bin gespannt, wie sich das in seinem Alter auswirkt. ![]()
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Fehlstellung muß ja nicht immer so gravierend sein das gleich Zähne in die Zunge wachsen etc. Es gibt z.B. auch ganz leichte Zahnfehlstellungen wo die Zähne sich bei guter Fütterung zwar selber abnutzen sich aber durch unregelmäßige Druckverhältnisse über lange lange Zeit dann doch mal Abszesse bilden oder retrogrades Zahnwachstum etc.... Aber zu sagen genetisch bedingte Fehlstellungen machen entweder Probleme bis das Tier 1 Jahr ist und wenn nicht ist die Fütterung Schuld ist leider zu einfach gedacht.
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![]() Die eine, die mit dem Tierschutz nicht zu vereinbaren ist und die andere, dass sie an Zooläden verkauft werden oder an Liebhaber, die sich nicht auskennen, denn zur Zucht können sie ja nicht eingesetzt können.
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| Hmm, dazu habe ich auch noch eine Frage. Ich habe ein Kaninchen, das im April 2011 geboren ist und bisher gute Zähne hatte. Er ist aus Kinderzimmervermehrung, so weit ich weiß, kam dann zu jemandem aus dem Kaninchenschutz und im Frühjahr dann zu mir. Ich füttere Wiese, nach Möglichkeit auch jetzt noch. Trotzdem sind der Tierärztin jetzt ganz leichte Zahnspitzen aufgefallen (nicht behandlungsbedürftig, frisst normal). Kann das von der Umstellung von Wiese auf Gemüse, Trockenkräuter, Saaten etc. kommen? Ich gehe im Moment davon aus, dass sich das spätestens, wenn es wieder ausschließlich Wiese gibt, wieder von selbst einrenkt...
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| Ich habe mir eben mal das erste Bild angeschaut und dazu gelesen. Schrecklich was sich "liebevolle Hobbyzucht" nennen darf. also liebevoll find ichs ja nicht gerade einfach mal zwei Nins Babys bekommen zu lassen ohne eine Ahnung zu haben welche Gene sie in sich tragen und die Babys müssen den mist dann ausbaden. ![]() lg BigwigDasKaninchen
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Weißkohl hat z.B. denselben Rohfasergehalt (1,2% je kg) wie Karotten. Wiesengras hat 6%. (Quelle: Willi Lackenbauer, Kaninchenfütterung, 4. überarbeitete Auflage) Daher denke ich, dass sicherlich auch die meisten anderen Blattgemüsesorten ähnliche Rohfasergehalte haben und die Zähne daher nicht ausreichend abgenutzt werden, wenn nicht zusätzlich genügend Heu gefressen wird.
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Mein Tierarzt erklärte mir auch sehr plausibel, warum das so ist: Die Kaninchen kommen mit tatsächlich problematischem Gebiss bereits auf die Welt. Damit meine ich keine schweren bis schwersten Fehlstellungen, denn diese treten tatsächlich bereits im Alter ab 4 Monaten bis 7 Monaten erstmalig auf. Es handelt sich um Platzprobleme im Kiefer (Kindchenschema) und veränderte Zahnstellung (auch hier greift wieder das Kindchenschema - der Kopf und damit der Kiefer sind runder als eigentlich von der Natur vorgesehen, damit stimmt das für die physiologisch richtige Kaubewegung nötige Zahnbild nicht mehr 100%ig). Nun ist es so, dass ein Gebiss weder beim Menschen noch beim Kaninchen oder sonst irgendeinem Lebewesen eine starre Sache ist, auch beim Erwachsenen nicht. Sonst könnte man wohl kaum Erwachsene noch mit Zahnspangen behandeln... Zähne können sich im Kiefer bewegen, das ist absolut unstreitig. Egal ob beim Kaninchen oder beim Menschen, der Grund für die Bewegung ist immer der gleiche: Druck. Hier kommen nun mehrere Möglichkeiten in Betracht, ein Kieferabszess wäre eine davon. Er wirkt unten im Kiefer auf die Zahnwurzeln und kann die Zähne verschieben. Die weitaus häufigere Ursache für die Verschiebung sind aber kleine, angeborene Zahnfehlstellungen. Diese führen dazu, dass die Zähne einer um nur weniges veränderten Druckverteilung ausgesetzt sind. Scheinbar völlig unproblematisch, da die Fehlstellung so minimal ist, dass sie oft nicht einmal wahrgenommen wird. Die veränderte Druckverteilung bewirkt eine winzige Verschiebung und damit einen leicht veränderten Abrieb. Dieser veränderte Abrieb seinerseits führt dazu, dass sich der Zahn "schief abnutzt" und die Druckverteilung immer mehr von der Ideallinie abweicht und damit der Zahn immer mehr weggedrückt wird. Das alles ist ein langsamer, sehr langsamer Prozess. Selbst mit Zahnspange bei einem Jugendlichen dauert eine Bewegung der Zähne trotz des hohen eingesetzten Druckes Jahre. Auch beim Kaninchen dauert diese Bewegung Jahre, bis sie ein pathologisches Ausmaß erreicht. Das ist der Grund, warum viele Zahnkaninchen eben erst nach so langer Zeit auffällig werden! Man kann mit der Fütterung vieles verbessern beim Zahnkaninchen. Aber: unabdingbare Voraussetzung für diese Verbesserung ist, dass der problematische Zahn so korrigiert wurde dass die Druckverteilung wieder der Normal-Druckverteilung entspricht! Füttert man in diesem Fall rohfaserreich und energiearm, intensiviert man nicht nur den gleichmäßigen Zahnabrieb, sondern erhöht auch die Zahl der Kaubewegungen und damit die Summe des ausgeübten Druckes auf den Zahn. Im Idealfall kann so das Abwandern des Zahnes nicht nur gestoppt, sondern sogar teilweise umgekehrt werden (Zahnspangeneffekt)! Es ist so, dass sich die Entwicklung von Zahnproblemen verlangsamen lässt und vielleicht sogar in einigen Fällen verhindern, wenn man von Anfang an großen Wert auf die richtige Ernährung legt. Diese fördert die richtige, also physiologisch richtige, Seitwärts-Kaubewegung und verbessert damit die Druckverteilung auf dem problematischen Zahn. Allerdings lässt sich nicht verhindern, dass sich doch Zahnprobleme manifestieren, wenn die Fehlstellung von Geburt an bereits einen Grad erreicht hat, der sich allein durch die Fütterung nicht beherrschen bzw. korrigieren lässt. Allerdings hat sicherlich die gute Fütterung in so manchem Fall dazu beigetragen dass die Zahnprobleme erst weit später im Kaninchenleben aufgetreten sind als es normalerweise der Fall wäre.
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Auch bei Zooläden muss es nicht immer so sein. Flauschi hab ich aus einem, die war 8 Monate alt, als ich sie da gekauft hatte. Wobei ich tdm nicht nochmal im Zooladen einkaufen würde.
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| @Lupine Perfekt erklärt, genau so ist es! Ich schließe mich 100% an! @arya900 Klar gibt es auch Züchter die Tiere die nicht zur Zucht geeignet sind nicht "entsorgen". Man muß sich selber halt die Frage stellen ob man bei einem Züchter offiziell kaufen möchte , also ich meine nicht den Zuchtausschuß sondern die "gute Ware" , da das eben mit Tierschutz nicht zu tun hat. Jemandem dem Tierschutz wichtig ist unterstützt nicht die Nachproduktion solange es so viele Notfelle gibt.
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| *schieb* Menschenskinder, sowas habe ich noch nie gesehen . Was bin ich froh das meine wenigstens alle ihre Glieder bewegen können. Davon mal abgeshen, haben meine auch einen etxtremen Kancks. Beide aus dem Tierheim, mein Fussel hat auch so ne komische Fellfarbe wie die dreien. Weiß, beige, schwarz, denke mal er ist auch das Produkt von diesen tollen Hobbyzüchtern. Ich hab dazu mal ne Frage.Mir ist bei meinem Fussel aufgefallen das er sich manchmal recht ungeschickt bewegt (weiß nicht wie ich das besser beschreiben soll), im Gegensatz zu meinem Mädchen. Außerdem wenn er sich ganz hinten am Rücken wäscht, verliert er manchmal das Gleichgewicht und rollt dann so nach hinten und sitzt dann quasi auf seinem Po. Er ist noch nie richtig umgefallen, aber komisch finde ich das schon. Dadurch das er eine lange Krankheit hatte,was der TA regelmäßig hier und hat ich auch den Bewegungsapparat von den zweien angeschaut. Kann eine Erbschädigung auch solche Erscheinungsformen haben, dann würde mir nämlich einiges klar??? Dazu kommt das mein Fussel auch extrem unterwürfig ist, das ist bei mir so und bei seiner Alpha Dame, ich glaube er war auch mal ein Knuddel-Kinder-Nin , wenn ich nur schon daran denke wird mir schlecht, er sieht halt auch extrem knuffig aus. Sehr gut das du die Bilder rein gestellt hast. Lg Christina
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| Muss nicht sein, das er erblich geschädigt ist, in den meisten Fällen kommen Probleme mit dem Bewegungsapparat von schlechter Haltung auf zuwenig Platz (Käfig!), besonders in jungen Jahren, wo die Kaninchen im Wachstum sind. Durch die mangelnde Bewegung können sich Muskeln und Gelenke nicht gesund entwickeln, was unweigerlich zu Schäden führt. Das könnte auch das Umfallen beim Putzen erklären. ![]()
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