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Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Hallo an alle, ich komme gerade aus meiner Zoohandlung und wollte Streu, Stoh und Waldboden kaufen. Und bin ohne all das wieder mit klopfendem Herzen und 180 Puls abgezogen. Sitz dort doch ein unkastriertes männliches Teuto-Widderkaninchen (reduziert von 69 auf 29, weil 6-8 Monate alt) mit einer Augenverletzung. Die Verletzung kann daher rühren, dass es gemeinsam mit einem zweiten, unkastrierten Bock selben Alters in einem kleinen Gehege sitzt, die Stimmung unter den Beiden Jungs ist offensichtlich gereizt). Also - ich die Verkäuferin geholt, weil das Kaninchen das verletzte Auge ständig geschlossen hatte, die schaut das Auge an, da sei nichts, und setzt den Mann zurück ins Gehege. Ich hab sie dann gebeten, das Tier einzupacken (hätte es rausgekauft), damit ich mit ihm zum TA gehen kann. Hat die doch den Chef geholt (der ja seit längerem nicht besonders gut auf mich zu sprechen ist) und der erklärte mir dann, er würde mir das Tier nicht verkaufen. Ich hätte ja vor kurzem eine Käuferin angemacht, weil die eine Kaninchenleine kaufen wollte, und Ahnung von Kaninchen hätte ich ja auch nicht. Stellt Euch das vor!!!!! Nie im Leben lässt er das - Sonderangebotskaninchen - jetzt behandeln. Ich kann´s gar nicht fassen, er behauptete um 18.00 Uhr hätte ja kein TA offen, dabei ist genau 500m daneben eine super Tierklinik mit langen Öffnungszeiten. Und mein TA und viele andere übrigens auch haben bis abends 19.00 Uhr offen. Wie gesagt, ich bin dann ohne Einkäufe abgezogen, und habe soeben wieder mal eine Mail an ein Vetamt verfasst. Ich denke, das Zusammensitzen der unkastrierten Böcke in diesem Alter ist - neben der nicht behandelten Verletzung - auch nicht o.k. Sorry für so viel Text, aber meine Erlebnisse in Sachen Kaninchen, Zoohandel und Züchter der vergangenen Wochen übersteigt langsam meinen Glauben an das Gute im Menschen. LG, Ulrike |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Hallo Ulrike, ich bin sprachlos und mir fällt dazu auch nichts mehr ein. Leider ist es aber ganz oft so, dass in den Zoo"fach"geschäften kranke Ninchen sitzen. Ich habe selbst eins gerettet und eine Freundin hat es jetzt zu sich genommen. Allerdings muss ich dazu sagen, wäre es nachdem gegangen hätte ich alle nehmen müssen. Ich habe mir jetzt nur das "Schlimmste" rausgepickt, da hat ein Stück Ohr gefehlt und die Vorderzähne standen aus dem Mäulchen. Er wäre verhungert! War übrigends auch reduziert. Leider kann man nicht alle Tiere retten, so hart das ist und das Vetamt? Schauen wir mal, ob die überhaupt tätig werden. Ich fühle da auch echt immer mit und habe mir persönlich absolutes Zoofachgeschäftverbot erteilt. LG Janette |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 meine güte in welche zoohandlungen geht ihr denn??? |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Na, ich glaube die unterscheiden sich alle nicht so sehr voneinander. Hab ja anschliessend mit der Tierklinik telefoniert, die hat mich auch ans Vetamt verwiesen, aber die Tierarzthelferin meinte, man müsse ja manchmal froh sein wenn die mit dem Tier nicht in den Hof gehen und das "anders" regeln. Ich bin dort auch nicht so oft, gibt ja auch nichts wirklich Gutes dort zu kaufen. Aber irgendwie fällt mir dann immer so ein Sch... auf. Einmal hatten sie ein Weibchen mit ihren zwei maximal 6 Wochen alten Babys zu den großen Kaninchen gesetzt, das Weibchen war anschliessend nur noch damit beschäftigt, seine eigene Haut gegen die anderen Weiber zu retten, und eines der Kleinen hatte sich in eine Minilücke geflüchtet und sah auf den ersten Blick mehr tot als lebendig aus. Damals haben sie - auf meinen Hinweis hin - die Mutter und ihre beiden Kleinen anschliessend wieder separat gesetzt. Und im Dezember dann der Verkauf eines Kaninchens an eine alte, schwerstbehinderte Dame. Na ja, das Kaninchen sitzt jetzt bei mir und wir versuchen es über die Kanincheninsel zu vermitteln. Und jetzt das mit dem Auge. Die Verletzung reibt ständig, es hatte (ich war sicherlich 10 Minuten am Beobachten) immer dieses eine Auge geschlossen. Wenn man auf so etwas nicht schnell reagiert (brauch ich hier ja niemandem zu sagen) ist das Augenlicht schneller verloren als man denkt. Und so was will kompetent sein in Sachen Kaninchen. Ich hoffe hier wirklich darauf, dass das Vetamt vorbeischaut und veranlasst, dass dem Tier geholfen wird. Und ich werde das telefonisch versuchen nachzuhalten. @Tiernarr, Zoofachgeschäftsverbot ist noch nicht wirklich meine Lösung, und in dem Fall treibt mich das zu sehr um als das ich wegschauen könnte. Ich hab es ja nun mal gesehen, und klar, alle kann man nicht retten, aber wenn man in einem Einzelfall irgendwie was tun kann, dann sollte man das doch versuchen. LG, Ulrike |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Hey, Oh mein Gott das ist wirklich unglaublich aber ich mache dir einen Vorschlag :) Du sagst mir wo du wohnst zufällig Braunschweig? Und wenn es in der Nähe ist Käufe ich das Kaninchen und bringe es dir dann :D dann könntest du es zum TA bringen ;) Ich kann Tiere einfach Nicht Leiden sehen! |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 und dann? Dann rückt doch das nächste nach und das Spiel geht von vorne los. Die Leute warten doch nur auf solche Menschen und auch wenn man vielleicht dem einem Kaninchen damit raus hilft, so wird der Teufelskreis nie enden. :( Ohne Frage, ich könnte wohl auch nicht einfach so dran vorbei laufen, immerhin braucht das Tier nun wirklich Hilfe... Doch eigentlich hilft man ihnen nur, wenn man nicht in solch Läden geht. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Ulrike ich dann deine Wut verstehen. Die einzige Lösung ist immer wieder den Amtstierarzt zu informieren. Wir hier in Bottrop haben einen sehr aktiven Amtstierarzt, der jeder Beschwerde oder gar Anzeige sehr gewissenhaft und zeitnah nachgeht. Aus unternehmerischer Sicht kann ich aber auch den Zoohändeler verstehen (auch wenn ich sein Verhalten nicht gut finde). Er lebt davon die Produkte und Tiere in seinem Laden zu verkaufen. Wenn Du dann seine Kunden anmachst, ist das geschäftsschädigend für ihn und er kann es nicht dulden. Warum willst Du diesen Händler mit dem Kauf von Streu, Stroh und Waldboden auch noch unterstützen? Das verstehe ich nicht. Ich würde in diesem Geschäft nichts mehr kaufen, nur noch regelmäßig nach den Tieren sehen, im Laden die Klappe halten und wenn nötig danach die richtigen Stellen informieren. Noch eins zur häufigen Kritik an Zoohandlungen. Ich kenne in meinem Umkreis zwei sehr gute Zoohandlungen, da haben die Tiere mehr Platz, als bei den meisten Züchtern. Die Tiere (nicht nur Kaninchen) werden sehr gesund ernährt (mit viel Frischfutter) und es ist sehr sauber. Die Mitarbeiter informieren vor dem Kauf von Tieren sehr gut und an zu jedem Tier gibt es ein selbsterstelltes Infoblatt. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
@Ulrike, na klar ist es immer einen Versuch wert dagegen vorzugehen. Hab aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass Zoofachgeschäft gute Kontakte zum Vetamt haben. Ich habe hier übrigends auch ein Teuto-Kaninchen und ich sehe wie anfällig er für Krankheiten ist. Das Zoofachgeschäft verkauft sie aber im endefekt fängt doch das Ganze bereits beim Züchter an und hört beim Käufer auf. Das ist wie Rebecca sagte ein Teufelkreis. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Oh jeh, das arme Kaninchen, tut mir voll leid. (69 Euro für ein unkastriertes Böckchen sind aber ein stolzer Preis, 29 Euro finde ich auch. Mein kastriertes, geimpftes Rassekaninchen hat im Zoohandel 39,95 Euro gekostet.) |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Hi Ulrike! Hast Du denn von dem Kaninchen nochmal was gehört? LG |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Ich würde da nicht mehr hingehen. War letztens im Toom Baumarkt, wo doch glatt 22 Kaninchen auf ungefähr 4 Quadratmetern hockten, die nochmal unterteilt in Männer- und Frauenseite war. Das war ein echt heftiger Anblick. Da musste ich auch richtig schlucken. :( Ich muss zugeben, ich glaube nicht, dass es was bringt da Überzeugungsarbeit leisten zu wollen. Wenn überhaupt, würde nur ein Boykott solcher Läden was nutzen, denn es geht den Betreibern halt nur daraum, den größmöglichen Gewinn zu machen. Kaninchenschutz interessiert die doch nicht die Bohne und mit jedem Kauf akzeptiert und unterstützt man eigentlich diese Zustände, beonders natürlich wenn man dort Tiere kauft. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Hilfe, das ist ja voll arg!!! Ich hab ein Kaninchen vor ca. zwei Jahren aus einer Teirhandlung gekauft, das fast verhungert war, denn es war mit zwei mindestens 5 Monaten ( die kleine war ca. 8 Wochen)alten Kaninchen in einem 50x50 cm großen Glasgehege. Futter gab es keines die Wasserflasche war so hoch, dass Die kleine Häsin nicht mal drankam. Sie hat übrigens einen Schaden davongetragen: sie war( vom TA bestätigt) unfruchtbar! Vielen Tierhandlungen geht´s wirklich nur ums Geld, das Wohl der Tiere interessiert die nicht, für die sind Tiere einfach nur Ware - hart, wird aber in so manchen Fällen stimmen! |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Hi, also ich werde den Laden nicht mehr mit dem Kauf von Streu und Stroh unterstützen, wenn das für mich auch bedeutet, mehr Fahrtzeit zu haben. Der Laden ist nur 1 km von mir zuhause entfernt, das war schon geschickt. Es war bisher auch alles o.k. aber die Geschichte im Dezember mit der alten kranken Frau und jetzt das Auge, das ist mir einfach zu viel. Ich hab auch Info von dem Nin, es wird nun behandelt!!! Augentechnisch gesehen ist also soweit alles o.k. Das Problem ist: zwei unkastrierte Rammler auf 2 qm, beide Rammler im Alter von 6-8 Monaten. Laut Aussage des Personals würden sich die beiden blendend verstehen, ich frag mich echt, wo die hinschauen. Also ich war vielleicht 3 Minuten dort um festzustellen, dass die beiden sich nicht grün sind. Die Ohren des Rammlers sind massiv getackert, hat bisher auch noch keiner vom Personal gemerkt. Vom Vetamt hab ich keine Info, ich bin aber Mittwoch noch mal im Laden und schaue nach dem Nin, und wenn die beiden dann immer noch zusammen sitzen, werd ich den Amtstierarzt anrufen. LG, Ulrike |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Ich kann es garnicht verstehen ich arbeite auch in einer Zoohandlung,wenn mal ein Tier krank ist gehen wir auch zum TA. Müssen es zwar meistens aus unserer Kaffeekasse zahlen aber wir machen es. Wir machen auch manchmal,ist aber selten,ältere kaninchen oder tiere die nicht die liebsten sind etwas billiger,aber nur wenn wir die leute kennen und wissen das sie es dort gut haben werden. Wir schreiben aber kein brief dadran mit reduziert oder so das finde ich sch.... |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
Ich finde es toll, dass zumindest ihr als Mitarbeiter nach den Tieren schaut aber der Fisch fängt immer vom Kopf an zu stinken. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Ich kaufe grundsätzlich nicht in Läden, in denen Tiere verkauft werden. Nur so geht es. Der Konsument hat die Macht und Niemand anders. Also appelliere ich an Alle: Kauft nicht in Läden, in denen Tiere verkauft werden !! |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Was ist denn generell gegen das Verkaufen von Tieren zu sagen? Verallgemeinerungen stimmen nie. Einzelfallentscheidungen sind gefragt. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Es gibt gute Zooläden und schlechte Züchter und umgekehrt. Ich kaufe meine Tiere dort wo es den Tieren gut geht und die Beratung stimmt. Egal ob es Zooladen oder Züchter ist. Aber warum sollte ich ein Tier zurückgeben? Mit dem Kauf übernehme ich die Verantwortung für das Tier und an diese Vernatwortung bleibe ich bis zum Tod gebunden. Also erst überlegen, dann kaufen. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
Ich finde sollche Zoohandlungen auch furchtbar, aber es sind nun mal nicht alle so (zum Glück). Und ich denke alle hier im Forum können schon beim Anblick der Tiere und des Personals sehen, ob es sich um eine gute oder schlechte Zoohandlung handelt. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
Bzw. es geht ja nicht nur um die Zoohandlung, sondern auch um das, was dahinter steht, nämlich Grössenteils Massenvermehrung. Dazu gibt es auch Videos, wo gezeigt wird, wie die Tiere zum Teil gezüchtet werden. Es sind nicht alle so, das stimmt, aber es ist nun mal der Grössteil so und deswegen sollte man den Kauf boykottieren. Ausserdem gibt es doch genug Kaninchen, muss man echt unbedingt die kleinen haben, so viel süsser sind die jetzt auch nicht O.o Finde ich jedenfalls. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
Warum ich ein Tier zurückgeben will? Natürlich übernehme ich die Verantwortung für das Tier, aber es kann immer etwas passieren, das man nicht vorraussieht. Oder ich kaufe ein teures Rassekaninchen und mir wird ausgezeichnete Gesundheit bescheinigt, und nach 2 Wochen hat das Tier eine schwerwiegende Erbkrankheit? Da möchte ich den Züchter informieren und mich mit ihm abstimmen können. Die meisten Tierhandlungen juckt das nicht die Bohne. Und auch auf die Gefahr hin jetzt gesteinigt zu werden: Stell dir vor, du kaufst ein teures Rassekaninchen für viel Geld, weil du eventuell selbst eine kleine Zucht aufbauen möchtest (natürlich nur unter den richtigen Bedingungen!): Das hübsche, reinrassige und laut Züchter kerngesunde Weibchen stellt sich aber nach 2 Wochen als Trägerin einer Erbkrankheit heraus, dann erwarte ich vom Züchter, dass er mir entgegenkommt. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Teure Rassekaninchen würde ich natürlich auch bei einem Züchter meines Vertrauens kaufen. Aber die "normalen" Zwergkaninchen werden in meiner Zoohandlung um die Ecke mit viel Liebe und Fachwissen gepflegt. Sie werden ohne Pellets, Getreide und Zucker ernährt und es gibt einen Kaufvertrag. Sollten Krankheiten oder Probleme auftreten stehen sie mit Rat und Tat zur Seite und übernehmen ggf die Tierarzt kosten. Die Angestellten infomieren nach Nachfrage auch über den Züchter mit Namen etc. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
Papier ist geduldig!:D Hast Du das schon mal getestet oder von anderen Käufern gehört, die ein krankes Tier gekauft haben? Ich würde mich da nicht unbedingt drauf verlassen. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
Dann ist der Zoohandel sehr vorbildlich, aber leider ein Einzelfall. Desweiteren würde ich persönlich dennoch lieber die Tiere bei meinem örtlichen Tierschutzverein holen, aber ich denke ob vom Tierschutz ja oder nein ist Ansichtssache. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
-> "normale Zwergkaninchen" werden in dieser Zoohandlung mit Pellets gefüttert, und den Leuten wird erzählt, dass sie Frischfutter nicht vertragen und das Futter nun immer dort gekauft werden muss - der komplette Schwachsinn. Deshalb werden dort überhaupt die Kaninchen verkauft, weil er nämlich anschliessend das teure Futter und Zubehör verkaufen will. -> bei Krankheiten und Problemen halten sie sich in dieser Zoohandlung wohl irgendwie die Hände vor die Augen. Inzwischen weiß ich, dass der Bock nicht gesund ist. Und morgen will ich mal klären, ob man sich traut, ein offensichtlich krankes Tier zu verkaufen, um 1. noch ein wenig Geld in die Kasse zu bekommen und 2. das Tier endlich los zu sein. Deine Zoohandlung (in Bottrop) scheint wohl eine Ausnahme zu sein. Aber es ist schön, dass es überhaupt noch solche Ausnahmen gibt. LG, Ulrike |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Tiere werden in Zoohandlungen verkauft damit ein Gewinn erzielt wird. Natürlich, vielleicht bringt das Tier selbst nicht so viel ein und man will mit den dauernden Kosten später das Geld wieder reinbekommen, aber dennoch werden die nicht draufzahlen wollen. Jetzt muss man sich überlegen wieviel das Tier wohl im Einkauf bzw. Aufzucht kostet/ kosten darf, damit bei dem üblichen Verkaufspreis noch was abfällt. Unfassbar wenig. Ein Tieraztbesuch ist da einfach nicht zusätzlich drin, selbst wenn man eigens einen TA anstellen würde. Dann müsste das doch ein Verlustgeschäft werden. @Joernbottrob Bei der Zoohandlung von der du spricht handelt es sich entweder um eine verschleierte Wohltäterorganisation oder, was ich annehme, die Mitarbeiter zahlen diese Dinge aus eigener Tasche. Wenn es ist wie du sagst, ist das jedenfalls ökonomisch nicht sinnvoll für einen kommerziellen Vertrieb.;) |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Ich war heute im örtlichen Fressnapf XXL (Hamburg). Hatte von meinem Freund einen Gutschein geschenkt bekommen und wollte noch ein Katzenklo für den Balkon kaufen. Also losgezogen. Generell habe ich schon schlimmere Zoohandlungen gesehen. Die Tiere werden dort nicht in Einzelhaltung verkauft und haben zumindest mittelmäßig Platz. Ich stehe also vor dem Kaninchengehege da komme ich mit einer Dame ins Gespräch, die mit ihrer Tochter (und deren Freundin?) dort war. Sie erzählt mir, dass ihre Tochter schon immer Haustiere hatte und nun alleine in Hamburg wohnt und sich ein bisschen Gesellschaft wünscht. Ich hab ihr dann von meinem Gehege erzählt und ihnen angeraten, die Tiere lieber im Tierheim zu holen (wo ich meine auch her habe und eigentlich zufrieden bin mit). Da erzählt sie mir, dass sie beim Gespräch mit einer der Mitarbeiterinnen erfahren hat, das diese die Kaninchen für den Laden züchtet!!! :eek: Wie findet ihr das? |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Man weiß ja nicht, wie die Tiere gezüchtet werden.... wenn sie die vernünftig hält, Ahnung von der Zucht hat, dann ist das die weniger schlimme Variante, als wenn es sie die Tiere aus irgendwelchen 'Vermehrungsanstalten' holen... |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
Hab mich beim Hören auch erst mal erschreckt, im Nachhinein muss ich sagen es hat auch Vorteile.....man kann dann auch eher nach Herkunft etc fragen. Haltung und Ausführung sind natürlich fraglich...... |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Naja, aber wenn sie das wirklich venünftig betreibt und zusieht, gesunde Häschen miteinander zu verpaaren und auch auf die Haltung etc. achtet, dann sehe ich da im großen und ganzen mehr Vorteile, als Nachteile... auch wenn die Gesamtsituation 'Tierverkauf in Zoohandlung' nicht gerade prickelnd ist, geht es doch um einiges schlimmer, sodass man dann ein Ninchen mit Zahnproblemen etc. hat, weil die Zucht nicht stimmte. Wo genau ist der Laden denn? Also Staddteil? Würde mir das gerne mal selber angucken, wenns nicht zu weit ist. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Betrieb und Zucht an sich sind natürlich ausschlaggebend ob man das für gut oder nicht befindet.....generell sehe ich den Verkauf in Zoogeschäften kritisch.... Also der Laden ist beim EKZ Farmsen in Wandsbek, per U1 auch zu erreichen (U-Bahnhaltestelle Farmsen), in Wandsbek, Parkmöglichkeiten sind haufenweiße vorhanden, Fressnapf XXL Farmsen ist das. P.S.: Hab gerade gesehen du wohnst ja in Schleswig-Holstein, wir vereinbaren gerade ein Forumtreffen für Hamburg und Umgebung, falls du Interesse hast :) |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Liebe Steffi, es ist ja nun bekannt, dass ich gegen jegliche Art von Züchtern bin, aus verschiedensten Gründen und den vielen negativen Erfahrungen, die ich leider bereits machen musste. Es wäre interessant, wie dieses Züchten stattfindet. Die wenigsten Züchter haben Ahnung von Genetik und Vererbungslehre, und wenn sie nur ein Häschen zum anderen setzt und so Nachwuchs "züchtet", dann ist das ein Unding. Das Gehalt von Zoohandelsangestellten ist ja durchaus nicht besonders üppig, so dass ich mir denke, sie macht das, um sich Geld hinzuzuverdienen. Dann aber bräuchte sie evtl. einen Gewerbeschein und ein Papier vom Vetamt, und danach würde ich dann einfach mal fragen. Um gewerbliches Züchten nach der Verwaltungsvorschrift vom 9. Februar 2000 (Artikel 12.2.1.5.1) handelt es sich bei mehr als 100 Jungtieren pro Jahr (gilt für Kaninchen und Chinchillas). Ich will nochmals betonen, dass die Tierheime, die privaten Pflege- und Auffangstationen und viele private Tierschützer nicht mehr wissen wohin mit den Tieren, Ostern ist gerade vorbei, die Sommerferien stehen demnächst wieder vor der Tür als beliebter Anlass, Tiere auszusetzen und einfach ihrem Schicksal zu überlassen, und deshalb sollte - meiner Meinung nach - versucht werden, dieser Züchterei, Vermehrerei und Verkauferei entgegenzutreten, mit den - leider sehr dürftigen - uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Solltest Du weitere Infos / Hilfe brauchen wie z.B. ein Anschreiben fürs Finanzamt, dann kannst Du Dich gerne mit mir in Verbindung setzen. LG, Ulrike |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 @lady_dynamite Das mit dem Treffen habe ich gesehen, aber ich bin ja nun noch nicht so lange hier, ich will mich da nicht einfach einschleichen, wenn mich keiner kennt. Wir wollten jetzt am Wochenende sowieso mal nach Wandsbek, vielleicht kann ich das Oberhaupt überreden, mal einen kleinen Abstecher dorhin zu machen. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Gehen wir mal von einer sauberen guten (tiergerechten) Zucht aus, finde ich das sogar sehr gut. Es wird keine Massenzuchtanlage unterstützt, die Verkäuferin kennt ihre Tiere und wird sicherlich einiges zu ihnen sagen können. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Ich finde es nicht gut, Züchtertiere gegen Tierheimtiere auszuspielen. Beides hat seine Berechtigung und Vor- und Nachteile. Wenn hier doch immer wieder übersrtgerechte Tierhaltung gesprochen wird, muss auch offen darüber diskutiert werden, ob nicht der Sinn eines Tieres ist, Nachkommen zu bekommen. Es befremdet mich immer, wenn Tierschützer so ganz gegen Zucht sind, egal wie die Zucht aussieht. Die Kinderheime sind auch voll und trotzdem bekommen Eltern leiblichen Nachwuchs. |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
Ich stimme dir 100 % zu ! Argh.. das ist überhaupt kein Vergleich |
AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2 Zitat:
Was ist der Unterschied zwischen einem Kind aus dem Kinderheim und einem das ich selbst zur Welt gebracht habe? Richtig mein eigenes wird niemals nach seinen richtigen Eltern fragen und somit immer meines sein. |
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