Dein Kastrat kann genauso widerlich zu dem Kleinen werden wenn der in seinem Revier herumhopst! Bitte also äußerste Vorsicht!
Ich verstehe die Äußerung nicht dass du die Leute nicht kennst - wen meinst du? Deine Bekannte doch wohl nicht, die kennst du ja. Und die weiß ja wo sie ihn her hat.
Mit 6 Wochen bereits gegen Kokzidien behandelt?

Entweder ist das gelogen, oder er war bereits massiv kokzidienverseucht was dafür sprechen würde dass die Haltung seiner Mutter nicht gerade erfreulich ist, oder es gibt einen verantwortungslosen TA der einem so extrem jungen Nin ohne Diagnose starke Medikamente verabreicht. Frag da bitte nochmal genau nach was er bekommen haben soll angeblich, und beobachte sein Trinkverhalten.
Ja, die sollen sich vergessen.
Schau mal, so ungefähr dürfte ein Kaninchen denken, denn es weiß nichts von menschengemachten Zäunen und davon, dass die nach dem Willen der Menschen wieder verschwinden können:
Deine Zibbe macht ja ohnehin klar, dass sie den Kleinen als Eindringling in ihr Revier sieht. Dein Kastrat ist freundlich so lange der Kleine die Reviergrenzen (notgedrungen, durch die Absperrung) akzeptiert.
Aber was passiert, wenn der bis dahin scheinbar so brave (weil er nicht anders kann wegen der Absperrung!) Kleine plötzlich "frech wird" und die Reviergrenzen verletzt? Bis dahin hatte man ihn doch so erfolgreich auf Abstand gehalten, und er hat sich dran gehalten? Der muss eine Lektion erteilt bekommen! Und schon bekommt er eine Tracht
Prügel die sich gewaschen hat.
Und warum verwundert es dich, dass der Kastrat freundlicher ist als die Zibbe? Hast du evtl. deine Nins ein wenig vermenschlicht und auf eine Art Muttergefühle gehofft? Das gibt es bei Nins nur dem eigenen Nachwuchs gegenüber, und auch nur so lange bis der selbstständig ist. Zibben sind fast immer extrem revierbezogen und reagieren deshalb auf Eindringlinge meist äußerst sauer. Kastraten sind meist deutlich weniger revierbezogen und deshalb in dieser Sache entspannter.
Die ganze Sache ist ziemlich schlecht gelaufen - zum einen dürfte es eigentlich diesen kleinen Kerl gar nicht geben wenn die Besitzer des Muttertieres ihre 5 Sinne beisammen gehabt hätten. Dann hätte er noch mindestens 2 Wochen zur Mama gehört. Dann hätte er nicht allein abgegeben werden dürfen, sondern am besten mit einer gleichaltrigen Partnerin und frühkastriert.
Nun muss der Kleine unter all dem leiden, und es gibt wenig Möglichkeiten ihm das zu erleichtern.
Pass gut auf ihn auf, lass möglichst eine Frühkastration durchführen und pass sehr gut auf bei der Vergesellschaftung.