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Essplan von Ying und Yang auf Kaninchen Forum

 
 
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Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.08.2009, 18:17

AW: Essplan von Ying und Yang


Zitat:
Zitat von Rabbitfriend Beitrag anzeigen
Warum bitte vergleicht ihr alles mit dem Wildkaninchen????? Gut sie sind sehr nah mit ihnen Verwandt, ABER die MENSCHEN haben Kanichen zu der Form gemacht die sie jetzt sind. Ich persönlcih finde deinen Plan zwar gesund aber zu viel. Pro Kg Gewicht des Kanichens 100g Frischfutter. Heu ist das wichtigste in der Kaninchenernährung. Alle Ta bei denen ich jetzt schon war( so um die 10) haben gesagt : Heu ist das Grundnahrungsmittel. Zahnabrieb, Verdauung und Sättigung sind somit befriediegt. Klar frische Wiese ist gesund und lecker, da habe ich nichts einzuwenden. Aber Wildkaninchen finden in der Natur auch keine Chinakohl etc. zumindestens nicht in diesen Mengen. Kohl ist nicht so zu empfeheln. Lieber selten geben.
[url=http://www.diebrain.de/k-futter.html#heu]Kaninchen / Zwergkaninchen INFO - Ernährung[/url]
Wildkaninchen und Hauskaninchen ahebn immernoch fast den identischen Verdauungstrakt . Sie sind überhaupt ernährungstechnisch nicht anders gestrickt...

Tierärzte haben (nicht immer aber oft) wenig Ahnung von der Ernährung. Es gibt immernoch Tierärzt, die Antibiotikum geben, wenn man mit einem Kaninchen kommt, das Tympanie hat. Traurig aber wahr. Und Tympanie ist wirklich eine Standard-Erkrankung. Und jetzt frg dich mal, wie viel sie dann von Ernährung wissen, wenn sie nichteinmal Tympanie behandeln können...

Heu ist nicht die Grundnahrung der Kaninchen, sondern Wiesenpflanzen, genauersesagt in erster Linie Wiesen-Kräuter, in zweiter Linie Gräser. Gefolgt von Blättern, Rinde, Ästen, Wurzeln...

Heu ist sind getrocknete Gräser (Kräuter sind meistens wenig enthalten, aber je nach Heu), d.h. Heu ist zwar ein guter Ersatz für die Grundnahrung, aber es ist nicht die reale Grundnahrung. Da nicht jeder die Möglichkeit hat, täglich solche Mengen an Wiesenzeug heranzuschaffen, sagen Tierärzte, Heu sei die Grundnahrung. Wenn du bei deinem Tierärzt nachharkst, wird er sicher sagen, dass er "Heu als Grundnnahrung" nur deshalb bezeichnet, weil es die käufliche Form ist.

Die 100g-Regel ist übrigens nur durch falsches Abschreiben entstanden. Ursprünglich stammt sie von diebrain. Schau dazu mal unter kaninchendorf.de.ki -> "Ernährungs-Mythen" (gleich der erste Mythos ).
Eine wissenschaftliche Grundlage hat sie nicht.

Gemüse ist nicht natürlich bzw. nicht diesem Umfang (denn Knollen usw. werden schon von Wildkaninchen gefressen), da hast du recht. Genauso unnatürlich ist Heu, kein Wildkaninchen frisst Heu (Gemüse ist sogar noch natürlicher), Heu gibt es nichteinmal in der Natur. In der Kaninchenernärhung kann man aber nicht immer 100%ig wie in der Natur füttern, sondern sich nur daran orientieren. Kaninchen in der Natur nehmen vielfältige Pflanzen aller Art auf. Wenn man jetzt Heu als Vergleich nimmt, fehlt im Heu ein Teil der Vitamine (durch die Trocknung verloren gegangen), aber vorallem die Flüssigkeit. Viel artgerechter ist eine Fütterung mit blattrigen Pflanzenteilen (Kohl usw.), denn das ist naturnäher als Heu. Chinakohl ist übrigens garkein Kohl (botanisch gesehen - noch so ein Mythos).

Am besten liest du dich mal in die oben genannte Seite ein .

Ps. Ich fahre heute in den Urlaub, also nicht wundern, wenn ich nicht antworte . Ich antworte dann gerne nach dem Urlaub in 11 Tagen...



 



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