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Tierschutz in der Politik auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.12.2011, 15:16

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Hm, also kommt keiner Vorbei um eine Platzkontrolle zu machen?
Findet ihr das das sinnvoll wäre? Ich meine geht ja da drum das bei allem wissen die Umsetzung auch kontrolliert werden sollte.
In Deutschland leben über 8 Millionen Katzen und über 5 Millionen Hunde, oder anders ausgedrückt 30% aller Haushalte in Deutschland halten mindestens ein Haustier. Das ist nicht zu kontrollieren, wenn man kein Logistiknetz hat, dass alle Halter erfasst.

e: Was soll ein Tier sonst sein, wenn kein Gegenstand? Der juristische Sachverhalt erschließt sich nicht aus irgendeiner ethischen Ansicht sondern ganz praktikabel aus der Problemen, die Herrschaft (sprich Eigentum und Besitz) ausmachen. Lies dazu mal die Gesetze im BGB zu Bienen.



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Geändert von Jinro (19.12.2011 um 15:19 Uhr).
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Benutzerbild von juj
juj juj ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 12.12.2010
Beiträge: 493
juj befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:28

AW: Tierschutz in der Politik


Platzkontrolle wirt nur von Tierschutz Verein gemacht ,



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Ich liebe meine 5i über alles

Lg Melanie mit Jojo Snoppy , Rieke und Nanyu und den Wächter Murphy



Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:29

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Kreusa Beitrag anzeigen
Verletzungen des Tierschutzgesetzes sollten meiner Meinung nach außerdem in einem Register dauerhaft gespeichert werden, bevor neue Tiere angeschafft werden, sollte es dann dort einsehbar sein, ob Vergehen vorliegen...
Quasi so ne Art Schufa Auskunft, des wäre Genial, hab ich mir gleich mal notiert.
Bin der Meinung das bei einer Verletzung des Tierschutzgesetzes viel härter durchgegriffen werden sollte und das da auch die Eltern mit in die Verantwortung gezogen werden.




Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:31

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Quasi so ne Art Schufa Auskunft, des wäre Genial, hab ich mir gleich mal notiert.
Bin der Meinung das bei einer Verletzung des Tierschutzgesetzes viel härter durchgegriffen werden sollte und das da auch die Eltern mit in die Verantwortung gezogen werden.
Ich dachte nur... man stelle sich ein Tierheim oder von mir aus auch einen seriösen Züchter vor... es kommt jemand hin, will ein Tier adoptieren, behauptet natürlich er mag Tiere sehr, hat noch nie was Schlimmes gemacht etc....
Aber wie will man das sonst nachprüfen?



__________________
It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind.

Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology.

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 23.11.2011
Beiträge: 151
leo210811 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:31

AW: Tierschutz in der Politik


hab mir jz den ganzen thread durchgelesen und ich finde, dass in zoohandlungen nur kastrierte rammler verkauft werden sollten. (nicht jeder trottel der sich geld machen möchte, sollte züchten dürfen)

bei den weibchen finde ich muss das nicht sein, weil bei denen besteht ja ein viel größeres risiko bei der operation.

ein ansatz, dass es den "weihnachts-geschenke-nins" auf der welt besser geht, wäre wenn die käfige größer werden.

als ich meine kaninchen beim fressnapf kaufte, bekam ich einen info folder. dort steht:

mindest-maße für 2 Zwergkaninchen: 120x60x40 cm. für jedes weitere Tier +20% der Grundfläche.

mein kleiner zwerghamster lebt in so einem käfig und machmal sitz ich davor und denk mir, wie gemein ich doch bin und den in so einen kleinen käfig sperre. und da werden die meinsten nins reingesteckt!!

abgesehen davon sind meine zwerge keine zwerge sondern kleinrassige und somit doppelt so groß. (was ich auch als falsch empfinde kleinkaninchen als zwerge zu verkaufen)

und wie bereits erwähnt .. es kommt keiner vorbei um eine platzkontrolle zu machen...
es kommt auch keiner vorbei um nachzusehen ob das kaninchen ein gutes futter bekommen...
es kommt keinere vorbei um zu kontrollieren ob der käfig sauber gehalte wird.

die ganze händlerei mit Tieren ist ein schwaches System, das eigentlich gar kein system hat.
es wird nur daran gedach, dass geld gemacht wird.

kastrierte Tiere sind teuer --> werden nicht gekauft
große Käfige sind teuer --> werden nicht gekauft
artgerechte ernährung ist teuer --> man entscheidet sich für die billige.

im großen und ganzen liegt alles beim "konsument".

wenn große Käfig, statt kleinen gekauft werden, werden die kleinen vl bald gar nicht mehr produziert.

wenn weniger TroFu gekauft wird, wird auch diese produktion zurückgehen.

ich will damit bloß sagen, dass kastrieren allein nicht reicht. man muss soviel ändern und das alles sollte einmal angesprochen werden, damit die leute ein wenig darauf aufmerksam gemacht werden.





Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:35

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Jinro Beitrag anzeigen
Was soll ein Tier sonst sein, wenn kein Gegenstand? Der juristische Sachverhalt erschließt sich nicht aus irgendeiner ethischen Ansicht sondern ganz praktikabel aus der Problemen, die Herrschaft (sprich Eigentum und Besitz) ausmachen. Lies dazu mal die Gesetze im BGB zu Bienen.

Und genau dieses denken finde ich Falsch. Ein Tier ist ein Lebewesen und kein Besitz, mein Kind ist doch auch ein Lebewesen und nicht mein Eigentum und wenn ich bei meinem Kind Mist baue schaltet sich das Jugendamt schon ein.
Finde einfach das Tiere genauso Abhängig von uns Menschen sind wie Kinder, vl sogar noch mehr weil ein Kind sein flehen in Worte fassen kann. Wir dürfen unsere Kinder erziehen und wir dürfen uns um Tiere kümmern, Besitzen tun wir allerdings beides nicht.

Was wäre denn so falsch daran ein Netzwerk einzurichten? Klar das des net von heut auf morgen geht aber vom Prinzip her mein ich,




Benutzerbild von Wollknäul
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Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:43

AW: Tierschutz in der Politik


@leo210811 Wenn die kleinen mehr kosten würden wäre es schon mal ein Anfang denkt ich, zumindest würde es die spontan Einkäufe bisschen ein bremsen.
Das viele Käfige leider viel zu klein sind und von den Verkäufern auch noch angepriesen werden ist eine Frechheit und man sollte diese Leute entweder besser schulen oder eben entlassen.

Wenn allein die Rammler schon Kastriert wären bräuchte man den Eingriff bei den Weibchen gar nicht vorzunehmen. Allerdings bin ich mittlerweile auch der Meinung das Kastrationspflicht alleine das Problem nicht löst.

Wie man das Konsumverhalten ändern kann weiß ich leider nicht, da müsste man mal wen von der Werbe-ecke her befragen die können des doch ganz gut.




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Geschrieben am 19.12.2011, 15:44

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Und genau dieses denken finde ich Falsch. Ein Tier ist ein Lebewesen und kein Besitz, mein Kind ist doch auch ein Lebewesen und nicht mein Eigentum und wenn ich bei meinem Kind Mist baue schaltet sich das Jugendamt schon ein.
Finde einfach das Tiere genauso Abhängig von uns Menschen sind wie Kinder, vl sogar noch mehr weil ein Kind sein flehen in Worte fassen kann. Wir dürfen unsere Kinder erziehen und wir dürfen uns um Tiere kümmern, Besitzen tun wir allerdings beides nicht.

Was wäre denn so falsch daran ein Netzwerk einzurichten? Klar das des net von heut auf morgen geht aber vom Prinzip her mein ich,

Das ist nicht Jinros Denken, sondern vom allseits beliebten GEsetzgeber her ...

So ein Netzwerk, bzw. Dichte an Kontrolle etc.. durchzuführen erfordert Geld und Mitarbeiter. Viele Tierschutzvereine versuchen dies ja schon etliche Jahre, das ist jetzt hier kein neuer Grundgedanke. Es ist einfach schwer zu realisieren.

Ich finde schön, dass ihr in Überlegung seid, soetwas ins Partei-Program aufzunehmen, bzw. solche Ideen puplik macht. Dass "Kastrationszwang" keine ultimative Endlösung ist, hast du ja schon eingesehen.

Liebe Grüße



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Zwergkaninchen
 
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leo210811 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:44

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Und genau dieses denken finde ich Falsch. Ein Tier ist ein Lebewesen und kein Besitz, mein Kind ist doch auch ein Lebewesen und nicht mein Eigentum und wenn ich bei meinem Kind Mist baue schaltet sich das Jugendamt schon ein.
Finde einfach das Tiere genauso Abhängig von uns Menschen sind wie Kinder, vl sogar noch mehr weil ein Kind sein flehen in Worte fassen kann. Wir dürfen unsere Kinder erziehen und wir dürfen uns um Tiere kümmern, Besitzen tun wir allerdings beides nicht.

Was wäre denn so falsch daran ein Netzwerk einzurichten? Klar das des net von heut auf morgen geht aber vom Prinzip her mein ich,
ich bin ganz deiner meinung. die tierchen sind wie kinder. sie sind unsere kinder und das will leider niemand verstehen.

so ein netzwerk muss her. und vor allem muss es strenger kontrolliert werden als es das jugendamt bei kindern tut.

weil wenn ein kind zu hause nichts gscheites zum essen kriegt, rufen die kindergartentante beim jugendamt an. bei den tierchen macht das aber keiner.

das denken von dem großteil der Bevölkerung: "es ist ja nur ein viech"




Benutzerbild von Jinro
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Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.12.2011, 15:49

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Und genau dieses denken finde ich Falsch. Ein Tier ist ein Lebewesen und kein Besitz
Und trotzdem braucht ein Schlachter Rechtssicherheit, wenn er eine Kuh kauft. Es muss sein Besitz und Eigentum werden, sonst kann er das Fleisch nicht verkaufen. Und es wäre nicht zulässig Tiere vor dem Gesetz ungleich zu definieren, was also machen? Ein neues Rechtsgut einführen, dass einen Sonderstatus für Tiere ausdrückt, der nur einen ethischen Aspekt gerecht werden soll, sonst aber keinerlei Auswirkungen hat? Kann man auch lassen und einfach mit bestehendem arbeiten.

Und was gegen ein Netzwerk von "Tierrechtssündern" spricht? Das Persönlichkeitsrecht des Einzelnen. Die Sache sieht anders aus, wenn man eine Haustierdatenbank aufstellt (stell dir das analog wie die Automeldestelle vor). Oder eine Züchterdatenbank (analog Mitgliedslisten von Handwerkskammern). Stelle ich mir auch schwer vor in der Piratenpartei das vorzubringen, ist ein eklatanter Bürgerrechtsverstoß.



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Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 16:01

AW: Tierschutz in der Politik


Da stellt sich mir die Frage, welches Recht hatte das Tier denn während es Misshandelt wurde?
Klar Bürgerrecht geht vor, aber vl kann man da doch etwas machen, einfach aus dem Grund das wenn das geltende Tierschutzgesetz verschärft wird ein wirklicher Strafbestand dann vorliegt. Das heißt ja nicht das man wenn einer in dieser Datei ist das jeder drauf Zugriff hat. Ähnlich wie bei der Gesundheitskarte die auch ein sehr fragwürdiges Unterfangen ist, da sie Datensicherungstechnisch doch viele Lücken aufweist und somit auch dem Bürgerrecht widerspricht.
Und nur weil ich einen Antrag in der Partei stellen möchte heißt es noch lange nicht das dieser so angenommen wird.
Ein Schlachter hat finde ich allein deshalb schon Rechtssicherheit weil er diesen Beruf erlernt hat und dafür eben auch einen Gesellen oder sogar Meisterbrief hat.
Sorry wollte nicht das es rüberkommt als wäre es Jinros Meinung, ich meinte damit eher das wir unseren Lieben Gesetzgeber endlich mal auf die Finger klopfen sollten denn sein denken ist an dieser Stelle falsch.




Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.12.2011, 16:07

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Da stellt sich mir die Frage, welches Recht hatte das Tier denn während es Misshandelt wurde?
Klar Bürgerrecht geht vor, aber vl kann man da doch etwas machen, einfach aus dem Grund das wenn das geltende Tierschutzgesetz verschärft wird ein wirklicher Strafbestand dann vorliegt.
Mich beschleicht das Gefühl, du kennst das Tierschutzgesetz gar nicht. Was du beschreibst ist schon jetzt eine Straftat. Ganz speziell solltest du dir mal §2, "2.a und §17 Tierschutzgesetz durchlesen. Auf dieser Grundlage kann man, ohne am Status des Tieres zu drhen Änderungen herbeiführen, die genau das möglich machen, was du dir wünschst.

Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Das heißt ja nicht das man wenn einer in dieser Datei ist das jeder drauf Zugriff hat. Ähnlich wie bei der Gesundheitskarte die auch ein sehr fragwürdiges Unterfangen ist, da sie Datensicherungstechnisch doch viele Lücken aufweist und somit auch dem Bürgerrecht widerspricht.
Und nur weil ich einen Antrag in der Partei stellen möchte heißt es noch lange nicht das dieser so angenommen wird.
Nur weil etwas schlecht ist, muss das nicht als Beispiel für die Ausführung weiterer mieser dinge herhalten.

Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Ein Schlachter hat finde ich allein deshalb schon Rechtssicherheit weil er diesen Beruf erlernt hat und dafür eben auch einen Gesellen oder sogar Meisterbrief hat.
Sein Meisterbrief hat nichts mit Rechtssicherheit zu tun.



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Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 16:11

AW: Tierschutz in der Politik


für mich klingt das alles nicht durchdacht sondern nur nach irgendwelchen spinnereien wie es idealerweise sein sollte.
ergo "wunschdenken"

wenn ich hier sowas mit netzwerken oder sowas wie "schufa" lese dann könnt ich kotzen. sorry aber das ist einfach nicht machbar. und außerdem würde ich nicht wollen dass, wenn ich mir ein tier kaufe, ich erstmal durchleutet werde. nicht das ich etwas zu verbergen hätte aber ich bin einfach gegen sowas.

das tiere als gegenstände angesehen werden finde ich auch sche. auch die strafen sollten meiner meinung nach höher angesetzt werden. aber nicht nur in diesem bereich. es gibt da viel "schlimmere" verbrechen die nur mit ein paar jährchen haft bestraft werden....



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Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




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Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 16:14

AW: Tierschutz in der Politik


Ich kenne das Tierschutzgesetz und habe leider auch schon oft genug mitbekommen das die Durchsetzung eher schlecht als recht ist.
Die Gesundheitskarte sollte nicht rechtfertigen das diese Tiersünderdatei (so nenn dich sie etz mal) sich so nicht mit dem Bürgerrecht deckt, sollte nur ein aktuelles Beispiel sein das unserem Gesetzgeber leider auch seine eigenen Gesetze teils ziemlich Wurst sind.
Der Meisterbrief gewährleistet aber schon mal das er überhaupt das Recht hat zu Schlachten. Die Rechtsicherheit das er genau dieses Tier schlachten darf müsste man dann in extra Verträgen sichern, was kein Problem darstellen sollte nachdem ja jedes Tier das für die Schlachtung gezüchtet worden ist eine Kennzeichnung hat. Oder seh ich des da Falsch?




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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.12.2011, 16:22

AW: Tierschutz in der Politik


Wenn die Durchsetzung nicht stattfindet, bzw keine Einzelnormen zu finden sind, die Kaninchen/Katzen etc regeln, dann muss man da ansetzen. Ob da jetzt 3 Jahre Haft oder 6 Jahre stehen macht sonst keinen Unterschied. Bislang war aber kein Diskussionsvorschlag hier geeignet die Durchsetzung zu verbessern oder Einzelnormen zu erzwingen.

Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Der Meisterbrief gewährleistet aber schon mal das er überhaupt das Recht hat zu Schlachten. Die Rechtsicherheit das er genau dieses Tier schlachten darf müsste man dann in extra Verträgen sichern, was kein Problem darstellen sollte nachdem ja jedes Tier das für die Schlachtung gezüchtet worden ist eine Kennzeichnung hat. Oder seh ich des da Falsch?
Wenn ein Tier keine Sache wäre (und ich lasse mal offen, was es sonst sein sollte), dann kann man keine Verträge dazu abschließen, denn man kann es nicht beherrschen. Denn per Definition ist Eigentum Herrschaft über eine Sache. Verträge zu Eigentumsverhältnissen sind nicht mehr möglich, wenn keine Sache mehr vorliegt.



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Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 16:30

AW: Tierschutz in der Politik


Ich möchte nur nochmal klarstellen, das dies meine Gedankengänge sind und bis jetzt noch nichts mit der Partei zu tun hat.
ich möchte hier Ideen sammeln damit ich zusammen mit meinem Partner einen entsprechenden Antrag bei der Partei vorlegen kann der dann nochmal von der Basis auf seine Rechtssicherheit geprüft wird und auch, bestimmt sogar, abgeändert wird. Und dann muss die Basis auch erst noch Abstimmen ob er dann so angenommen wird.

Ich persönlich habe alleine auch gar nicht das Grundwissen was man dazu bräuchte. Dh. ich kenne zwar die Gesetze aber könnte jetzt trotzdem nicht genau definieren was nun wie genau da stehen muss damit es auch wirklich gegen kein anderes Gesetz verstößt.

Will einfach nur die Meinungen von Leuten einholen die sich mit diesem Thema vl selbst schon befassen und die selbst Tiere besitzen. Also nicht das ihr denkt ich will da irgendwem meine Meinung oder Einstellung aufdrücken




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Geschrieben am 19.12.2011, 16:50

AW: Tierschutz in der Politik


Selbstverständlich ist das alles Wunschdenken... es wäre einfach ideal als Tierfreund solche "Schlaraffenland-Gesetze" zu kennen, zu haben und zu befolgen. Perfekt! Nur so mag es dann auch jeder sehen... jeder vertritt seine Interessen und seine Meinung so gut es geht. Jemand der eine beispielweise Kaninchenmasthaltung betreibt, wünschte sich auch, dass ein Käfig in A5-Größe reichen würde, sodass "doppelte Produktionskompetenz" geschaffen wird. Aber auch hier, gibt es eben etwas, was diese OHNEHIN SCHON LEBENUNWÜRDIGEN ZUSTÄNDE, vermeidet.

lg



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Benutzerbild von Selkie
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Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 16:52

AW: Tierschutz in der Politik


dann würde ich wie schon irgendwo geschrieben woanders ansetzen:
z.b. Haltungsbedingungen:
-mindestgröße von käfigen/zuchtboxen erhöhen? (auch bei hühnern ect.)
-einzelhaltung von gruppentieren (nicht nur kaninchen sondern auch pferde ect.) verbieten?
usw.

zum thema züchter hat jinro gute dinge benannt.

irgendwann war glaube ich mal im gespräch dass der lebendtierverkauf in baumärkten verboten werden sollte. in düsseldorf sollte (oder ist) eine kastrationpflicht von freigängerkatzen eingeführt werden.

ich denke man sollte ich erstmal richtig über sowas informieren. und vielleicht sollte man sich dazu mal internetauftritte von greenpeace, peta und anderen organisationen angucken und ideen holen (und hier zur diskusion stellen).



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Kaninchenfreund
 
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Nazar & Noroelle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 17:08

AW: Tierschutz in der Politik


Puuh also ich hab jetzt die ganze Diskussion mitverfolgt und dachte mir am Anfang "Ja super endlich verbessertes Tierschutzgesetz etc"

Aber Jinro hat schon recht,das ist gar nicht so einfach wie es zunächst scheint mit der Umsetzung...

Wenn man das Tier als "Gegenstand" nun beibehalten würde könnte man,wie Selkie ja auch schon gesagt hat die Haltungsbedingungen durch das Gesetz verbessern.Käfighaltung für Hühner ist doch glaub ich schon verboten worden...oder?

Sowas in der Art wie 2-3qm pro Kaninchen (vielleicht sogar Rassegebunden),auch auf andere Kleintierrassen bezogen.

Kastrationspflicht von Freigängerkatzen sehe ich da eher als Problem :/ in Düsseldorfcity geht das wohl aber auf den ganzen Bauernhöfen auf dem Land sehe ich das echt als Problem... und vorallem wenn die Gesetze geändert würden müssen ja auch die Gesetzesbrecher (z.B. wenn ein Bauer auf dem Dorf seine Katzen weiterhin unkastriert rumlaufen lässt) angezeigt werden...und mal ehrlich wer zeigt auf dem Dorf seinen Nachbarn an?!

Ich sehe da auch noch einige Hürden die genommen werden müssen aber ich mach mit



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Benutzerbild von Kuragari
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Kuragari befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Kuragari eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 19.12.2011, 17:37

AW: Tierschutz in der Politik


Habe leider keine Kenntnisse von den ganzen Gesetzen, außer, dass man Tiere artgerecht halten soll und nicht misshandeln darf (logisch).

Aber ich finde, Vorkontrollen und spontane Zwischenkontrollen würden schon viele viele Leute abschrecken überhaupt ein Tier anzuschaffen.

Findet ihr das auch?

Und selbst wenn sie sich dann doch ein Tierchen kaufen, dann wird kontrolliert+geholfen, damit Hasi+Hoppel artgerecht und gemeinsam gehalten werden.

Liebe Grüße,

Kuragari



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