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Tierschutz in der Politik auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 10:14

Tierschutz in der Politik


Ich werde hier wahrscheinlich gleich raus geschmissen aber ich möchte darauf hinweisen das ich hier keine Werbung machen möchte sondern einfach nur noch etwas Hintergrundwissen brauche um einen Antrag zu stellen der auch Hand und Fuß hat.

Ich habe vor kurzem von meiner TA ein neues Kaninchen vermittelt bekommen das vom VetAmt beschlagnahmt worden ist. Auf www.heuwusler.de findet ihr Bilder und Bericht dazu.
Da ich und mein Partner in der PiratenPartei sind und wir das Thema Tierschutz leider noch nicht im Programm haben, möchte wir das ändern und haben da auch schon eine Idee und wollten fragen wie ihr das so seht.


Was spricht dagegen, dass Haustiere an "Endverbraucher" nur
kastriert/sterilisiert abgegeben werden dürfen?

Das kann man bestimmt nicht auf alle Tierarten gleicher Maßen anwenden,
es macht vielleicht auch eine Differenzierung zwischen den Geschlechtern
Sinn. Aber es könnte dazu beitragen die unkontrollierte/ungewollte
Vermehrung und das daraus resultierende Leid der Tiere zu lindern. Der
"Einkaufspreis" für die Tiere würde natürlich steigen, was wir jetzt
aber eher positiv sehen wenn dadurch ein Tier weniger unterm
Weihnachtsbaum landet.

Ich hasse das Wort "Endverbraucher" aber ich glaub so ist es klarer was ich meine.

Über Eure Vorschläge freuen wir uns jetzt schon.




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 19.12.2011, 10:51

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen

Was spricht dagegen, dass Haustiere an "Endverbraucher" nur
kastriert/sterilisiert abgegeben werden dürfen?

Ich denke, dass man da nicht alle Haustiere über einen Kamm scheren kann.
Und es kommt auch darauf an, wo ich das Tier herhabe. Ich finde toll, wenn Hunde, Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen nur noch kastriert das Tierheim oder Schutzstellen verlassen würde. Mit kleiner Tieren wird das schon nicht möglich sein, denn z.B. Mäuse werden fast von keine Tierarzt kastriert.

Wenn man aber sein Tier von einem Züchter (kein Vermehrer) holt, wäre es nicht gut, dass man nur kastrierte Tiere bekommt, denn evtl. möchte man ja selbst züchten oder z.B. seinen Hund nach den erforderlichen Untersuchungen und Ausstellungen (VDH) als Deckrüden zur Verfügung stellen.
Genauso stelle ich mir das bei Katzen vor, wenn sich jemand eine Rassekatze holt und damit auf Ausstellungen gehen möchte, dann kann man das nur mit unkastrierten Tieren machen.




Benutzerbild von juj
juj juj ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 12.12.2010
Beiträge: 493
juj befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 10:56

AW: Tierschutz in der Politik


ich bin dafür das Tiere nur mit Kastrationsauflage vermittelt werden den es gibt genug elend auf dieser Welt , und genau damit soll auch das ständige und auch Unkontrolierte vermehren gelindert werden , wieviele armselege Greaturen sitzen in den Tierheimen oder auch auf Pflegestellen , wen man mal überlegt was das alles an Arbeit und Geduld mit sich Bringt , das was manche Leute mit Tieren machen sollte Bestraft werden .


wie geht es Eigendlich deinen Kleinen ?



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Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 11:12

AW: Tierschutz in der Politik


@Benny, wie ich weiter oben in meinem Text schon sagte kann man das bestimmt nicht auf alle Tierarten gleich machen, allerdings sind Züchter halt leider auch nicht immer gleich Tierfreunde. Gibt genügen Videos auf YouTube oder aber auch wie mir meine Freundin von den Heuwuslern erzählte viele junge Züchter die leider trotz Kurs keine Ahnung haben und das VetAmt leider nicht so eingreifen kann wie es vl gerne möchte. Aktuelles Beispiel: 18 Jährige Kaninchenzüchterin, hat den Kurs gemacht alles ist gut. Nur das sie ihre Meeris im Feuchten unbelüfteten und schimmelden Keller, ja sagen wir mal, Aufbewahrt. Ohne Frisches Futter, Tageslicht oder frisches Einstreu. Das VetAmt hat mir ihr einen Termin vereinbart und an diesem Tag war natürlich alles tip top, sie musste lediglich eine Tageslichtlampe einbauen und eine Heizung aufstellen. Und mal ehrlich, wir wissen alle das diese beiden Geräte niemals laufen werde. Auf eigene kosten wurden dort 9 Meeris gerettet, die schlimme Verletzungen hatten, wie z.B. ein Schädel-Hirn-Trauma. Du siehst also auch bei sogenannten Züchtern ist Verbesserung angesagt.
@juj Kastrationsauflage ist halt so ne Sache, wer kontrolliert das dann? Klar du und ich wir gehen mit unseren kleinen regelmäßig zum TA aber ich denke mal das die Zahl der Tiere die einen TA noch nie zu Gesicht bekommen haben leider deutlich höher liegt.

Vl wäre es auch einfach nur Sinnvoller dem VetAmt mehr Macht zuzusprechen, so das sie eben auch mal ganz spontan auf Visite vorbeikommen können und eben nicht die ersten male einen Termin brauchen. Ist halt nur schwer eine Grenze festzusetzen bei diesem Thema. Leider




Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 11:14

AW: Tierschutz in der Politik


Meinen kleinen gehts soweit gut. Nur unserem Lucky (der Beschlagnahmte) müssen wir das mit dem Frischfutter noch beibringen. Vom frischen Heu mal ganz zu schweigen




Benutzerbild von juj
juj juj ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 12.12.2010
Beiträge: 493
juj befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 11:31

AW: Tierschutz in der Politik


von Tierschutzverein wird man Kontrolirt oder man Bekommt eine Kastrationsauflage , in er Halb so und so vieler Wochen hat das Tier Kastiert zu sein , ich habe meine Kaninchen von Tierschutz unser Tierheim ist da sehr streng .


aber wo man mal genauer Hin schauen sollte ist bei den privat Leuten , und da Sollte das Vitrinäramt mal genauer Kontrolle machen , wie oft Kommt es vor das Kaninchen in massen Prodozirt werden , und nicht Vernünftig gehalten werden , nur Käfig kennen und das auf Engsten Raum , oder so gar misshandelt werden .

Ich Kenne einen Fall da wurden 287 Kaninchen raus geholt , und wurden auf ins gesammt 10 Tierheime verteilt, und über die Hälfte Lebt schon nicht mehr , alle stammen aus dieser Inzucht

und diese Person wurde erst dieses Jahr Verteilt , und hat ein Tierhalte Verbot bekommen , und da Hat das Vitrinäramt durch Gekriffen.






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Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 11:38

AW: Tierschutz in der Politik


Drum eben die Kastrationspflicht, das eben keine Kleintiere bei Obi oder Dehner oder sonstigen "Zoofachgeschäften" für 5 Euro übern Tisch gehen sondern für sagen wir mal 70 Euro.
Grad in diesen Geschäften mangelt es nur so an Aufklärung und das liegt meist da dran das die Verkäufer selbst unwissend sind!
Dem VetAmt werden leider immer öfter die Hände gebunden, denn statt Tiere auch als solche zu sehen werden sie leider im Bundestag immer noch als Gegenstände und Besitztümer bezeichnet.

Züchter an sich bräuchten strengere Regeln, denn gerade dort werden die Tiere in Einzelhaltung gehalten. In viel zu kleinen Käfigen und meistens auch ohne Häuschen. Klar dennen mangelt es vl nicht an Futter, aber Vereinsamung ist doch mindestens genauso schlimm für ein Gruppentier.




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Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.12.2011, 13:47

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Was spricht dagegen, dass Haustiere an "Endverbraucher" nur
kastriert/sterilisiert abgegeben werden dürfen?
Letztendlich spricht spricht das Tierwohl dagegen. Eine Kastration ist ein medizinischer Eingriff, den ein Arzt nicht ohne medizinische Indikation durchführen darf. Während sich das bei einem Rammler noch herleiten lässt, da männliche Kaninchen untereinander unverträglich sind und aus einer Dauerbelegung für Zippen Lebensgefahr entstehen kann, wird das bei Zippen schon schwerer. Und bei anderen Tieren fast unmöglich zu erklären, warum man das allgemein machen sollte.



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Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 13:56

AW: Tierschutz in der Politik


Klar das Risiko einer Kastration ist mir bewusst. Dachte nur das dieses Risiko geringer ist als das der Massenhaltung im Hinterzimmer.
Jinro wie würdest du die Sache denn gestalten? Ich meine das bei diesem Thema dringender Änderungsbedarf besteht da sind wir uns ja einig nehm ich mal an.




Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
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Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.12.2011, 14:07

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Klar das Risiko einer Kastration ist mir bewusst. Dachte nur das dieses Risiko geringer ist als das der Massenhaltung im Hinterzimmer.
Jinro wie würdest du die Sache denn gestalten? Ich meine das bei diesem Thema dringender Änderungsbedarf besteht da sind wir uns ja einig nehm ich mal an.
Du siehst nur das OP-Risiko, vergisst aber den Eingriff in das Hormonsystem des Tieres. Es gibt Studien zB. zu Hunden, die Gesundheitsschäden bei ungerechtfertigten Kastrationen aufzeigen.

Änderungsbedarf am Medizinrecht sehen ich absolut nicht. Was du forderst ist medizinrechtlich eine prüfungslose allgemeine Amputationspflicht. Was du bekämpfen willst ist fehlenden Regulation bzw. Ordnungspolitik im Tierrecht. Hat für mich nichts miteinander zu tun.

Wenn du in Zucht eingreifen willst, sollte man beim Züchter ansetzen. Sachkundepflicht, Registrierungspflicht wären Dinge, die mir einfallen. Auf der Seite der Tierhalter: Registrierungspflicht der Tiere, Herkunftsnachweispflicht. So lassen sich von beiden Seiten schwarze Schafe aufspüren.



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Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 14:18

AW: Tierschutz in der Politik


Du hast mich da leider Falsch verstanden, ich möchte nicht das geltende Medizinrecht ändern, sonder ich möchte einen Weg finden wie das sogenannte animal hoarding bzw die nicht artgerechte Haltung in Baumärten, Zoohandlungen aber eben auch bei Züchtern unterbunden werden kann.
Ich sehe das Risiko schon im ganzen, bin selbst Arzthelferin und kenn mich in Sachen Hormonen gut aus, habe auch schon gesagt/geschrieben das man eine Kastrationspflicht bestimmt nicht bei allen Tieren gleich handhaben kann.
Mein Wunsch bzw mein Ziel ist es, das die Tiere mehr kosten und somit sich die Leute eben zweimal überlegen ob sie ein TIer unter den Weihnachtsbaum setzen.. Ich möchte das dem VetAmt mehr Freiheit und mehr Entscheidungskraft zugesprochen wird und das eine unkontrollierte Vermehrung eingegrenzt und vl sogar irgendwann ganz abgeschafft werden kann.
Im Vordergrund steht ganz klar das Wohl der Tiere, bin aber eben der Meinung das viele Menschen einfach zu unwissend sind bzw zu blind um wirklich zu sehen wann es einem Tier nicht mehr gut geht.




Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 14:21

AW: Tierschutz in der Politik


@Selkie drum habe ich dieses Thema hier auch aufgemacht, um einfach mehr Einblick in die Sache zu bekommen. Das mit der Kastrationspflicht war nur ein Vorschlag von meiner Seite und sollte nicht als Allheilmittel gelten.




Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.12.2011, 14:30

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Du hast mich da leider Falsch verstanden, ich möchte nicht das geltende Medizinrecht ändern, sonder ich möchte einen Weg finden wie das sogenannte animal hoarding bzw die nicht artgerechte Haltung in Baumärten, Zoohandlungen aber eben auch bei Züchtern unterbunden werden kann.
Dann braucht es spezifische Haltungsvorschriften für jede Tierart. Für Hunde existiert das beispielsweise, es gibt Gesetzesnormen für Zwinger, Auslauf, sozialen Umgang etc. Hast du schon mal einen Hund oder Welpen in einer Zoohandlung gesehen? Da sieht man direkt den Erfolg.

Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Ich sehe das Risiko schon im ganzen, bin selbst Arzthelferin und kenn mich in Sachen Hormonen gut aus, habe auch schon gesagt/geschrieben das man eine Kastrationspflicht bestimmt nicht bei allen Tieren gleich handhaben kann.
Und deine Kastrationspflicht würden an deinem oben beschriebenen Wunsch nichts ändern.

Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Mein Wunsch bzw mein Ziel ist es, das die Tiere mehr kosten und somit sich die Leute eben zweimal überlegen ob sie ein TIer unter den Weihnachtsbaum setzen..
Das lässt sich am einfachsten über Pflichtgebühren erreichen. Wenn jedes Tier Herkunftspapiere benötigt und registriert werden muss, kostet das eben. Wenn jeder Züchter Kurse zur Sachkunde belegen muss und Haltungsformen gemäß eines zu beschließenden Gesetzes, dann steigen seine Kosten und damit der Stückpreis.

Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Ich möchte das dem VetAmt mehr Freiheit und mehr Entscheidungskraft zugesprochen wird und das eine unkontrollierte Vermehrung eingegrenzt und vl sogar irgendwann ganz abgeschafft werden kann.
Ein VetAmt sollte nicht mehr Befugnisse haben als die Polizei. Ohne Beweis in Häuser eindringen, Durchsuchungen vornehmen etc ist nicht drin. Beklagen ja Tierschützer gerne mal, dass man dem VetAmt nicht mal die Tür öffnen muss. Ist aber meiner Meinung nach genau richtig. Der Schutz des Privatraumes steht weit über Behördeninteressen.

Also bleibt nur genauere, spezifische Vorschriften zu erlassen, die das VetAmt dann prüfen darf. Nicht mehr Freiheit, mehr Werkzeuge.



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Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 14:14

AW: Tierschutz in der Politik


Ich finde hier wird an der völlig falschen stelle angesetzt. Jinro hat es ja auch schon angesprochen.
Statt irgendwelche Kastrationspflichten ins leben zu rufen sollte man lieber erstmal das tierschutz gesetzt überarbeiten. sich z.b. vielleicht mal ein beispiel an der schweiz nehmen und einzelhaltung von gruppentieren verbieten.
es gibt denke ich mal sehr viele punkte die man ändern kann, bevor man bei sowas ansetzt.

und ich bin wohl gemerkt voll und ganz für kastration von rammlern aber auch von allein freigängerkatzen usw.



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Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 23.11.2011
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leo210811 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:31

AW: Tierschutz in der Politik


hab mir jz den ganzen thread durchgelesen und ich finde, dass in zoohandlungen nur kastrierte rammler verkauft werden sollten. (nicht jeder trottel der sich geld machen möchte, sollte züchten dürfen)

bei den weibchen finde ich muss das nicht sein, weil bei denen besteht ja ein viel größeres risiko bei der operation.

ein ansatz, dass es den "weihnachts-geschenke-nins" auf der welt besser geht, wäre wenn die käfige größer werden.

als ich meine kaninchen beim fressnapf kaufte, bekam ich einen info folder. dort steht:

mindest-maße für 2 Zwergkaninchen: 120x60x40 cm. für jedes weitere Tier +20% der Grundfläche.

mein kleiner zwerghamster lebt in so einem käfig und machmal sitz ich davor und denk mir, wie gemein ich doch bin und den in so einen kleinen käfig sperre. und da werden die meinsten nins reingesteckt!!

abgesehen davon sind meine zwerge keine zwerge sondern kleinrassige und somit doppelt so groß. (was ich auch als falsch empfinde kleinkaninchen als zwerge zu verkaufen)

und wie bereits erwähnt .. es kommt keiner vorbei um eine platzkontrolle zu machen...
es kommt auch keiner vorbei um nachzusehen ob das kaninchen ein gutes futter bekommen...
es kommt keinere vorbei um zu kontrollieren ob der käfig sauber gehalte wird.

die ganze händlerei mit Tieren ist ein schwaches System, das eigentlich gar kein system hat.
es wird nur daran gedach, dass geld gemacht wird.

kastrierte Tiere sind teuer --> werden nicht gekauft
große Käfige sind teuer --> werden nicht gekauft
artgerechte ernährung ist teuer --> man entscheidet sich für die billige.

im großen und ganzen liegt alles beim "konsument".

wenn große Käfig, statt kleinen gekauft werden, werden die kleinen vl bald gar nicht mehr produziert.

wenn weniger TroFu gekauft wird, wird auch diese produktion zurückgehen.

ich will damit bloß sagen, dass kastrieren allein nicht reicht. man muss soviel ändern und das alles sollte einmal angesprochen werden, damit die leute ein wenig darauf aufmerksam gemacht werden.





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Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:43

AW: Tierschutz in der Politik


@leo210811 Wenn die kleinen mehr kosten würden wäre es schon mal ein Anfang denkt ich, zumindest würde es die spontan Einkäufe bisschen ein bremsen.
Das viele Käfige leider viel zu klein sind und von den Verkäufern auch noch angepriesen werden ist eine Frechheit und man sollte diese Leute entweder besser schulen oder eben entlassen.

Wenn allein die Rammler schon Kastriert wären bräuchte man den Eingriff bei den Weibchen gar nicht vorzunehmen. Allerdings bin ich mittlerweile auch der Meinung das Kastrationspflicht alleine das Problem nicht löst.

Wie man das Konsumverhalten ändern kann weiß ich leider nicht, da müsste man mal wen von der Werbe-ecke her befragen die können des doch ganz gut.




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Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 16:11

AW: Tierschutz in der Politik


für mich klingt das alles nicht durchdacht sondern nur nach irgendwelchen spinnereien wie es idealerweise sein sollte.
ergo "wunschdenken"

wenn ich hier sowas mit netzwerken oder sowas wie "schufa" lese dann könnt ich kotzen. sorry aber das ist einfach nicht machbar. und außerdem würde ich nicht wollen dass, wenn ich mir ein tier kaufe, ich erstmal durchleutet werde. nicht das ich etwas zu verbergen hätte aber ich bin einfach gegen sowas.

das tiere als gegenstände angesehen werden finde ich auch sche. auch die strafen sollten meiner meinung nach höher angesetzt werden. aber nicht nur in diesem bereich. es gibt da viel "schlimmere" verbrechen die nur mit ein paar jährchen haft bestraft werden....



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Geschrieben am 19.12.2011, 16:50

AW: Tierschutz in der Politik


Selbstverständlich ist das alles Wunschdenken... es wäre einfach ideal als Tierfreund solche "Schlaraffenland-Gesetze" zu kennen, zu haben und zu befolgen. Perfekt! Nur so mag es dann auch jeder sehen... jeder vertritt seine Interessen und seine Meinung so gut es geht. Jemand der eine beispielweise Kaninchenmasthaltung betreibt, wünschte sich auch, dass ein Käfig in A5-Größe reichen würde, sodass "doppelte Produktionskompetenz" geschaffen wird. Aber auch hier, gibt es eben etwas, was diese OHNEHIN SCHON LEBENUNWÜRDIGEN ZUSTÄNDE, vermeidet.

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Geschrieben am 19.12.2011, 17:08

AW: Tierschutz in der Politik


Puuh also ich hab jetzt die ganze Diskussion mitverfolgt und dachte mir am Anfang "Ja super endlich verbessertes Tierschutzgesetz etc"

Aber Jinro hat schon recht,das ist gar nicht so einfach wie es zunächst scheint mit der Umsetzung...

Wenn man das Tier als "Gegenstand" nun beibehalten würde könnte man,wie Selkie ja auch schon gesagt hat die Haltungsbedingungen durch das Gesetz verbessern.Käfighaltung für Hühner ist doch glaub ich schon verboten worden...oder?

Sowas in der Art wie 2-3qm pro Kaninchen (vielleicht sogar Rassegebunden),auch auf andere Kleintierrassen bezogen.

Kastrationspflicht von Freigängerkatzen sehe ich da eher als Problem :/ in Düsseldorfcity geht das wohl aber auf den ganzen Bauernhöfen auf dem Land sehe ich das echt als Problem... und vorallem wenn die Gesetze geändert würden müssen ja auch die Gesetzesbrecher (z.B. wenn ein Bauer auf dem Dorf seine Katzen weiterhin unkastriert rumlaufen lässt) angezeigt werden...und mal ehrlich wer zeigt auf dem Dorf seinen Nachbarn an?!

Ich sehe da auch noch einige Hürden die genommen werden müssen aber ich mach mit



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Kuragari befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Kuragari eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 19.12.2011, 17:37

AW: Tierschutz in der Politik


Habe leider keine Kenntnisse von den ganzen Gesetzen, außer, dass man Tiere artgerecht halten soll und nicht misshandeln darf (logisch).

Aber ich finde, Vorkontrollen und spontane Zwischenkontrollen würden schon viele viele Leute abschrecken überhaupt ein Tier anzuschaffen.

Findet ihr das auch?

Und selbst wenn sie sich dann doch ein Tierchen kaufen, dann wird kontrolliert+geholfen, damit Hasi+Hoppel artgerecht und gemeinsam gehalten werden.

Liebe Grüße,

Kuragari



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