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Meine Mädels machen ärger! auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 29.08.2008
Beiträge: 1
Perlfee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.08.2008, 18:38

Meine Mädels machen ärger!


Hallo ihr lieben,

ich hab ein mehr oder weniger großes Problem mit meinen zwei Kaninchendamen...
Meine Zwergwidderdame (4Monate alt) Mia hat seid ca. 1 Woche panische Angst(?) vor mir, wenn ich sie raus nehmen möchte.
Sie fängt wie wild das quieken an und beißt.
Mia muss jeden Tag gebürstet werden da sie ein Cashmerefell hat. Sie hat nie Probleme gemacht. Ist oft von alleine auf die Couch gehopst und wollte gestreichelt werden.
Jetzt ist sie wie ausgewechselt und ich bin wirklich am verzweifeln!!!
Heute bin ich Heim gekommen und der ganze Käfig war übersäht mit Haaren und Fellbüscheln. Ihr Bauch weist viele kahle Stellen auf!!!
Aber Nester hat sie nicht gebaut.
Meine andere Dame Shelly war mal Scheinschwanger, da war das auch mit dem Fellrupfen etc. sie musste sogar opperiert werden!
Bei Mia bezweifel ich das es wirklich eine Scheinschwangerschaft ist... weis auch nicht warum...

Wegen Shelly (8Monate alt) wollte ich fragen: Sie ist sehr, sehr scheu.
Wie kann ich sie besser an Menschen gewöhnen? Durch die Kastration ist sie zwar ruhiger und nicht mehr DauerScheinschwanger hat aber trotzdem noch Angst vor Menschen.

Ich weiß, viele viele Fragen :-)
Ich hoffe ihr könnt mir helfen!



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.07.2008
Beiträge: 61
Snuppie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.09.2008, 10:26

du hast deine andere Dame kastieren lassen? WArum das denn? DAs ist ja eigentlich mit einem hohen Risiko verbunden. Meine beiden zicken sich auch oft an, es ist bei zwei damen immer etwas problematisch, die die immer die Rangordnung ausmachen müssen!




Benutzerbild von Mira07
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2008
Beiträge: 103
Mira07 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.09.2008, 11:34

Hallo

viele machen die Kastration der Weibchen provisorisch (um zB spätere Erkrankungen an der Gebärmutter auszuschließen) oder aus Gründe wie zB dauerhaft oder zu oft auftretender Scheinschwangerschaften.

LG Heike




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.07.2008
Beiträge: 61
Snuppie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.09.2008, 12:08

klar sicherlich, aber wenn man die kastriert, dann kann es auch passieren, das sich geschülste oder ähnliches bilden, daher würde ich bei weibchen soetwas nicht vornehmen... diese Riskio würde ich nicht eingehen.
Jeder OP hat ein risiko!




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.08.2008
Beiträge: 759
Rabbitfriend befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.09.2008, 13:50

Das Risiko ist auch bei einer kastr. beim Männchen.
Mann muss sie dann ein Kastrieren lassen um schlimmeres zu verhindern.
Denn wenn sie dauernt Scheinschwanger...


Lg




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2008
Beiträge: 64
Nelly befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.09.2008, 19:18

Hey,

also ich finde es generell keine tolle Sache, Häsinnen kastrieren zu lassen, da das eine gefährliche Bauchhöhlenoperation ist. Beim Kastrieren eines Rammlers ist das ja außerhalb des Körpers, also nicht so riskant.
Dass sich Häsinnen kahle Stellen rupfen ist auch nicht normal Vielleicht haben sie sich gezofft und sie ist deshalb so verschreckt? Haben sie genug Ausweichmöglichkeiten?

Grüße, Nelly



__________________
- deleted -



Ninchen
 
Registriert seit: 01.09.2008
Beiträge: 24
bunnylove befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.09.2008, 00:06

Ich glaube, ich sollte hier mal etwas Aufkärungsarbeit leisten.

Also Ihr Lieben, ich möchte jetzt nicht wie eine Lehrerin oder Besserwisserin erscheinen, sondern aus Erfahrung schreiben.

Meine Britney lebte - aus Unerfahrenheit - fast zwei Jahre allein in einem Käfig. Sie war eine sehr liebe Häsin. Plötzlich nach 1 1/2 Jahren fing sie an sich vollkommen zu verändern. Sie schrie förmlich, wenn ich nur ins Zimmer kam und hat mich sehr oft blutig gebissen. Ich habe ihr dann ihren Partner geholt und sie war zumindest ihm gegenüber sehr lieb.

Aber dann kam das nächste Problem: Sie baute alle drei bis vier Wochen Nester. Ich habe mich dann im i-net belesen und herausgefunden, dass viele Scheinschwangerschaften zu krankhaften Veränderungen der Gebärmutter führen kann (sprich Krebsgeschwüre u. ä.). Ich habe mich dann auch mit kaninchenerfahrenen Leuten ausgetauscht und mich letztendlich zu dem schweren Eingriff entschieden. Mein TA war nicht begeistert und warnte mich. Aber meinen Argumenten mußte er letztendlich zustimmen.

Also ließ ich meine Britney kastrieren und es verlief zum Glück ohne Probleme. Ich habe es in erster Linie getan, weil ich gemerkt habe, dass sie die Scheinschwangerschaften streßten und sie fast nur noch einen kahlen Bauch hatte. Das konnte auf Dauer nicht gut für sie sein. Ihre Haut begann schon, Hautirritationen aufzuweisen.

Mittlerweile leben meine Süßen nun streßfrei und meine Häsin hat sich im Laufe vieler Jahre angenähert, läßt sich besser anfassen und streicheln. Nur an manchen Tagen möchte sie es einfach nicht, was ich gelernt habe zu akzeptieren.

Ich bin der Meinung, dass Kaninchen auf uns Menschen zugehen müssen und nicht umgekehrt. Ich habe sie dazu animiert, indem ich immer vorsichtig und leise auf sie zugehe, sie niemals festhalte, wenn sie es nicht möchte. Es gibt Kaninchen, die Streicheleinheiten genießen und andere eben nicht. Das sollten wir Menschen respektieren. Kaninchen sind nun einmal Fluchttiere. Ich freue mich natürlich über meine Häsin und ihr Verhalten, aber es wäre nicht so wichtig. Hauptsache sie kommt mit ihrem Tony klar. Beide Kaninchen hassen es z. B. hoch-oder in den Arm genommen zu werden, also mache ich es nur, wenn es notwendig ist (Medigabe oder Krallenschneiden).



 
 
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