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Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von elfzemeier
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 22.08.2010
Beiträge: 940
elfzemeier befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.02.2011, 15:50

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


@ The Balu

Eigentlich wollte ich hier nur kurz nochmals reinschreiben, "nochmals für alles es gibt keine verantwortungsvollen Züchter". Doch leider hörst du dich und das was du schreibst gar nicht so verkehrt an. Ich fände es zwar immer noch besser, nicht noch mehr Nins in die Welt zu setzen, aber wenn die es bei dir gut haben, Platz, Futter und Co. scheinen ja ok zu sein und du sie in gute Hände weitergibst, woher du auch immer diese jedes Jahr findest und du dich irgendwo mit einem Hundezüchter vergleichst, sehe ich da tatsächlich leider Parallelen. Irgendwie stehen mir immer noch die Nackenhaare hoch, aber ich mag deine Argumentation und solange du so verständnisvoll und überhaupt nicht aggressiv schreibst, alles konstruktiv vorträgst, finde ich so eine Forum stellt manchmal auch eine Grundlage für eine Diskussion. Und die macht mit dir "Spass". Also nicht im Sinne von lustig sondern ich glaube du meinst was du schreibst und es lohnt sich sich mit dir auseinanderzusetzen.

Ob ich meine Meinung im allgemeinen geändert habe, nein, bin aber neugierig, was du so als Züchterin im kleinen Rahmen von dir geben wirst. LG Susanne




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 08.12.2010
Beiträge: 100
silla befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.02.2011, 18:21

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Zitat:
Zitat von elfzemeier Beitrag anzeigen
@ The Balu

Eigentlich wollte ich hier nur kurz nochmals reinschreiben, "nochmals für alles es gibt keine verantwortungsvollen Züchter". Doch leider hörst du dich und das was du schreibst gar nicht so verkehrt an. Ich fände es zwar immer noch besser, nicht noch mehr Nins in die Welt zu setzen, aber wenn die es bei dir gut haben, Platz, Futter und Co. scheinen ja ok zu sein und du sie in gute Hände weitergibst, woher du auch immer diese jedes Jahr findest und du dich irgendwo mit einem Hundezüchter vergleichst, sehe ich da tatsächlich leider Parallelen. Irgendwie stehen mir immer noch die Nackenhaare hoch, aber ich mag deine Argumentation und solange du so verständnisvoll und überhaupt nicht aggressiv schreibst, alles konstruktiv vorträgst, finde ich so eine Forum stellt manchmal auch eine Grundlage für eine Diskussion. Und die macht mit dir "Spass". Also nicht im Sinne von lustig sondern ich glaube du meinst was du schreibst und es lohnt sich sich mit dir auseinanderzusetzen.

Ob ich meine Meinung im allgemeinen geändert habe, nein, bin aber neugierig, was du so als Züchterin im kleinen Rahmen von dir geben wirst. LG Susanne
Hallo! Ich muss dir voll und ganz beipflichten! Ich bin auch der Meinung, dass jeder, der 'vernünftige' und überlegte Argumente vorträgt, gehört und ernst genommen werden sollte!!!
Über Kaninchenzuchtvereine und Co habe ich mir auch schon öfter Gedanken gemacht; früher war ich mit meinen Töchtern ab und zu mal bei einer Ausstellung; einfach, weil mich die Nins interessierten. Bei der Gelegenheit haben wir ja auch unseren Moritz (Hermelin Blauauge) erstanden. Und ich suche ja auch immer nach Gleichgesinnten, also Leuten, die das Nin-Interesse teilen. Allerdings ist sonnenklar, dass solche Leute NICHT bei Ausstellungs-Züchtern zu finden sind!!! Schon allein die Kriterien für ein 'tolles' Nin sind nicht im Sinne von 'Gottes Schöpfung', wenn ihr versteht, was ich meine. Wenn ich meine Mischlinge angucke: warum sollten die weniger wertvoll sein, nur weil z.B. die Ohren länger als 5 cm sind??? Auch die artgerechte Kaninchenhaltung ist bei diesen Ausstellungs-Züchtern nicht gerade ein Thema... Inzwischen besuche ich keine Ausstellungen mehr; es macht einfach keine Freude, die Tiere in ihren Verschlägen sitzen zu sehen. Auch wenn viele es erstaunlich gelassen nehmen: es kann eigentlich nur Stress für sie sein!! Aber wenn ich mit Bekannten oder Kollegen über das Thema spreche, ernte ich eher ungläubige Blicke...
So ist es leider. Gruß Barbara




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.02.2011
Beiträge: 288
The Balu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.02.2011, 16:27

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Vielen lieben dank für deine lieben Worte.

Nein ich habe nichts davon aggressiv zu werden, ich glaub ich bin über aus friedvoll und Harmonie beduerftig. :-)
Ich möchte hier überhaupt niemanden bekehren oder von der Zucht überzeugen. Nur ein kleines bisschen aufklaeren, von euch lernen und mein Wissen weitergeben.

Die "Abnehmer" hab ich nicht jedes Jahr, deshalb gibt es auch nicht jedes Jahr einen Wurf. :-)

Ich werde jedem hier raten zuerst im Tierheim nach einem passenden Tier zu schauen, sollte da wirklich nichts sein kann man immer noch zum Züchter gehen, der sollte dann aber so sein wie Sanny es beschreibt.




Geändert von The Balu (17.02.2011 um 16:38 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.02.2011
Beiträge: 288
The Balu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.02.2011, 16:56

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


@ Ondeia, jep das mag ich auch nicht. Verstehe nicht wie jemand so mit Leben umgehen kann




Benutzerbild von elfzemeier
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 22.08.2010
Beiträge: 940
elfzemeier befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.02.2011, 18:18

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Ich hatte mal einen knapp 70 jährigen Kunden, den ich mehrere Jahre betreut habe und der plötzlich anfing, in einem 8 Personen Ninchen-Zuchtkäfig, Kaninchen zu züchten. Der hat da sogar die Messer in dem kleinen Kämmerchen direkt liegen gehabt und mir auch die Jungtiere immer ganz stolz gezeigt. Ich habe wirklich versucht, noch weiter für ihn zu arbeiten, damals hatte ich noch gar keine eigenen, aber ich konnte nicht. Ich konnte dort nicht mehr hin, ihn mochte ich immer total, war wie ein Opaersatz für meine Tochter und auch den Kontakt mit ihm habe ich komplett abgebrochen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie und warum man so etwas in der heutigen Zeit selbst tun muss. Sicher ich esse auch Fleisch, ist da ein Unterschied zu Huhn oder Nin, wahrscheinlich nicht, aber ich halte das Huhn, was ich esse auch nicht in meinem Garten, kuschel mit ihm und bringe es selbst um. Ich kann so etwa einfach nicht und denke auch, dass die Menschen, denen so etwas egal ist oder die so etwas tun, charakterlich Schwachmaten sind. Oder krank, oder blöde oder dumm oder oder oder..... Früher war das vielleicht etwas anderes, nach dem Krieg wo man hier wirklich Hunger hatte, aber jetzt, unmöglich und wie hier schon gesagt: dringender Gesetzesänderungsbedarf.




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.02.2011, 19:02

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Es ist mir auch ein völliges Rätsel wie ich ein Tier das ich umsorgt habe töten kann. Ich glaube diese Menschen ticken irgendwie nicht richtig.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.02.2011
Beiträge: 288
The Balu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.02.2011, 19:19

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Nein die Kriterien sind oft nicht gut zu heißen. Man mag nur mal nach englischen Widdern googeln. Fuer mich sind das Qualzuchten.

Das mit dem töten und essen kann ich schon nachvollziehen, wenn man es ganz rational sieht gibt's kein besseres Fleisch. Man hat es selbst gefüttert und weiß was drin ist. Meine Tiere werden allerdings NIICHT gegessen!

Schön das es hier zu so einer tollen Diskussion geworden ist.

@ Silla darf ich fragen, was dich dazu bewogen hat das Hermelinchen dort zu kaufen und ob du irgendwelche Probleme mit ihm hast?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 08.12.2010
Beiträge: 100
silla befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.02.2011, 21:19

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Zitat:
Zitat von The Balu Beitrag anzeigen
Nein die Kriterien sind oft nicht gut zu heißen. Man mag nur mal nach englischen Widdern googeln. Fuer mich sind das Qualzuchten.

Das mit dem töten und essen kann ich schon nachvollziehen, wenn man es ganz rational sieht gibt's kein besseres Fleisch. Man hat es selbst gefüttert und weiß was drin ist. Meine Tiere werden allerdings NIICHT gegessen!

Schön das es hier zu so einer tollen Diskussion geworden ist.

@ Silla darf ich fragen, was dich dazu bewogen hat das Hermelinchen dort zu kaufen und ob du irgendwelche Probleme mit ihm hast?
Unser erstes Nin war gestorben, und da sahen wir Moritz auf dieser Ausstellung, wie er auf den größeren Nins rammelte, und das sah so süß aus, dass ich fragte, ob er zu verkaufen wäre. Sooo viele Gedanken wie heute habe ich mir damals nicht gemacht; da er mit 'hervorragend' prämiiert war, dachte ich, er wäre auch gesundheitlich okay. Ist er eigentlich auch, jedoch hat er öfter mal breiigen Kot, nicht direkt Durchfall, aber ärgerlich. Ich hoffe, das wird jetzt besser, seit meine Nins kein getreidehaltiges und pellethaltiges Trofu mehr bekommen. Er bekam auch schon einmal die Backenzähne geschliffen - das war vor 1 1/2 Jahren, seitdem ist alles okay, zum Glück (meistens müssen die Zähne ja dann regelmäßig nachgeschliffen werden...). Moritz wird bald 5 Jahre alt, und ich denke, wir haben Glück mit ihm gehabt, er übrigens auch, wenn ich das mal so sagen darf, dass er mit 8 Monaten zu uns gekommen ist. (Freilauf, jetzt Außengehege, Artgenossen, Futter...) Habe übrigens die Züchterin später mal besucht und Moritz' Verwandte kennengelernt. Aber heute würde ich ein Nin wohl nur noch aus dem Tierheim holen... LG von Barbara




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.02.2011
Beiträge: 288
The Balu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2011, 09:04

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


@ Silla, das freut mich sehr für dich. Und das meine ich, wenn jemand züchtet sollte er das nur mit gesunden Tieren, das hat erstmal nix mit der Haltung zu tun.
Das die nicht immer optimal ist, ist mir völlig klar und man kann doch immer irgendwie etwas verbessern. ;-)

@ Tinachen, du sagst dir ist es ein völliges Rätsel wie man selbst aufgezogene Tiere töten und essen kann. Zucht bedeutet ja nicht zwingend das man seine Tiere schlachtet und verspeist. Dies tut ein Hunde- oder Katzenzüchter ja sicher auch nicht.
Ich teile Kaninchen in zwei Sorten auf. Liebhabertiere und Nutztiere. Ich weiß nicht, ob du vegetarisch lebst, aber das Schwein, die Kuh, das Rind werden auch von jemanden umsorgt, um dann getötet zu werden und der Nahrungskette zugefuehrt werden. Diese Tiere sind ja scheinbar nur dazu da. Darüber regt sich keiner auf. Auf die Haltungsbedingungen gehe ich hier bewusst nicht ein.
Sehen wir das Kaninchen mal als reines Nutztier wie ein Schwein, Rind usw. was ist da der Unterschied?
Es wird keiner auf die Idee kommen Hund, Katze oder Maus zu essen. Kaninchen bilden einfach eine Ausnahme, weil sie sowohl Heimtier sowie Nutztier ist.

Noch eine kurze Anmerkungen, die Minischweine werden zunehmend beliebter als Haustiere, diese werden wohl auch nicht gegessen. Dennoch regt sich keiner drüber auf, das die großen Verwandten gegessen werden.
Wenn man dies auf Kaninchen überträgt ist es doch dasselbe.
Ich halte also die Aussage, das die Menschen die ein Tier umsorgen um es dann zu essen, nicht richtig ticken für sehr gewagt um nicht zu sagen schlicht weg falsch.
Ich hoffe du nimmst mir meine Meinung nicht übel und denkst mal drüber nach.




Benutzerbild von Martin
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 08.12.2009
Beiträge: 129
Martin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2011, 10:03

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


@ The Balu, Du bringst es auf den Punkt.




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2011, 11:25

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Zitat:
Zitat von The Balu Beitrag anzeigen
@ Silla, das freut mich sehr für dich. Und das meine ich, wenn jemand züchtet sollte er das nur mit gesunden Tieren, das hat erstmal nix mit der Haltung zu tun.
Das die nicht immer optimal ist, ist mir völlig klar und man kann doch immer irgendwie etwas verbessern. ;-)

@ Tinachen, du sagst dir ist es ein völliges Rätsel wie man selbst aufgezogene Tiere töten und essen kann. Zucht bedeutet ja nicht zwingend das man seine Tiere schlachtet und verspeist. Dies tut ein Hunde- oder Katzenzüchter ja sicher auch nicht.
Ich teile Kaninchen in zwei Sorten auf. Liebhabertiere und Nutztiere. Ich weiß nicht, ob du vegetarisch lebst, aber das Schwein, die Kuh, das Rind werden auch von jemanden umsorgt, um dann getötet zu werden und der Nahrungskette zugefuehrt werden. Diese Tiere sind ja scheinbar nur dazu da. Darüber regt sich keiner auf. Auf die Haltungsbedingungen gehe ich hier bewusst nicht ein.
Sehen wir das Kaninchen mal als reines Nutztier wie ein Schwein, Rind usw. was ist da der Unterschied?
Es wird keiner auf die Idee kommen Hund, Katze oder Maus zu essen. Kaninchen bilden einfach eine Ausnahme, weil sie sowohl Heimtier sowie Nutztier ist.

Noch eine kurze Anmerkungen, die Minischweine werden zunehmend beliebter als Haustiere, diese werden wohl auch nicht gegessen. Dennoch regt sich keiner drüber auf, das die großen Verwandten gegessen werden.
Wenn man dies auf Kaninchen überträgt ist es doch dasselbe.
Ich halte also die Aussage, das die Menschen die ein Tier umsorgen um es dann zu essen, nicht richtig ticken für sehr gewagt um nicht zu sagen schlicht weg falsch.
Ich hoffe du nimmst mir meine Meinung nicht übel und denkst mal drüber nach.
Ich denke immer darüber nach! Wenn ich ein Tier aufwachsen sehe dann umsorge ich es auch. Ich denke das ist es jetzt eine Defininitionssache. Der der sein Tier "umsorgt" um es dann zu schlachten, versorgt es. Das ist ein großer Unterschied zum Umsorgen.
Wenn ich Tiere schlachte, werde ich garantiert kein persönliches Verhältniss zu diesem Tier aufbauen, was mir persönlich aber ein Rätsel ist, weil ich da niemals unterscheiden könnte. Leider esse ich ,wenn auch sehr, sehr wenig immer noch Fleisch und dann nur Rind vom Biobauern vom Ort. Kaninchen und Co weil sicher aus Massenzuchten sind tabu. Wenn ich selbst schlachten müsste könnte ich gar kein Fleisch mehr essen. So geht es sicher vielen und dabei gebe ich Dir absolut Recht, das ist nicht gut aber ich arbeite daran. Ansonsten geht es mir wir Elfzemeier, der alles Andere Magenweh und schlaflose Nächte bereitet. Gruß Tina




Benutzerbild von elfzemeier
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 22.08.2010
Beiträge: 940
elfzemeier befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2011, 10:35

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Ja das tust du und trifft mich damit in einer Sache, in der ich mir wünschen würde, ich wäre konsequenter und würde vegetarisch leben. Ich reduziere die Nahrungsmittel zwar so gut es geht und glaubt mir - ich habe bei jedem Tiertransporter der zum Schlachthof geht auch wirklich quälende Gefühle.

Nach wie vor glaube ich, dass bei der Schlachterei jeder für sich entscheiden kann, ob er selbst in der Lage ist ein Tier zu töten. Ich kann das nicht, könnte auch nicht mit jemanden zusammenleben, der so etwas kann und habe z. B. auch Schwierigkeiten bei Bekannten von mir, die gerne Angeln, Hochseeangeln, Hummer kochen usw. Ich weiss, dass ich diese nicht ändern kann, vielleicht bin ich ja auch nicht ganz die Norm dabei und ja - ich weiss - Tier ist Tier, aber manchmal irgendwie eben auch nicht, da unterscheide ich.




Zwergkaninchen
 
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The Balu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2011, 11:07

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Ich kann Tiere zum Verzehr auch nicht töten, hab es auch nie probiert.

Ja der Unterschied zwischen Tier und Tier ist eben Nutztier und Liebhabertiere. Keiner würde seine Frieda essen wollen, aber das Schwein Nummer 6548.

Wir essen nur Fleisch von den Rindern eines sehr guten Freundes, die wir aufwachsen sehen und die "glücklich" sind.
Jeder muss für sich selbst entscheiden, was bei ihm auf den Teller kommt, aber wertet deshalb niemanden so ab. Der Mensch ist und bleibt ein Raubtier, allerdings mit der Fähigkeit zu denken. Und diese Faehigkeit sollten wir viel öfter nutzen. ;-)




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.02.2011
Beiträge: 288
The Balu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2011, 11:41

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Ich schrieb ja vorhin schon, das wir einen sehr guten Freund haben, der Rinder hält. So wie er es tut, auf Stroh ohne Anbindung, weniger Tiere als zugelassen für den Stall, Stroh statt spalten und so wie er sich um die Rinder sorgt halte ich es auch für ein Umsorgen. Das ist aber tatsächlich Definitionssache.

Von den Haltungsbedingungen habe ich nicht gesprochen, da diese ganz sicher nicht immer ok sind.

Wie gesagt Züchter nicht gleich Massentierhaltung nicht gleich ich esse meine Kaninchen.

Aber ich glaube dann haben wir ja eine gute Basis gefunden und ich freue mich auf die Zeit bei euch.




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Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2011, 11:56

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Zitat:
Zitat von The Balu Beitrag anzeigen
Ich schrieb ja vorhin schon, das wir einen sehr guten Freund haben, der Rinder hält. So wie er es tut, auf Stroh ohne Anbindung, weniger Tiere als zugelassen für den Stall, Stroh statt spalten und so wie er sich um die Rinder sorgt halte ich es auch für ein Umsorgen. Das ist aber tatsächlich Definitionssache.

Von den Haltungsbedingungen habe ich nicht gesprochen, da diese ganz sicher nicht immer ok sind.

Wie gesagt Züchter nicht gleich Massentierhaltung nicht gleich ich esse meine Kaninchen.

Aber ich glaube dann haben wir ja eine gute Basis gefunden und ich freue mich auf die Zeit bei euch.
Also um es jetzt mal klar zu sagen. Das ist natürlich auch wieder Definition. Ich halte Dich für keinen Züchter. Was Du hier so erzählst hat auf jeden Fall mehr "Paulusqualitäten".




Zwergkaninchen
 
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The Balu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2011, 12:01

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Danke für das Kompliment.

Ich werde heut Nachmittag mal Fotos von unserem Wohnzimmer bzw. Kaninchenzimmer in dem wir Fernsehen dürfen einstellen.




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Daisy & Joy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.02.2011, 11:17

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Hallo Ihr

Ich habe bisher nur still mitgelesen. Ich finde eure Argumente echt toll und Balu ich sehe dich auch nicht als Züchter, so wie du das ganze beschreibst, auf Fotos freue ich mich jetzt schon.

Ich möchte auch noch was dazu sagen, als ich noch ein Kind war, hatten wir auch Kaninchen zum Schlachten. Als mein Erzeuger damit begann, sie zu halten um sie danach zu schlachten, lebten sie zuerst in kleinen Buchten. Er fand nach 2 Wochen das es nicht artgerecht ist und das sie es besser haben sollen, also hat er einen grossen Auslauf gebaut und dort durften sie Zusammen leben. Die Rammler wurden seperat gehalten, wur hatten 2, die sich auch unkastriert sehr gut verstanden. Damals waren wir 3 Kinder und jedes von uns durfte sich eines der Kaninchen aussuchen. Dieses war dann unser Haustier und wurde auch nicht geschlachtet, die 3 hatten namen und durften Ihr leben leben. Ich verstand am Anfang nicht weshalb mein Erzeuger das machte, die armen Häschen, heute weis ich das wir sonst kein Fleisch gehabt hätten, da wir Finanziell immer sehr knapp waren. Die Kaninchen bekamen auch immer gutes Futter, den wir hatten 12 Aaren Land welches wir Mähten und so hatten sie immer Frische Wiese und auch das Heu machten wir so selber.

Was ich damit sagen möchte ist, das es für manche Leute manchmal keinen anderen Weg gibt. Was ich auch sehr Wichtig fand, war das die Tiere nie bei uns Geschlachtet wurden, im Gegenteil. Es wurde sehr darauf geachtet, das sie zum Metzger kamen, der das Erledigte und so ist uns Kinder auch nie Aufgefallen, wenn eines Gefehlt hat



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Glg Jen und Ihr ZOO aus der Schweiz

Ich lebe für meine Tiere

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. (Indianische Weisheit)



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ondeia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.02.2011, 15:19

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


Ich habe selbst lange Zeit Fleisch gegessen, weil ich so erzogen wurde. Allerdings esse ich heute kein Fleisch mehr. Zugegebenermaßen habe ich das Problem Vitamin B12, das in der Form nur im Fleisch vorkommt. Kann man als Kapseln nehmen, aber ich weiß nicht, ob das sinnvoll ist. Ein Tier, das wir vorher gehalten hätten, hätte bei uns jedoch keiner geschlachtet. Dazu wären wir allesamt zu zart besaitet. Ich schalte jeglichen Rationalismus aus - ich finde das übel und schrecklich. Niemals könnte ich mich einem Tier nähern und denken "so, du bist an der Reihe" - mir graust es nur daran zu denken. Andererseits ist es mindestens genauso grausam zu bestimmen, ob jetzt das Huhn oder der Hase dran glauben muss. Solchen Entscheidungen entziehe ich mich und verzichte und mein Mann bekommt nur Bio-Fleisch. Dadurch hat sich der Fleischkonsum hier im Haus stark dezimiert und das finde ich auch gut so.LG




Benutzerbild von Daisy & Joy
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2010
Beiträge: 2.043
Daisy & Joy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.02.2011, 15:41

AW: Was macht einen vernatwortlichen Züchter aus?


klar ist es schlimm, aber meine Familie hätte sich sonst kein Fleisch leisten können, und ob diese Kapseln so gut sind ich weiss nicht. Ich habe nie mitbekommen welches Geschlachtet wurde. Es fiel auch nicht auf wenn eines Fehlte, da wir Kinder uns nur mit unseren Beschäftigten. Heute könnte ich das mit sicherheit auch nicht mehr



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