Hallo ihr,
ich habe einen ganz Süßen. Er ist mittlerweile leider schon 9 Jahre alt und war bis vor einem halben Jahr noch quietschfidel, nur seitdem ich aufgrund einer Erkrankung seit Januar im Krankenhaus bin, ist er ziemlich gealtert, sogar sehr. Sicher war das für ihn eine Umstellung und für mich auch und man merkt wie sehr er mich vermisst. Inzwischen kann ich mal öfter zuhause sein und mit ihm schmusen, was er im Übrigen viel viel mehr braucht als früher, ist ja oft so bei älteren Tieren. Oh man wie ich ihn vermisse, wenn ich nicht dort sein kann!
Meine Mutter versorgt ihn zur Zeit und das macht sie auch sehr gut, er kann eigentlich immer aus seinem Stall, wenn er möchte (also im Zimmer oder weiter, er ist ein Hauskaninchen, wobei ich mit ihm auch manchmal in den Garten gehe hinterm Haus, ist kein privat Garten, sonst hätte der dort sicher ein Gehege).
Er genießt die Gesellschaft, was ja sehr normal ist, er hat einen Lieblingsplatz und zwar unter einem kleinen Tisch.
Ja, so viel dazu.
Leider kann er manchmal nicht mehr so richtig seine Urinausscheidung kontrollieren und dann passiert es manchmal, dass er auf dem Teppich sitzt und ein ganz leises Geräusch von sich gibt und manchmal zittert er dabei auch etwas, da kommen dann ein paar Tropfen Urin raus. Ich glaube er hat manchmal etwas Schmerzen dabei, aber es ist halt noch nicht so oft, dass ich jetzt darüber nachdächte ihn einschläfern zu müssen. Ich habe immer das Gefühl, dass es ihm sehr unangenehm ist, wenn er dort hinmacht, weil er wirklich sonst immer sehr sehr stubenrein war und in so eine rausnehmbare Ecke gemacht hat.
Manchmal sitzt er auch ein wenig apathisch da, aber nicht sehr oft, wobei ich manchmal nicht genau weiß ob er dann überlegt was er als nächstes für n Quatsch machen kann

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Dann das nächste Problem: sein Kot ist manchmal normal rund, manchmal ist er aber auch zu matschig, so dass er an seinem Fell festklebt und wir ihn fast jeden 2. Tag dort sauber machen müssen, er kommt da irgendwie nicht mehr so gut hin.
In letzter Zeit putzt er sich auch extrem an den Pfoten und versucht auch eben an den Kot heran zu kommen, dabei hab ich aber gestern festgestellt, dass seine eine Wange, also das Fell echt richtig nass war. Er hatte zwar schon immer Probleme mit den Zähnen (die Backenzähne stehen schief, mussten früher oft abgeschnitten werden, nun nicht mehr so häufig!) und ich habe auch das Gefühl, dass er länger braucht beim Kauen, aber das hält ihn nicht davon ab weniger zu fressen. Nein, wenn es ums Fressen geht, dann hüpft er am Bein hoch und wenn man sitzt kommt er natürlich auf den Schoß, weil er muss ja sofort genau das haben, was man gerade in der Hand hat, könnte ja sein, dass man es ihm weg isst!
Ja, beim Tierarzt war ich natürlich auch schon, der kennt den ja schon seitdem er 3 oder 4 ist und ich vertraue ihm da auch! Das letzte mal hat er seinen Bauch abgetastet und seine Zähne nochmal angesehen und ihn sowieso ganz durchgecheckt. Ich habe halt Angst, dass er nen Blasenstein hat oder einen Tumor, was ja nicht so selten vorkommen kann. Der Tierarzt meinte eben, dass die Diagnose, so lange man nicht sofort etwas tun oder ändern kann (ohne OP versteht sich!), egal ist und so sehe ich das auch. Deshalb haben wir ihm das Röntgen erspart.
Ich würde trotzdem gerne wissen, ob ihr irgendwelche Tipps habt, damit seine Verdauung wieder etwas besser wird, durch anderes Futter oder irgendwas oder ob jemand ähnliche Erfahrungen hat.
Achso, er hat nicht dieses Sägemehl in seinem Käfig, sondern dieses keine Ahnung wie das heißt, glaub peddels oder so, sonst verklebt alles an seinem Fell. Er hat Heu und verschiedene Futtersorten, weil er mal so und mal so auf etwas reagiert oder weil er einfach zu verwöhnt ist, keine Ahnung. Er wird aber sehr gesund ernährt.