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| Schleim auf Kot ist immer die Folge einer chron. Darmentzündung. Das kann natürlich eine Folge der Hefen sein (bei grösserem Befall) oder auch von was anderes. Ansonsten ist Hefebefall normalerweise als Sekundärerkrankung anzusehen. Die Frage ist also immer, was sonst im Vordergrund stehen könnte....
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| Das ist mir mittlerweile auch klar, ich bin ja selbst am rätseln.. Ich hatte vergessen, daß beide Würmer hatten und deshalb Panacur bekamen. Ich kann es nicht beschwören, aber ich glaube, daß seitdem der Schleim auftritt. Jedoch hatte Faxe auch davor keine normale Verdauung, weder mit Wiesenfütterung noch mit Gemüsefütterung - immer riesige Köttel. Die Hefen sind normal nicht in so einer großen Anzahl vorhanden, daß eine Behandlung notwendig wäre - mein TA glaubt ja auch nicht, daß die Hefen, die vorhanden sind, solche Probleme verursachen könnten. Mäusle hat die jeweilig gleichen Behandlungen durch, dasselbe Futter etc und keinerlei Schleimköttel. Der aktuelle Stand sieht so aus: Faxe hat jetzt ab und zu mal normal geformte Köttel, verliert jedoch weiterhin täglich Schleim- und Riesenköttel nahe am Durchfall; es ist aber definitiv schon etwas besser geworden mit dem Sobaminpulver.
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| Die Würmer sind nun definitiv weg? Ist das schon länger her? Ich glaube mich zu erinnern, dass ich bei Hakenwürmer auch schon Schleim hatte, aber es ist schon zu lange her.. sonst wäre es nich ziemlich typisch bei Kokzidien, aber ich nehme mal an, die hätte man auch gesehen, wenn welche vorhanden wäre. Meiner hat auch Schleim, aber da sind sicherlich die Hefen verantwortlich, da der Befall massiv ist.
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| Die Würmer waren im Oktober, waren Peitschenwürmer. Nach der Behandlung hab ich nochmal eine Kotprobe machen lassen und dabei war alles in Ordnung; daraufhin sagte ich zu meinem TA, daß das nicht sein kann, weil Faxe Schleimköttel hinterläßt und seitdem sind alle am raten, woher das kommen könnte. Kokzidien hatte ich auch zuerst in Verdacht, aber da wurde nix gefunden; auch keine sonstigen Bakterien, nichts. Eben nur paar Hefen.. aber bei beiden zugleich. Auch das Labor, welches die große Kotprobe durchführte, gab nur die Empfehlung, die Ernährung umzustellen, hielt aber eine Medikation nicht für erforderlich. Ernährung dürfte mittlerweile fast perfekt sein, Streß haben sie seit der Kastration von Mäusle auch nicht mehr wirklich.. ich bin wirklich ratlos. Ich frage mich halt, ob die Schleimausscheidung auf Dauer gefährlich ist? Mittlerweile bin ich am Überlegen, selbst eine Kotprobe am TA vorbei einzusenden. Geändert von CindyH (05.12.2017 um 08:56 Uhr).
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| Wenn sich die Darmschleimhaut ablöst, ist das alles andere als gut. Die bietet ja Schutz gegen Bakterien, Toxine etc. Wenn man Wiki befragt nach Trichuren (ein Peitschenwurm): Zitat:
Es ist natürlich auch nicht zu 100% gesichert, dass trotz negativem Parasitenbefund tatsächlich keine mehr vorhanden sind. Vielleicht wäre da eine nochmalige Kotprobe durchaus sinnvoll. Und keine Ahnung, wie lange es dauert, bis sich die Darmschleimhaut auch wieder erholt... Genauso gut kann es aber auch was ganz anderes sein, aber den Peitschenwurm würde ich trotzdem nicht ganz ausschliessen. Was aber sicher ist: alleine von der Ernährung wird bestimmt keine Darmschleimhaut ausgeschieden. Also daran liegt es nicht. Ich verstehe auch nicht, wieso die Tierärzte alles immer auf die Ernährung abschieben, das war jetzt bei mir auch so. Das ist eine zu einfache Ausrede... Eventuell auch noch eine bakterielle Untersuchung machen lassen. Ich habe mich jetzt auch dazu entschieden, weil alle anderen Behandlungen nicht angeschlagen haben.
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| Nach der Wurmbehandlung wurden zwei weitere Kotproben gemacht und nichts gefunden.. andererseits weiß ich auch, daß Würmer eigentlich nur bei großem Befall im Kot zu finden sind. Da jedoch das Sobamin tatsächlich hilft, wenn es auch noch nicht wieder gut ist, geh ich mal davon aus, daß Würmer nicht mehr vorhanden sind. Kann man Panacur auch einfach mal auf Verdacht nochmal geben? Aber da ist halt auch wieder die Frage.. wenn Faxe erst auf das Panacur so reagiert hat, was ja durchaus schon mal vorkommen kann, wie ich mal gelesen habe, dann würde ich es damit ja nochmal verschlimmern. Dasselbe Spiel mit dem Nystatin, falls die Probleme doch von Hefen verursacht werden, was ich aber eigentlich aufgrund der niedrigen Anzahl von Hefen ausschließe. Das Problem ist, daß ich eben auch nicht weiß, wie lange es dauert, bis sich die Schleimhaut wieder regeniert, wenn sie durch Würmer oder Medigabe stark geschädigt wurde. Ich hab mich jetzt - glaube ich, ich bin ehrlich gesagt sehr verunsichert bei der Geschichte - dazu entschieden, daß ich noch zwei Wochen Sobamin weitergebe, weil ja eine leichte Besserung zu sehen ist und spätestens dann nochmal, aber diesmal selbst, eine Kotprobe ans Labor sende. Doch das sind ehrlich gesagt böhmische Wälder für mich.. ich würde es an diese hier senden: http://parasitologie.vetmed.uni-leipzig.de/de/Preisliste.html - nur auf was soll ich testen lassen? Faxe ist ja ein Schecke; ich hab langsam immer mehr die Befürchtung, daß er vielleicht doch einen Gendefekt hat, weil seine Verdauung von Anfang an eben nicht normal war und er auch ständig massives Bauchgluckern hat, sowohl mit Wiese als auch mit Gemüse. Aber bevor ich mich darauf versteife, bleibt wohl nur das langwierige Ausschlußverfahren. Übrigens, Deine Geschichte habe ich auch gelesen, es ist furchtbar zu lesen und tut mir sehr leid. Wüßte ich Rat, würde ich ihn Dir geben, aber so wünsche ich Dir erst mal viel, viel Glück!
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| Wenn Du nochmals die Parasitologie testen lassen willst, dann ganz normal: Parasitologische Untersuchung - komb. Sedimentations- und Flotationsverfahren (Standardverfahren zum Nachweis von Wurmeiern und Kokzidien) Generell sollten die Würmer eigentlich schon nachweisbar sein; bei geringem Befall eben mehr als 1 Kotprobe machen lassen. Die einzigen Wurmeier, die eher selten nachgewiesen wird, ist die vom Passalurus (Oxyuren), da die im Enddarm/Afterausgang leben. Die sind aber meist symptomlos (oder machen eher eine Verstopfung, aber sicherlich keine Ablösung der Darmschleimhaut). Die Würmer sieht man dafür bei starkem Befall mit blossem Auge auf den frischen Kotkugeln, dazu braucht es kein Labor für die Diagnose. Im Moment gebe ich übrigens Panacur auf Verdacht hin, und zwar wegen EC (obwohl der Titer negativ war). Normalerweise sollte es keinerlei Nebenwirkungen haben. Gegen die Hefe habe ich Mycostatine (ist auch ein Nystatin) bekommen, laut TA sollte dies garantiert keinerlei zusätzliche Verdauungsbeschwerden machen, da es nicht verstoffwechselt wird. Allerdings nach 5 Tagen Behandlung noch keine Verbesserung wegen des Durchfalles, genauso wie alles andere was ich ausprobiert habe. Ich habe jetzt erst damit angefangen, Kot der gesunden Kaninchen zu verabreichen. Das wurde mir auch so von den TA's angeraten. Allerdings weiss ich nicht, wieviel man geben muss. Zudem ist es echt schwierig eine Suspension herzustellen, die dann nicht die Spritze verstopft, auch wenn ich diese mit erweiterten Öffnung präpariert habe. Das gibt so ziemlich eine Sauerei, aber ist eine der letzten, verzweifelten Versuche... Ich lasse jetzt noch bakteriologisch untersuchen und werde auch ggf. ohne entsprechendes Resultat einfach auf Verdacht hin mit Antibiotika behandeln, weil ich gar keine Wahl mehr habe, sonst lebt Meiner bis Ende Jahr nicht mehr. PS: Faxe ist noch jung, oder? Ich kenne mich mit dem Megacolon-Syndrom bei Schecken nicht aus; nur eben was man so liest...
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| Übrigens, wenn ich so zurückdenke, sind beide schon recht geplagt, seitdem sie bei mir sind. Nebst sehr viel Streß und mehrfachen Tierarztbesuchen sowie zweifache Ernährungsumstellung seit Mai (zuerst auf von TF auf Wiese und dann auf Gemüse), haben sie die Behandlung wegen den Würmern hinter sich und zusätzlich noch zweifache AB-Behandlung wegen dem chronischen Schnupfen. Also ich denke, das ist für die kurze Zeit doch recht viel.. vielleicht reagiert Faxe tatsächlich auch einfach übersensibel auf das alles, er ist ja allgemein ein kleines Sensibelchen. Ich hoff es zumindest.
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| Faxe ist jetzt neun Monate jung. Sollte er den Gendefekt haben, ist es schwierig nachzuweisen; ich müßte in verschiedenen Zeitabständen mehrere Röntgenbilder machen lassen. Und dann kann es auch nicht behandelt bzw geheilt werden, also tu ich ihm den Streß nicht an. Wenn ich ihn so beobachte - es geht ihm gut, trotz seit mittlerweile gut zwei Monaten Schleimköttel und riesige Köttel. Er hat gerade in der letzten Zeit nochmal einen richtigen Wachstumsschub bekommen, gut zugelegt und wird immer fröhlicher. Ich gebe auch täglich Leinkuchen für die Verdauung und massiere öfter seinen Bauch, vorsichtshalber. Außerdem gehören gewisse Kräuter wie Basilikum und Thymian etc mittlerweile zum täglichen Standardfutter. Also seine Entwicklung in der letzten Zeit spricht eigentlich wiederum gegen den Gendefekt. Ach, es ist zum verrückt werden mit den süßen Flauschekugeln! Naja, jedenfalls kostet es ja eh fast nix, also werde ich auf jeden Fall noch vor Weihnachten eine weitere Kotprobe machen lassen.
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| Nur als weitere mögliche Ursache: Bei mir sind nach Nystatin Behandlung die massiven Hefen weg. Darmschleimhaut und flüssiger Durchfall geblieben. Nun werden die nachgewiesenen, reichlich E.coli mit Baytril behandelt. Die sind zwar nicht zwingend pathogen, aber bei so massiven Befall verursachen die auch eine Dysenterie. U.a. gibt es neu bei mir täglich auch noch Kotsuspension von den gesunden Kaninchen um die Darmflora aufzubauen. Meine TÄ ist noch optimistisch (Gewichtsverlust in 1 Monat 600g).
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| So, Faxe hat nächste Woche 30 Tage Sobamin-Behandlung hinter sich. Nun ja, nachdem eine Besserung zu sehen war, scheint der Effekt jetzt wieder weg zu sein. Nach wie vor riesige Köttel, nach wie vor täglich Schleimköttel, nur nicht mehr ganz so viel Schleim, nach wie vor massig Bauchgluckern. Ich hab jetzt eine Kotprobe nach Leipzig geschickt, mal sehn, was nun bei der erneuten Probe rauskommt.
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| Jetzt bin ich echt ratlos. Habe gerade eben von der Uni Leipzig den Befund von Faxes Kotprobe erhalten. Befund: gar nix, alles negativ. Keine Hefen, keine Kokzidien, keine Würmer. Auf Bakterien testen die leider nicht, wußte ich vorher auch nicht. Allerdings hat ja bei der zweiten Kotprobe, welche vor paar Wochen der TA ins Labor geschickt hat, eine bakterielle Untersuchung stattgefunden, da wurde auch nix gefunden. Aktuell ist es so, daß seine Köttel öfter ganz normal aussehen, seit zwei Tagen selten mal Schleim. Aber immer noch vorhanden, immer noch riesen Köttel, immer noch massives Bauchgluckern. So richtig weiß ich jetzt auch grad nicht weiter.
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| Faxe ist neun Monate jung. Hier sind Fotos von ihm: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/43123-meine-zwei-kleinen.html Er ist das gescheckte Kerlchen. Geändert von CindyH (19.12.2017 um 15:26 Uhr).
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| Zu Beginn der Schleimausscheidung wurde nebst einer normalen auch eine große Kotuntersuchung gemacht, wo auch auf Bakterien getestet wurde. Ergebnis ebenfalls negativ. Ach je, das Megacolon klingt schon immer wahrscheinlicher :-(
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| Da kam mir jetzt auch gleich der Gedanke an Megacolon....da kannst du dann quasi eh nicht mehr tun, als spontan unterstützen, wenn ein Verdauungsproblem auftritt. Immer Sab oder so im Haus haben, evtl seinen Vitaminbedarf unterstützen usw.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Das macht mich grad schon sehr traurig; mein Herzenskaninchen starb erst dieses Jahr an Verdauungsproblemen i.V.m. Herzproblematiken und nun ist Faxe mein nächster Dauerpatient, der ja dann wohl auch ein nicht allzu langes Leben erwarten kann. Ich hatte solche Hoffnung, daß bei der Kotprobe noch irgendwelche Würmer oder sonstwas rauskommt.. aber eigentlich hab ichs erwartet, ich vermute bei Faxe schon länger, daß er den Gendeffekt hat, hat schon manches drauf hingedeutet und der Züchter bzw. Vermehrer, wo Faxe herkommt, achtet auf so was mit absoluter Sicherheit nicht. Sobamin wird dann wohl zum dauerhaften Bestandteil seiner Ernährung werden. Zusätzliche Vitamine - was empfiehlt sich da, zur dauerhaften Gabe?
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| Hier sind die verschiedenen Ursachen von Megacolon aufgelistet, ebenso die genetische Ursache. http://www.medirabbit.com/GE/GI_diseases/Differentials/mega_differential.htm Ich benütze gerne Alpha vitam, Rodicare Vit B, aber auch ein Zooladen hat Kleintiervitamine da. Chronisch Kranke und kranke Tiere haben einen erhöhten Vitaminbedarf, von dem her würde es Sinn machen, wenigstens immer wieder mal für eine Zeitspanne Vitamine "einzufüllen"...oder von Haus aus ein Vitaminpräparat ins Trinkwasser zu kippen.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Danke Gerti. Gerade eben hat Faxe wieder einen Schleimbatzen ohne Köttel hinterlassen. Kann es mit so einer Schleimausscheidung noch gut gehen? Oder ist das bereits das erste Anzeichen für den baldigen Abbau?
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