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Ananas 20.12.2016 20:11

Dickmach-Futter für alten Opa
 
Hallo,
mein 13 jähriger Opa nimmt doch sehr ab und ist ganz klapprig. Außerdem sitzt er oft den ganzen Tag im Bau und ich kriege ihn gar nicht zu Gesicht. Für Trockenfutter kommt er aber raus.

Gibt es ein Futter zu kaufen das schmeckt und viele Kalorien hat? Oder muss ich das selber mischen? Was tue ich da am besten rein?

LG

Lupine 20.12.2016 20:16

Unter diesen Umständen würde ich ihn über den Winter nicht draußen lassen - der Energieverbrauch ist offensichtlich zu hoch für ihn.

Sicherheitshalber bitte die Zähne kontrollieren lassen, bei einer Gewichtsabnahme muss man das immer mit im Blick haben auch wenn es eine "logische" Erklärung zu geben scheint. Außerdem eine Sammelkotprobe untersuchen lassen, möglicherweise fressen da Untermieter mit.

Wenn das abgeklärt ist, kannst du ihn mit den typischen Dickmachern wie Haferflocken etc. ein bisschen wieder hochpäppeln, und ich würde ihm auch Cunis anbieten. Die sind leicht zu fressen (sollte er Probleme mit dem Fressen haben, kann man sie auch einweichen) und werden von den meisten Nins sehr gut angenommen.

Luke 20.12.2016 20:21

Ich habe auch so einen alten Herrn hier sitzen. Auch total dürr der Kerl . Er bekommt von Versele Laga das Cuni Nature Re -Balance . Dazu mische ich ihm öfter mal Haferflocken und Erbsenflocken unter . Ich habe nämlich das Problem , dass er zu dürr und sie zu mollig ist ;) Ihr Näpfchen fällt dann eher schlanker aus :)

Skippy170609 20.12.2016 22:05

Meine lieben diesen Mais ...

https://www.hasenhaus-im-odenwald.de/shop/product_info.php?info=p515_suessmais-weich.html

Den könntest du auch als Kalorienbombe ins Futter mischen. Haferflocken oder Erbsenflocken werden aber auch sehr gerne genommen.

crazy curry 21.12.2016 08:15

Cuni Complete von Versele Laga geht auch sehr gut, ist vitaminisiert und lässt sich auch gut anweichen oder richtig zum Päppelbrei auflösen.

Wenn du die Möglichkeit hast, würde ich ihn über Winter reinnehmen, mit Partner. Sonst die Hütte schön dick mit Stroh auspolstern.damit es schön warm bleibt.
Meinen Max habe ich in seinem letzten Winter auch nur zum füttern gesehen, wenns kalt war.

Ananas 21.12.2016 14:36

1kg Mais für 30 Euro?? Mal ehrlich, dafür kriege ich ja schon ein ganzes Feld...

Das Cuni Nature hatte ich auch schon im Auge.

Skippy170609 21.12.2016 14:56

Zitat:

Zitat von Ananas (Beitrag 995981)
1kg Mais für 30 Euro?? Mal ehrlich, dafür kriege ich ja schon ein ganzes Feld...

Das Cuni Nature hatte ich auch schon im Auge.

Stimmt - nur wachsen tut der frische Mais jetzt nicht. Und den üblichen getrockneten, steinharten Mais fressen meine nicht. Außerdem sollen sie den ja auch nicht als Hauptnahrung kriegen. Und da dieser Mais sehr leicht ist, ist 1 Kilo auch gar nicht so wenig. Ich mische immer 1 handvoll unter die Cunis.

Ananas 21.12.2016 17:28

Und warum kaufst du dann nicht einfach eine Dose Mais für 45 Cent bei Aldi anstatt solche Summen auszugeben??

Sonne1680 21.12.2016 17:46

Die Frage war aber jetzt nicht ernst gemeint, oder?

Skippy170609 21.12.2016 17:48

Ich glaube nicht, dass Dosenmais für Kaninchen geeignet ist. 1. ist er gekocht und 2. vermutlich auch gewürzt. Auf die Idee meinen Kaninchen Dosengemüse zu geben käme ich nie ! Du musst den Mais ja auch nicht kaufen. Du hast nach Dickmachern gefragt und ich habe dir einen genannt. Was du daraus machst, ist deine Sache.

Ananas 22.12.2016 14:32

Was ist an gekochtem Mais schlecht? Der Mais in dem Link muss ja auch gekocht sein oder wie sonst soll alter Mais noch so weich sein?

Clari 22.12.2016 22:01

Hallo :)
Ich würde dir empfehlen deinem Opi einfach ein bisschen Hafer zu geben.
Was auch empfehlenswert ist:
Du lässt 20 Minuten Leinsamen auf dem Herd köcheln und mischst ihn dann mit Haferkleie.
Schmeckt den Tierchen super und bring Opis wieder in Topform.

Kannst das ganze ja mal ausprobieren :)

Lg Clara

Hase2 23.12.2016 00:59

Also, ganz ehrlich, Mais ist absolutes Billiggetreide. Ich würde da auch keine 30euro pro kilo bezahlen. Das ist Geldmacherei.

Ananas 23.12.2016 12:32

Jetzt ständig was Kochen ist ehrlich gesagt auch nicht so mein Ding. Außerdem denke ich das so ein Brei bei Minusgraden einfach einfriert. Da würde ich eher so Leinsamen und Haferkleie geben.

Clari 25.12.2016 18:06

Die Leinsamen musst du halt auch kochen ;)
Aber als Dickmacher sind die echt geeignet :)

Adabei 26.12.2016 10:14

Leinsamen sollten aber geschrotet sein, sonst kommen die unverdaut wieder raus und das Kaninchen sollte ausreichend trinken.
Ich würde gerade für nen alten Opa Haferflocken, Mais(wenn er keine Zahnprobleme hat) und Cunis bereitstellen.

Mais um 30,- würde ich auch nicht kaufen. Das ist Wucher! Aber bei uns gibt's den im Bioladen um wenig Geld und beim Bauern kriegt man um 7,- einen 30kg Sack allerdings nicht Bio.
LG

Ananas 26.12.2016 22:36

@Clari:
Wieso sollte ich Leinsamen kochen? Ich gebe die immer roh. Durch das Kochen haben die doch nicht mehr Kalorien.

Edit:
Ich finde das Natur-Struktur-Müsli von Nösenberger sieht nicht schlecht aus.
Inhalt: 25% entblätterte Luzerne, 20% Dinkel im Spelz, 17% Johannisbrot, 15% Gerstenflocken, 10% Maisflocken, 6% Möhrenchips, 2% Petersilie, getrocknet, 2% Leinflocken, kalt gepresst, 1% Leinöl, kalt gepresst, 1% Zuckerrübenmelasse

Was meint ihr?

Teekannenloser 27.12.2016 23:24

Okay also einige Futteralternativen wurden dir schon vorgeschlagen. Du kannst es auch mit Sonnenblumenkernen und Fenchel zusätzlich versuchen. Sorry aber: Das Eine ist die zu teuer, beim Nächsten gefallen dir die Versandkosten nicht, das Dritte ist dir zu aufwändig weil du nicht kochen willst, das Nächste scheidet aus, weil dein Kaninchen kein Heu mag. Es wurden dir doch billige, aufwandgeringe Dinge bereits aufgezeigt oder? Dann bleib doch einfach bei Haferflocken und Erbsenflocken zusätzlich und such etwas gehaltvolleres Gemüse wie z.b. Fenchel:wink5:

Ananas 30.12.2016 14:40

Erstmal danke für die Antworten, aber ich glaube der alte Johnny lebt schon gar nicht mehr. Jedenfalls habe ich ihn seit Dienstag Abend oder Mittwoch früh nicht mehr gesehen. Dass ich ihn mal 1 oder 2 Tage nicht sehe kommt zwar öfters vor, aber er hatte jetzt so abgebaut, dass ich denke, dass er bereits gestorben ist. Leider ist das Tunnelsystem meiner Nasen aber so umfangreich und der Boden gefroren, dass ich jetzt auch keine Möglichkeit habe nachzuschauen.

Andererseits hatte ich aber auch schon Kaninchen die nach einer Woche unter Tage wieder aufgetaucht sind....

Ron&Matt 30.12.2016 15:04

Zitat:

Zitat von Ananas (Beitrag 998835)
Erstmal danke für die Antworten, aber ich glaube der alte Johnny lebt schon gar nicht mehr. Jedenfalls habe ich ihn seit Dienstag Abend oder Mittwoch früh nicht mehr gesehen. Dass ich ihn mal 1 oder 2 Tage nicht sehe kommt zwar öfters vor, aber er hatte jetzt so abgebaut, dass ich denke, dass er bereits gestorben ist. Leider ist das Tunnelsystem meiner Nasen aber so umfangreich und der Boden gefroren, dass ich jetzt auch keine Möglichkeit habe nachzuschauen.

Andererseits hatte ich aber auch schon Kaninchen die nach einer Woche unter Tage wieder aufgetaucht sind....

Dann drücke ich dir die Daumen, dass du falsch liegst und er wieder auftaucht!

Aber bei so einem Tunnelsystem: Was machst du denn, wenn du ein Kaninchen mal regelmäßig medizinisch versorgen musst? Oder überhaupt mal dringend mit einem zum TA musst? Gibt doch immer mal Situationen, in denen man sicher an die Nins ran muss...verstecken die sich dann nicht immer in den Tunneln?

Ananas 30.12.2016 15:18

Dann sperre ich die Tunnel-Zugänge zu, wenn ein Kaninchen regelmäßig Medikamente braucht oder zum Tierarzt muss.

Minerva 30.12.2016 16:03

Solche Tunnelsysteme, dass man nicht mehr an die Tiere ran kommt, sollten Kaninchen nicht bauen dürfen. Einen Notfall kann es immer mal geben. Zudem ziehen sich kranke und verletzte Tiere instinktiv in den sicheren Bau zurück. Und das oft schon, bevor der Mensch merkt, dass was nicht stimmt.

Meine Tiere graben im Garten Tunnel, die ich regelmäßig zuschütte.

Ich hoffe sehr, dass dein Opa wieder auftaucht. :( Die Ungewissheit stell ich mir unerträglich vor.

gerti 30.12.2016 16:23

Zitat:

Zitat von Ananas (Beitrag 998835)
Erstmal danke für die Antworten, aber ich glaube der alte Johnny lebt schon gar nicht mehr. Jedenfalls habe ich ihn seit Dienstag Abend oder Mittwoch früh nicht mehr gesehen. Dass ich ihn mal 1 oder 2 Tage nicht sehe kommt zwar öfters vor, aber er hatte jetzt so abgebaut, dass ich denke, dass er bereits gestorben ist. Leider ist das Tunnelsystem meiner Nasen aber so umfangreich und der Boden gefroren, dass ich jetzt auch keine Möglichkeit habe nachzuschauen.

Andererseits hatte ich aber auch schon Kaninchen die nach einer Woche unter Tage wieder aufgetaucht sind....

Nicht dein Ernst oder... da fehlen mir echt die Worte. Entweder macht man rechtzeitig Revisionsschächte um jederzeit eingreifen zu können oder man macht längere Höhlen gleich zu.

Luke 30.12.2016 17:23

Oh mein Gott !Mir fehlen die Worte ...! :eek: Seit Dienstag vermisst Du ihn und kommst nicht auf die Idee nach ihm zu suchen ? Wie herzlos ist das bitte ? Ich hätte keine ruhige Minute mehr . Hätte gesucht , bis ich ihn gefunden hab .

knuffelchen 30.12.2016 18:02

So, jetzt muss ich doch noch meinen Senf dazugeben, auch wenns wohl keine/r lesen will:
Ich musste dieses Jahr auf die Schnelle meine Schweini einschläfern lassen. Sie war vorher beim TA zum Röntgen unter Narkose. So ein Scheißstress und dann war nix mehr zu machen.
Da hatte ich mir gewünscht, dass sie ganz in Ruhe zuhause hätte gehen können.
Und mal ehrlich, wieviele Kaninchen werden 13 Jahre alt??
Der Opa hat wahrscheinlich ein artgerechtes Ende gefunden, in seiner heimeligen Erdröhre ohne TA-Stress und Scheiß-Spritzen.
Ich hab meine Schweini bis zum Schluß in den Armen gehalten, das ist wiklich nicht schön, weder für Halter noch fürs Tier.
Ich hatte das Gefühl, sie kämpft noch:cryin::cryin:
Was hätte ich mir gewünscht, wenn sie ganz in Ruhe in einem Versteck hätte gehen können.

Diabi 30.12.2016 18:14

Ganz in Ruhe in einem Versteck gehen ist das eine... das wünscht sich wohl jeder für sein Tier, und wohl auch für sich selbst, dass es in seinem zuhause, umgeben von seiner "Familie", ohne Ärztestress stirbt.

Das andere ist, wenn man es tagelang nicht sieht, angeblich nicht in der Lage ist, danach zu schauen und in Kauf nimmt, dass es irgendwo verrottet...

maREN* 30.12.2016 18:17

Außerdem sitzen in dem Tunnelsystem ja potentiell noch die Weibchen mit rum. Wie ekelhaft ist das denn bitte!

Kreusa 30.12.2016 18:24

Zitat:

Zitat von Diabi (Beitrag 998898)
Ganz in Ruhe in einem Versteck gehen ist das eine... das wünscht sich wohl jeder für sein Tier, und wohl auch für sich selbst, dass es in seinem zuhause, umgeben von seiner "Familie", ohne Ärztestress stirbt.

Das andere ist, wenn man es tagelang nicht sieht, angeblich nicht in der Lage ist, danach zu schauen und in Kauf nimmt, dass es irgendwo verrottet...

Dem stimme ich zu.

Außerdem würde mich ja der Gedanke nicht loslassen, dass er vielleicht doch nicht tot ist, sondern schwach irgendwo in einem Gang liegt und langsam sterben muss und vielleicht hätte gerettet (oder zumindest erlöst) werden können, wenn ich ihn gefunden hätte.

Das Mindeste, das -wenn du wirklich sicher bist, dass er nicht mehr lebt - jetzt zu tun wäre, wäre die verbliebenen Kaninchen einzufangen und sämtliche Gänge sicher zu verschütten und dafür zu sorgen, dass keine neuen angelegt werden können. Einmal wegen des wahrscheinlich verwesenden Artgenossen (dessen Geruch auch Raubtiere anzieht!) und, weil ja sehr deutlich geworden ist, dass diese Gänge ein großes Problem darstellen, wenn sich da drin ein Tier verkriecht, das medizinische Hilfe braucht.

Ananas 30.12.2016 19:49

@Minerva:
Naja wenn man Kaninchen artgerecht halten will gehört eben auch der Tunnelbau dazu. Für mich macht das nun auch keinen Unterschied ob ein Kaninchen im Tunnel stirbt oder irgendwo im Gehege. Hauptsache es findet einen angenehmen Alterstod nach einem langen glücklichen Leben zu dem eben auch der Tunnelbau gehört.

Schneehäschen 30.12.2016 20:04

Und da ist es dir egal, wenn das Kaninchen dort einfach irgendwo im Tunnel verrottet?

Minerva 30.12.2016 20:10

Zitat:

Zitat von Ananas (Beitrag 998931)
@Minerva:
Naja wenn man Kaninchen artgerecht halten will gehört eben auch der Tunnelbau dazu. Für mich macht das nun auch keinen Unterschied ob ein Kaninchen im Tunnel stirbt oder irgendwo im Gehege. Hauptsache es findet einen angenehmen Alterstod nach einem langen glücklichen Leben zu dem eben auch der Tunnelbau gehört.

Ja, Kaninchen brauchen die Möglichkeit zu buddeln. Das ist Bestandteil der artgerechten Haltung.

Aber: Wenn man ein Tier in menschlicher Obhut hält, hat man eine Verantwortung dem Tier gegenüber. Dazu gehört auch, dass man ihm in medizinischen oder sonstigen Notfällen helfen kann. Kaninchen brauchen Rückzugsorte, keine Frage. Aber diese Orte müssen für den Halter immer erreichbar sein.

Und wenn das Tier irgendwo im für Menschen unerreichbaren Tunnel stirbt, dann ist das auch aus hygienischer Sicht für den restlichen Bestand nicht unbedenklich.

Terry 30.12.2016 20:30

Zitat:

Zitat von Ananas (Beitrag 998931)
Naja wenn man Kaninchen artgerecht halten will gehört eben auch der Tunnelbau dazu. Für mich macht das nun auch keinen Unterschied ob ein Kaninchen im Tunnel stirbt oder irgendwo im Gehege. Hauptsache es findet einen angenehmen Alterstod nach einem langen glücklichen Leben zu dem eben auch der Tunnelbau gehört.

Zu 1) Zustimmung.

Zu 2) Zustimmung wenn Du weißt und kontrollieren kannst, dass es wirklich einen friedlichen Alterstod gestorben ist und Du es nach der Verabschiedung seiner Gruppe aus dem Gehege nimmst.


Das was Du aber machst ist in meinen Augen eiskalte Ignoranz und Kälte gegenüber einem fühlenden Wesen.

crazy curry 30.12.2016 21:17

Kaninchen ziehen sich zum sterben alleine zurück, sie tun es nicht in dem Höhlensystem der Gruppe.

Zum einen um keine Fressfeinde anzulocken durch den entstehenden Aasgeruch, was auch Insekten mit einbezieht. Zum anderen sind die Fäulnisgase für die anderen nicht ungefährlich.

Ich finde es einfach nur traurig und das hat nichts mit artnaher Tierhaltung zu tun.

Ananas 30.12.2016 23:24

@Schneehäschen:
Natürlich ist mir das egal. Meinst du ich würde ihn sonst einäschern und in der Nordsee bestatten? Ich verbuddel tote Tiere immer in der Erde.

@Minerva:
Tunnelbau und permanente Erreichbarkeit schließen sich nun mal aus. Passieren kann da nichts mit toten Tieren unter der Erde. Jedenfalls hatte ich diesbezüglich noch nie Probleme.

Minerva 30.12.2016 23:27

Zitat:

Zitat von Ananas (Beitrag 999047)

@Minerva:
Tunnelbau und permanente Erreichbarkeit schließen sich nun mal aus. Passieren kann da nichts mit toten Tieren unter der Erde. Jedenfalls hatte ich diesbezüglich noch nie Probleme.

Aber kontrolliertes Buddeln und Erreichbarkeit geht.

Diesbezüglich noch nie Probleme? Wie oft ist es denn schon vorgekommen, dass Tiere bei dir einfach verschwinden?

gerti 30.12.2016 23:33

...unser Tunnelsystem hatte alle ca. 1,5 m einen Revisionsschacht runter. Man konnte mit dem ausgestreckten Arm Fotos in alle Richungen zur Kontrolle machen. Im Herbst, als es matschig wurde mussten wir alles aufgraben und verschließen, da es sonst eingestürzt wäre. Jeden Abend mussten die Kaninchen dort auch raus, weil es Außerhalb des Geheges lag. Zur Not ist ein Hund von uns rein und hat gesagt, dass es Bettgehzeit ist.... aber meist reichte es die Revisionsschächte aufzumachen und reinzurufen.....man muss sich halt ein zwei Gedanken machen, dann kann man Kaninchen schon einen gewissen Tunnelspaß gönnen.

maREN* 31.12.2016 00:03

Zitat:

Zitat von Ananas (Beitrag 999047)
@Schneehäschen:
Natürlich ist mir das egal. Meinst du ich würde ihn sonst einäschern und in der Nordsee bestatten? Ich verbuddel tote Tiere immer in der Erde.

@Minerva:
Tunnelbau und permanente Erreichbarkeit schließen sich nun mal aus. Passieren kann da nichts mit toten Tieren unter der Erde. Jedenfalls hatte ich diesbezüglich noch nie Probleme.

Das ist echt unfassbar!

Skippy170609 31.12.2016 01:03

Wie kann man nur ruhig schlafen, wenn man nicht weiß, ob das Tier tatsächlich tot ist oder da unten möglicherweise höllische Qualen erleidet ?!?

Und ich kann es auch nicht nachvollziehen, dass man den Kaninchen ein Tunnelsystem errichten lässt, wodurch man keinen Zugang mehr zu den Tieren hat. Ein "nur" krankes Tier (z. B. mit einer Magenüberladung) würde sich auch dorthin zurückziehen und könnte dort elendig verrecken, obwohl ihm möglicherweise geholfen werden könnte.

Schneehäschen 31.12.2016 11:28

Zitat:

Zitat von Ananas (Beitrag 999047)
@Schneehäschen:
Natürlich ist mir das egal. Meinst du ich würde ihn sonst einäschern und in der Nordsee bestatten? Ich verbuddel tote Tiere immer in der Erde.

Darum geht es mir auch gar nicht. Ich vergrabe meine Tiere auch in der Erde..

Aber bei dir kann das Kaninchen irgendwo im Tunnel liegen und verwesen. Und das wo auch noch andere Kaninchen dorthin gelangen könnten! Ich glaube nicht, dass das so gesund ist. Auch wenn du noch nie Probleme damit hattest.

Ananas 31.12.2016 13:26

@Minerva:
Bislang haben sich alle alten Kaninchen zum Sterben in einen Tunnel zurückgezogen. Wohin gehen deine denn, wenn es so weit ist?

@Skippy:
Wieso sollte das Kaninchen Qualen leiden?

@Schneehäschen:
Meinst du denn, dass Wildkaninchen komplett umziehen, wenn da mal ein Kaninchen aus der Sippe im Bau stirbt?


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