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Fütterungs-SpagatIch habe momentan drei Kaninchen in Außenhaltung, in Bayern. Wir haben hier in Alpennähe momentan absolute Minusgrade von bis zu -22 Grad dieser Tage. Zum besseren Verständnis eine kurze Info zu meinen drei Hopplern, sie stellen eine bunte Mischung dar: Nr. 1 ist meine einzige Häsin, Blauer Widder, mittelgroß, ordentliche Wamme, 3 Jahre alt, sie ist schlau und kommt nie zu kurz, ist nicht fett aber sie hat genügend Gewicht für den kalten Winter und ist außerdem eine Gesundheitsbombe, top robust und stets rundum gesund. Nr. 2 ist mein Deutscher Widder, Riese, wiegt knappe 6 Kilo und ist erst ein halbes Jahr alt. Er ist äußerst gefräßig und auch an der Grenze zum Übergewicht (rein optisch), es geht noch so wie es jetzt ist, er ist ja auch erst ein halbes Jahr alt und wird noch ein bisschen zulegen, und für den Winter ist das auch nicht schlecht so. Sagen wir, ich kann mich über ihn nicht beklagen. Nr. 3 ist mein Sorgenkind was den kalten Winter angeht. Er ist ein Albino Widder, Zwerg, ziemlich schlank, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Er ist auch vergleichen mit den anderen der Langsamchecker, immer wenn es was leckerlimäßiges zu futtern gibt, dann checkt er es als letztes und lässt sich auch noch bitten, wenn die anderen es mir schon aus der Hand reißen. Es ist nicht so, als würde er nicht fressen, das tut er brav und sitzt auch oft am Napf, wenn ich nachsehe. Aber er nimmt leider nicht zu. Er ist nicht untergewichtig, aber er könnte ruhig etwas mehr Speck haben, dann könnte ich beruhigter durch den Winter gehen. Sie schlafen alle zusammen, da wird er warm gehalten, er hat sogar einen extra Rückzugsort für seine Größe, den die anderen nicht blockieren können, wo nur er reinpasst, für den Fall, dass ihm zu kalt wird. Er war dort letzten Winter einmal drinnen, und da hatte es auch Minusgrade. Damals bin ich durchgedreht und habe sofort alles mit Nestbauwatte ausgebettet, weil ich Angst hatte, dass er friert. Diesen Winter scheint ihn die Kälte bisher nicht zu jucken, er zieht sich nicht zurück sondern ist aktiv und frisst. Zu Beruhigung meiner Nerven hätte ich gerne, dass er noch ein bisschen zunimmt. Aber das erinscheint unmöglich, denn gleichzeitig will ich nicht, dass Nr. 2 noch fetter wird. Sie leben aber nunmal alle zusammen im gleichen Gehege. Mache ich mir vielleicht unnötig Sorgen? Gibt es andere, die Zwerge mit kurzem Fell über Winter in Außenhaltung haben? Wie viel wiegen eure Zwerge so? Es trägt natürlich nicht dazu bei, dass ich den Kleinen neben dem Riesen sitzen sehe, vielleicht unterliege ich auch nur einer optischen Täuschung weil Nr. 2 so gigantisch im Vergleich aussieht? Danke vorweg für das Teilen eurer Erfahrungen und Ratschläge. Geändert von Sanctuaria (19.01.2016 um 14:48 Uhr).
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