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| Ach du jeeee Mine was ist denn hier in meinem SchonKost Thema passiert? ![]() Es gibt hierzu Neuigkeiten: habe mit der Pflegemami telefoniert, die mir sagte das die Familie Kunterbunt wohl lt. KotProbe immer schon einen recht hohen Hefenwert haben. Kurios ist jedoch das dies nur bei den 5 so ist und nicht bei den beiden Adoptivkindern. An falscher Ernährung kann es also nicht liegen. Somit ändere ich meine Bitte für SchonKostTipps ab ihn: Tipps für Hasen mit erhöhten Hefenwerten ![]()
__________________ "Wenn die Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen zu Stufen würden... dann würde ich hinaufsteigen und dich zurückholen!"
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| Alles ok das ist ja das kuriose finde ich
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| UPDATE: ES SIND GIARDIEN !!!! Die Pflegemama hat nun nochmal eine Kotprobe der 7 speziell darauf untersuchen lassen. Volltreffer!!! Welche Medis und welche Ernährungstipps könnt ihr mir geben bzw. empfehlen? Bzgl. Hygienemaßnahmen habe ich bereits ausreichend nachgelesen... Vorab lieben DANK!!!
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| Giardien hatte ich bei meinen Hunden. Sind ganz schön lästig und anhänglich die Dinger ![]() Medikamente bekommst du ja sicher vom Tierarzt. In der Regel Panacur. Giardien ernähren sich hauptsächlich von Kohlehydraten. Daher solltest du auf jeden Fall so Kohlehydratarm wie möglich füttern. Also kein Getreide oder Knollengemüse. Und unbedingt auf die Hygiene achten. Giardien sind echt robust und ansteckend.
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| Die scheinen echt mies zu sein .... Giardien zählen wie die Kokzidien zu den Protozoen und sind einzellige Parasiten, eine Gattung der Geißeltierchen. Die Erkrankung an Giardien nennt man Giardiasis. Diese erfolgt durch den Erreger kursiv Giardia lamblia der nicht wirtsspezifisch lebt. Ist der Erreger durch fäkal verunreinigtes Futter/Wasser oder durch Kontakt mit anderen Tieren und sogar über Stechmücken in den Körper des Kaninchens gelangt, erfolgt eine rasche Vermehrung, welche zu einer starken Schädigung der Darmschleimhaut führt. Zum Zwecke der Ernährung haften diese Parasiten an der Darmschleimhaut fest und ernähren sich durch kohlenhydratreiche Nahrung. Die Giardien dringen nicht in die Darmschleimhaut ein, sondern vermehren sich millionenfach auf der Oberfläche. Die Ausscheidung der Giardien erfolgt über den Kot in Form von Trophozoiten (Giardie) oder Zysten (Eier), welche dann oral von Tier und Mensch aufgenommen werden können. Ausgeschiedene Zysten bleiben über 3 bis 4 Wochen infektiös. Der Nachweis der Giardien im Kot ist wie bei den Fadenwürmern schwierig, da diese auch nur sporadisch ausgeschieden werden. Es empfiehlt sich daher, Kot über 5 bis 7 Tage zu sammeln und zur mikroskopischen Untersuchung mittels Flotationstest abzugeben. Eine exakte Bestimmung kann über den ELISA-Antigennachweis erfolgen - dies ist ein sehr zuverlässiger Test, der jedoch nur im Labor durchgeführt werden kann und daher etwas teurer ist. Mögliche Symptome: Symptome, die auf Giardienbefall hindeuten, können sein: - schleimiger (manchmal auch blutiger) Durchfall - Fressunlust - Abmagerung - Aufgasungen und Koliken Medikamente: Die Therapie erfolgt über den Wirkstoff Fenbendazol (z.B. Panacur 10 %) Die Behandlung sollte beim Kaninchen wie folgt durchgeführt werden: 5 Tage Gabe - 3 Tage Pause - 5 Tage Gabe ---> je Gabe 0,2 ml je kg Körpergewicht Normalerweise wird Panacur von fast jedem Tier sehr gut vertragen. Hygienische Maßnahmen: Während der Therapie sind TÄGLICH hygienische Maßnahmen zu treffen, welche penibelst eingehalten werden sollten, da Giardien sehr robust und hochgradig ansteckend sind. - Die Einstreu sollte täglich gewechselt werden! Hier bietet es sich an, das Kaninchen in einem separierten Bereich auf Handtüchern zu halten, welche bei mindestens 70 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden müssen. Auch sollte die Kaninchentoilette täglich mit kochendem Wasser und Essig-Essenz gereinigt werden. - Alles was mit Kaninchenkot in Berührung gekommen ist, muss täglich ausgekocht bzw. mit kochendem Wasser desinfiziert werden. Die Zysten sterben erst bei 70 Grad ab. - Bei der Reinigung von Böden, Flächen, Teppichen muss ein Dampfreiniger benutzt werden, da Giardien gegen die gängigen Desinfektionsmittel resistent sind und erst bei sehr hohen Temperaturen zuverlässig absterben. - Spielzeug, Näpfe etc. sollten täglich ausgekocht werden. Auch eignet sich der Backofen zur Desinfektion. Materialien, die großer Hitze standhalten, können bei 80 Grad ca. eine viertel Stunde in den Backofen gestellt werden. Achtung: Bitte beaufsichtigen und nichts im Backofen vergessen!!! - Gehegegegenstände aus Holz, welche nicht desinfiziert werden können, sollten entfernt werden. - Futter darf während der Behandlungsphase nicht mit Kot in Berührung kommen - eine Wiederaufnahme der ausgeschiedenen Zysten wird somit vermieden. Eine Raufe verhindert das Herabfallen von Heu und dessen Verunreinigung durch Kot! Kontrollkotprobe: Nach erfolgter Therapie sollte eine erneute Kotprobe beim Tierarzt zur Kontrolle abgegeben werden, um den Erfolg der Therapie zu überprüfen und ggf. bei positivem Ergebnis ist die Behandlung erneut durchzuführen! Bei angeschlagener Darmflora kann eine Regeneration durch Präparate wie Rodoplantol unterstützt werden. Man kann alternativ auch den aufgelösten Blinddarmkot von gesunden Kaninchen verabreichen. BirdBeneBac wird gelegentlich auch gegeben, es enthält jedoch nur Lactobazillen, die nur in kleiner Zahl zur Normalflora des Darmes gehören. Dennoch gibt es zahlreiche Berichte von Kaninchenhaltern, die vermuten lassen, dass auch eine Gabe von Laktobazillen eine positive Wirkung besitzen könnte. Hinweis: Giardienbefall zählt zu den Zoonosen, d. h. die Parasiten sind auf ALLE Säugetiere übertragbar. Daher müssen hygienische Maßnahme (Hände waschen) zwingend eingehalten werden. Bei Befall sollte jedes "Familienmitglied" mitbehandelt werden. Da auch der Mensch befallen werden kann, sollte bei Symptomen wie Durchfall ebenfalls ein Test durchgeführt werden. Besondere Vorsicht ist beim Umgang von Kindern mit Tieren geboten! --> http://www.kaninchen-info.de/krankheiten/darmparasiten.html
__________________ Geändert von Feuerblume (19.09.2015 um 09:58 Uhr).
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