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Effektive Microorganismen auf Kaninchen Forum

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  • 3 Post By SilversWacht
  • 1 Post By janh

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Benutzerbild von Toflolesa
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.01.2015
Beiträge: 3.557
Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2015, 07:40

Effektive Microorganismen


Hallo,

hat jemand von euch Erfahrung mit effektiven Microorganismen bei den Kaninchen?

Pferd und Hunde bekommen sie täglich übers Futter, zur Reinigung der Käfige/Box/Körbchen nehme ich sie auch.

Und nun möchte ich sie den Kaninchen auch geben, besonders den Kleinen.

Ist bin total begeistert von dem *Zeug*

Ich wäre aber froh, wenn sich schon Jemand auskennt bei Hopplern

Liebe Grüße
Melanie



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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2015, 09:33

kenn ich überhaupt nicht kannst du das kurz Erläutern?




Benutzerbild von Teekannenloser
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.09.2013
Beiträge: 6.396
Teekannenloser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2015, 10:16

Oh ja bitte kurz erklären hört sich ja doll an das Zeugs.



__________________


Menschen, die immer etwas ganz Besonderes bleiben werden. Du wirst uns fehlen!



Benutzerbild von Toflolesa
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.01.2015
Beiträge: 3.557
Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2015, 11:48

Kurz erklären ... .... ich vewrsuche es.

Hab mal Einiges zusammengesucht



Was ist EM? und die wichtigsten Anwendungen


Mit EM ist eine Mischung von über 80 verschiedenen Arten von anaeroben und aeroben Mikroorganismen gelungen, die über lange Zeit zusammen im Gleichgewicht bleiben. Die Mischung der Mikroben ist so konzipiert, dass die einen von den Stoffwechselprodukten der Anderen leben (selbstreinigende Mischung). Milchsäurebakterien, Hefen und Photosynthesebakterien bilden die größten Gruppen im EM.


Das Besondere an den Effektiven Mikroorganismen ist, dass sie trotz einer großen Anzahl unterschiedlichster Bakterienstämme, mit verschiedenen Vorlieben für bestimmte Nährstoffe oder Umgebungsbedingungen, stabil sind. Die verschiedenen Mikroorganismen ergänzen gegenseitig ihre Stoffwechselansprüche. Das bedeutet, die einen nutzen die Ausscheidungsprodukte der anderen für ihr Wachstum und ihre Vermehrung und umgekehrt.

Mikroorganismen sind Kleinstlebewesen, die nur unter dem Mikroskop sichtbar sind. Sie sind an unzähligen Umwandlungsprozessen in der Natur beteiligt und sind dadurch unverzichtbar für das biologische Gleichgewicht auf der Erde. Mikroorganismen befinden sich aber nicht nur in großer Zahl im Boden, wo sie u.a. Nährstoffe für das Pflanzenwachstum bereitstellen – auch auf der Haut und auf den Schleimhäuten von Menschen und Tieren leben unzählige Mikroorganismen, die auch hier eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung von Nährstoffen, sowie bei der Abwehr von Infektionen spielen.


Neben der Bereitstellung von Nährstoffen schützt die normale Haut- und Schleimhautflora, d.h. die „guten Mikroorganismen des Körpers“ das Tier auch vor Infektionserkrankungen, da sie krankmachende Erreger verdrängt. Durch Umweltgifte, ungeeignete Nahrungs- und Futtermittel, aber auch nach einer Behandlung mit Antibiotika oder Cortison wird die normale Schleimhautflora verdrängt, so dass der Körper anfälliger wird für Folgeerkrankungen

Mögliche Folgeerkrankungen:

- Magen-Darm-Beschwerden (Verstopfung, Blähungen, „Dysbakterie“)
- Hauterkrankungen und Allergien
- Erhöhte Infekt-Anfälligkeit etc.

Bei den „Effektiven Mikroorganismen“ (EM oder EMa) handelt es sich um eine spezielle Mischung von über 80 verschiedenen Hefen, Milchsäure- und Photosynthese-Bakterien, die von Prof. Dr. Teruo Higa (Okinawa, Japan) entdeckt und entwickelt wurden. Alle diese Organismen sind gehören zur Gruppe der fermentativen oder regenerativen Mikroorganismen und haben keine krankmachenden Eigenschaften.

Durch regelmäßige Zugabe dieser „Effektiven Mikroorganismen“ zum Futter können Krankheitserreger verdrängt werden. Dadurch verbessert sich die Abwehrlage und das Tier ist weniger anfällig gegenüber Erkrankungen.

Auch kann sich nach einer notwendigen Antibiotika-Therapie die normale Darmflora durch „Effektive Mikroorganismen“ schneller wieder regenerieren. Effektive Mikroorganismen erhalten Sie in unserer Praxis! Da es sich um lebende Organismen handelt, besitzen sie nur eine begrenzte Haltbarkeit; sie müssen kühl und dunkel gelagert werden


Unsere Kaninchen und Meerschweinchen nehmen leider nicht mehr genügend Mikroben über das Futter auf, da diese aufgrund von chemischen Spritzmitteln zum großen Teil zerstört werden. Zudem mindern Impfungen, chemische Entwurmungen, Antibiotika, Stress und Bewegungsmangel sowie Überernährung die Mikrobenbesidelung im Darm.

EM hilft
zur Darmsanierung
zur Verbesserung des Allgemeinbefindens und Stärkung des Immunsystems
bei kolikanfälligen Kleintieren
bei schwerfüttrigen Kleintieren
bei gestressten "nervigen" Kleintieren

n der Haustierhaltung sind die EMs behilflich für die Hygiene z.B. eines Hundebetts; sie binden dort die Gerüche und dominieren krankmachende Keime, was dem Wohlbefinden von Tieren und Haltern nur gut tut. Diese Anwendung ist natürlich auch auf andere Tiere wie Meerschweinchen, Hasen, Vögel und Mäuse etc. übertragbar: Mit der im Hauhalt immer griffbereiten Sprühflasche mit EM-Verdünnung sprühen Sie einfach täglich die Ställe aus und haben so den Kot mit regenerativen Mikroorganismen beimpft, was das Klima im Käfig deutlich hebt. EM ist natürlich kein Ersatz für den Wechsel der Streu. Auch Katzen fühlen sich mit EM oft sehr wohl, ebenso Großtiere wie z.B. Pferde.




Geändert von Toflolesa (17.01.2015 um 11:56 Uhr).

Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 17.01.2015, 14:09

Zitat:
Zitat von Toflolesa Beitrag anzeigen
...


Mit EM ist eine Mischung von über 80 verschiedenen Arten von anaeroben und aeroben Mikroorganismen gelungen, die über lange Zeit zusammen im Gleichgewicht bleiben...
Wie soll das gehen mit dieser Mischung? Die eine Sorte Bakterien braucht unbedingt Sauerstoff, die andere darf dagegen auf keinen Fall längere Zeit damit in Kontakt kommen?




Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2015, 14:27

Zitat:
Zitat von Toflolesa Beitrag anzeigen

aufgrund von chemischen Spritzmitteln zum großen Teil zerstört werden. Zudem mindern Impfungen, chemische Entwurmungen, Antibiotika, Stress und Bewegungsmangel sowie Überernährung die Mikrobenbesidelung im Darm.
chemische Entwurmungen und ABs bekommen Kaninchen ja nicht täglich und Impfungen nu bis zu 2x im Jahr.
die in Symbiose lebenden Mikroorganismen im Körper von Tieren sollten in der Lage sein, sich danach aufzubauen.

Bewegungsmangel trifft wohl eher auf Buchten- und Käfighaltung zu
Und Überernährung auf ... Trockenfutter? :-/

Und man sollte allgemein gespritze Futterwiesen meiden. Jedenfalls nach der Spritzung.

Wildkaninchen können da nun zwar nicht sagen "Oh, der Bauer spritzt, ich fress nun nix und fahr mit dem Auto zu ner anderen Wiese" aber Wildkaninchen sind ja wieder was anderes.

Also, ich würde meine Kaninchen nicht mit fremden Mikroorganismen behandeln... :-/ Denn vielleicht haben viele darin garnichts im Kaninchenmagen zu suchen und verursachen negative Immunreaktionen?

Aber ich habe damit keinerlei Erfahrungen.



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Benutzerbild von Toflolesa
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.01.2015
Beiträge: 3.557
Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2015, 18:00

Also eigentlich ist es nicht anderes als z.B. benebac oder omniflora in der Urform.

Ich habe auch nur einige Textausschnitte von verschiedenen Seiten rüberkopiert um einen Grundüberblick zu geben. Wen das wirklich interessiert, der macht sich ja sowieso gründlich schlau im www

Ich verwende es schon sehr lange und habe tolle Erfolge damit.

Beim Pferd hat es schon Wunder vollbracht z.B. bei Mauke und Strahlfäule. Gesunde Darmflora = gesundes Imunsystem.
Ausserdem wird die Box damit eingesprüht. Verringert die Geruchsbildung und den Fliegenbefall deutlich.

Die Hunde bekommen es auch täglich im Futter. Der sehr empfindliche Yorki, hat so keinen Durchfall mehr, und bei meiner Allergikerin haben sich die Fellprobleme fast komplett verabschiedet.

Ich bin also sehr überzeugt von dem *Zeug*. Und da der Kaninchendarm mindestens so sensibel und anfällig wie der Pferdedarm ist, bekommen sie das natürlich auch - in Minimengen natürlich. Und Stall und Toiletten werden eingesprüht.

Und bei den vielen Mitgliedern hier, habe ich halt gehofft, dass es den Ein oder Anderen gibt, der es auch verwendet




Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2015, 18:05

Hihihi.
Viele haben hier so ihre Spezialmittelchen

Aber es ist interessant, deinen Erfahrungsbericht zu lesen

Wie gesagt, ich kenne mich damit nicht aus und wäre wohl weiterhin sehr skeptisch, denn man macht sich halt die Gedanken, wie die Organismen eben reagieren, wenn der andere Organismus, mit dem er auf symbiotischer Basis den positiven Effekt erzeugt, abstirbt. Ob er dann einfach auch stirbt und es ne Kettenreaktion gibt, oder ob es vielleicht von der Wirkung her umschlägt.

Aber weiter oben stand ja, dass die Mikroorganismen alle nicht sehr langlebig sind.

Vielleicht findest du hier noch einen User, der auch Erfahrungen damit hat
Und evtl hört man nochmal einen Erfahrungsbericht von deinen Kaninchen. Wobei wenn die Tiere allgemein gesund sind, wird man einen Unterschied wohl nicht deutlich sehen.



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Benutzerbild von Meril
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.07.2014
Beiträge: 125
Meril befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2015, 19:06

Ich habe mir letzten Monat auf einer Messe Heucobs mit Zusatz von effektiven Mikroorganismen als Probe mitgenommen. Bisher habe ich mich aber noch nicht getraut, meine Kaninchen damit zu füttern.

Wenn da noch jemand Erfahrungen hat, würde ich mich auch freuen, wenn er sie mit uns teilt.




Benutzerbild von Toflolesa
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.01.2015
Beiträge: 3.557
Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.01.2015, 06:22

Die Sache mit der Langlebigkeit stimmt wohl. Um die gebrauchsfertigen Micros herzustellen, muss die Urlösung fermentiert werden, und zwar unter Ausschluss von Sauerstoff. Dann wird so in Flaschen abgefüllt, dass auch da so wenig Luft wie möglich drin ist. Und ist die Flasche mal angebrochen, sollte sie innerhalb 6 Wochen aufgebraucht sein.

Und Meril, wenn du deine Bedenken los werden willst, frag doch einfach mal deinen Tierarzt. Der sollte Das kennen. Meine allerersten Micros hab ich nämlich vor gut 10 Jahren von meiner damaligen Pferdetierärztin bekommen.




Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.01.2015, 09:31

Das erinnert mich jetzt doch stark an yakult oder aktivia
Und um mal bei diesem Vergleich zu bleiben.Prinzipiell ist ja nix dagegen zu sagen,Joghurt zu essen.Nur was man in der Werbung gerne verschweigt ist die Tatsache,dass jeder Joghurt vom Discounter genauso aktive Mikrokulturen enthält wie diese hochgepriesenen Markenprodukte.Ohne diese Organismen würde ja kein Joghurt aus der Milch.

Und ähnlich sehe ich es bei diesen Futterzusätzen auch.Schaden wird´s nix.Aber wer seine Ninchen gesund und ausgewogen füttert,braucht nix zuzugeben,weil die Tiere alles nötige schon über das Frifu aufnehmen.



Valentina likes this.

Benutzerbild von Meril
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.07.2014
Beiträge: 125
Meril befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.01.2015, 10:12

Zitat:
Zitat von Toflolesa Beitrag anzeigen
Die Sache mit der Langlebigkeit stimmt wohl. Um die gebrauchsfertigen Micros herzustellen, muss die Urlösung fermentiert werden, und zwar unter Ausschluss von Sauerstoff. Dann wird so in Flaschen abgefüllt, dass auch da so wenig Luft wie möglich drin ist. Und ist die Flasche mal angebrochen, sollte sie innerhalb 6 Wochen aufgebraucht sein.

Und Meril, wenn du deine Bedenken los werden willst, frag doch einfach mal deinen Tierarzt. Der sollte Das kennen. Meine allerersten Micros hab ich nämlich vor gut 10 Jahren von meiner damaligen Pferdetierärztin bekommen.
Ah, das ist eine gute Idee. Ich versuche mal dran zu denken, wenn ich wieder dort bin.
Hintergrundgedanke war auch, dass meine Ronja (also vermutlich sie) mal Hefen hatte, die ich dann mit Symbiopet behandeln musste. Das fand sie verständlicherweise nicht so toll. Sämtliche Versuche, ihr das Zeug so unterzujubeln, haben sie nicht interessiert. Sollte sie die Cobs mögen, könnte sie ab und an einen bekommen, um mich zu beruhigen. Gesund ist sie ja schon längst wieder

Zitat:
Zitat von janh Beitrag anzeigen
Das erinnert mich jetzt doch stark an yakult oder aktivia
Und um mal bei diesem Vergleich zu bleiben.Prinzipiell ist ja nix dagegen zu sagen,Joghurt zu essen.Nur was man in der Werbung gerne verschweigt ist die Tatsache,dass jeder Joghurt vom Discounter genauso aktive Mikrokulturen enthält wie diese hochgepriesenen Markenprodukte.Ohne diese Organismen würde ja kein Joghurt aus der Milch.

Und ähnlich sehe ich es bei diesen Futterzusätzen auch.Schaden wird´s nix.Aber wer seine Ninchen gesund und ausgewogen füttert,braucht nix zuzugeben,weil die Tiere alles nötige schon über das Frifu aufnehmen.
Das sehe ich grundsätzlich auch so. Ich kenne das Zeug nur vom Einsatz beim kranken Pferd. Den letztendlichen Erfolg brachten dann zwar starke Antibiotika, aber zu dem sehr guten Allgemeinzustand des Pferdes während der 9 Monate langen Behandlung, können die Mikroorganismen gut und gerne beigetragen haben.




Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.01.2015, 13:41

Ich kenne EM aus dem Pferdestall,in dem ich arbeite. Die EM werden z.B. in die Raufen gesprüht, wenn sie gereinigt werden oder auf die Böden. An den Tieren kann man es auch anwenden oder ins Wasser geben.

Der Effekt ist wie folgt:
Es gibt bei Krankheiten oder Störungen im Organismus immer zwei Ansätze. Der eine ist die Therapie indem man den Erreger abtötet, z.B. durch Antibiotika (aus dem griechischen anti = gegen und bio = leben, also gegen das Leben).Das Antibotika tötet allerdings nicht nur den Erreger sondern auch alle guten Mikroorganismen. In der Folge siedeln sich in diesen "unbesetzten" Raum wieder neue Mikroorganismen an und das sind nicht immer die richtigen. Deshalb gibt man z.B. Probiotika nach der Antibiotikagabe, damit erstmal unschädliche Bakterien angesiedelt werden und den leeren Raum besetzen.

Wenn man länger im medizinischen Bereich Erfahrungen sammelt, stellt man sehr schnell fest, dass man Bakterien nicht ausrotten kann. Die Schnupfenerreger werden durch das Antibiotikum zwar abgetötet aber es siedeln sich tausend andere Erreger im leeren Raum an und die Reste, die das AB überstanden haben, vermehren sich nach dem Absetzen besonders stark, da siekeine Konkurenz mehr haben (z.B. gute Bakterien, die dortsiedelten und vom AB abgetötet wurden). Oder der E. Cuniculi-Erreger wird zwar zurück gedrängt aber wenn die Abwehr geschwächt ist, kommt er schnell wieder und verbreitet sich stark.

Deshalb merkt man dann ganz schnell, dass es darum geht, ein Gleichgewicht herzustellen. Also gute Mikroorganisem und eine gesunde Abwehr zu fördern und es schlechten schwer zu machen.

Und wenn man nun bei Tieren oder an Orten, wo dieses Gleichgewicht kippt (z.B. durch Belastung mit Urin am Boden im Gehege oder durch Antibotika-Gabe, eine Immunschwäche usw.), gezielt harmlose Bakterien, die robust genug zum Überleben sind, ansiedelt, verdrängt man dadurch stark die schädlichen Bakterien und hilft dem Boden, dem Stallklima und den Tieren, die schlechten Bakterien zu bekämpfen indem es die künstlich angesetzten Bakterien langsam durch zur Umgebung passende Bakterien verdrängt.

Sicher ist EM kein Allheilmittel aber für die ständig durch Urin belasteten Flächen in Gehegen oder Tiere mit Gesundheitsproblemen ein gutes Hilfsmittel.



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Benutzerbild von Kristin
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.09.2012
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Kristin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 13.03.2015, 19:56

Meine Damen haben immer mal wieder Durchfall. Zähne sind okay. und Kotproben wurden schon 2 gemacht, allerdings hatten sie Kokzidien im Dezember und bekamen Baycox. Wie gesagt diese haben wir los. Einmal Kotprobe in der TK und einmal durch ein externes Labor.

Meine THP hat mir nun auch zu EM´s geraten. Die aus dem Internet enthalten allerdings Joghurt. Hab dann hier jmd gefunden, die sie selbst herstellt ohne diesen unnötigen Mist. Seit gestern wird das Futter eingesprüht und ich bin gespannt.




Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.03.2015, 20:39

Ich habe diese hier: http://www.energie-vital.com/Garten-Landwirtschaft/Mikrocult-Effektive-Mikroorganismen.html

Unabhängig von EM gibt es für deinen Fall ein Zaubermittel: täglich eine zerdrückte Banane mit geraspelten Ingwer geben. Das schlägt so gut wie immer bestens an. Zum Beispiel auch bei Kaninchen mit Megacolon, die dadurch chronisch weichen Kot haben.



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Benutzerbild von Kristin
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.09.2012
Beiträge: 333
Kristin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 14.03.2015, 17:46

Danke, werde ich mal zusätzlich anbieten(wirklich täglich eine Banane für 3 Zwerge?). Habe schon probiert Ingwer mit geriebenen Apfel und Birne ihnen untezujubeln. Ohne Erfolg. Aber immerhin nehmen sie zumindes die EM´s, die ich übers normale Futte sprühe.



 
 
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