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| Ich vermute, dass das "Einsperren" bei dir nicht geklappt hat, weil du versucht hast, sie in einen Stall zu stecken? Das klappt bei mir auch nicht. Als Kind hatte ich anfangs Kaninchen nachts im Stall und tagsüber freilaufend, ich musste sie immer einfangen (was für ein Aufwand!!) weil selber rein gegangen sind sie niemals. Als Kind sind wir dann immer im Garten durch die Büsche gekrochen. Ein großes mardersicheres Gehege ist für Kaninchen kein Gefängnis, da gehen sie gerne rein. Meine Kaninchen sind dort auch tagsüber recht viel... Wenn Gefahren kommen (Hunde am Zaun etc.) rennen sie auch zurück in ihren "Bau". Dort fühlen sie sich wohl und sind nicht eingesperrt. Hier sind meine nachts, wie du siehst fühlen sie sich da drinnen wohl und nicht eingesperrt. Sie wissen, dass sie morgens immer raus dürfen, ohne Ausnahme. ![]() ![]() ![]() Das Einsperren am Abend muss man anfangs trainieren indem man sie rigoros wirklich jeden Abend einsperrt (ohne Ausnahme) und jedes mal ein besonders leckeres Futter anbietet (im Sommer gepflückte Wiese, im Winter Saaten etc.). Meine sitzen zum Großteil abends schon in der Pyramide und warten auf ihr Futter. Wichtig ist, sie auf ein Futtergeräusch zu konditionieren. Und die, welche noch unterwegs sind, gehen rein wenn ich ihnen etwas hinterherscheuche. Das braucht 10 Minuten für 7 Kaninchen... Hier ein Video wie das mit dem Einsperren so funktioniert: [url]http://www.youtube.com/watch?v=uKeg2Zmz6hA&list=UUlckxwoDXo-NBGgWdzGPbCg[/url] Tagsüber hopsen sie im Garten und nachdem er einen dichten Zaun hat, bleiben sie auch dort. Bei der Fläche haben sie auch keinen Ausbruchsdrang, zumindest keinen starken. Durch das Nachtgehege und die Fütterung binden sie sich an den Garten. ![]() ![]() ![]() ![]()
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de Geändert von saloiv (25.02.2014 um 23:08 Uhr).
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| Sepperl stand mal zur Vermittlung, allerdings wurde er damals nicht vermittelt und durfte deshalb bleiben. Das ist bei einigen meiner Kaninchen so, die meisten von denen, die bleiben durften sind mehrfach vermittelt und zurück gekommen und/oder nicht zu vermitteln gewesen. Momentan nutze ich Sepperl immer um Werbung für die großen Kaninchen zu machen. Wenn ich ihn rufe, kommt er quer durch den Garten. Ich hatte schon Leute, die nun in ein Haus mit Garten umziehen möchten, damit sie Riesen halten können. So viel zum Thema "die Riesen sind schwer vermittelbar". Jetzt gebe ich ihn nicht mehr her, wobei er bei dir zumindest ein tolles Leben hätte. Sein großer Nachteil ist, dass er ja keine Schneidezähne mehr hat und recht große Mengen frisst, d.h. man muss wirklich viel klein schneiden. ![]()
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de
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| Mist! ![]() Letztens waren Leute da, die ein Kaninchen adoptieren wollten, da hat sich Sepperl gerade auf den Rücken geworfen, als wir ihn gekrault haben. Er hat sich dann in der Sonne gewälzt. Danach hatte ich schon Angst, dass er eines Tages "abhanden kommt".
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de
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hasis2011, machen wir gemeinsame Sache? Klammheimlich, aber tagsüber - nachts sind sie ja sicher untergebracht ![]() Aber mal im Ernst, das ist genau das was ich auch kenne, von mir und auch von anderen: wenn ein Gehege gut konstruiert und eingerichtet ist und man es abends mit leckerem Futter attraktiv macht, dann empfinden die Nins es nicht als "Strafe", dort "eingesperrt" zu werden. Das Problem liegt also beim Gehege (und evtl. bei der nicht vorhandenen Konditionierung).
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| Zitat:
![]() Es gibt anscheinend Gegenden, in denen Kaninchen nachts relativ sicher sind. Hört man ja schon öfter. Eins meiner Kaninchen kommt aus einer Pflegestelle, deren Gehege nach oben offen sind und wo noch nie etwas passiert ist. Hier im Umkreis bedeutet es spätestens nach drei Nächten das Todesurteil für Kaninchen, Huhn, Laufente und Co., wenn sie nachts nicht hinter Schloss und Riegel sind. Sie nachts uneingesperrt zu lassen, hätte nichts mehr zu tun mit "lieber ein kurzes und dafür schönes Leben", sondern wäre einfach nur grob fahrlässig.
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| Meine Erfahrung ist da eine andere - Jule hat ja Wuschel gerne mal was an die Löffel gehauen, sobald sie auch nur meinte gesehen zu haben dass Wuschi auf ihre Rangordnungsstelle schielen könnte. Trotzdem war Wuschel eigentlich immer die erste die im Gehege verschwand.
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| Und autos? ich finde deine Haltung super bei uns wären zu viele autos obwohl wir in nem dorf wohnen und katzen und hunde und auch füchse
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| Ohh ist in einen anderen gesprungen :/
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| Zitat:
Bei uns scheints interessanterweise auch sehr sicher für Kaninchen zu sein. Meine Oma wohnt ja nur 3 Strassen weiter und Julie und ihr voriger Partner haben ja auch länger komplett frei in der Nachbarschaft gelebt, ohne dass jemals was passiert ist und in meiner Strasse, ein paar Häuser vor mir leben auch 3 Kaninchen schon seit vielen Jahren in einem "Gehege", das aus ein paar schiefen Stehern an die Kaninchendraht getackert ist besteht. Ohne Schutzhütte, ohne Schutz nach oben oder unten und die Kaninchen erfreuen sich bester Gesundheit. Anscheinend mag "unser" Marder keine Kaninchen, ich komm ja öfter erst nach Mitternacht heim und seh ihn dann regelmässig unter ein Auto laufen, wenn ich vorbeifahre.
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| Zitat:
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| Ich sehe anhand dessen, wer rein geht und wer nicht auch, ob die Gruppe gerade harmonisch ist. Ab und an gibt es Stänkereien, dann brauchen die benachteiligten Kaninchen eine "Extra-Einladung" um rein zu gehen. Meistens ist es Bobby, der betroffen ist. Er ist derart unsozial (beißt die anderen wenn sie ihm vor die Nase kommen wie es ihm passt in den Po etc., auch die Kaninchen, die total lieb zu ihm sind) dass die anderen ihn gelegentlich mal wieder jagen, er hat auch schon viele Kratzer dabei abbekommen. Er geht dann aber auch rein, wenn ich ihn antreibe. Bei ihm habe ich sogar schon überlegt ihn zu einem Weibchen zu vermitteln, aber ich befürchte, da wäre es kein Bisschen besser, denn er ist zu allen Gruppenmitgliedern gleich unsozial...
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de
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