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Ich schreibe niemandem vor, wie er zu füttern hat, in jedem meiner Sätze steht entweder m.E. oder ich persönlich oder m.M.n., ich schreibe also nur von MEINEN Erfahrungen, was da jeder daraus macht, muss er selbst entscheiden. Du fütterst doch selbst Nösenberger Sturktumüsli. Warum hast du angefangen, es zu füttern? ;) |
Ja Benny, du verpackst deine unterschwelligen "Vorwürfe" und Empfehlungen immer sehr geschickt... ^^ Siehe hier: Zitat:
Du bist davon überzeugt, dass ein Kaninchen mit Trockenfutter sämtliche Vitamine, Mineralien, Fette & Co, zu sich nimmt. Ebenso hier: Zitat:
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Welcher Mangel genau? In welcher Form, in welcher Konzentration? Können wir uns wirklich soweit aus dem Fenster lehnen um zu behaupten, dass Kaninchen A, welches wir nur vom Schreiben in einem Forum her "kennen", ob es fütterungstechnisch erkrankt und mangelhaft ernährt wird? Woher genau wollen wir das wissen? Können wir über den Monitor hinaus, in den Fressnapf und in das Immunsystem der Tiere blicken? Ich bin davon überzeugt, dass es immer mehrere Komponente für eine Erkrankung gibt. Es immer nur auf eine mögliche mangelhafte Fütterung zu schieben, ist einfach, aber sicher nicht immer richtig! Wie genau würdet ihr beurteilen, dass ich seit 10 Jahren Kaninchen, ohne Wissenschaftskram, keine Kokis, keine Aufgasung, keine Magenüberladung etc bei meinen bisher 12 Kaninchen hatte? Trotz ad. li. Gemüse, Vita, Salate.... Habe ich wohl Sonderlinge... ^^ Ja, ich habe mit kirre machen lassen, durch diesen Fütterungshype... ^^ Meine Caja frisst das Müsli gar nicht. Nur Samson. Aber nach nur gut 3 Wochen Fütterung, kann ich weder einen Vorteil noch einen Nachteil erkennen. Es macht keinen Unterschied, ob ich es füttere oder nicht. |
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http://www.kaninchenwiese.de/service/impressum/quellen/ Und du wirst lachen, denn Lackenbauer und Schlolaut sind auch dabei, allerdings neuere Ausgaben. Dass du meinst, sie lässt sich hier nicht mehr blicken, weil sie denkt, dass ihre Aussagen falsch sind, ist doch völlig aus der Luft gegriffen. Jeder hat nun mal ein Leben neben dem Forum und weiß Gott auch mal Besseres zu tun, als sich hier die Finger wund zu schreiben. Und nebenher berät sie ja auch auf anderen Seiten, in Zeitschriften... Ehrlich. Nur, weil du Rühle-Anhänger bist, brauchst du ja nicht immer die Kaninchenwiese so schlecht reden. Ich halte dafür von der Kaninchen-würden-Wiese-kaufen-Seite in einigen Punkten gar nichts, deshalb muss man ja aber nicht gleich alles verteufeln?! Klar, jeder ist selbst verantwortlich, was er seinen Kaninchen füttert, und jeder schwört auf sein eigenes System. Ein Forum kann nur Anregungen bieten, Eins-zu-Eins-Kopien sind sinnlos. Ich springe ja auch nicht von der Brücke, wenn mir im Forum einer dazu rät. Leider sind viele User hier so unreflektiert und meinen, tun zu müssen, was andere tun, oder dass sie für das, was sie tun, eine forianische Erlaubnis bräuchten. Selber denken ist halt anstrengend. Ich denke, da liegt in erster Linie das Problem... Es gibt nicht DIE Winterfütterung. Im Endeffekt ist es daher immer falsch, einem anderen konkret zu irgendetwas zu raten und andere Meinungen schlecht zu machen. |
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Ich wundere mich nur immer, warum mich so viele Leute per PN zur Fütterung etwas fragen. Ich denke mal, das hat damit zu tun, dass sie sich nicht öffentlich schreiben trauen, was sie eigentlich wollen, weil sie ja gleich mit der Forenfütterung (Gemüse-ad-lib + Sämereien + Trockenkräuter und Kaninchenwiese.de) konfrontiert werden.:confused: |
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Da wundert es mich nicht, wenn jemand überfordert ist und nach einem Masterplan der Fütterung sucht, den er eben einfach übernehmen kann. Oder für seinen eigenen Plan den Rat oder die Bestätigung eines erfahrenen Users sucht, ob das denn alles wirklich so okay ist. Ich glaube wir brauchen einfach ein bisschen mehr Entspannung bei dem Thema. Füttern wir so, wie es unseren Tieren individuell gut tut. Das, was bei meinen Tieren das Non plus Ultra ist, kann für die eines anderen Users die Katastrophe schlechthin sein. Ich finde, in den Futterdiskussionen kann und darf es nicht darum gehen seine eigene Fütterungsphilosophie irgendwem anzupreisen, sondern dem Fragesteller eine Hilfestellung zu geben, seine ganz eigene individuell auf die Bedürfnisse der Tiere zugeschnittene Fütterungsform zu entwickeln. |
Ich finde es halt für einen Anfänger wesentlich einfacher, erstmal nur Heu, sturkturiertes Alleinfuttermittel und wenige gut verträgliche Gemüseorten zu verfüttern und sich dann langsam in die Marterie einzulesen. Mit dieser Fütterung läuft i.d.R. nichts schief. Wenn man einem Anfänger gleich den Link zu Kaninchenwiese.de hinklatscht, dann läuft da m.E. schon eher was schief, wenn sich ein Anfänger die überhäuften Gemüseberge ansieht und dann wahllos drauflosfüttert und wie ich letztens irgendwo gelesen habe, pro Kaninchen 1 TL Leinsamen füttert. |
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Ansonsten stimme ich in allen Punkten zu. Es ist schon konfus, wenn hier Leute keine Fragen mehr stellen wollen, weil sie dann mit "das ist falsch, so wie ich es mache ist es richtig"-Aussagen überrannt werden. Das kann ja nicht Sinn der Sache sein. |
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Aber damit fängt es ja wieder an. Welches? In welcher Menge? Mit oder ohne Zusätze? Mit Getreide? Mit Mais? Mit Luzerne? Mit/ohne... ! Ein Anfänger kann mit dem Begriff "strukturiertes" ja schonmal kaum was anfangen. Die meisten kennen die Begriffe Heu, Trockenfutter und Gemüse. Auch ist die Definition von "gut veträglichem Gemüse" bei jedem anders. |
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Ich denke es sollte eigentlich jedem klar sein, dass er auch wenn er Tipps aus dem Forum übernimmt letztenendes IMMER selbst die volle Verantwortung trägt. |
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Dann einen Anfänger einfach mit "Fütter mal Heu, Wasser, ein Strukturfutter und ein paar verträgliche Gemüsesorten" zu begrüßen, führt wohl zu Verwirrung. Was überhaupt verträglich ist (und noch gern gemocht wird), schwankt ja auch von Kaninchen zu Kaninchen. |
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Die Frage nach den Zusätzen stellt sich eigentlich gar nicht, wenn man von einem Alleinfuttermittel spricht, denn ein solches ist IMMER mit Zusätzen. Alle anderen Futtersorten sind Ergänzungsfutter und kein Alleinfutter. ;) Zitat:
Die meisten PNs, die ich bzgl. Fütterung bekomme, sind von Leuten, die sich auf Kaninchenwiese umgesehen haben, weil sie diesen Link bekommen haben, versucht haben so zu füttern und dann total überfordert waren. |
Herrlich, die gefühlte 1000. Diskussion bzgl. Benny`s Fütterung:hand: Ich denke wir haben es doch schon so oft erwähnt, dass auch ein Strukturfutter MIT Zusätzen seine Berechtigung auf einem Futterplan hat. Immer und immer wieder die tollen Vergleiche mit Wildkaninchen:confused:, sorry, aber da muss ich echt immer lachen. Wisst Ihr was im Winter im Wald los ist, da sterben die Wildkaninchen und Feldhasen reihenweise.....na hätten wir denen mal eine Schüssel Nösenberger hingestellt:D. Jeder ist in der Pflicht, gerade in Außenhaltung, dafür zu sorgen, dass seine Kaninchen gesund und fit über den Winter kommen, bei meinen Kaninchen mach ich das in diesem Winter übrigens auch mit Nösenberger, weil es FÜR MICH GESEHEN und auch im Bezug auf MEINE Kaninchen und meiner Außenhaltung eine optimale Lösung ist. Aber eine "optimale" Fütterung gibt es nicht, das gibt es für KEINE Tiere und wird es auch nie geben. Ichpersönlich brauche auch keine wissenschaftlichen Dastellungen, ICH brauche gesunde Augen die meine Kaninchen begutachten und einen gesunden Menschenverstand:thumbsup: @Benny, hargottna, fuadad na hoid amoi so wia ole andan:D:p |
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Da Dog wiad nia kemma, dass i meine zwoa a so fuadad wia manche moanand, dass bessa is. Woat no, iagandwann fuadan de andan so wia i. :rofl: |
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Sie war lediglich mein Beispiel, da ihre Art & Weiße, wie sie ihre Meinung empiehlt, öfters Grundlage einiger Fragen wird. Zitat:
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Sie sterben aber nicht an einer Mangelernährung! Sondern an mangelnder Nahrung. Oder eben an natürlicher Auslese... Das ist ein Unterschied... Zitat:
Bei manchen funktioniert das mit Struckturfutter, Heu und augewähltem Gemüse besser und beim anderen mit Saaten, Gemüse allerei, Heu und Trockenkräuter. Und beim nächsten auch nur mit Pellets, Brot und Karotten. |
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Ich füttere auch Lein, seit Jahren,was spricht deiner Ansicht nach dagegen? |
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Nehmen wir doch mal die Studien von CTGREF Observationes sur les preferences alimentaires du lapin de Garenne et les degats causes aux plantations forestieres, de Blas Nutrition of the Rabbit, Cheeke Rabbit feeding and Nutrition, Mangold/Fangauf Handbuch der Kaninchenfütterung, Clauss Intake, Selection usw. usw., Denton Water and Salt Intake of Wild Rabbits, Edwards Effects of disturbing and rabbit grazing on seedling recruitment and many many more. Und aus all diesen Studien geht eines hervor: Das Kaninchen will VIELFALT. Warum will es Vielfalt? Dazu braucht man gar keine wissenschaftliche Studie: Weil es nur so alle Mineralien, Aminosäuren, Vitamine, Fette, Faserstoffe, Rauschmittel und Geschmacksrichtungen bekommt, die es wünscht und braucht. Jede Menschenauswahl stellt zwangsläufig einen Kompromiss dar, aber niemals bekommt der normale Pflücker auch nur annähernd die Vielfalt hin, die das Kaninchen in Anspruch nähme. Schon deshalb, weil meist eine Vorauswahl stattfindet - indem nur gepflückt wird, was die Pflückerin als "nicht giftig" taxiert, nur an wenigen und den immer gleichen Pflückstellen, nur "das saftig grüne", obwohl das nitratüberflutet ist und die gelblich-kümmerliche Wiese jetzt womöglich eher geeignet wird, Wiese, die erst zwei Tage im Kühlschrank Zeit hat, wichtige Nährstoffe zu verlieren, aber naiv als "wie frisch" beurteilt wird usw. (Klar gibt's Ausnahmen; Pflückerinnen, die 10 verschiedene Wiesen jeden Tag aufsuchen und von jeder Wiese einen Quadratmeter mitnehmen) Mit einem Alleinfutter hat man eine etwas bessere Chance, wenigstens einen Teil der Nährstoffe mitzuliefern, den man bei menschlich-selektierendem Pflücken, ganz zu schweigen von Treibhausgemüse, leider verpassen kann. |
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Ich denke die richtige Reaktion kommt auch auf das Vorwissen des Fragestellers an. Jemanden auf "Vitakraftpellettrofu+Nippelflasche+Heu-Niveau" muss man woanders abholen als jemanden, der vielleicht schon Frischfutter füttert, nur mit der richtigen Zusammentstellung des Futterplans Probleme hat. Allgemein kann man doch die einzelnen Komponenten der Fütterung erklären. "Kaninchen sind von Natur aus Kräuterfresser -> optimalerweise frische artenreiche Wiese/Zweige/Blätter als Hauptfutter, evtl. ergänzt durch blättriges Gemüse/Küchenkräuter etc.. Den Link zu für Kaninchen fressbaren Wiesenkräutern und eine Liste der fressbaren Gemüsesorten findest du hier ... , Hilfe bei Fragen findest du da ..." "Ist keine Wiese vorhanden (ob jetzt im Winter oder in der Großstadt) bastelt man sich am Besten irgendwie eine auf die Tiere zugeschnittene Ersatznahrung aus blättrigem Gemüse, Trockenkräutern/Strukturfutter/Heu. Eine Liste der fressbaren Gemüsesorten, verschiedener Strukturfutter oder Hilfe bei der Zusammenstellung findest du hier ..." |
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Ich finde, "Kaninchenwiese" und "Kaninchen würden Wiese kaufen" regt zumindest schon mal das Nachdenken an und finde die Seiten klasse! Was ich mitbekomme, von Arbeitskolleginnen und Nachbarn, die die Tüte aufmachen und die Kanichen mit trockenem Brot "verwöhnen", haben sich zumindest Gedanken gemacht und verwundert geschaut, dass Kaninchen Zweige, Blätter usw. fressen "dürfen"! Ich gebe auch Futterproben oder bringe einen Zweig mit. Irgendwie müssen die Leute doch mal wachgerüttelt werden. Oder das ein Kaninchen nicht 24h, sein ganzes Leben lang in einer Bucht hocken. WIR, hier in diesem Forum sind eine Minderheit und so wie ich hier lese, machen wir alle einen guten Job! Irgendwie gehts hier doch um Kleinigkeiten der Fütterung und Haltung. Neue User werden sehr gut beraten, wo ich mich mit einschließe. (Also von euch allen sehr gut beraten)!!!!! Ich für meinen Teil habe gute Erfahrungen mit Strukturfutter, Sämereien und Frischfutter gemacht. Trockenkräuter ebenfalls. Was ich nicht mehr mache, Gemüse füttern, welches sie eh nicht fressen. Ich denke schon, dass unsere Kaninchen genau wissen, was ihnen gut tut und was nicht. @Hasis2011: Findest du das Futter von Pferdegerecht staubig in Form von dreckig oder weil es so fein ist? Ich finde es nicht dreckig, dann würden meine Hände anders aussehen. ;) Ich würde es auch nicht wiederkaufen, denn es ist wirklich zu fein. Was meine Rennmäuse, die das Futter lieben, wiederum klasse finden. |
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Wenn es das ist, was ich denke, wundert es mich nicht, dass deine Kaninchen gesund waren/sind. ;) |
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Valentinas Post finde ich bezeichnend :D. Viele füttern schon seit längerer Zeit auf eine gewisse Weise und hatten nie fütterungsbedingte Probleme bei den Kaninchen. Trotzdem eröffnet keiner von denen einen Thread im Ernährungbereich mit: "Hallo Leute, ich wollte nur mal eben mitteilen, dass ich seit 5 Jahren XYZ füttere und meine Kaninchen nie Probleme mit den Zähnen oder der Verdauung hatten. Wollte es nur mal gesagt haben" Von daher ist doch das Bild im Ernährungsbereich etwas verzerrt.;) PS:Ich füttere im Sommer Wiese, Zweige etc. mit Gemüseergänzung, Heu (+täglich ~ein TL Fenchelsamen für beide und Strukturfutter wenn vom Winter noch was übrig ist), im Winter Heu, viel Kohl (bes. Wirsing) und Gemüsegrün, ein bisschen festes Gemüse, Strukturfutter + Fenchelsamen und hatte bei meinen Kaninchen noch nie fütterungsbedingte Probleme. Duh. ;) Ich füttere übrigens auch nur Gemüse, von dem ich weiß, dass sie es fressen. Sorten zu füttern, die eh immer liegenbleiben (bei meinen z.B. Fenchel) nur um mehr Auswahl zu haben, finde ich Quatsch. |
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Hab heute erst wieder eine PN bekommen, passend zum Thema. Da ist auch jemand verunsichert, wie er denn nun füttern soll, denn die früheren Kaninchen, die Trofu bekamen wurden steinalt und waren ihr Leben lang kerngesund. Und das ist nicht die einzige PN, die auf dasselbe hinausläuft. Man sieht ja an diesem Thread, was dabei herauskommt, wenn man in einem Thread herkömmliches Trofu erwähnt - sofort entsteht eine Diskussion. ;) |
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Den dadurch entstehenden Mangel wegen der geringen Vielfalt versuche ich mit einem vitaminisierten Strukturfutter so halbwegs auszugleichen, ob das gelingt, weiß ich nicht, darüber mache ich mir aber auch keinen Kopf. Solange ich das Gefühl habe, das meine Kaninchen zufrieden und gesund sind, denke ich, das es passt.:smilewinkgrin: |
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Soweit ich mich entsinne hast du auch mal so gefüttert, wie es Kaninchenwiese empfiehlt, oder? Warum der Weg zurück zur "alten" Fütterung? |
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Den Winter darauf hab ich dann, nach vielen Recherchen den ganzen Sommer über, die Fütterung umgestellt, auf Gemüse rationiert, in Menge und Sorten, selbstgetrocknete Kräuter, verschiedene Sorten Heu und ein Zusatzfutter in Form von Strukturmüsli, Haferflocken und Saaten rationiert. Mit dieser Fütterung kommen meine Kaninchen weit besser klar, Verdauungsprobleme gibt es keine mehr, die Kaninchen betteln nicht mehr und sind fit. Ob es am Strukturfutter, dem geringen Gemüseangebot oder sonstiger Veränderung liegt, weiß ich nicht, das ist mir aber auch weitestgehend egal, solange alle zufrieden sind...übrigens auch mein Geldbeutel.:D |
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Mittlerweile füttere ich es nicht mehr, aber im Grundprinzip habe ich nichts groß verändert. Gut ich wiege nicht ab und schnippel auch nichts mehr klein, aber Gemüse gibts weiterhin - auch festes. Salate gibts auch jeden Abend. Sowie einen Apfel. Jeden Tag getrocknetes füttere ich tatsächlich erst sei etwa einem Jahr. Aber es macht für mich augenscheinlich keinen Unterschied, ob ich es zusätzlich anbiete oder nicht. Weder Gesundheitlich noch in der reduzierten Menge des frischen Futters. Ich glaube im Großen und Ganzen füttern wir alle ähnlich. Jeder hat da sicher noch das ein oder andere, was er anders macht. Aber die riesen Unterschiede sind es ja nun auch nicht. |
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Ich füttere auch nicht viele verschiedene Sorten Gemüse und ich füttere auch relativ portioniert (Weißkohl ad libitum kann ich mir gut leisten :D), weil ich nicht einsehe, dass ich am Ende Gemüse wegwerfe, das ich teuer bezahlt habe, was bei mehr Sorten und größerer Menge einfach der Fall ist. Das schreibe ich auch so, wenn einer fragt. Ich schreibe aber auch gerne dazu, dass große Gemüseportionen hier besser funktionieren als kleine, und dass die Kaninchen am zufriedensten wirkten, als zumindest eine Sorte Gemüse (also der Weißkohl) ad libitum angeboten wurde. So ist das immer anders. Ich habe gerade nochmal auf der Kaninchenwiese gelesen. Tatsächlich fällt auf den Seiten zur Gemüse- und zur Winterfütterung nie explizit das Wort "ad libitum". Und empfohlen werden nur ca. 7 verschiedene Sorten, davon ca. 5, die täglich, und 2, die variabel angeboten werden, das finde ich jetzt nicht so wahnsinnig viel Durcheinander... Von daher denke ich auch, weltbewegende Unterschiede sehen anders aus. Ob man Zusatzstoffe füttern möchte oder nicht, steht dann nochmal auf einem anderen Blatt. Aber ich behaupte mal, dass es auch da keine so große Rolle spielt, ob ich einen Teelöffel Nösenberger oder einen Teelöffel Sämereien täglich verfüttere. Lein habe ich übrigens auch eine Zeit lang täglich verfüttert, das hatte hier auch keine negativen Folgen. |
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...lasset uns beten: Oh Herr, bitte lass auch im Winter Gras wachsen, dann haben wir alle ein paar Sorgen weniger!:D |
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Das halte ich für falsch, und in aller Freundschaft ist es provozierend für Leute, die Kaninchen aus ganz besch* Inzuchten aufnehmen, bei denen noch sehr viel Versteckteres kaputt ist als das etwa bei Deinem Chaplin der Fall war. Aber ich glaube auch nicht, dass das der Kern des Problems ist. Es gibt angeborene Unverträglichkeiten, so dass das eine Kaninchen bei Wirsing Dünnpfiff bekommt, das andere bei Kohlrabiblatt und das dritte gar nicht. Es gibt Unverträglichkeiten, mit denen dann hundskommune Wiese verheerend wirkt. Ja, das Kaninchen neigt zu Verkalkungen, besonders der Gefässe. Ja, diese Verkalkungen treten besonders bei hohem Phosphorgehalt auf. Nein, die Verkalkungen sind nur in der Tomografie sichtbar oder in der direkten Gewebeuntersuchung. Ja, das Kaninchen würde eine anhaltend mittelhohe Belastung nicht bewältigen, hat null Kondition. Nein, die Besitzerin wird es nie bemerken, weil sie ein beinahe leeres, reizarmes Gehege besitzt. Ja, die Besitzerin wird im Forum erzählen, sie habe noch nie Probleme gehabt. Das Kaninchen wird zustimmen. Die ganze Diskussion lässt sich für meinen Geschmack oftmals reduzieren auf: Kann ich mittels Ernährung Krankheiten verhindern und den Tod kontrollieren? Und die Antwort lautet: nein. Deshalb kann man sein Kaninchen mit Heu und 3-4 Genüsesorten problemlos durch den Winter bringen, über Jahre, und braucht nie ein Forum zu betreten, und nie zu wissen, was Phosphor wirklich ist. Oder man hat einen Ausnahmefall, eine etwas weniger robuste Natur, und rätselt jahrelang herum. |
@april, ich weiß das es mangelnde Vielfalt ist, aber das sind die Sorten, die sie so halbwegs fressen, alles andere wird komplett liegen gelassen. Das kauf ich natürlich nicht wenn ich es dann eh wegschmeißen muss. Und bei den Sorten die sie fressen handelt es sich um Saisonware, also denke ich das es nicht gar so schlimm ist bzgl. Treibhausware. Und in dem Wissen das ich im Winter mangelhaft füttere, versuche ich zumindest den Mangel mit einem anderen Futter auszugleichen, ob das auch gelingt, weiß ich natürlich nicht. |
@hasis: Ich wollte das auch nicht als Exempel für einen vermeintlichen Fehler Deiner Fütterung nehmen. Du bist eh eine der Ausnahmen - mit der Sense ist bekannlich keine Selektion mehr möglich, Du zapfst verschiedene Wiesen an - der Fall ist doch wohl klar. Da könnte jedes Kaninchen auch problemlos mehrere Monate Winter verbringen, auf Perioden von Mangel ist jedes Tier eingerichtet (oder wäre vor hunderten Jahren ausgestorben). So wie übrigens "die Besitzerin" in meiner Beispielkette nicht benny ist, sondern einfach irgendwer, der die wahren Zustände nicht sehen kann und deshalb meint, sie seien nicht da. Ich wollte nur illustrieren, wie eine vermeintlich richtige Fütterung in Wirklichkeit falsch ist, aber keine sichtbaren Konsequenzen hat und deshalb für alle Beteiligten als richtig erscheint. |
Ich hab es ja nicht als Angriff gesehen.:smile: Ich denke auch das meine Kaninchen den Mangel auch so problemlos wegstecken würden Aufgrund meiner Fütterung das restliche Jahr über, es beruhigt wahrscheinlich nur mein Gewissen wenn ich ein Zusatzfutter gebe.:blush5: In den anderen Punkten bin ich deiner Meinung, ich glaube auch eher, das es auf das jeweilige Kaninchen ankommt, welches Futter es verträgt und was nicht. Auch bin ich der Meinung, das die Kaninchen früher, wo noch viele Trockenfutter gefüttert haben, allgemein gesünder waren, noch nicht so überzüchtet und wer weiß nicht was für (angeborene?) Krankheiten hatten?! Heute wird ja immer mehr zu Kaninchen aus dem Tierschutz, Tierheimen, etc. geraten, die aber sehr oft aus unwillkürlichen Vermehrungen, Inzucht, Hobbyzüchtern, Kinderzimmerunfällen usw. kommen. Ich will damit nicht sagen das diese Kaninchen "schlecht" sind, aber sie haben nun mal nicht die besten Gene mitbekommen. In der Natur gewinnt immer der Stärkste, Gesündeste und Kräftigste, im Kinderzimmer hat auch der Schwächste gute Chancen, sich zu vermehren. Es wurde sicher auch nicht so genau hingesehen wie heute, wenn man sich oft durch die Krankheitsthreads liest wird ja gleich wegen jedem Furz um Hilfe gerufen.:rolleyes: |
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Soooo ich war heute mal wieder für die Kaninchen shoppen, da habe ich 2 kleine packuni cuni complete gekauft, brennessel getrocknet,Haferflocken, spitzwegerich getrocknet, cuni complete solche kleinen bällchen mit luzerne.... Das alles hab ich vermischt und noch viele andere kräuter & noch einen natur ball mit einer karotten form :P |
ich habe mir jetzt auch das cuni complete bestellt wollte es mal ausprobieren ich mische es dann unter die Trockenkräuter zusätzlich gibts es heu und blättriges gemüse 1-2 sorten |
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