 | Moderatorin | | Registriert seit: 06.08.2009
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Geschrieben am
16.08.2013, 21:14
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Zitat von kräuterhexchen Mein Vater hatte früher die Wiese für die Kaninchen einfach mit der Sense abgemacht ohne groß zu gucken was dadrin ist. Nun lese ich hier so viele die nach verschiedenen Pflanzen fragen, ob man die füttern kann.
Ehrlich gesagt gehe ich morgens immer auf eine Wiese und rupfe da ordentlich. Die meisten der Pflanzen kenne ich.... Bärenklau, wilde Möhre, Löwenzahn, Klee, versch. Gräser, Ampfer, Spitz und Breitwegerich usw. Ich kann aber ehrlich gesagt nicht ganz ausschließen, dass da Pflanzen dabei sind die ich nicht kenne. Geht ihr denn wirklich über die Wiese und pflückt jedes Blättchen einzeln? Oder landet bei euch auch ein wilder Strauß in eurer Hand? | Das machst du schon ganz richtig, wichtig ist, dass die größte Menge des Futters aus bekannten, gut verträglichen Pflanzen besteht und unbekannte Pflanzen dazu gegeben werden, dann kann man nichts falsch machen. Zitat: |
Dann zu den Grünhoppersprodukten. Das Adult und Purgrün gefällt mir sehr gut. Aber dieses Heu........es riecht nicht besonders gut und ist auch hauptsächlich gelb. Ich dachte bei dieser Fa. wäre das Heu von besonders guter Qualität, aber ehrlich gesagt hatte ich ein Heu von Obi das roch besser und war auch schön grün. Hatte jemand von euch auch schon dieses Heu?
| Das Heu habe ich noch nicht getestet, aber es gibt zahlreiche Shops die hochwertiges Heu anbieten wie z.B. Heuandi.de schwarzwaldheu.de und das Allgäuer Bioheu bei ebay. Zitat:
Und dann noch eine Frage zur Winterfütterung..... ich weiß es ist erst August, aber bei Temperaturen von 5 ° Nachts frage ich mich ernsthaft wann man damit anfängt.
Ab wann sollte ich denn das Urgetreide unter das Futter mischen und wie viel davon?
| Ich füttere im Herbst vermehrt Saaten und Obst dazu, etwa ab September und steigere die Menge dann. Wiese füttere ich so lange, wie sie zu finden ist (teilweise sogar noch im tiefen Winter). Zitat:
Zitat von kräuterhexchen Na, das mit der Wiese beruhigt mich doch sehr. Ich hab mich schon von Schierling und Co sehr einschüchtern lassen.
Achso, Zweige bekommen sie natürlich auch, das hatte ich ganz vergessen. | Die richtigen Giftpflanzen solltest du dir mal anschauen, dazu gehört z.B. Schierling und Eibe. Diese führen sogar in manchen Fällen bei Wildkaninchen zu Vergiftungsfällen. Die hochgiftigen Pflanzen wachsen jedoch so gut wie nie auf den normalen Wiesen... Zitat: |
Ist denn Gemüse einfach nur nicht notwendig oder kann es irgendwie schädlich sein. Sie bekommen jeden Tag ein Möhrchen und dann noch Wirsing, Gurke Kohlrabi usw, aber abwechselnd
| Es kann nicht schädlich sein, meine Kaninchen fressen im Sommer bei Wiesenfütterung auch sehr gerne Äpfel, Kohl und Karotten etc. Ab und zu füttere ich so etwas zum normalen Wiesenfutter dazu. Auch Wildkaninchen stehen auf Gemüse und plündern es als Kulturfolger sehr gerne auf den Feldern. Zitat:
Zitat von april Es gibt eigentlich keine einheimische Wiesenpflanze, die eine unmittelbar tödliche Wirkung für Kaninchen selbst bei kleiner Menge hat. Auch vom Schierling müssen sie tagelang grosse Mengen fressen, bis sie sterben. Das wird es auf einer bewirtschafteten Wiese gar nicht und auf einer unbewirtschafteten, aber artenreichen Wiese auch nicht passieren können. | Da muss ich widersprechen. Beim Kaninchen gelten 0,7 g Eiben-Nadeln je kg Körpergewicht als minimal tödliche Dosis aus. Das ist eine sehr geringe Menge. Bei hochgiftigen Pflanzen ist echt nicht zu spaßen, allerdings sind das wirklich wenige, die den Kaninchen gefährlich werden können. http://www.kaninchenwiese.de/ernaehrung/grundlagen/nahrungsselektion/
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