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Welche Frifu-Ration ist richtig? Hallo! Ich würde gerne mal wissen, welche Frischfutterration ihr euren Nins täglich gebt und zwar nicht in Gramm oder nicht für die ganze Gruppe, sondern pro Tier, also nur mal so als Beispiel: pro Kaninchen ein halbe Möhre, eine ca. 2 cm dicke Scheibe Gurke, eine Handvoll Salat........so in der Art. Ich bin mir im Moment nämlich sehr unsicher, ob ich zuviel, genau richtig oder minimal ausreichend Frischfutter gebe.... Meine Ausgaben für Frischfutter finde ich im Moment unglaublich hoch, die Nins dagegen wollen aber am liebsten immer noch mehr :nut: Ich muss dazu sagen, dass ich kein Trockenfutter füttere, Heu steht aber immer zur freien Verfügung. Leider darf man bei uns in der Ecke in den Supermärkten kein Grün mitnehmen und es werden auch abends keine Salate/Gemüse reduziert :-) LG Tina |
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Im Winter gibt es täglich pro Tier (noch wachsende Riesenschecken mit momentan je 4,5-5,0kg) 2-4 Karotten (je nach Größe der Möhren) + 1/4 Apfel, zusätzlich gibt es bei mir Strukturfutter, Heu, Äste. |
Sorry, ich meinte natürlich Kaninchen, nicht Schweine ;-) hab es schon geändert....ja, aber im Moment gibt es hier noch nichts von der Wiese....ich meine also explizit das Futter, was man im Supermarkt dazu kaufen muss, Möhren, Paprika, Gurke, usw.... |
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Weichgemüse wie Paprika und Gurke mögen meine Kaninchen nicht. |
Ich halte es für besser, geringfügig belastetes Gemüse zu füttern als mit einem zu hohen Anteil von Möhren (sehr hoher Zuckeranteil!) und Obst (da brauche ich zum Zuckeranteil ja wohl nichts auszuführen...) zu riskieren, dass Kokzidien und Hefen idealen Nährboden finden. Kaninchen sind gerade im Winter oder in der Stadt in der Ernährung tatsächlich sehr teuer, aber ich finde das sollte man in Kauf nehmen. Vielleicht solltest du dich mal ein bisschen umsehen, ob es bei euch einen türkischen oder griechischen Gemüseladen gibt. Und auch der Wochenmarkt ist eine ideale Anlaufstelle, denn die Händler haben öfter mal optisch nicht so schöne Sachen unter ihrer Verkaufsware die sie dir dann ggfls. billiger geben könnten. Eine Ernährung nur mit Heu, ein bisschen Möhre und eingelagertem Apfel halte ich persönlich für mehr als dürftig. Da muss man mit Strukturmüslis oder Trockenkräutermischungen zumindest ein bisschen ausgleichen. Vor allem auch deshalb, weil dem Heu immer vorgeworfen wird, dass ihm gegenüber der frischen Wiese ja viele Vitamine fehlen - was unzweifelhaft richtig ist! Allerdings sind die Äpfel, wenn sie eingelagert wurden, da um keinen Deut besser. Neulich habe ich einen Test im Fernsehen gesehen, leider kann ich mich nicht mehr erinnern welche Sendung es war, ich werde aber mal suchen ob ich das noch feststellen kann. Dort wurde unter anderem der Vitamin-C-Gehalt von "gesundem einheimischem Obst" anhand von eingelagerten deutschen Äpfeln untersucht. Erschreckend: die Äpfel sahen absolut frisch aus, enthielten aber so gut wie kein Vitamin C mehr! Lediglich ein paar kleinste Restspuren waren zu finden. Füttert man also eingelagerte Äpfel, dann führt man Energie in Form von Zucker zu. Soweit das der Hauptgrund der Fütterung der Äpfel ist, ist dagegen nichts einzuwenden. Wird jedoch auf die Äpfel zurückgegriffen um den Tieren Vitamine anzubieten, unterliegt man einem erheblichen Irrtum wenn man meint, da wären noch nennenswerte Mengen enthalten. Nur frisch vom Baum oder mit sehr kurzer Lagerungszeit hätten die Tiere vitaminmäßig einen Nutzen von der Apfelfütterung. |
Ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich füttere erstens keine eingelagerten Äpfel und ich füttere auch nicht nur Möhre und Apfel und Heu, sonder ganz viele verschiedene Sorten, dazu gehören auch Fenchel, Paprika, Rote Beete...usw....mir ging es hier auch wirklich lediglich um die Menge, um sicherzustellen, dass ich weder zu viel noch zu wenig gebe.... |
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Hi, also ich handhabe es z. Z. so : Wirsing gibt es bei uns immer (wird als ganzer Kopf verfüttert und wenn nur noch ein kleiner Rest übrig ist, wird ein frischer Kopf nachgelegt). Heu gibt es jeden Tag frisch (ca. so ein Gartenabfallsack voll), die Reste vom Heu entsorge ich entweder bei den Ponys oder das ganz klein geschredderte bekommen die Nins in die Klokiste. Wiese gibt es soviel wie ich eben auftreiben kann. Nun zu deiner Frage: Im dicksten Winter (also wenn Schnee lag und ich gar nichts an Wiese bekommen konnte) habe ich Heu wie oben, Wirsing wie oben pro Nase und Tag eine Möhre, pro Nase und Tag 1/4 Apfel, 1TL Sonnenblumenkerne,1TL Quetschhafer, 1TL Sämerreien und 1TL Erbesenflocken. Dazu gab es immer eine 2. Sorte (meistens Kohl) zur freien Verfügung (ein Kopf Rotkohl oder auch mal Weisskohl oder Chinakohl). Weiterhin gab es einen Karton voll getrocknete Kräuter (etwas grösser als ein Schuhkarton). Ausserdem gab es jeden Tag (manchmal auch erst jeden 2. Tag, wenn noch viel übrig war) Äste (Mirabelle, Birke, Weide, Haselnuss, Kirsche, Apfel). So sind wir super durch den Winter gekommen ! Allerdings muss ich nach eingehender Beobachtung meiner Nins sagen, daß ich dii rationierte Fütterung mittlerweile kritisch sehe. Man konnte wunderbar sehen, wie die Kaninchen ihre Nahrung zusammenstellen ! Es wurde von allem gefressen in unterschiedlichen Mengen. Sie frassen mal etwas von den Ästen, dann ging es weiter zum Kohl, getrocknete Kräuter waren der Renner, Heu wurde zwischendurch geknabbert. Sie hatten aber auch immer Auswahl. Ab und zu (so wie ich es bekommen habe) gab es frische Kräuter und Kohlrabi oder Blumenkohlblätter. Paprika, Gurke und anderes Gemüse füttere ich nicht. LG Passat |
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Das klappt bei mir auch nicht immer ;) Wasser und Heu steht aber natürlich immer zur Verfügung. Ich habe drei Kaninchen, ein Mädel mit 2 Kilo und zwei Rammler mit jeweils 2,5 Kilo - mit der Zeit hat man die ungefähre Futermenge raus. Eine genaue Angabe kann ich dir nicht machen, ich würde jetzt mal schätzen : 1. Karotte, 1. Stange Sellerie, 2 große Blätter Wirsing, 2 große Blätter Chinakohl, 1/4 Bund Petersilie das wäre aber nur eine ungefähre Mengenangabe - alle Futterarten kann man natürlich auch durch anderes gleichwertiges Gemüse ersetzen/austauschen. |
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Ich füttere momentan pro Kaninchen circa 300g Frischfutter- momentan Grünkohl, WEisskohl und Petersilie. Ich hoffe wir können bald wieder pflücken, dann wird es günstiger. |
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Die Faustregel von mausefusses kann dir einen entsprechenden Hinweis geben. Ich habe nach Gefühl gefüttert und dabei mich viel an der Farbe und Struktur des frischen Futters orientiert. Der Großteil war grün und blättrig. |
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Wobei ich allerdings den Trockenkräutermix vergessen habe, davon bekommen meine momentan noch eine große Handvoll dazu, weil der Winter bei uns noch nicht ganz verschwunden ist :o Und alle drei Tage noch ein paar Sonnenblumenkerne und Leinsamen, die fütter ich vor allem während dem Fellwechsel oder zwischendurch als Leckerchen. Festes Futter gebe ich nur ratíoniert, also höchstens ein Möhrchen ( bzw eine Knolle Fenchel, Kohlrabi, Pastinake etc) Blättriges kann man fast unbegrenzt zur Verfügung stellen. Wenn die Wiese endlich wieder wächst, pflücke ich jeden Tag eine große Plastiktüte voll. Obstbaumäste stehen bei mir im Moment in der Vase, damit sie endlich sprießen |
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Außerdem wird ergänzt mit etwas Getreide, Sämereien, getrockneten Kräutern. Äste sind natürlich auch immer da. Im Sommer dann nur noch Wiese ad libitum....wie sehr ich mich danach sehne.... |
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(Ich kann GsD mittlerweile wieder Wiese zur freien Verfügung anbieten, daher gibt es jetzt nichtmal mehr Möhren und Äpfel) |
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Kräuter und Wiese im Balkonkasten zu ziehen ist wieder total in die Grütze gegangen. Das einzige was funktioniert ist, die Äste in eine Vase ins Zimmer zu stellen, damit da wenigstens etwas sprießt. Nach einer guten Woche sind da schon richtig kleine Blätter dran. |
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Und du vergisst dabei auch völlig, dass es nicht für jeden möglich ist mal eben Schnee beiseite zu schippen damit die Nins an Gräser und sonstige Wiesenpflanzen kommen - zum Beispiel bei Innenhaltern ohne eigenen Garten. Und für Kaninchenneulinge auch nicht unbedingt selbstverständlich, weil diese Pflanzen oft keinen frischen Eindruck machen. Denk bitte nächstens daran, dass solche Aussagen für Leute, die nicht wissen wie deine Haltung aussieht, echt missverständlich sind. |
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Als ich noch keine komplette Aussenhaltung hatte und die Kaninchen im Winter drinnen waren, habe ich genauso gefüttert. Wenn die meiste Zeit des Jahres Wiese gefüttert wird, sehe ich dabei trotzdem kein Problem. Soweit ich das herauslesen konnte, füttert die TE Wiese, wenn wieder etwas wächst. Ansonsten würde ich, wenn es zusätzlich etwas gekauftes Blättriges geben soll pro Kaninchen (ca. 2kg) 1 Möhre, 1 Stück Apfel, 4-5 große Blätter Chinakohl geben. Mir geben halt leider immer wieder diese doch sehr vielen, arg gehäuften Krankheitsgeschichten bei zuviel Gemüseauswahl zu denken, daher hab ich in den letzten Wochen meine Meinung zur Gemüsefütterung überdacht und füttere wieder so, wie ich all die Jahre zuvor auch gefüttert habe, bevor ich mich in Kaninchenforen belesen habe. |
also bei mir gibt es pro tag pro kaninchen ca diese menge: -halbe möhre -viertel apfel -trockenkräuter,heu,1 tl saaten -zb 4 kohl und noch etwas möhrengrün oder ähnliches natürlich nur im winter ,denn im sommer gibt es nur wiesenkräuter. |
Benny, ich erklär gerne nochmal wie ich den Zusammenhang zwischen Gemüsefütterung und Darmproblemen sehe: - Die meisten Gemüsefütterer sind in Foren unterwegs. Die meisten Trockenfutterjunkies nicht! - Gepostet wird nur, wenn es Probleme gibt. Gibt es keine, gibts auch nichts zu berichten! Folglich ist es kein Wunder, wenn du die Kombination Gemüsefütterung und Darmproblem häufig findest. Zum einen, weil die vielen Trockenfutterfütterer größtenteils gar nicht bis hierher gelangen. Zum anderen weil jemand, der sich um die Ernährung seiner Kaninchen keine Gedanken macht, auch Gesundheitsprobleme mit großer Wahrscheinlichkeit eher übersieht - dann liegt das Nin eben "plötzlich" morgens tot im Stall, obwohl das möglicherweise gar nicht so plötzlich war. Und zum dritten posten die vielen Gemüsefütterer nicht, wenn es keine Probleme gibt, weil es dann nichts berichtenswertes gibt. Sei mal ganz ehrlich - wenn alle Gemüsefütterer jeden Tag, oder vielleicht auch nur jede Woche, posten würden: "Ich habe Gemüse gefüttert, und meinen Nins gehts prächtig!", dann würdest du irgendwann sicher keinen einzigen wirklich relevanten - weil problembeladenen - Thread mehr finden in der Menge. Und zu deinen Erfahrungen von früher: Ich kenne ein Kaninchen was mit reiner Industrietrockenfutterfütterung knappe 12 Jahre alt geworden ist. Soll ich deswegen jetzt auch meine nächsten Kaninchen aussschließlich mit dem Industriemist vollstopfen? |
Ich glaube, mit der Angabe pro Kaninchen wirst du auch nicht glücklich. Die einen haben 1,5kg Minis, die anderen 7kg Riesen ;) Winter: Ich gebe soviel (vor allem blättriges Grün und nur sehr wenig Knollengemüse, kein Obst), dass es für einige Stunden reicht. Das Frühstück reicht meist bis zum frühen Nachmittag, das Abendessen bis spät in die Nacht. Konkret für ein 3kg Kaninchen sieht es bei mir derzeit so aus: 1/2 bis ganze Möhre, 3-5 große Blätter Chinakohl, 4-6 große Blätter Riesenlöwenzahn, 1/4-1/2 Chicoree, 2-3 Blätter Radicchio, 4-6 Kohlrabiblätter, 1/4-1/2 Bund Frischkräuter (die großen Bunde vom Türken, nicht die Minibüschel aus dem Supermarkt) - verteilt auf zwei Mahlzeiten. Wenn es innerhalb einer Stunde komplett weg ist, ist es für mein Fütterungskonzept demnach zu wenig. Wenn es soviel ist, dass bei der nächsten Fütterung noch größere Mengen übrig bleiben, ist es mir persönlich zuviel, weil das dazu führen kann, dass kaum noch Heu gefressen wird - Magenblubbern und Verdauungsprobleme sind dann oftmals die Folge. Nur bei Frost in Außenhaltung reduziere ich das Grünfutter soweit, dass es in 2 Stunden weg ist und erhöhe dafür den Anteil an Knollengemüse (das gefriert nicht so schnell) und gebe zum Ausgleich Strukturfutter zur freien Verfügung. Sommer: Wiese, soviel, dass bis zur nächsten Fütterung noch mindestens 1/10 der Gesamtmenge übrig bleibt, was dann entsorgt wird, bevor die nächste Ladung kommt. Für zwei (2,5 und 3kg) ist das etwa ein kleiner Wäschekorb täglich. |
Na dann berichte ich mal etwas Positives : 2 Jahre nachdem ich mein Pärchen aus dem Tierheim geholt habe, sind sie gesünder und fitter als vorher. Und das mit Gemüsefütterung :) Meine Kaninchendame hat anfangs auf alles mit Durchfall reagiert, aber ich habe nicht aufgegeben und solange versucht und probiert - das hat ihr sicherlich nicht nur das eine Mal das Leben gerettet. Als sie wegen ihrer Verletzung erst letzten Monat 10 Tage lang Antibiotika bekommen musste, war sogar meine Tierärztin verwundert, das es da keine Probleme mit der Darmtätigkeit/Durchfall/Appettitlosigkeit gab. Sie hat das auf die abwechslungsreiche Ernährung zurückgeführt. |
Ich kenne bzw kannte auch einige Kaninchen die alleine gehalten wurden und nur mit TroFu gefüttert wurden und über 8 Jahre alt wurden. Trotzdem habe ich 2 Kaninchen und tue mein bestes meine Tiere gesund und ausgewogen zu ernähren. Sobald ich wieder eine "gute" Wiese finde, wird wieder gepflückt. Deswegen finde ich solche Vergleiche immer schwierig. UND es stimmt, die die zufrieden sind melden sich gar nicht bis kaum. Wenn es aber Probleme gibt, dann hört man davon sehr schnell. Das sieht man auch an Maxis Video mit der Käfigkatze, das Video hat viel mehr Likes als schlechte Bewertungen. Aber die Kommentare sprechen eine andere Sprache, da liest man viel mehr geflame als positives... |
Ich hab 3 Kaninchen in Außenhaltung. Hier gibts im Winter Gemüse, Heu, Äste, Trockenkräuter und Sämereien. Ich füttere 2x täglich. Gemüse: 2 Karotten, 4 Knöllchen Topinambur, Kohlrabi, ein paar Blätter Wirsing, ein paar Blätter Chinakohl (wird nicht so oft gefressen), einige Streifen Spitzkohl, ab und zu ein paar Stücke Paprika oder Apfel. Das Gemüse ist alles Bio, 1x in der Woche bekomme ich noch Karottengrün und Kohlrabiblätter, das reicht dann für 2-3 Tage. Gurke und Salat mögen meine 3 nicht. Diesen Winter (ich klopfe auf Holz) waren alle 3 topfit und gesund. Im Sommer gibt es Wiese, Wiese und nochmal Wiese ;o) LG Verena |
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Karotten haben denselben Rohfasergehalt wie Weißkohl, daher ist es vollkommen egal, ob ich Karotte oder Weißkohl verfüttere. Ich denke, es kommt auf die Menge an, wieviel Flüssigkeit mit dem Gemüse aufgenommen wird, denn nur um das geht es mir. Zwecks Vitaminen und Co. verfüttere ich kein Gemüse, denn darin ist nicht das enthalten, was ein Kaninchen braucht, deshalb ist es m.E. sinnfrei, viele Sorten zu verfüttern. Wegen nötiger Vitamine und Co. verfüttere ich im Winter das Strukturfutter. Bei Frost wird von meinen Kaninchen das Blättrige eh nicht gefressen, warum sollte ich es dann verfüttern......nur, um es dann jeden Tag eingefroren wegzuwerfen? Es gab bei den Widdern sogar Tage, da wollten sie nur Apfel. Da bekamen sie halt nur Apfel, da schauten sie den Grünkohl und die Kohlrabiblätter gar nicht an. Der letzte Winter hat mir daher gezeigt, dass meine Kaninchen das gar nicht alles brauchen, was ich meinte, täglich füttern zu müssen. Die Menge des Gemüses ist bei mir auch so bemessen, dass es nicht sofort aufgefressen wird, sondern für später noch was übrig ist. Bei Starkfrost füttere ich öfter, dafür weniger, da sie das Eingefrorene nicht mehr fressen. |
Ich weis gar nicht genau wieviel meine bekommen. Ich habe 3 Stück und das schwerste wiegt 1700 Gramm. An Knollengemüse bekommen sie 1Karotte am Tag, 1 scheibe Fenchel und immer ein Stückchen Petersilienwurzel (für alle 3). Kohl ist total unterschiedlich, da füll ich halt immer nur auf und das ist mal mehr, mal weniger. |
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Auf welche Erfahrungswerte greifst du also da zurück? Und: gilt das auch für kleine Kaninchen, oder nur für Riesen, die ja einen besonders hohen Energiebedarf haben? |
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Ich persönlich will es möglichst gut machen und dafür gehört für mich vielfältige Auswahl. Ich ernähre auch Riesen im Winter mit Gemüse und ohne Chemovitamine. |
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Erfahrungswerte sind meine eigenen und die einiger Bekannter, deren Kaninchen auch um die 10 Jahre alt sind/wurden. Da alle meine vorigen Kaninchen gesund alt wurden und keine Aufgasung, Verstopfung, Durchfall, Zahnprobleme oder Sonstiges hatten, kann ich keine Nachteile dieser Fütterungsweise erkennen. (1 Kaninchen von diesen 7 Kaninchen wurde allerdings aufgrund von EC nur 2,5 Jahre alt) Zitat:
Bei den Riesen gibt es getreidehaltiges. |
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Und die Gesundheit meiner Kaninchen bestätigt mir das, dass es nicht so schlecht sein kann, was ich die letzten 30 Jahre gemacht habe. Mir nützt es nichts, wenn ich möglichst viel Gemüse in die Kaninchen stopfe und sie dann ständig mit Zahnproblemen, Matschkot oder Sonstigem zu kämpfen haben, das ja die meisten auf den Züchter oder die vorige Fütterung (bei einem TH-Tier) schieben. Mittlerweile dürftet ihr aber meine Einstellung zu Gemüse und Strukturfutter doch schon auswendig kennen. ;) |
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Und da du immer auf die Vitamine abstellst - welche Vitamine sind in Kräutern etc. die im Gemüse NICHT sind? Zitat:
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Und wie viele kennst du, wie viele Kaninchen werden so ernährt? "Viele" ist ein sehr dehnbarer Begriff. Für dich sind "viele" möglicherweise 10 oder 20, für jemand anderen fängt das möglicherweise bei 100 an, für noch einen anderen erst bei 1000 oder bei einer Million. Zitat:
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Übrigens eine Einzelerfahrung von mir zum Thema Gemüsefütterung: Matschkot bei Gemüsefütterung: Fehlanzeige! Matschkot hatte mein Leo, sobald er ein Mischfutter (von dir als Strukturfutter bezeichnet) bekam! Ließ ich dieses weg, fütterte ausschließlich Heu, Gemüse und Trockenkräuter, war alles bestens. Die Mädels hatten nie Darmprobleme und wurden IMMER mit Gemüseanteil ernährt, auch im Sommer. Wuschel hatte ein einziges Mal Durchfall - da hatte sie einen Kokzidienbefall. Und der stand möglicherweise bereits im Zusammenhang mit der Schwächung des Organismus durch die Gebärmutterproblematik die sie am Ende das Leben kostete. |
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Ich habe ehrlich gesagt, keine Lust mit dir das alles auszudiskutieren, da wir uns eh nur im Kreis drehen. Die Gründe für meine Fütterungsweise habe ich bereits genannt. Ich vertrete meinen Standpunkt und du vertrittst deinen. Ich beschäftige mich seit 2-3 Jahren sehr intensiv mit der Fütterung, das ist die Zeit, in der ich in den Foren von der "neumodernen" Gemüsefütterung gelesen habe. Durch viele Recherchen meinerseits, Lesen etlicher Erfahrungsberichte und Co., Austausch mit anderen Kaninchenhaltern und email-Austausch mit Andreas Rühle (Kaninchen-würden-Wiese-kaufen), habe ich für mich beschlossen, meine Fütterung genau so zu lassen, wie ich sie mache. |
Benny, ich hatte gefragt welche Vitamine in den Kräutern seien, die nicht im Gemüse sind. Du hast aber das Vitamin D genannt, was im Strukturfutter enthalten sei und nicht im Gemüse. Im Strukturfutter ist es jedoch künstlich zugesetzt. Also noch einmal meine Frage - welche Vitamine sind in Kräutern enthalten, jedoch nicht im Gemüse? Und was ist kaninchengerechte Struktur, und in welchen Punkten kann Gemüse diese nicht bieten? Auch hast du den Begriff "viele" noch nicht definiert. Es würde mich sehr interessieren, in welcher Größenordnung sich deine Erfahrungsberichte bewegen, damit ich meinen Standpunkt überprüfen kann. Denn möglicherweise ist er ja falsch? Aber zur Prüfung brauche ich verlässliche Angaben, und da sehe ich das als mein Recht an dich danach zu fragen, denn du behauptest dass Gemüsefütterung an Darmproblemen schuld sei. Ich habe grundsätzlich eine Gemüsefütterung durchgeführt, und bin damit von deiner Aussage direkt betroffen. Und zwar in einer Art, die möglicherweise nahelegen könnte dass du mir eine falsche Versorgung meiner Tiere unterstellst... |
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Bei Innenkaninchen kann man dieses über Zugang zu Sonnenlicht machen oder im Winter über entsprechende Lampen, finde ich allemal sinnvoller als Chemovitamine. |
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Dazu hier kann ich dir das empfehlen: [url=http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/gemuese_salat.htm]Kaninchen - Gemse und Salat[/url] Zitat:
Jetzt kommt sicher gleich, warum ich dann Karotten verfüttert. Ich verfüttere sie in so großer/geringer Menge, dass noch zusätzlich genügend anderes Futter mit in meinen Augen kaninchengerechter Struktur aufgenommen wird. Zitat:
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Das könnte ich genauso umgekehrt schreiben. Von mausefusses wird mir ja hier auch "durch die Blume" unterstellt, dass ich meine Tiere "nur durch den Winter bekommen will": Zitat:
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Du fütterst an Gemüse nach deiner Aussage im Winter an Gemüse fast (?) ausschließlich Möhren. Dazu schreibt Herr Rühle in dem von dir gerade genannten Text: Zitat:
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Kritisiert werden von Herrn Rühle vorwiegend die folgenden Gemüsesorten: Zitat:
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Denn seine Meinung hat er hier deutlich gemacht: Zitat:
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Hab keine Lust mehr auf weitere Diskussionen mit dir, da ich den Eindruck habe, dass du überhaupt nicht kapierst oder kapieren willst, was ich meine und daher immer auf irgendwelchen Spitzfindigkeiten herumreitest. Das sieht man ja schon an deinem Satz mit dem Zitat: Zitat:
Alles andere, das ich geschrieben habe, sind meine eigenen Worte. Und ja, ich habe mit Herrn Rühle abgesprochen, dass ich Zitate in ein Forum einfügen darf....darum brauchst du dir also keine Sorgen machen. Zitat:
Bin raus aus dem Thread, mir ist das zu doof mit dir zu diskutieren. Vertritt du deine Meinung, ich vertrete meine. |
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Ich finde auch das man es hier beenden kann, das bringt hier irgendwie nichts:rolleyes: Allgemein kann ich sagen, dieses Thema "Fütterung" spaltet IMMER die Nationen, egal wo man hinsieht (Kaninchen, Pferde usw.)! Selber habe ich einen Spruch den ich bei jeglicher Fütterung unserer Tiere halte "Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht!" Wenn manche Kinder so gesund leben würden wie unsere Kaninchen, hätten wir keine dicken Kinder! |
Genau das Zitat, was du eingefügt und den Text dazu korrekt verlinkt hast, meinte ich. Ich finde es erweckt einfach einen anderen Eindruck in dem Zusammenhang mit deinem Text, als wenn man den Gesamttext liest. Aber wenn das mit ihm abgesprochen ist, hat ja alles seine Ordnung, und ich habe wohl nur etwas falsch verstanden. Sehr interessant, das Thema. Vielleicht sollte ich mich auch mal von Herrn Rühle beraten lassen, schließlich will ich nur das beste für meine Nins, sobald ich wieder welche habe. Was für dich Spitzfindigkeiten sind, sind für mich übrigens schwer einzuordnende und scheinbar widersprüchliche Details, und da ich eben tatsächlich verstehen will, frage ich nach. Ist daran etwas verkehrt? Ich meine, wie soll ich dich verstehen, wenn ich das Gefühl habe dass Widersprüche in deinen Aussagen stecken? Ich WILL ja kapieren, was du meinst, sonst würde ich mir wohl kaum die Mühe machen nachzufragen. Feli, ich stimme völlig mit dir überein: so manchem Kind täte eine Ernährung wie sie für viele Kaninchen mittlerweile praktiziert wird, sehr gut! Im Übrigen kann die Kaninchenernährung auch ein prima Anreiz für Kinder sein, sich ebenfalls gesund zu ernähren - insbesondere kleinen Kindern kann man so das eine oder andere vorher nicht so beliebte Nahrungsmittel schmackhaft machen. Und allzu exotische Gemüse- oder Obstsorten benötigt man nicht, auch das ist richtig. Auch als Mensch nicht unbedingt :) |
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