Am besten ist die Fütterung mit Wiese, also Gras mit (Un-)Kräutern. Gras kannst du gut anbieten, Löwenzahn, Wegerich, Gänseblümchen sind so weit ich weiß auch sehr verträglich. Ansonsten würde ich von dem, was du anbietest, einfach langsam die Mengen steigern und ab und an wieder was neues dazu geben... je mehr er sich daran gewöhnt, desto weniger musst du darauf achten, dass das Frischfutter besonders gut verträglich ist.
Wie langsam du das Trockenfutter absetzen solltest, weiß ich leider auch nicht genau. Ich würde es nach Gefühl machen. Wenn er das Frischfutter gut verträgt, musst du dir keine Sorgen machen, dass du zu schnell reduzierst. An Heu wird er vielleicht erst gehen, wenn er kein Trockenfutter mehr bekommt (wenn er dafür hochwertige Wiese bekommt, dann wird er die aber auch bevorzugen). Um es ihm schmackhafter zu machen, könntest du ein Kräuterheu anbieten oder eine Trockenkräutermischung hineingeben.
Mengenmäßig kannst du das Frischfutter steigern, bis er immer etwas zur Verfügung hat. Du kannst aber auch Portionen füttern - solange er immer Heu zur Verfügung hat, wird er nicht hungern müssen. Es ist einfach ein komisches Gefühl, den Hauptbestandteil der Ernährung plötzlich wegzulassen. Für dein Gewissen könntest du den Napf mit ab und zu mit Trockenkräutern füllen, wenn du magst
Zur Ernährung gibt es gute Tipps auf kaninchenwiese.de
Ein paar wichtige Punkte:
- Hauptbestandteil der Ernährung sollte artenreiche Wiese sein, ersatzweise (z.B. in der Stadt oder im Winter) blättriges Gemüse wie Kohl, Salat etc. und Küchenkräuter
- festes Gemüse wie Möhre, Paprika, Broccoli wenig geben, höchstens eine kleine Portion täglich (kalorienreich)
- Obst nur selten in kleinen Mengen als Leckerlie
Wenn du in etwa so fütterst, kannst du irgendwann so viel Frisches anbieten wie er fressen möchte, dann wird er davon satt, aber nicht dick.
Kommt das Kaninchen aus Einzelhaltung? Wenn ja, wäre die Krönung jetzt noch ein Partner
