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Heu-und Grünfuttermuffel Hallo, unsere 3 Nini´s, 12 Wochen alt, sollen auf Frischfutter umgestellt werden. Sie bekamen von der Züchterin Kräuterpellets, etwas Löwenzahn, Haselnuss und Karotte. meine idee war, das TF zu reduzieren und die grünfuttermenge zu steigern, blatt für blatt mit täglicher kotkontrolle usw. so weit so gut. das trockenfutter ist am spätnachmittag leergefressen, heu und grünfutter bleibt viel liegen. was tun? eigentlich fressen sie nur karotte, mal apfel und hainbuchenzweige, sowie etwas rasen. löwenzahn manchmal. soll ich ihnen das trockenfutter komplett wegnehmen, oder lieber weiter reduzieren? vielen dank für die antworten lg |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Hallo und herzlich Willkommen.:) Das Trockenfutter kannst du sofort weglassen, bei so jungen Kaninchen hat sich die Verdauung noch nicht daran "gewöhnt".;) Wenn das Trockenfutter weg ist, werden sie sicher mehr Grünfutter fressen, da sie dann nicht mehr so gesättigt sind. Du kannst ihnen viele verschiedene Wiesenkräuter (Löwenzahn, Spitzwegerich, Schafgarbe,uswusw.) und verschiedene Zweige von Obst- oder Laubbäumen, die werden sehr gerne gefressen, anbieten, das ist das gesündeste Futter. Karotten sollten sie auch nur wenig bekommen, max. eine kleine Karotte pro Tier. Lies dich hier mal durch: [URL="http://www.kaninchenwiese.de"]www.kaninchenwiese.de[/URL] |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Hallo, danke für die schnelle antwort. echt, direkt weglassen? "verhungern" die denn dann nicht? Karotten bekommen sie 1 mittelgroße zusammen. die genannten gräser hab ich scgon probiert sowie spinat, karottengrün, kohlrabiblatt, basilikum, petersilie, feldsalat, chicoree, kopfsalalt, eisbergsalat, dill, bleibt alles oder das meiste liegen. getrocknete kräuter geht gar nicht. di eknabbern nicht mal den löwenzahn in ihrem wiesenfreigehege. lg |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Kein Kaninchen verhungert vor der vollen Schüssel.;) Hab etwas Geduld, wie gesagt, wenn sie Hunger haben, werden sie das Grünfutter fressen. Biete es immer weiter an, Kaninchen sind bei Futtersorten, die sie nicht kennen, sehr vorsichtig und testen es erstmal, ob sie es gut vertragen (Probebiss). Sie müssen erstmal auf den Geschmack kommen. Ich kenne kein Kaninchen, das kein Grünfutter frisst.;) |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Wenn sie kein Trofu mehr haben müssen sie ja wohl oder übel das Frischfutter füttern, verhungern werden sie dann garantiert nicht freiwillig, da brauchst du dir glaub keine Sorgen zu machen. |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel danke euch. wahrscheinlich habt ihr recht. ich werds mal probieren, nachmittags und abends mümmeln sie ja dann auch an ihrem grünfutter und heu rum. lg |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Das ist doch schonmal gut das sie es probieren, so viel ich weiß ist heu am wichtigsten. |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
Am Wichtigsten ist Frischfutter und davon am Besten Wiesenkräuter und Gräser, oder blättriges Gemüse und Küchenkräuter als Alternative, wenn man keine Wiese sammeln kann. Heu ist "schlechter" Ersatz für frisches Futter und sollte deswegen NICHT den Hauptbestandteil der Fütterung ausmachen, heisst, die Kaninchen sollten nicht gezwungen sein, Heu zu Fressen! |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Jein - über die Heufütterung streiten sich die Experten. ;) Heu ist - das ist richtig - ein Ersatz für Wiese, und ein Ersatz ist immer eine Notlösung. Kann man also eine gut durchmischte Kräuterwiese füttern, sollte das auch gemacht werden! Kann man das aber nicht (im Winter zum Beispiel!), ist ein gutes Heu sinnvoller und guter Bestandteil der Ernährung, denn man sollte Kaninchen nicht ausschließlich mit Gemüse ernähren - auch wenn man das Haupt-Augenmerk auf Blattgemüse legt. Kaninchen sind überwiegend Gräser- und Kräuterfresser, nicht in erster Linie Gemüsefresser. Eine sehr ausgedehnte Frischfütterung sollte aber auf jeden Fall erfolgen. Folgendermaßen wird also ein Schuh draus: Kann man Wiese füttern, muss man nicht darauf bestehen dass die Kaninchen Heu fressen. Denn dann kann man das Heu (was aber als Notverpflegung IMMER angeboten werden sollte!) komplett durch Wiese ersetzen. Im Winter zum Beispiel hat man aber nicht genug Wiese, und dann fressen selbst Ad-Libitum-Nins häufig von selbst Heu, vor allem wenn sie in Außenhaltung leben. Heu hat nämlich den Vorteil dass es nicht hart gefriert weil es dafür zu wenig Wasser hat! Im Gegensatz zum Frischfutter was nach kurzer Zeit hart gefroren und deshalb unangenehm zu fressen ist. |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Hallo :) kannst das Trockenfutter ohne bedenken weglassen! Meine Minou hat bei der Züchterin auch immer Trockenfutter bekommen. Die meinte man muss es langsam absetzten und hat mir was von ihrem Zeugs mitgegeben...aber da ich mich hier im Forum schon schlau gemacht hatte, habe ich es gleich weggeschmissen und sofort leicht verdaulichen Gemüsesorten angefüttert (z.Bsp. Fenchel) Lief alles super! |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
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AW: Heu-und Grünfuttermuffel heu ist aber wichtig für den Stoffwechsel. Mir wurde von einer Tierärztin (die sich wirklich gut auskennt) gesagt, dass Heu eben kein Notfallfutter ist und immer gefressen werden soll, weil es einfach wichtigfür den Stoffwechsel ist. Heu wird bei meinen zwei Zibben gerne angenommen, trotz viel wiese. ein kaninchen, bin ich mir sicher, erkennt schon was gut für es ist und was nicht. ein arbeiter aus rumänien hat einer zibbe mit 8 babys mal efeu ins gehege gelegt. die haben es einfach gelassen obwohl sie nichts anderes drinn hatten und es waren stallkaninchen ! jedoch sollte man trotzdem kein efeu reinlegen, nurweil meine es gelassen haben, heisst dies nicht, dass andere es auch lassen ! (sorry die thema ablenkung) |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
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AW: Heu-und Grünfuttermuffel Leute, Heu ist nichts anderes als trockene Wiese :D Und das Wasser würden sie bei Heu dazu trinken, bei Wiese ist es schon drin. Heu ist wichtig, ja! Aber es gibt Unterschiede zwischen denen, die eine artenreiche Kräuterwiese zur Verfügung haben und die täglich frisch füttern - in diesem Fall wird das Kaninchen keinerlei Probleme bekommen, selbst wenn es das angebotene Heu monatelang (oder, wenn tatsächlich täglich auch im Winter Wiese verfügbar ist, jahrelang!) nicht anrührt. Denn es bekommt ja "Heu" - nur eben ganz frisch! Es bekommt die gleichen Pflanzen, der einzige Unterschied besteht darin dass sie nicht getrocknet wurden sondern frisch gepflückt. Anders sieht es mit denen aus, die im Garten einen englischen Rasen haben und auch sonst keine oder nur eingeschränkte Sammelmöglichkeiten, oder die gar nicht an Wiese herankommen. Nochmals zur Klarstellung: Wiese ist NICHT Rasen! Wiese ist eine kräuterreiche Naturwiese. @ Franzie: Deine Tierärztin hat insofern Recht als es viele Kaninchenhalter gibt die keinen Zugang zu einer solchen artenreichen Wiese haben, oder nicht in ausreichender Menge. Dann soll und muss darauf geachtet werden, dass außer frischen Kräutern (Küchenkräuter etc.) und Blattgemüse auch Heu gefressen wird. Aber so lange eine entsprechende Wiese zur Verfügung steht, enthält die alles was auch Heu enthält - und noch darüber hinaus mehr Vitamine und gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe. Frag die Tierärztin mal, warum Kaninchen Heu (also Wiese im Trockenzustand) fressen müssen, wenn sie die gleichen Pflanzen im Frischzustand bekommen könnten. Sie soll dir bitte erklären, was im Heu enthalten ist und was so wichtig für den Organismus ist, was in den gleichen Pflanzen in frischem Zustand nicht enthalten wäre. Ich schätze es geht ihr wie allen Tierärzten vorher auch: sie wird dir zugeben müssen, dass sich nicht ein einziger Grund finden wird auf Heu zu bestehen wenn die gleiche Artenvielfalt auch frisch geboten werden kann. Dagegen werden sich aber so einige Gründe finden lassen, warum statt des trockenen Heus das frische Ausgangsprodukt Wiese angeboten werden kann und sollte: diverse empfindliche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die im Heu nur noch in geringer Konzentration enthalten sind da sie während des Trocknungs- und Lagerungsprozesses abgebaut werden. Und poste bitte ihre Antwort, bin gespannt wie sie reagiert :D Wenn deine Nins aber trotz Wiesenfütterung aus eigenem Antrieb Heu fressen, ist dagegen nichts einzuwenden. Du solltest sie selbstverständlich nicht davon abhalten - sie DÜRFEN selbstverständlich auch Heu fressen wenn sie Wiese haben, sie MÜSSEN nur nicht. Tun sie es von sich aus, enthält möglicherweise die Wiese die du gibst weniger Kräuter und das Heu ist ein gutes kräuterreiches Heu, so dass die Nins ganz automatisch den "Kräutermangel" in der Wiese durch das Heu ausgleichen. |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
Und ja, ein Kaninchen erkennt, was gut ist, und meine Kaninchen erkennen, das frische Wiese viel gesünder ist, als getrocknete Wiese, deshalb fressen sie kein Heu, auch im Winter fast nicht. Und Efeu fressen meine Kaninchen sehr gerne, nur die Beeren am Efeu sind giftig, die Blätter sind ,vor Allem im Winter, eine gute Futterergänzung.;) |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
Kaninchen merken unter Umständen beim Fressen der Efeublätter nicht die typischen Erscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen können sie ohnehin nicht wegen der fehlenden Magenmuskulatur. Deshalb ist es möglich dass Kaninchen den Efeu fressen obwohl er ihnen auf lange Sicht schaden kann, weil sie keine unmittelbaren unangenehmen Auswirkungen verspüren. Wird einmalig eine kleinere Menge Efeu aufgenommen, dürfte das bei gesunden Kaninchen recht unproblematisch sein. Bei fortgesetzter Aufnahme läuft man jedoch Gefahr dass die Hämolyse zu stark verläuft und der Körper den Zerfall der roten Blutkörperchen nicht mehr richtig ausgleichen kann und es zu einer Anämie kommt. Die Folge wäre eine mangelhafte Versorgung des Körpers mit Sauerstoff, da hierfür die roten Blutkörperchen notwendig sind. Stehen nicht genug zur Verfügung, führt dies zunächst zu Müdigkeit und Leistungsverlust, später zu bleibenden Schäden an den Organen. |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel @Lupine: Über Efeu gibt es viele Meinungen, meine ist eine Andere.;) |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Nun, du trägst die Verantwortung für deine Nins selbst. Die Uni Zürich ist jedenfalls der Meinung dass Hedera Helix giftig ist, und zwar nicht eingeschränkt auf die Beeren sondern komplett. Da die über eine hervorragende Giftpflanzendatenbank verfügen, gehe ich davon aus dass die schon wissen sollten was sie schreiben. Rauchst du, hasis2011? So richtig Kette? Sicher nicht, denn das ist bekanntermaßen gesundheitsschädlich. Nun ist es aber so, dass die Auswirkungen davon nicht direkt zu spüren sind, sondern erst nach Jahren. Trotzdem wird niemand behaupten, dass Zigarettenkonsum absolut unbedenklich ist und genauso wenig schädlich wie täglich einen Apfel zu essen. Oder? Und genauso ist es mit dem Efeu. Eine Zigarette schadet nicht wirklich. Eine jeden Tag ist schon schädlicher, und raucht man täglich eine Schachtel kann man fast sicher sein dass man früher oder später mit den Auswirkungen konfrontiert wird. Genauso mit Efeu: ein versehentlich gefressenes Blatt hat keine Auswirkungen. Täglich ein Blatt wird man vielleicht über Jahre hinweg nicht bemerken am Gesundheitszustand, aber es kann sein dass das Kaninchen nach 3 oder 4 Jahren vielleicht doch die "Quittung" dafür bekommt. Gibt man Efeu aber als Winterfutter, kann man sich ziemlich sicher sein dass man seine Nins über kurz oder lang damit langsam vergiftet. Die Folgen sind wie beim Zigarettenkonsum nicht unmittelbar spürbar, sondern erst später, und werden vielleicht nicht einmal als Folge der Efeufütterung erkannt! |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Wenn man sich nach der Giftdatenbank der Uni Zürich richtet, darf man Vieles nicht füttern, bei denen ist ja Alles giftig, daher halte ich von dieser Datenbank gar nichts! Und wie heisst es so schön: Die Menge macht das Gift! In der Datenbank stehen zB. auch alle Kohlsorten als giftig drin, und trotzdem füttern viele Kohl, auch in grossen Mengen. Oder alle Kleesorten...viele füttern Klee, der als gutes Futter gilt. In einer guten Mischung kein Problem. Oder Bärenklau...ein tolles Futter...in der Datenbank ist er giftig.:rolleyes: Bambus...den hab ich erst gekauft, um im Winter eine gute Futterergänzung zu haben...in der Datenbank ist er giftig.:rolleyes: Über die "Giftigkeit" von Pflanzen kann man ewig diskutieren und jeder kann sich seine Meinung bilden und ob man es füttern mag oder nicht bleibt jedem selbst überlassen. Und ja, ich rauche.;) |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
Weißkohl - kein Eintrag gefunden (also kein Gift bekannt) Rotkohl - kein Eintrag gefunden (also kein Gift bekannt) Rucola - kein Eintrag gefunden (also kein Gift bekannt) Chinakohl - kein Eintrag gefunden (also kein Gift bekannt) Kohlrabi - kein Eintrag gefunden (also kein Gift bekannt) ... Zitat:
"Im Ausnahmefall: giftig + bis stark giftig ++ ). Alle Klee-Arten sind gute Futterpflanzen, die nur selten in Abhängigkeit von der Jahreszeit, der Witterung und der verfütterten Menge zu Schäden führen können." Und das ist auch allgemein bekannt! Zitat:
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Und ich würde dich bitten, bevor du eine Datenbank als untauglich einstufst dass du erst einmal lernst sie richtig zu nutzen. Dazu gehört unter anderem, dass man sich tatsächlich auch bis zum Ende durchklickt und schaut was für Giftstoffe mit welchen Auswirkungen tatsächlich gefunden wurden. Zitat:
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AW: Heu-und Grünfuttermuffel Lupine, ich gehe arbeiten und von meinem Lohn werden jedes Monat ca. 800 Euro an Sozialversicherung, Steuer, usw. abgezogen, und das seit 20 Jahren...daher kann ich ruhigen Gewissens behaupten, das ich meine selbstverschuldeten "Gesundheitsprobleme" selbst bezahle! Also mach dir keine Sorgen, ich nehm dir nix weg.;) |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel off topic: Davon sind aber nur 316,50 Euro ungefähr Krankenkasse. Ein durchschnittlicher Krankenhausaufenthalt wegen einer Lungenresektion dürfte mit ca. 30.000 Euro angenommen werden. Die Reha dürfte nochmal mit dem selben Betrag reinhauen, aber da ich freundlich bin nehme ich mal die Hälfte an... sind wir also bei 45.000 Euro. Wenn man von deinen Krankenkassenbeiträgen 50 % abzieht für Verwaltung, Vorsorgeleistungen, Zahnarzt und diverse kleine Zipperlein, "sparst" du im Monat knappe 158 Euro für diese Behandlung an. Dann musst du über 23 Jahre für einen einzigen dieser Krankenhausaufenthalte einzahlen. Einen zweiten kriegst du dann wahrscheinlich nicht mehr aus eigener Kraft finanziert weil du längst arbeitsunfähig bist, außerdem fehlen dir dann für die Rentenversicherung diverse Beitragsjahre. Sicher, dass du mir nix wegnimmst? Ich kann rechnen ;) |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Ich sehe gerade dass in den 800 Euro auch noch die Steuern enthalten sind - da ich deine Steuerklasse nicht kenne, kann ich nicht wirklich mehr zurückrechnen dann. Soviel ist aber klar: die 23 Jahre reichen dann nie und nimmer aus, ich schätze dass du bei irgendwo zwischen 30 und 40 Jahre rauskommst. Viel Spaß beim "sparen", und bleib möglichst lange gesund ;) |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
Ich bleibe bei meiner, in deinen Augen vielleicht Verantwortungslosen, Fütterung! So schlecht kann sie nicht sein, meine Kaninchen sind gesund, müssen nie zum TA, haben keine Verdauungsprobleme oder sonstwas. Mit meiner Fütterung hab ich ein Zahnkaninchen wieder gesund bekommen, nach anfänglich regelmässigen TA-Besuchen zum Zähneschleiffen, haben sich nach der Futterumstellung die Abstände laufend verlängert und seit fast einem Jahr mussten wir gar nicht mehr schleiffen, die Zähne sind ok. Meine Tiere wurden immer gesund alt, bis auf eins, das wegen Gendefekten nur 7 Monate alt wurde.:( Ich will damit Keinem meine Fütterung oder Meinung aufzwingen, ich schildere nur meine Erfahrungen! Im Endeffekt bleibt es jedem selbst überlassen, wie er seine Tiere hält und sie füttert.;) |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Ja, es bleibt jedem selbst überlassen. Aber ich kann nicht zulassen dass jemand die Fütterung von giftigen Pflanzen als harmlos hinstellt, denn andere Halter haben weniger Glück und verlieren dann ihre Tiere. Zahnkaninchen kann man auch ohne giftige Pflanzen so füttern dass die Zähne sich bessern! Dafür braucht man keinen Efeu. Und? Wo in der Giftpflanzendatenbank hast du das mit dem Kohl gefunden? Habe jetzt die ganze Zeit gesucht... :cool: wäre also schön, wenn du mit der Fundstelle rausrücken könntest, da meine Suche erfolglos blieb. |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Meine Kaninchen bekommen auch schon ewig zwischendurch Efeu, sie werden allerdings naturnah ernährt. Manchmal fressen sie ihn, manchmal nicht. Früher wurde Ep-Heu (Efeu) als Winterfutter gefüttert. Was für andere Tierarten gilt (in Bezug auf Giftpflanzen), muss noch lange nicht für Kaninchen gelten.;) Allerdings sollte bei einer Heu+Gemüse-Ernährung auf "bedenkliche" Pflanzen verzichtet werden, wobei ich mittlerweile die Ansicht vertrete, dass über die Jahre hinweg eine reine Heu+Gemüse-Ernährung genauso bedenklich werden kann. Früher hatten wir noch Efeu im Garten, nur wurde der 2x von den damaligen Kaninchen "ermordet", sodass wir letztendlich keinen 3. Efeu neu angepflanzt haben und ich jetzt hin und wieder Efeublätter von unterwegs mitbringen. |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Ja, Efeu wurde gelegentlich als Winterfutter gefüttert - aus der Not heraus! Es brachte die Kaninchen, die ja geschlachtet werden sollten, nicht sofort um und da war eben die Wahl zwischen "Pest" (Verhungern oder rapide Gewichtsabnahme des lebenswichtigen Überlebensmittels Kaninchen) und "Cholera" (Verlust einzelner Tiere bzw. Verlust des Wohlbefindens der Tiere). Bitte, bei solchen Aussagen IMMER daran denken dass Kaninchen über Jahrhunderte hinweg niemals den Zweck hatten möglichst lange als Kuscheltiere zu leben, sondern immer ein kurz- bis mittelfristiges "lebendes Lebensmitteldepot" zu sein! Das Kaninchen war das Schwein des kleinen Mannes und dazu da, die eigene Familie vor dem Verhungern zu retten. Da war einem jedes Mittel recht, diese Notfallversorgung über den Winter zu bringen damit sie sich im Frühjahr brav wieder vermehren konnte. Langfristige Gesundheitsfolgen einer Fütterung? Die wurden nicht beachtet, da sie ohnehin nicht zum tragen kamen. Was ist mit Brot? Das wurde auch früher gefüttert! Trotzdem schreit ihr Zeter und Mordio wenn einer seinen Nins Brot gibt (zu Recht, wie ich finde). Und Efeu? Nur weil es eine Pflanze ist, kann man die plötzlich dann füttern, nur weil sie das Nin nicht unmittelbar umbringt? Das tut Brot auch in den seltensten Fällen - wo bleibt da eure Logik? Wer Efeu füttert, darf der Logik zufolge auch nicht gegen Brotfütterung sein. |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
Meine beiden bekommen auch zwischendurch mal ein Stück durchgetrocknete Brotrinde.;) Aber ich füttere ja auch Getreidetrockenfutter, von daher passe ich sowieso nicht ins "Schema". |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Ich gebs auf :( Tut mir nur bitte den Gefallen und sagt bei euren Aussagen dabei, dass das was ihr macht gesundheitlich nicht unbedenklich ist für die Kaninchen. Dann kann jeder selbst entscheiden ob er das gleiche Risiko eingeht wie ihr. Was bewegt euch eigentlich dazu, problematische Dinge zu füttern? Keine Kohle um Blattgemüse und Kräuter dazuzukaufen, oder was sonst? |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
Außerdem "kurieren" sich die Kaninchen durch problematische Pflanzen (ich füttere z.B. mehrmals die Woche Schöllkraut und Ähnliches) selbst, wenn sie z.B. Parasiten haben sollten oder mal ein leichtes Magengrummeln. Ich brauche dann keine Kaninchenapotheke mit tausend Medikamenten, die oftmals den Kaninchen mehr schaden als nutzen. Ich denke mal, dass bei mir nicht umsonst alles Kaninchen gesund alt wurden, ohne Bauchprobleme, Parasiten, Zahnprobleme usw.. Sie sehen den TA nur zum Impfen und das seit ca. 20 Jahren. Das sind meine persönlichen Gründe, auch problematische Pflanzen anzubieten.;) |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Das älteste Kaninchen von dem ich persönlich weiß, wurde fast 12 Jahre alt und hat in seinem ganzen Leben nie Grünfutter gesehen, sondern hatte immer den Napf voller Trockenfutter. Auch dieses Nin war nie krank, sah den TA gar nicht - es wurde nicht geimpft. Aussagekraft deiner Erfahrungen aufgrund der relativ geringen Anzahl von Kaninchen (naturgemäß hast du ja keine Erfahrung mit mehreren Hundert Tieren zu bieten): null. Schön dass deine Nins sich bisher nicht selbst über die RBB befördert haben, ich wünsche dir weiter so viel Glück. By the way: Erklärst du mir, was an Brot naturnah ist? :rolleyes: Würde auch gerne mein Brot pflücken, statt es beim Bäcker zu kaufen. |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
Dass ein Kaninchen auch mit Trockenfutter alt werden kann? Das wusste ich schon, denn diesem Kaninchen fehlte es nicht an wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Co., so wie sie den meisten Heu+Gemüse-Kaninchen fehlen. Bei mir ist Brot hin und wieder ein kleines Leckerlie, von dem sie keinen Schaden nehmen, denn 2cm Brotrinde wird die Kaninchen sicherlich nicht umbringen. Denn wie heißt es so schön: Die Menge macht das Gift, genau wie beim Efeu ;) |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel @Lupine: Wenn du die Liste durchliest, wirst du Brokkolie, Wirsing, Rosenkohl, Blumenkohl usw. finden. Vielleicht hast du eine andere Liste? Ich hab die hier: [url=http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm]CPT: CliniPharm/CliniTox[/url] Klar steht da "nur" schwach giftig, aber meiner Meinung nach haben solche Pflanzen, die oft täglich gefüttert werden, NICHTS auf einer Giftdatenbank zu suchen! Unter GIFTIG verstehe ich etwas Anderes!:rolleyes: |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
Hedera helix (=Efeu) Giftig + (bedeutet: Klinische Störungen nach Aufnahme grosser Pflanzenmengen) Und wer bitte würde Riesenmengen Efeu verfüttern und nichts anderes, sodass die Kaninchen gezwungen wären, den ganzen Efeu aufzufressen? |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
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AW: Heu-und Grünfuttermuffel Der Link funktioniert bei mir aus unerfindlichen Gründen nicht. Große Pflanzenmenge ist nicht definiert! Das kann deshalb bereits bei einer Handvoll Efeublätter pro Kaninchen problematisch werden. Bei Brokkoli steht: Vergiftungsfälle nur bei einseitiger Kohlfütterung. Wird übrigens ohne e am Ende geschrieben. Bei Wirsing, gleiche Pflanzenfamilie: Vergiftungsfälle nur bei einseitiger Kohlfütterung Gleiches bei Rosenkohl und Blumenkohl. Damit ist klar, dass Vergiftungsfälle nur dann auftreten, wenn ausschließlich diese Kohlsorten gefüttert werden. Anders sieht es beim Efeu aus: dort sind keine Einschränkungen der Giftigkeit genannt, er ist also nicht als Futtermittel brauchbar! Und Benny, lies dir mal genau durch was hasis2011 schreibt: da wird ausdrücklich Efeu als nicht giftig bezüglich der Blätter beschrieben und als gute Futterergänzung. Wer das liest, kommt leider ganz schnell auf die Idee dass die Blätter tatsächlich absolut ungiftig sind (was definitiv falsch ist) und gibt sie unter Umständen in großen Mengen. Ich habe nie behauptet dass selten gefressene kleine Efeumengen eine gesundheitliche Auswirkung haben, ich stelle mich nur vehement gegen die Verwendung von Efeu als Futterbestandteil! |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
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AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
Ich meine damit nicht, das Efeu giftig ist, sondern das ich ALLES in einer guten Mischung füttere, zB. auch Löwenzahn oder Gräser oder Schafgarbe oder oder... und keine Pflanzen ALLEINE in grossen Mengen füttere! Füttert man zB. nur Löwenzahn in grossen Mengen kann dies auch zu Gesundheitsproblemen führen, auch hier macht die Dosis das Gift.;) War das jetzt verständlicher? |
AW: Heu-und Grünfuttermuffel Zitat:
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AW: Heu-und Grünfuttermuffel Hallo, ich bin gerade auf diesen Thread gestoßen und irgendwie fasziniert, ist so ein spannendes Thema. Und mich kitzelt es bei jeder Sammelrunde in den Fingern, endlich mal Efeu mitzunehmen, und am Ende lass ich es doch. Aber gerade hab ich fest beschlossen, beim nächsten Mal welches mitzubringen ;) Ich füttere seit diesem Sommer endlich Wiese ad libitum (wobei ich auch erst seit letztem Juli wieder Kaninchen habe) und knacke hoffentlich in einem Monat die 50-verschiedene-Kräuter-Marke. Da sind ein paar Blätter Efeu - wenn sie denn gefressen werden - sicher unbedenklich, auch auf sehr lange Sicht. Mir ist in der letzten Zeit oft aufgefallen, dass als giftig beschriebene Pflanzen ganz selbstverständlich bei meinen Kaninchen landen und auch gefuttert werden, in unterschiedlichen Mengen, und alle drei sind kerngesund. Klar, nach den wenigen Monaten, die ich jetzt so füttere, kann ich noch nicht viel sagen. Aber meine Kaninchen sind noch jung und werden sicher noch 10 Jahre mit dieser Fütterung gut leben bzw. auf keinen Fall durch sie sterben. Lupine, ich verstehe deinen Standpunkt, dass Wiesenanfängern Efeu nicht als Ergänzungsfutter im Winter vorgestellt werden sollte, denn wahrscheinlich versteht das nicht jeder so, dass in dem Fall trotzdem nicht nur Efeu in großen Mengen angeboten werden sollte. Aber ständig vor Pflanzen zu warnen, die nur leicht giftig sind, finde ich übertrieben und fast genauso bedenklich. Bärenklau füttere ich zum Beispiel riesige Mengen, obwohl es heißt, nur wenig geben. Genauso wie Sauerampfer. Meine fressen das aber einfach wahnsinnig gern (obwohl genug anderes da ist, davon pflücke ich ja trotz größerer Mengen Bärenklau nicht weniger) und das wird schon seinen Grund haben. Und nachdem ich in einem anderen Forum gelesen habe, dass bei einem Kaninchenhalter sich anscheinend die Kaninchen selbst E.C. durch viel Bärenklaufuttern kuriert haben, bin ich erst recht überzeugt, auch wenn es nur "anscheinend" ist. Krank sind sie durch den vielen Bärenklau jedenfalls offensichtlich nicht geworden. Es gilt ja für viele Kräuter, dass sie Heilwirkungen haben, und Kaninchen sich mit ihnen selbst kurieren können. Warum sollten wir ihnen davon Kräuter vorenthalten, weil sie in einer Datenbank auftauchen? Ehrlich gesagt, hab ich auch keine Lust, meine Kaninchen ständig zu entwurmen, weil gerade wieder ein Fuchs auf "meine" Wiese gepieselt hat. Und wenn es eine Möglichkeit gibt, dass die Kaninchen sich selbst entwurmen, indem ich "giftige" Pflanzen anschleppe wie Hahnenfuß oder Farn, bitte, dann sollen sie sie haben. Das ist auf jeden Fall gesünder als den Wurmbefall bis zum nächsten Tierarztbesuch ausarten zu lassen und natürlicher als eine Wurmkur ist es sowieso. Eigentlich hat diese Art der Fütterung in meinen Augen nur Vorteile, zumindest, wenn man sie richtig macht, und sollte deshalb auch an Neulinge weitergegeben werden. Vielleicht noch eines, Lupine, wenn du den Ausdruck "gute Futterergänzung im Winter" für Efeu für bedenklich und leicht falsch zu verstehen hältst, solltest du auch deine eigene Ausdrucksweise überdenken. Der erste Post auf dieser Seite preist nämlich Trockenfutterernährung pur tatsächlich als non plus ultra an, was in meinen Augen eigentlich noch schlimmer ist. Abgesehen davon: Wenn du die Erfahrungen einer Einzelperson nicht gelten lässt, ist übrigens auch dein TroFu-Beispiel nicht gültig. EIN Kaninchen, das mit TroFu-Fütterung alt wurde, täuscht nicht hinweg über all die, die an Aufgasungen oder Zahnproblemen durch TroFu gestorben sind. Da ist die Zahl an Kaninchen, die Gesundheitsschäden durch zu naturnahe Ernährung erlitten haben sicherlich geringer ;) Wohl auch, weil das leider viel zu wenig Leute umsetzen (können). Wie dem auch sei, wenn ein Methusalem-TroFu-Kaninchen als Beweis dafür gilt, dass man ohne Wiese alt werden kann, sind 10 oder 15 oder 20 naturnah ernährte Kaninchen doch erst recht ein Beweis dafür, dass man es auch MIT Wiese inklusive "giftigen" Kräutern kann? :) |
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