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Dringend! Angst vor Kastration!Hallo, ich bekam gestern einen ANruf von einer verzweifelten Frau. Sie hatte zwei Rammler (wurfgeschwister) die jetzt 7 monate alt sind. So wie es kommen musste wurde einer sehr dominant und man riet ihr zur Kastration des dominanten Rammlers. Sie hat ihn auch zum TA gebracht, aber leider ist der kleine Mann in der Aufwachphase verstorben. Nun sitzt der Bruder (unkastriert) alleine, total unglückich im AUßengehege. Die Frau fragt mich also was sie machen soll, aber sie hat Angst vor einer erneuten Kastration, erstens wegen dem Nakoserisko und 2. wegen den Temperaturen (Wunde plus Minusgrade und Schnee) aber alleine lassen möchte sie ihn auch nicht. Ich bin seitdem am überlegen, was man in so einem Fall macht. Eine Häsin ist ja nun gerade ein absolutes nogo Evt. einen Jungrammler? Und dann beide kastrieren in ein paar Wochen??? Könnte das klappen, dass sich ein unkastrierter Rammler mit einem Jungrammler anfreundet? Oder ist die Gefahr vor Verletzungen zu groß? Die Geschichte mit dem Meerschweinchen habe ich der Frau gleich ausgeredet. Was denkt ihr ist das beste für den armen Kaninchenmann? LG Luckybär
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AW: Dringend! Angst vor Kastration!Hallo, danke für deine Antwort, ihr wurde der TA empfohlen, weil er sich angeblich gut mit Kaninchen auskennt (das ganze hat auch 67€ gekostet). Ihr ist das Wohl ihrer Tiere wirklich wichtig, deshalb hat sie dem Arzt vertraut. Ich habe ihr natürlich auch zur Kastra geraten, denn es gibt keinen anderen weg für den kleinen.... aber verstehen kann ich die Angst schon.... deshalb frage ich ja auch euch, wie und was ihr machen würdet. Ich persönlich dachte an einen 2. Rammler, denn bei einer Häsin müsste der arme Kerl ja nun noch min 6 Wochen alleine leben. Würde es denn einen Hauch von Chance geben 2 unkastrierte Rammler jetzt zu vergesellschaften und in ein paar Wochen beide zu kastrieren (damit für die Gute Frau ein bisschen Gras über die Sache wächst)?
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AW: Dringend! Angst vor Kastration!Oder ein bereits kastriertes Weibchen? Ich habe im Moment auch Angst, wenn schon ein Kaninchen erfahrener TA beim kastrieren den Tod verursacht, wie wird es morgen bei meinem kaninchenunerfahrenen TA laufen ![]() Er sagte zwar wenn die Hoden draussen sind, kein Problem, aber es geht ja um die Narkose allein glaube ich???
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AW: Dringend! Angst vor Kastration!Ein bereits kastriertes Weibchen ist zwar für den Rammler eine Möglichkeit, aber ganz ehrlich, die arme Häsin, die wird ja dann nur noch gestresst. Warum bin ich denn so blöd??? Na klar, ein bereits kastr. Rammler, könnte wirklich die Lösung sein.
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AW: Dringend! Angst vor Kastration!Zitat:
Egal ob bereits kastrierter Bock oder kastriertes Weibchen, gefährlich bleibt der unkastrierte Rammler..... Da muß die Frau dann halt durch!
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AW: Dringend! Angst vor Kastration!Die Frage ist in wie weit der Tierarzt überhaupt Schuld daran hat, dass das Tier verstorben ist. Ein Herzfehler kann es ebenso gewesen sein und dann kann weder die Narkose, noch der Arzt etwas dafür. Ich find es ehrlich gesagt recht egoistisch ein Tier aus eigener Angst nicht kastrieren zu lassen. Denn, und auch wenn sich das nun hart anhört, aber: Lieber habe ich doch ein in Narkose verstorbenes Kaninchen als ein Tier was sein Leben lang leidet unter Einsamkeit. Eine Narkose ist ein Risiko. Ja. Aber um Lebensqualität zu erreichen muss ich nunmal ein Risiko eingehen
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AW: Dringend! Angst vor Kastration!Ich würde auch zur sofortigen Kastration des Rammlers raten. Zur Not in den ersten Tagen nach der OP mit Wärmelampe. Winter ist alle Mal besser als Sommer mit der Gefahr von Fliegenmaden. Dann nach einer Woche einen kastrierten, Aussenhaltung gewöhnten Herren oder ein kastriertes Weibchen und alles wird gut. Die Option das Tier so lange alleine leben zu lassen, wird die Frau ihrem Häsle ja auch nicht wünschen. Also gibt es nur diese Möglichkeiten. Gruß Tina
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