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Kastration auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 09.01.2009
Beiträge: 4
Mümmelfrau befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.03.2009, 14:20

Kastration


Hallo Zusammen,

meine beiden Zwergkaninchen (Mädel + Bub) werden am Freitag beide kastriert.

Nun ist meine Frage wann darf ich eigentlich die beiden zusammen lassen. Er ist dann zwar noch zeugungsfähig aber sie ist ja auch kastriert. Mache mir nur Sorgen das er sie vielleicht noch zu sehr bedrängen wird.

Vielleicht habt ihr auch noch ein paar Tips für mich auf was ich besonders achten sollte. Die Käfige werde ich erstmal nur mit Handtüchern auslegen damit kein Schmutz vom Einstreu in die frischen Wunden gelangen kann.

Für Tips bin ich immer dankbar.

Viele Grüße
Gabi



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hoppelchen
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 30.03.2009, 14:24

hey mümmelfrau
schön das du dich über deine nins erkundigst!
also; männchen können noch 6 wochen nach der kastration babys zeugen! also besser du wartest eine woche mehr...sicher ist sicher!!!
l.g.




Ninchen
 
Registriert seit: 09.01.2009
Beiträge: 4
Mümmelfrau befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.03.2009, 14:28

Hallo Hoppelchen,

vielen Dank für Deine Antwort.

Muß ich den überhaupt 6 Wochen warten auch wenn das Mädel kastriert wurde??

LG




hoppelchen
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 30.03.2009, 14:34

naja beim weibchen müsste man warscheinlich auch noch warten. ich kenn mich da leider nur mit männchen aus (hab selbst nur männchen), aber ich würde sie dann getrennt halten, so ca. 6 wochen!!




Benutzerbild von lolo
Ehren-Moderatorin
 
Registriert seit: 08.11.2008
Beiträge: 2.954
lolo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
lolo eine Nachricht über MSN schicken
Geschrieben am 30.03.2009, 14:37

Hallo Mümmelfrau!
Wieso wird denn die Häsin auch kastriert? Weibchenkastrationen sind viel gefährlicher als die Rammlerkastrationen und wenn der Rammler kastriert ist, reicht das doch eigentlich...
Auch wenn beide kastriert sind, musste du noch sechs Wochen warten, glaube ich jetzt mal...
Wie alt sind sie denn?
Hier findest du noch ein paar Infos:
[url=http://www.sweetrabbits.de/f101/dyn.html?x=1590327145&_TID=20501]Vor- und Nachsorge einer Häsinnenkastration - Kaninchen - Forum by sweetrabbits - made with Forum101 by worldweb[/url]
[url]http://www.sweetrabbits.de/infoblatt-kastration.pdf[/url]



__________________
wiesenhoppler.de.tl



Ninchen
 
Registriert seit: 09.01.2009
Beiträge: 4
Mümmelfrau befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.03.2009, 14:39

also ich will sie halt nicht zu lange trennen

Wie sollte aber beim Mädel was passieren können? Da ist ja nach der OP nichts mehr.




Ninchen
 
Registriert seit: 09.01.2009
Beiträge: 4
Mümmelfrau befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.03.2009, 15:04

Sie sind beide 5 Monate alt.

Ich lasse das Mädel auch kastrieren weil der TA mir das empfohlen hat und ich es auch schon einige Male gelesen habe das die Mädels sehr oft im Alter an Gebärmutterentzündungen und Gebärmutterkrebs leiden, und das wollte ich ihr mit der OP ersparen.




Benutzerbild von lolo
Ehren-Moderatorin
 
Registriert seit: 08.11.2008
Beiträge: 2.954
lolo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
lolo eine Nachricht über MSN schicken
Geschrieben am 30.03.2009, 15:38

Ich würde sie nur kastriere lassen, wenn es wirklich nötig ist...
Zitat aus [url=http://www.diebrain.de:]NAGER INFOS[/url]
Kaninchenweibchen haben, genau wie andere Tiere und der Mensch auch, natürlich das Risiko einen Uterustumor oder eine Gebärmuttererkrankung zu bekommen. Bei älteren Tieren ist die Karzinomrate sogar relativ hoch. Sind Auffälligkeiten da (häufige Scheinschwangerschaften, unbestimmte Krankheitszeichen wie Gewichtsverlust oder Druckempfindlichkeit) oder gibt es einen positiven Befund per Röntendiagnostik, dann ist eine Hysterektomie sicher angemessen. Aber allen gesunden Kaninchenweibchen ein gesundes Organ zu entfernen ist unserer Ansicht nach übertrieben, ein so gefährlicher Eingriff sollte nicht ohne Grund vorgenommen werden! Uns liegen leider div Berichte von Kaninchen vor, die nach einer solchen OP verstorben sind. Es ist zwar richtig, das bei manchen alten Tieren die obduziert werden Tumore in der Gebärmutter oder Abszesse an den Eierstöcken gefunden wurden - aber es ist ebenso richtig, dass sie dann in den meisten Fällen nicht zu einer Störung des Allgemeinbefindens oder zum Tod des Tieres geführt haben und ohne Obduktion wären die Tumore nicht entdeckt worden. Über eine vorsorgliche Entfernung der Gebärmutter sollte lediglich bei Kaninchen nachgedacht werden, in deren Zuchtlinien nachweislich viele Uterustumore vorkamen (diese Tiere sind aus der Zucht zu nehmen!) Nach wie vor ist diese OP ein gefährlicher Eingriff. Jede Operation und vor allem jede Narkose am Menschen oder Tier birgt massive Risiken in sich. Sicher gibt es heute schon gute OP Methoden und weiter entwickelte Narkosen - aber trotzdem bleibt ein großes Risiko bei jeder Narkose. Natürlich kann sich nach der OP die Wunde auch entzünden. Manche Tiere ziehen sich die Fäden nach der OP oder nagen an der Wunde. Da ist kaum zu verhindern, es sei denn, man möchte sein Kaninchen eine Woche lang mit einem Trichter um den Hals herum laufen lassen... und wer würde das seinem gesunden Tier vorsorglich antun wollen?
Die bei so einer OP entstehenden Narben drücken ein Leben lang auf die inneren Organe beim Kaninchen. Die Narbe einer solchen OP ist im Vergleich zur Bauchdecke riesig. Es kommt noch dazu, dass die Narben ein Dehnung der Bauchdecke verhindert. Gerade Pflanzenfresser haben nicht selten direkt nach der Fütterung einen massiv gefüllten Magen/Darmtrakt das Bauchvolumen vergrößert sich massiv. Normalerweise ist das kein Problem, es kann aber ein Problem werden, wenn die Bauchdecke massiv spannt, weil eine große Narbe die Haut daran hindert, sich mit auszudehnen.
Neu vergesellschaften musst du sie sowieso, würde ich sagen...



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