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e. cuninculi, ist noch hoffnung auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 23.01.2009
Beiträge: 1
mamahase befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.01.2009, 22:29

e. cuninculi, ist noch hoffnung


hallo alle miteinander,
ich heisse marion und ich wohne in england.
ich hab mal eine wichtige frage an euch.
vor 2 jahren hab ich ein baby kaninchen mit pipette aufgezogen. Pepper lebt mit einer haesin zusammen
am dienstag wie ich zum fuettern meine hasen gegangen bin hab ich zu meinem erschrecken gesehen dass pepper einen schiefen kopf hat und er sein gleichgewicht verliert. ich hab ihn gleich eingepackt und bin sofort zum tierarzt. dort haben sie mein verdacht bestaetigt. es ist e. cuniculi.
wir haben medizin bekommen. er bekommt jetzt einmal am tag einen ml antibiotikum und noch andre medizin namens Lapizole die den parasieten abtoeten soll.
dienstag nacht hat sich sein zustand ein bischen verschlechtert. am mittwoch hab ich ihn am nachmittag im kaefig gefunden und er hat sich nur noch gedreht. also seit mittwoch nachmittag ist er jetzt mit mir auf der couch wo ich auch in der nacht wache halte. ich muss sagen er hat sich in der letzten nach nicht verschlechtert. er hat ein paar mal versucht sich runterzubeugen um seinen kot zu fressen. er hat auch versuche gemacht sich zu putzen allerdings kommt er momentan nur bis zu den vorderpfoten und sein gesicht. allerdings muss ich auch hier ihn stuetzen. auch wenn er seinen kot frisst muss ich ihn stuetzen.
jetzt muss ich euch noch dazu sagen dass pepper noch freiwillig frisst und trinkt, allerdings trinkt er aus einer pipette. das faellt ihm momentan leichter. er frisst kleingeschnittene karotten und auch brokoli. und auch heu wenn ich ihm hinhalte frisst er ein bischen.
jetzt wollt ich von euch wissen wie lange es pepper noch so gehen kann? gibt es noch hoffnung dass er sich noch verbessert?
ich kann es kaum ertragen ihn so zu sehen aber ich will natuerlich auch nicht zu frueh aufgeben.
hat hier jemand erfahrung mit dieser krankheit und kann mir irgendwas raten?
am diensttag hab ich meinen naechsten tierarzt termin.
ach die tieraerztin hat auch noch gemeint dass so lang er seine hinterbeine noch bewegen kann, besteht noch hoffnung! stimmt dass?
mir tut mein pepper einfach so leid! es bricht mir mein herz ihn so zu sehen. aber wenn noch hoffnung besteht dass er wieder laufen kann, dann will ich noch nicht aufgeben.
wie lange kann es denn dauern bis ich verbesserung in seinem zustand sehen sollte?
sprechen wir von noch ein paar tagen oder eher von wochen!
ich bin dankbar fuer jede antwort die ich bekomm.
vielen dank schon mal im vorraus, Marion und pepper



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Ninchen
 
Registriert seit: 20.01.2009
Beiträge: 8
Hoppel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.01.2009, 09:38

Gib nicht auf


Hallo,

unser Häschen haben wir genau heute vor einer Woche mit dieser schrecklichen Krankheit vorgefunden, er saß mit schiefem Kopf in seinem Käfig. Wir haben direkt reagiert und sind zum TA gefahren und so konnte er direkt behandelt werden. Am nächsten Tag (Dienstag) ging es ihm rapide schlechte und ließ sich nur noch im liegen über Pipette ernähern, dieser Anblick war schrecklich. Aber man sagte mir eben, dass ich stark sein müßte und ich hab mein bestes gegeben. Ständig bei ihm am Käfig gesessen, ihn gestreichelt, gefüttert und zugesprochen! Am nächsten Tag kam ich von der Arbeit, saß er auf einmal aufrecht im Käfig und fing wieder an sich zu putzen, leicht zu bewegen und immer mehr das Köpfchen zu recken...und von da an ging es immer schrittweise ein bisschen besser. Donnerstags beim TA wies er keinerlei Symptome mehr auf und wurde direkt weiterbehandelt. Aber es geht alles langsam voran, er ist mal zeitweise quietschvergnügt und dann legt er sich wieder hin und ruht sich aus. Aber ich denke dass ist normal, denn er kann ja nicht von heute auf morgen wieder super fit sein. Ein Mensch wäre ja auch nicht von jetzt auf gleich wieder rundum fit. Also von daher brauchst Du Geduld. Ich beobachte jeden Tag neue Fortschritte bei unserem Häschen. Heute Morgen hat er wieder einen "gurrenden" Freudentanz um mich herum gemacht.
Also hab Geduld und ich hoffe, dass es bei Euch auch wieder gut werden wird!




Ninchen
 
Registriert seit: 30.01.2009
Beiträge: 1
Hasenmum befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.01.2009, 12:41

Hallo Marion!
Mein kleiner Hase konnte seit Sommer auch nicht mehr hoppeln. Als es anfing sind wir Sonntagabend gleich in eine Tierklinik gefahren, aber der TA dort hat nichts groß gemacht außer zu sagen das es sein kann das er in ein paar Tagen tot sein kann. Als ich am nächsten Tag bei meiner TÄ war hat sie dann gleich mit der Behandlung angefangen es wurde dann auch etwas besser. Ich hatte mich auch im Internet belesen das ein Rest Lähmung immer bleiben kann. War alle 2 Wochen beim TA zum spritzen. Meine TÄ konnte mir aber auch nicht mit 100% Sicherheit sagen ob es nicht von der Wirbelsäule kommt, dafür hätte man zwar röntgen können aber sie meinte wenn es so wäre dann könnte man nichts mehr machen. Es ist jetzt immer schlimmer geworden. Der TA sagte das es besser sei ihn jetzt gehen zu lassen denn das sei kein Leben mehr. Ich habe bis zuletzt gekämpft und mich an jeden kleinsten Strohhalm geklammert aber ich muß ihm jetzt wohl gehen lassen auch wenn es mir das Herz zerreißt!!!! Als ich meine TÄ damals fragt ob er Schmerzen hat sagte sie, solang er frißt und trinkt und nicht mit seinen Zähnen knirscht dann nicht, und das war auch so, aber er fing jetzt an wund zu werden weil er sich nur noch mit den Vorderläufen gezogen hat...
Jetzt muß ich Abschied nehmen... Könnte nur noch heulen...
Ich wünsche Dir und deinem Kleinen ganz viel Kraft und das er es schafft und wieder gesund wird!!!!




Benutzerbild von lolo
Ehren-Moderatorin
 
Registriert seit: 08.11.2008
Beiträge: 2.954
lolo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
lolo eine Nachricht über MSN schicken
Geschrieben am 30.01.2009, 15:17

Hab hier mal ein paar Links zu E.C.:
[URL="http://www.sweetrabbits.de/f101/dyn.html?x=840428038&_TID=5230"]Robert - E.C. Tagebuch - Kaninchen - Forum by sweetrabbits - made with Forum101 by worldweb[/URL]
[URL="http://www.sweetrabbits.de/f101/dyn.html?x=840428038&_TID=1257"]Encephalitozoon cuniculi; e.c.; headtilt; Schiefhals; - Kaninchen - Forum by sweetrabbits - made with Forum101 by worldweb[/URL]
Drücken die Daumen und Pfoten!



__________________
wiesenhoppler.de.tl



Ninchen
 
Registriert seit: 30.01.2009
Beiträge: 5
sanshana befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.01.2009, 16:49

Hallo Marion,

ich habe seid drei Tagen die selbe Krankheit bei meiner Häsin.
Natürlich ist es erstmal ein Schock seine Süßen in diesem mickrigen Zustand sehen zu müssen.
Mein Tierarzt sagte mir das diese Krankheit seid wenigen Jahren erst sehr intensiv erforscht und Behandlungsmethoden- wege gefunden wurden.
Wenn die Krankheit rechtzeitig festgestellt wird, muss nicht immer direkt mit Schiefkopf und Lähmungen der Gliedmasen an her kommen, ist sie heute sehr gut heilbar. Natürlich alles je nach Patient abhängig.
Meine Süsse hat in den ersten drei Tagen je eine Antibiotikaspritze und eine Vitamin B Spritze vom Arzt bekommen. Zudem muss ich ihr jeden Tag Pancur und Vitamin B verabreichen. Dies 28 Tage lang!!!
Und je nach schwere des Krankheitsverlauf sollten sich nach ungefähr 5 Tagen erste, leichte Besserungen einstellen.
Allerdings wenn du schreibst er dreht sich, könnte es etwas länger dauern.
Sorge für eine gute Durchspülung der Nieren. Die Krankheit greift auch sehr diese an. Gut geeignet wär Kräutertee, frische od. getrocknete Kräuter oder auch Kamille.

Kurz gesagt: Die Behandlung dauert ungefähr 28 Tage, je nach Schwere auch länger. Erfolge können auch total unterschiedlich ausfallen. Auf eine leichte Fehlstellung des Köpfchen oder sonstige körperliche Beeinträchtigungen nach der Krankheit solltest du dich einstellen.
ACHTUNG ist ansteckend auf andere Kaninchen!! Zur Vorsorge geb ich meinem andren Hasen auch eine Ladung Panacur gegen die Ansteckungsgefahr.

Sei in der Zeit stark, sorg dafür das er gut isst und trinkt, Wärme wär gut(Rotlichtlampe). geh verantwortungsvoll mit der Medikamentengabe um, heisst nie einmal vergessen und dafür sorgen das dein Hasi alles nimmt.

Ich drück deinem Pepper und meiner Filli ganz doll die Daumen, auf eine erfolgreiche Genesung.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 28.09.2008
Beiträge: 636
Sensi_Star befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2009, 02:33

Hallo,

also grundlegend schließe ich mich sanshana an was die grundlegende Behandlung angeht...

Aber was den Zeitraum betrifft muss ich widersprechen... wir haben auch schon Tiere gesehen die nach 6 Wochen und mehr in Behandlung plötzlich grundlegende Fortschritte machten und nach weiterer wochenlanger Behandlung heute wieder putzmunter und völlig beschwerdefrei sind!

28 Tage sind u.U. viel zu kurz! Je nach Tier ist das Zeitfenster unterschiedlich....

Und ich kann auch aus diesem Grund nur betonen, dass man sich als Halter eines an E.C.-erkrankten Tieres von seinem TA das Setzen von Spritzen beibringen lassen sollte, da ich persönlich nicht viel davon halte ein Tier wochenlang tgl. zum TA zu schleppen... grade wenn dem Tier Stress so schadet wie bei ausgebrochenem E.C....

LG Anita




Ninchen
 
Registriert seit: 03.01.2009
Beiträge: 12
Eskada befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.01.2009, 10:14

Da kann ich Sensi Star nur zustimmen.
Meine Häsin hatte vor 1 1/2 Jahren E.c., da hab ich selbst gespritzt und jetzt ist es leider vor einer Woche wieder ausgebrochen und ich spritze wieder täglich Antibiotika subcutan.
Ich hab damit kein Problem, denn ich bin MTA (arbeite im humanmedizinischen Labor) und nehme dort auch selbst Blut ab und so.
Manche Tierärzte, die nicht wollen dass das Tier jeden Tag zum TA muss, geben die Medikamente auch zum oralen Verabreichen mit nach Hause, aber meistens ist die Wirksamkeit beim Spritzen besser.
Und man sollte doch versuchen sein Tier bestmöglich zu behandeln, also die Scheu vorm Spritzen überwinden. Daran sollte die Behandlung nicht scheitern, und es ist bei E.c. nun mal wichtig jeden Stress zu vermeiden, auch fremde Personen usw...



__________________
Wer nie im Morgentau
auf leicht behuftem Pferde
die Welt durchstreift,
weiß nichts um des Lebens
höchstes Glück.


Liebe Grüße von Eskada


 
 
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