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Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Hallo allerseits, ich bin neu hier und hoffe sehr, auf diesem Weg Rat und Hilfe für mein Zwergkaninchen zu finden. Sie heißt Cookie, ist ein Löwenköpfchen und fast 10 Jahre alt. Gesundheitlich ging es ihr eigentlich immer gut aber vor einem knappen dreiviertel Jahr hatte sie wiederholt ziemlich schlimme Verdauungsprobleme mit anhaltendem Durchfall. Ich habe daraufhin auf Anraten des Tierarztes alles an Nahrung abgesetzt, was viel Zucker enthält - Möhren, Äpfel etc. Habe sie auch mit Benebac und Critical Care unterstützt. Es wurde besser mit dem Durchfall aber sie weigerte sich, Heu zu fressen, egal welche Art oder Sorte. Ich habe wirklich ALLE ausprobiert, auch besondere Leckereien bei kaninchenladen.de und ähnlichen Anbietern besorgt - keine Chance! Vor ca. 3 Monaten fraß sie gar nicht mehr und als ich mit ihr in die Tierklinik ging stellte sich heraus, daß sie auf den Backenzähnen Spitzen hatte, die sich in die Zunge bohren. Durch die Schmerzen hat sie dann eben gar nicht mehr gefressen. Die Spitzen wurden abgeknipst, sie fraß dann auch nach einigen Stunden wieder ganz vergnügt, aber eben kein Heu. Ich weiß, daß Heu unerläßlich wichtig für Hasen ist und habe ihr in meiner Verzweiflung seitdem einen Brei aus Critical Care, Heu, Kräutern und Blüten gemischt damit sie wenigstens in irgendeiner Form Heu zu sich nimmt. Das lief soweit zwar ganz gut, sie hatte keinen Durchfall mehr, aber die Zahngeschichte wurde durch den fehlenden Abrieb immer schlimmer. Ich war inzwischen zigmal mit ihr zum Abknipsen der Spitzen in der Tierklinik. Auf meine Anfrage, ob denn Abschleifen nicht sinnvoller sei wurde mir gesagt, bei einem so alten Tier wäre das zu stressig. Ich habe aber überall gelesen, daß Abschleifen viel mehr bringt und sie ist zwar nicht mehr ganz jung aber noch ganz fit. Nur ein bißchen dünn inzwischen leider. Und sie soll doch noch lange leben und ohne dauernden Streß und Schmerzen. Deshalb war ich gestern mit ihr, 2 Tage, nachdem die Backenzähne wieder mal abgeknipst worden waren, bei einem anderen Tierarzt. Der meinte, Abschleifen sei viel besser und nachhaltiger. Vielleicht besteht ja dann auch eine Chance, daß ich sie irgendwie wieder dazu kriege, Heu zu fressen. Momentan kann sie leider gar nicht mehr abknapsen, denn die oberen Vorderzähne sind kurz und stehen nicht wie sie sollen über den unteren sondern aufeinander. Also KANN sie mit den Backenzähnen gar nicht so mahlen, wie es für die Heuaufnahme nötig ist. Außerdem kann sie halt gar nicht mehr richtig nagen sondern nur hapsen. Ich bin sehr dankbar, wenn mir von Euch Rat und Info gegeben würde, die mir helfen, meinem Schatz wieder ein schönes, schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Vielen Dank und liebe Grüße, Cookie und Andrea Geändert von !!GLÜCKSHASE!! (21.06.2010 um 13:04 Uhr).
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Hallo Glückshase, toll dass du dein Kaninchen nicht aufgegeben hast und nach einer Lösung suchst! Ich gebe dir mal einen Link zu einem Erfahrungsbericht von einem sehr ähnlichen Fall: http://kaninchendorf.dreipage2.de/link_3603163.html Ich hoffe der hilft dir weiter. Zitat:
100g Löwenzahn enthalten 8,5g Zucker 100g Heu enthalten 10g Zucker 100g Apfel enthalten 10g Zucker 100g Karotte enthalten 5g Zucker Critical Care enthält die gleichen Inhaltsstoffe wie handelsübliche Kaninchenpellets und ist somit mehr schädlich als nützlich. Es enthält zwar Rohfasern, da diese aber feingemahlen sind, haben sie keinen Nutzen für die Verdauung. Nur strukturierte Rohfaser ist gut für die Verdauung (Grünfutter, Heu usw.). Heu muss sie garnicht fressen. Kaninchen sind Kräuterfresser (im Gegensatz zu Meerschweinchen, die Grasfresser sind), d.h. Heu, das ja vorwiegend aus Gräsern besteht ist für Kaninchen nur eine Beinahrung (wennn überhaupt). Idealerweise ernährt man seine Kaninchen hauptsächlich mit Grünfutter (blättriges Gemüse wie Kohl, Karottengrün, Spinat... und Wiesenpflanzen wie Löwenzahn, Klee, Wilde Möhre...). ![]()
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Über Saloivs Meinung kann man vortrefflich streiten - meine Recherchen haben ergeben dass Kaninchen durchaus nicht überwiegend Kräuterfresser sind, sondern eine Mischung aus Gräsern, Gemüsen, Obst und Kräutern zu sich nehmen, je nach Verfügbarkeit. Sorry Saloiv - wir kommen wohl doch nicht so ganz zusammen ![]() Wichtig ist nach Aussage meines Tierarztes Nahrung mit langen und möglichst harten Fasern, die oft gekaut werden muss. Energiearme Futtersorten sind energiereichen vorzuziehen. Ich habe auch einen Heumuffel, und bin deshalb auf eine Heu-Trockenkräuter-Mischung und eine Kombination aus frischen aber möglichst langen und harten Gräsern, vielen Blättern und dünnen Zweigen (Haselnuss wird geliebt von meinen) und Gemüsen und frischen Kräutern nach Verfügbarkeit umgestiegen. Generell ist frisch = gesund, aber man muss die Waage halten mit den harten Futterbestandteilen und den weichen - wie in der Natur auch. Dort haben die Nins fast ein halbes Jahr lang nur recht harte und relativ trockene Nahrung zur Verfügung. Deshalb muss man auch auf diese Art von Nahrung Wert legen. Saloiv, für dich noch ein kleiner Erfahrungsbericht: ich habe deine Ernährungsweise mit den Blattgemüsen ausprobiert an meinem Zahnkandidaten - ich wollte wissen was dran ist. Die Zahnsanierungszeit verkürzte sich leider von ca. 12 Wochen auf ca. 9 Wochen dadurch - die weichen Fasern in den Blattgemüsen bringen absolut nichts bei ihm. Es mag sein, dass du bei deinen Nins damit schon gute Erfahrungen gemacht hast, aber es eignet sich wohl nicht für jede Art von Fehlstellungen. Als ich das mit meinem TA durchsprach, meinte der es sei bei leichteren Fehlstellungen ausreichend wenn das Nin von energiereichem auf energiearmes Futter umgestellt wird. Viele Nins haben leichte Fehlstellungen, die bei energiearmer Fütterung nicht ins Gewicht fallen, und nur bei Trockenfutter-Fütterung Ärger machen. Aber den wirklich schweren Fällen kann man wohl tatsächlich nur dadurch Unterstützung bieten dass man sie mit einem ausreichenden Anteil an fast trockener bis trockener Pflanzenkost ernährt.
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Die Faserstärke bringt eigentlich nichts für den Zahnabrieb. Das heißt, ein Gras das faseriger als anderes ist, bringt nicht mehr für die Zähne als ein weniger fasriges Gras. Wenn man also verholztere Gräser oder Pflanzen füttert, ist der Zahnabrieb nicht besser als bei weniger verholzten. Letzendlich zählen nur zwei Dinge: a) Wie viel das Kaninchen kaut (je mehr es kaut, desto besser der Abrieb, Zähne reiben sich aneinander und nicht am Futter ab) b)Stoffe die härter als der Zahn sind und diesen somit abschmirgeln. Cellulose beispielsweise ist viel zu weich um das harte Zahnmaterial auch nur irgendwie zu beeinflussen. Füttert man einem Heumuffel nun Heu, so frisst er fast garnichts, was zu kaum/keinem Abrieb der Zähne führt. Logischerweise. Demnach ist es sinnvoll ihm anderes Futter zu füttern, dass: - viel gefressen wird, also gut schmeckt und wenig satt macht! (= viel Abrieb) - viel Kieselsäure und andere zahnschmirgelnde Substanzen enthält. Bei deiner Erfahrung wäre wichtig zu wissen, von was auf was du umgestellt hast?! Gräser nutzen die Zähne deutlich mehr als Blattgemüse oder Heu ab. Wildkräuter und Blätter genauso. Wenn du also von Blättern, Gräsern und Trockenkräutern auf Blattgemüse umstellst, verkürzt sich logischerweise der Abstand. Wenn du aber bei einem Heumuffel von Heu als Hauptnahrung zu Blattgemüse als Hauptnahrung umstellst, verlängert sich der Zeitraum beachtlich. Ein wichtiger Grund dafür ist z.B. die Kieselsäure und die Schmackhaftigkeit. Siliziumgehalt der Trockensubstanz (Roth 2007): Heu 640mg/kg Weidepflanzen-Schnitt 1820mg/kg Gemüse ist auch nicht besonders kieselsäurereich, ähnlich wie Heu. Ein weiterer Grund ist die Aufnahmemenge: So fressen beispielsweise Kaninchen, die Klee ad libitum bekommen fast doppelt so viel Gramm Trockensubstanz am Tag, als mit Heu gefütterte Kaninchen (Schlolaut 2003). Ich merke selber im Sommer (Wiese), dass viel größere Mengen aufgenommen werden als im Winter (Gemüse, Heu usw.), weil Wiesenpflanzen schmackhafter sind. Futterversuche bestätigen das (siehe z.B. Schlolaut). Das heißt: Ernährung mit viel Heu: - wird von Heumuffeln fast nicht gefressen = kaum Zahnabrieb - hat wenig Kieselsäure = wenig Zahnabrieb Bei Kaninchen die viel Heu fressen (keine Heumuffel), ist der Zahnabrieb ähnlich wie bei einer Ad libitum-Ernährung ohne natürliche Komponenten Gemüse-Heu-Trockenkräuter... (alles ad lib.) - wird von Heumuffeln gerne gefressen = besserer Zahnabrieb als mit Heu, da schmackhafter) - enthält ähnlich wenig Kieselsäure wie Heu Natürliche Ernährung Kräuter, Blätter, Gräser - wird sehr sehr gerne gefressen und erzeugt somit mit Abstand den besten Zahnabrieb - enthält die meiste Kieselsäure = sehr guter Zahnabrieb = Ideale Ernährung für guten Zahnabrieb Zitat:
Kaninchen sind Herbivore (Pflanzenfresser) und zählen zu der Untergruppe der Folivoren (Blattfresser) (s. z.B. Schlolaut und Kamphues). Folivore ernähren sich vorwiegend von Blattspitzen und Kräutern. Wenn man eine Tierart klassifiziert, heißt das nicht, dass sie ausnahmslos das frisst. So fressen Pferde teilweise auch Kadaver, sind aber trotzdem keine Aasfresser sondern Pflanzenfresser. Auch Kaninchen fressen gelegentlich Fleisch oder benagen tote Tiere, wenn sie dazu die Möglichkeit haben. Trotzdem sind sie Pflanzenfresser, denn das sind Ausnahmen, sie fressen eigentlich fast rein pflanzlich. Es gibt keine Grasfresser, die nur Gräser fressen (z.B. Meerschweinchen fressen auch Kräuter usw.) und es gibt keine Kräuterfresser die nur Kräuter fressen. Aber ihre Hauptnahrung sind Kräuter und Blätter, ähnlich wie die Rehe. Wenn du deine Kaninchen auf einer Wiese laufen lässt und ihnen zusätzlich Gemüse, Gräser usw. anbietest, so fressen sie zu 80% Kräuter, das reicht um sie zu den Kräuterfressern zu zählen. Wenn man seine Kaninchen auf wenig Fläche laufen lässt oder Flächen anschaut die sie bevorzugen, so findet man nicht selten reine Grasebenen, denn Löwenzahn und Co. ist zu erst weg. Das Problem habe ich hier auch. Die Meerschweinchen hingegen fressen die Gräser weg und lassen fast alle Kräuter stehen. Ich habe jahrelang viele versch. Kaninchen und Meerschweinchen auf einer Wiese grasen lassen und mir die Pflanzenvielfalt vor und nach dem Grasen angesehen. Viele Gemüsesorten sind auch Kräuter. Karottengrün ist ein Kraut, Kohl ist ein Kraut...
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de Geändert von saloiv (18.06.2010 um 17:16 Uhr).
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Dann definierst du also alles das als Kräuter, was 1. keine Gräser sind und 2. nicht an Bäumen wächst und 3. halbwegs grün ist? Gut, das ist dann natürlich eine andere Klassifizierung als das, was man im engeren Sinn unter Kräutern versteht. Für mich ist Möhrengrün ein Bestandteil einer Gemüsepflanze und kann daher nur als Gemüsepflanze klassifiziert werden, und nicht unter den Begriff Kräuter fallen. Und ja, ich habe von viel Gräsern auf mehr Blattgemüse umgestellt, weil deine Behauptung war, dass Blattgemüse für den Zahnabrieb die selben Erfolge bietet. Wildkräuter habe ich hier, wie du weißt, in nicht ausreichender Menge verfügbar, und Nutzkräuter kann ich ebenfalls nicht in einer Menge heranschaffen die zur Ernährung ausreichen würden. Zitat:
Sorry, wir kommen nicht zusammen.
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Zitat:
Ein Kaninchen braucht um 1g Trockensubstanz aufzunehmen: Heu: 8 Sek. Gras: 7 Sek. Überlegt man nun, dass Kaninchen frisches Zeug viel lieber fressen und dieses auch in größeren Mengen verzehren, so kauen sie letzendlich bei weniger strohigen Kräutern und Gräsern länger als bei Heu, weil sie dort einfach viel mehr fressen. Man könnte seine Kaninchen natürlich auch mit Teppichfasern ernähren, da kauen sie sich auch dumm um dämlich um irgendeinen Nährstoff herauszuholen, ich denke aber, dass der Zahnabrieb dadurch noch schlechter wäre, weil die Kaninchen einfach nicht so gerne Teppichfasern fressen. ![]()
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Cookie hat den Eingriff gestern ganz gut überstanden. Sie war zwar den Abend über noch ziemlich müd und wackelig auf den Beinen aber heute morgen geht es schon viel besser. Ich habe auch schon alles an getrocknetem Löwenzahn, Brennessel, Spitzwegerich, sämtliche Blüten dieser Welt etc. ausprobiert,leider nur mit sehr wenig Erfolg. Ich HOFFE sehr, daß dieses Abschleifen jetzt wirklich mal was bringt. Die Tierärztin sagte mir, daß auf dem Röntgenbild schon einige beginnende Infektionsherde zu erkennen sein und sich außerdem eine Zahnwurzel sehr Richtung Unterkieferboden durchgearbeitet hat, weil sie von oben zu wenig Druck bekommen hat. Deshalb muß sie jetzt auch 10 Tage Antibiotika bekommen. Was Du über das Abknipsen im Vergleich zum Abschleifen schreibst, hat sie mir auch bestätigt. Beim Knipsen drohen wohl so einige Gefahren durch mögliche Zahnabbrüche, Spaltungen und die Kaufläche ist dadurch auch nicht so eben wie beim Schleifen. Heute morgen hat sie zum ersten Mal seit Monaten an einer Möhre genagt, hurra. Das mit dem Heu muß ich weiter probieren. Irgendwie muß es doch möglich sein, so ein Kaninchen zu überlisten, oder? Nochmals vielen Dank und liebe Grüße, Cookie und Andrea
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Hallo und vielen Dank für die Info. Wenn es nicht stimmt, daß Möhren und Äpfel etc. durch ihren Zuckergehalt bei Cookie Durchfall auslösen, hast Du irgendeine Idee, was es dann sein könnte? Ich habe ihr gestern, nachdem auch die Tierärztin mir sagte, das mit dem Zucker in den Möhren sei Blödsinn, nach einem halben Jahr ohne Möhren (aber auch ohne Durchfall) kleingeschnittene Möhren und Petersilienwurzeln gegeben. Die hat sie auch über die Nacht weggemümmelt, aber heute Morgen hatte sie leider einen total mit Dünnpfiff verklebten Po. Was Du über Saftfutter statt unbedingt Heu schreibst, fand ich auch sehr interessant. Kohlrabiblätter hat sie bis letzte Woche, vor dem Zahnabschleifen, total geliebt, jetzt guckt sie sie nicht mal an. Sie bekommt zusätzlich, damit sie mir nicht noch mehr vom Fleisch fällt, Critical Care aus der Spritze, bis sie - hoffentlich bald - wieder selbstständig mehr frißt. Den mit Heu,Kräutern und Blüten zusammen mit Critical Care angerührten Brei, den sie , auch bis vor dem Eingriff, gut gefressen hat, mag sie jetzt auch nicht mehr. In Salat beißt sie auch nur ein-, zweimal hinein und läßt ihn dann liegen.Ich weiß, daß es unerläßlich ist, daß sie mehr oder weniger dauernd futtert, um die Zähne abzuschleifen, aber ich bin mit meinem Latein echt am Ende. Das Einzige, was sie möchte, löst offensichtlich Durchfall aus, wodurch sie noch dünner wird. Weißt Du noch irgend etwas, was diesen Teufelskreis durchbrechen könnte? Vielen Dank und liebe Grüße, Cookie und Andrea
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Toll, dass sie das so gut überstanden hat! Sobald die Entzündungen durch das Antibiotikum abgeheilt sind, isst sie dann bestimmt noch besser. Ich gehe morgen mit meiner Jenna auch wieder zum TA und will sie auch röntgen lassen, weil ich glaube, dass sich da auch ein Abszess oder etwas ähnliches versteckt Ich werde auch fragen, ob sie ihre Zähne abschleifen können so wie bei deinem Nin.Jetzt, wo deinem Nin die Zähne richtig abgeschliffen wurden, isst sie bestimmt auch wieder besser. Du kannst ja jetzt nochmal die ganze Palette ausprobieren Löwenzahn (Frisch und getrocknet), Schafsgarbe, Spitz- und Breitwegerich, Gras, Karotten, Brennessel... Vielleicht tuen deinem Nin jetzt nach dem Eingriff die Zähne weh, also wenn sie die ersten Tage nicht selbst essen kann, wäre auch ein Kräuterbrei oder Möhrenbrei nicht schlecht.Und das mit dem Heu: Naja, meine beiden Häschen essen beide kein Heu. Ok, Jenna ist jetzt vielleicht kein so gutes Beispiel, aber Charly hat gute Zähne und der mag es einfach nicht Ich gebe meinen hauptsächlich getrocknete Brennessel, aber auch Löwenzahn, Wegeriche, Schafsgarbe... manche Nins sind halt eben Heumuffel Oder hat dein Nin früher gerne Heu gegessen? Wenn ja, gib deinem Nin ein bissl Zeit, dann wirds bestimmt bald wieder Heu essen, sobald die Entzündungen im Kiefer überwunden sind.Ich wünsch deinem Nin weiterhin eine gute Genesung und einen guten Appetit ![]()
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Kann sein, dass sie von den Möhren Durchfall bekommen hat, weil ihr Körper nach so langer Zeit nicht mehr daran gewöhnt ist. Und warum sie sonst keinen großen Appetit hat, sind vielleicht doch noch die Nachwirkungen der Narkose schuld. Das würde sich im Verlauf der nächsten Stunden oder spätestens morgen ändern. Kann auch sein, dass die "neuen" Zähne ein wenig ungewohnt sind. Lässt sich dein Nin eher schlecht zwangsfüttern?
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Bekommt sie nur von den Möhren Durchfall? Es ist zwar recht selten, aber es gibt tatsächlich Kaninchen mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit auf Möhren! Allerdings schreibst du dass Cookie Antibiotika bekommt - bekommt sie die übers Mäulchen oder spritzt du? Denn Antibiotika lösen bei Kaninchen sehr oft Durchfall aus. Falls du nicht spritzt, solltest du ihr in Absprache mit der TÄ BeneBac oder OmnifloraN geben, um die Darmflora zu stabilisieren. Und darüber nachdenken, ob du es dir zutraust ihr die Antibiotika zu spritzen. Es kostet Überwindung, aber schwierig ist es nicht wirklich. Ich habe es selbst schon gemacht.
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Hallo und danke für Deine Anteilnahme. Sehr lieb von Dir. Ich beobachte Cookie mit Argusaugen und hoffe, es wird nach Absetzten des Antibiotikums gut. Gestern hatte sie leider wieder Durchfall, weiß nicht, ob es von den Möhren oder vom Antibiotikum kam. Heute ist soweit alles ok. Ans Heu will sie leider nach wie vor nicht. Bis vor einem halben Jahr, als das mit dem Durchfall und den darauffolgenden Zahnproblemen losging hat sie total gerne Heu gefressen. Jetzt ist es total egal, was ich anschleppe, es wird zwar beäugt und neugierig untersucht, aber nicht angebissen. Ich habe auch immer noch das Gefühl, daß sie nicht so abbeißen kann, wie sie gerne würde. Dafür geht das Kauen deutlich besser. Am Freitag habe ich wieder einen TA-Termin mit ihr, mal sehen, was die Ärztin sagt. Ich werde sie auf jeden Fall mal wegen des "Hasenzahnpapstes" in Duisburg ansprechen. Vielleicht kann man ja auch über e-mail etwas von ihm erfahren. Nochmals danke für Deinen Zuspruch und alles Gute für Dich und Deine Zwerge. Liebe Grüße, Cookie und Andrea
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Hi und danke für Deine Antwort. Früher hat sie Möhren geliebt und auch immer gut vertragen, aber seit einem halben Jahr ist sie sehr durchfallanfällig geworden. Benebac gebe ich ihr, weil ich weiß, daß Antibiotika die Darmflora angreifen/zerstören. Hab die Möhren gestern nach der erneuten Durchfallattacke weggelassen, heute ist alles trocken. Sie ist auch ganz umtriebig und interessiert. Wirkt auch nicht lethargisch oder hat diesen beleidigten Blick, den sie immer hat, wenn es ihr nicht gut geht. Öhrchen sind warm und sie ist so zutraulich wie immer. Ich habe nur nach wie vor das Gefühl, daß sie mit den Vorderzähnen nicht abknapsen kann wie sie es gerne würde. Sie sitzt dann ganz unglücklich vor ihrer Petersilienwurzel (Möhrenersatz) und leckt daran herum. Wenn ich sie ihr kleinschneide, putzt sie sie in Nullkommanix weg. Ich weiß nur nicht, ob man mit den Vorderzähnen noch etwas verändern kann. Oben sind sie halt sehr kurz, fast nur auf Gaumenlänge und unten scheinen sie mir immer noch zu lang. Außerdem hat sie keinen Überbiß. Ich frage am Freitag die Tierärztin. Vielen Dank nochmals und alles Gute für Dich und Deine Zwerge. Liebe Grüße, Cookie und Andrea
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Bin schon gespannt was der Ta am Freitag sagt. Wurden die Vorderzähne deines Nins auch schon mal gekürzt, weil die oberen so kurz sind? Die müssten ja eigentlich wieder nachwachsen, wenn die unteren wieder kürzer sind. Vielleicht kann man die unteren ja auch irgendwie etwas runterschleifen. Naja, du wirst ja sehen was der TA meint. Füttere dein Nin bis dahin am besten weiter mit fein geschnittenem, damit sie genügend essen kann. Heute um 16:00 Uhr gehts mit meiner Jenna zum TA. Bin schon ganz aufgeregt. Wünsche Cookie alles Gute und liebe Grüße ![]()
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Hallo nochmal, ich wünsche Dir und Jenna für den heutigen TA-Besuch alles Gute. Hoffentlich bringt bei ihr das Abschleifen auch was. Ich wäre sehr froh, wenn ich Cookie die relativ häufige und wohl ziemlich problematische Abknipserei ersparen könnte.Ich wünschte, ich hätte vor einem halben Jahr das gewußt, was ich jetzt weiß. Bereite Dich aber besser schon mal seelisch darauf vor, daß der Eingriff allerdings vergleichsweise ziemlich kostspielig ist... Völlig ok, wenns dann auch wirklich hilft und nicht weitere Probleme nach sich zieht. Ich drücke Euch die Daumen. Liebe Grüße, Cookie und Andrea
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Schneide ihr auf jeden Fall derzeit das Futter in Stücke - oder in lange Streifen. Mit Petersilienwurzel geht das ganz gut. Als meine Wuschel sich bei einer Rauferei mit ihrer Mitbewohnerin Jule einen Vorderzahn abbrach, habe ich die erste Zeit die Möhren und ähnlich harte Futtermittel in Streifen geschnitten, und Dinge wie z. B. Kohlrabiblätter ein wenig klein gerissen. Das war für sie einfacher. Schneide das Heu mal kleiner und füll es in den Futternapf, und misch es dann noch mit ein paar Kräutern. Vielleicht klappt das dann besser. Außerdem bei meinem Zahnnin Leo auch sehr beliebt: Blätter vom Haselnusssstrauch und auch kleine Ästchen, vielleicht kommt das bei Cookie auch gut an.
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Und isst Cookie jetzt schon besser? Ich bin ja von meinem TA-Besuch ein wenig enttäuscht. Die haben mir nur gesagt, nachdem sie ihr ins Mäulchen geschaut haben, dass andere Kaninchen mit solchen Zähnen gut essen könnten und haben nur eine kleine Entzündung entdeckt und daraufhin ihr ein AB für gerade mal 2 Tage gespritzt. Ich frage mich wie man ohne röntgen sagen kann, dass da keine größere Entzündung ist und ob selbst eine kleine Entzündung durch zwei Tage AB heilen kann... Hoffentlich weiß dein TA morgen mehr Bescheid als meiner. Liebe Grüße von Jenna, Charly und mir ![]()
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AW: Hilfe Heumuffel mit Zahnproblemen!Hallo, das mit Deinem TA wundert mich auch ziemlich. Ich habe ja auch erst durch die Röntgenaufnahme erfahren, daß Cookie so etliche Entzündungsherde an den Zähnen hat. Und Antibiotika für nur 2 Tage finde ich auch seltsam. Müssen die nicht prinzipiell länger gegeben werden? Cookie kriegt ihre für 10 Tage. Hast Du vielleicht noch einen anderen TA in Deiner Nähe? Ich habe ja leider auch erst beim 2. TA erfahren, daß noch viel mehr und auch einiges besser gemacht werden kann als in der Tierklinik wo ich bisher mit Cookie immer war, wenn es ihr nicht gut ging. Auf einer Röntgenaufnahme kannst Du doch bestehen. Die kostet zwar mehr, aber dann weißt Du wenigstens woran Du bist. Ich hab mich inzwischen mal im Netz umgesehen um zu erfahren, wo in meiner Nähe Tierzahnärzte sind. Ich hatte keine Vorstellung davon, daß ein "normaler" TA von Kleintieren, sprich Kaninchen, und ihren Zahnproblemen u. U. so wenig Ahnung haben würde. Bin auch echt sauer auf die Docs in der Tierklinik, die Cookie schon längst mal hätten röntgen können. Deppen! Und sie hat jetzt den Ärger mit ihren Zähnchen. Momentan gehts ihr ganz gut, sie frißt zwar nicht stetig aber ganz ordentlich. Ihre oberen Schneidezähne scheinen auch schon ein bißchen länger geworden zu sein. Gestern und vorgestern ist sie den ganzen Nachmittag an der langen Leine im Garten rumgehüpft und schien ganz guter Dinge. Wenn sie in der Wohnung ist begibt sie sich stetig von Schlafhäuschen zu Ausguck zu Balkon etc. und ist gar nicht lethargisch. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß wir das mit den Zähnen dauerhaft in den Griff kriegen und werde, glaube ich, auch nochmal zu einem Tierzahnarzt mit ihr gehen. Ich drücke Dir und Jenna die Daumen, daß alles besser wird. Liebe Grüße von Cookie und Andrea
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