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Kaninchenshupfen Diagnostik, oder doch was anderes?Guten Tag, leider hat mein Kaninchen (Klopfer) schon wieder einen starken Nasenausfluss. Es ist nicht einmal 1 Jahr alt, und hatte vom Anfang an eine feuchte Nase; innerhalb der ersten Woche kamen heftige Niesattacken mit Ausfluss dazu. Damals wurde es zwei Tierärzten vorgestellt, beide wollten keine ABs geben und haben eher eine Allergie vermutet - ich denke es war aber keine, es ging dann von selbst weg (die Nase blieb aber für immer feucht). Und jetzt nach über 6 Monaten Verbesserung hat es schon seit mehreren Wochen einen gelb - braunen beidseitigen Ausfluss aus der Nase, kein Niesen + ständige Verkrustungen an den Augen. Ist anzumerken, es handelt sich um ein Widderkaninchen. Ich habe jetzt einen dritten Tierarzt konsultiert, es wurde die Lunge abgehört, der allgemeine Zustand kontrolliert und eine Kotprobe und Nasenabstrich samt Antibiogramm gemacht. Somit alles negativ, es wurden keine Erreger nachgewiesen und jetzt bin ich absolut ratlos. 1. Ich verstehe, dass so eine dreckige Nase ein deutliches Anzeichen ist, dass es doch etwas nicht stimmt. 2. Die Ursache wurde nicht gefunden, und evtl eine Ohr - oder Zahnentzündung von der Ärztin eher als unwahrscheinlich aufgrund seines jungen Alters gesehen. Die Ohren wurden über ein Stethoskop (?) mit Kamera und Monitor mir gezeigt, eins ganz sauber, das andere mit Fettablagerungen drinnen (was als ganz normal von TA bewertet wurde). Die Zähne zu röntgen wurde als überflüssig gesehen, denn das Kaninchen knapp 1 Jahr alt ist. So... Was soll ich jetzt machen? Danke im Voraus
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| Ich wohne in Wien. Wir haben uns schon mal per PN ausgetauscht Alle drei haben tagtäglich Kaninchen in Behandlung, auch der letzte TA hat einen ganz positiven Eindruck hinterlassen und hält Kaninchen selber (bin nach deinem Rat zu jener Klinik gefahren).Also ist Zahnwurzelentzündung selbst im jungen Alter gut möglich?
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| Zitat:
Danke. Ja, es ist mir schon längst aufgefallen, dass die TAs möglichst keine Untersuchungen durchführen wollen, keine Ahnung warum. Und dann fühle ich mich ganz blöd, wenn ich kaninchenwiese etc zitiere, woraufhin die TAs all die Vorsichtsmaßnahmen ((halb/alljährig Ohren röntgen lassen etc) für überflüssig halten. Ohne Erregernachweis behandelt man antibiotisch "auf gut Glück" eher nicht? Hab von Nasenspülprobe als einer besseren Variante gesprochen, leider vergeblich Sonst gibt's eh keine weiteren Unsuchungsmöglichkeiten bzw andere Krankheiten, woran es liegen könnte? Geändert von Lovee (08.03.2023 um 21:29 Uhr).
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| Hallo, ich würde jetzt nicht eine äußerlich untersuchte "Zahnfehlstellung" so abtun zumal, so wie ich gelesen habe kein röntgen oder CT stattgefunden hat? Ich selber (auf Holz klopf) habe bisher persönlich keine Erfahrungen, aber meine Freundin hat im Laufe der Zeit schon viele Tiere mit Zahnproblemen gehabt. Ohne Röntgen oder besser Ct gibt es keine vernünftige Diagnose. Sie hatte auch junge Tiere, die sie palliativ behandelt hat, weil es keine Hilfe gab. Ihre Jüngste (Stehohr, normale Kopfform)musste mit gerade mal 1 Jahr und 3 Monaten erlöst werden. Widder aber auch Stehohren, leider einfach zuchtbedingt, weil viele ohne Ahnung von Genetik vermehren Ich bin mit verschiedenen Symptomen beim TA gewesen und es gab nur äußerliche Untersuchungen, die meinem Tier leider nicht geholfen haben. Inzwischen verlange bzw. bitte ich um ein Röntgen. Nett, wenn der TA das nicht für nötig hält um evtl Kosten zu sparen, bringt aber leider bei Kaninchen nicht viel. Erfahrungsgemäß sind die Kosten bei mir höher gewesen, weil falsch behandelt wurde , weil die Diagnose nicht richtig war Geh zum Ta und verlange ein Rötgenbild und im besten Fall mehrere Ebenen
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Nein leider wurde es mir vom Kopfröntgen abgeraten, somit war der Besuch absolut nicht zielführend... Ein CT ist aber nur unter Narkose möglich, befürchte ich... Und ein Heuhalm ist auch eben nur mittels Röntgenbild ersichtlich, oder? Ich habe einfach jetzt noch die Befürchtung, dass auch beim neuerlichen TA Besuch auch das Röntgenbild nicht aussagekräftig sein wird bzw nicht richtig gelesen wird und dann bin ich auf derselben Stelle wie jetzt. Habe ja auch nämlich öfters gelesen, die Nasenabstriche bzw Proben sind nicht immer hilfreich, nur ein Rachenabstrich (?) unter Vollnarkose kann in diesem Fall tatsächlich die Bakterien nachweisen. Jeder TA Besuch mit ein paar Befunden und Taxi resultiert sich in knapp zwei Hunderten, weshalb ich mir überlege, ob ich evtl noch irgendwas außer Röntgen anfordern sollte (außer ganz Heftigem, was Vollnarkose verlangt) oder verlege es einfach gleich auf den baldigen Imptermin
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| Das ist verständlich, für ein TA Besuch viel Geld Ich verstehe es richtig, es wurde noch keine Spülprobe gemacht? Kein AB gegeben? Wurde evtl der TNK gespült? Letztlich würde ich röntgen lassen (da für ein CT müsste ich weiter fahren und lange auf einen Termin warten) bisher hat es bei mir ausgereicht, um zu erkennen, ob was nicht stimmt. Es ist ja nicht gesagt, aber ich schließe gerne aus, bevor ich falsch behandle. Wann ist der Termin? Vorsorglich würde ich täglich mit einem weichen Baumwolltuch und warmen Wasser das Auge und die Nase reinigen (Verklebungen können schmerzhaft sein). Was gibt es denn an Futter? Meiner Schnupferin hilft auch frischer Thymian und Rodicare Pulmo. Encinacea ist ebenfalls für Schnupfer gut, es ist da wichtig, dass Immunsystem zu stärken, auch wenn man noch nicht sicher ist, ob es schnupfen ist, kann man schon vorsorgen
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Ich habe in den nächsten Tagen einen neuen Termin ausgemacht, wir werden eben ihn röntgen lassen, evtl probieren, antibiotisch doch zu behandeln. Werde auch evtl eine zweite (bzw vierte) Meinung holen, bevor ich ihm eine Narkose zumute. Mir ist schon inzwischen aufgefallen, dass der Kleine selten niest, wenn er am Heuberg schnüffelt - sein Freund hingegen nie. Habe währenddessen auch die Heusorte gewechselt, da unsere irgendwie immer eine schlechtere Qualität aufwies und voll von Staub war. Trotzdem denke ich nicht ganz an Allergie, aber mal schauen. Danke dir für die wertvollen Tipps, hoffe es kommt nicht zum CT 😣
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| Auch die häufiger auftretenden Ohrenentzündungen bei Widdern lässt sich definitiv nur mit Röntgen ausschliessen. Klar, wenn es extrem fortgeschritten ist, dann sind Ausbuchtungen des Knochens ertastbar. Da Ohr- Nasengänge und TNK auch alle miteinander verbunden sind, kann sich ein Infekt bei Zähnen, Ohren oder Nase in jede Richtung ausbreiten. Allergien kommen dagegen extrem selten vor. Selbst Fremdkörper (Heu, Haare) kommt viel häufiger vor, das ist allerdings nur mittels Endoskopie nachweisbar, da nütz auch kein Röntgen oder CT… Meine letzter Neuzugänge niest auch recht häufig, sehr lange ohne Ausfluss. Da habe ich ein CT machen lassen (weil ihr Alter unbekannt ist und auch nicht, wie lange sie schon unbehandelt schnupft). Als das CT gemacht wurde, war keinerlei Eiter in den NNH bemerkbar, daher auch sinnlos eine Spülprobe zu machen. Zwar waren leicht Veränderungen durch Schnupfen in der Struktur ersichtlich, was aber nicht das Niesen erklärte. Im Hauptgang war weit hinten eine einseitig starke abgeknickte, angeborene Verengung der NNH ersichtlich: eine der mögliche Ursachen des Niesens, da es schlechter belüftet wird. Sie bekam wegen Darminfekt eh lange AB, da verschwand das Niesen in dieser Zeit fast vollständig. Heute niest sie leider wieder heftiger und hat auch mal Ausfluss. Bei leichteren Schnupfen-Symptomen ist es auch für den Fachspezialisten schwieriger zu erkennen.
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Also vermutet wird doch Schnupfen. Da der Arme an dem Tag gerade einen ziemlich starken Ausfluss hatte, hat sich der Tierarzt entschieden, ihm eine Spritze Breitbandantibiotikum zu geben. Und wisst ihr, das scheint sofort geholfen zu haben... Mal schauen, wie es in den nächsten Wochen sein wird!
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| Daumen sind gedrückt
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