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Dauerhaftes Jagen trotz Kuscheln, ratlos auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 13.02.2023
Beiträge: 26
Lovee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2023, 04:10

Dauerhaftes Jagen trotz Kuscheln, ratlos


Liebe Forumnutzer, ich wende mich an euch mit folgendem Problem: fehlender Harmonie unter 2 männlichen, kastrierten Kaninchen.
Das eine (erste) jagt nämlich, beißt und vertreibt das andere, mehrmals täglich. Manchmal aus Spaß (näher unten), manchmal ganz heftig. Auch plötzlich und für uns unbegreiflich (jetzt liegen sie beieinander und kuscheln, einander putzen, und dann zack - er beißt und vertreibt auf einmal), aber auch immer, wenn ich ihnen das Futter überreiche oder das andere Kaninchen sich mal auf seinen Lieblingsplätzen (Bett, Sofa, Balkon) befindet.
Die beiden sind ca jeweils 1,5 bzw 9 Monate alt und leben weniger, als seit einem halben Jahr zusammen, die Vergesellschaftung war etwas kompliziert und hat mehrere Wochen gedauert, aber es wurde immer besser - wie erwähnt, essen sie manchmal zusammen, schlafen beieinander etc, vor allem nachts oder wenn sie alleine ohne mich sind. Aber das Jagen und Ähnliches bleibt trotzdem weiterhin, was mich enorm stört und auch das Mitleid für das zweite Kaninchen hervorruft.

Das erste Kaninchen ist nämlich ziemlich frech, extrem lustig und selbstbewusst, zickig. Lässt sich nur manchmal streicheln und beißt quasi wann auch immer es ihm passt, oder einfach aus Spaß (sich hinter dem Rücken verstecken und am Po beißen, für ihn ist es nämlich lustig), kurz beißen, damit ich ihm Platz am Sofa gebe usw usf... Also es gehört einfach zu seinem Charakter allgemein. Es ist ein wildes Kaninchen, das ich mit 1 Monat jung aus der Natur geholt habe (evtl asozial?) und das ein Jahr lang alleine gelebt hat.
Das zweite ist ganz im Gegenteil ein kleiner Puppy, der stundenlang daneben liegen und sich streicheln lassen kann, sich ganz umarmen, ohne Angst, total lieb... Die sind einfach nicht auf der selben Wellenlänge irgendwie.
Und jetzt ist es sogar so weit gekommen, dass das zweite Kaninchen nicht ganz in Ruhe in der Wohnung laufen kann, und bleibt oft im offenen Gehege sitzen, obwohl klar ersichtlich ist, dass es auch raus möchte! Es wird einfach ständig vom anderen zurück ins Gehege gejagt! Es wurde auch mit der Zeit viel mehr nervöser (nicht wegen uns, sondern wegen dem zweiten Kaninchen), ist ständig bereit, wegzuhoppeln und so. Das tut mir alles echt leid und nervt unheimlich auch. Ich würde es verstehen, wenn das ganz nicht geklappt hätte, aber sie kuscheln doch mit einander jeden Tag auch, also verstehe ich die Logik absolut nicht. Das Kaninchen verteidigt sich auch absolut nicht, es rennt einfach jedes Mal weg. Ich würde mich einfach freuen, irgendein Feedback zu meiner Situation zu bekommen und vielleicht einige Ideen, was ich ausbessern könnte und ob so eine Verhaltenstörung überhaupt beseitigt werden kann...



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2023, 11:43

Hallo


kurz erklärt: Gleichgeschlechtliche haben öfters mal Probleme miteinander, da die Rangfolge da viel strikter ist als bei Paaren. Erst recht, wenn die Sozialisierung schlecht war und sie zu früh von Mutter weg waren. Sozialisierung erfolgt im Idealfall durch gut sozialisierte, ausgewachsene Kaninchen auch des gleichen Geschlechtes.


Zudem ist eines noch in der Pubertät, was zusätzlich belasten kann.
Auch wenn eine VG erfolgreich war, heisst das leider noch lange nicht, dass langfristig ein Mobbing entstehen kann. Das Mobbing kann sichüber längere Zeit verstärken, bis ein friedliches Zusammenleben nicht mehr möglich ist. Ich musste auch schon Gruppen deswegen trennen. Es ist immer die Frage, wie schlimm es wirklich ist, oder ob es sich noch um normale Zankereien handelt. Das ist für uns Menschen manchmal schwer abzuschätzen. Letztendlich muss man beurteilen, wie es mit Kuscheleinheiten und Fressmöglichkeiten bestellt ist. Besteht dauerhaftes Mobbing, dann steht der Gemobbte unter Stress, was wiederum auch Krankheitsausbrüche wie z.B. Schnupfen oder EC fördern kann.


Es können auch Revierbildungen enstehen, wenn ein Kaninchen in einem gewissen Bereich nicht mehr toleriert wird. Sowas gilt es möglichst zu unterbinden.


Übrigens würde ich persönlich auch unterbinden, wenn ein Kaninchen das Gefühl hat, zuoberst in der Rangfolge vor den Menschen zu sein. Das kann durchaus auch ausarten zu Bissigkeit. Mit etwas Training lässt sich das gut in Griff bringen. Das Kaninchen soll lernen, was Tabu ist und was nicht. Genau so, wie es Belohnung/Futter auf ein Kommando kriegt. Die lernen recht schnell und es erleichtert das Zusammenleben, sobald sie kapiert haben, was man von ihnen will. Bei mir sind Grundbefehle für Nein z.B. ein Pscht (oder wenn extremer: leichtes Klatschen), bei Leckerli kann ein Wort oder Rascheln von Tüten helfen; ich habe auch ein Kommando für den Gartenauslauf nach draussen und nach drinnen etc. Wichtig ist es, dass die Kaninchen den Tonfall/-musik erkennen können.



Anhaltspunkte kann Dir evtl. Kaninchenwiese geben.
Es hat übrigens auch einige Podcastfolgen zu diesem Thema.



https://kaninchenwiese.de/soziales/rangordnungskaempfe/




Ninchen
 
Registriert seit: 13.02.2023
Beiträge: 26
Lovee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2023, 14:31

Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
Hallo


kurz erklärt: Gleichgeschlechtliche haben öfters mal Probleme miteinander, da die Rangfolge da viel strikter ist als bei Paaren. Erst recht, wenn die Sozialisierung schlecht war und sie zu früh von Mutter weg waren. Sozialisierung erfolgt im Idealfall durch gut sozialisierte, ausgewachsene Kaninchen auch des gleichen Geschlechtes.


Zudem ist eines noch in der Pubertät, was zusätzlich belasten kann.
Auch wenn eine VG erfolgreich war, heisst das leider noch lange nicht, dass langfristig ein Mobbing entstehen kann. Das Mobbing kann sichüber längere Zeit verstärken, bis ein friedliches Zusammenleben nicht mehr möglich ist. Ich musste auch schon Gruppen deswegen trennen. Es ist immer die Frage, wie schlimm es wirklich ist, oder ob es sich noch um normale Zankereien handelt. Das ist für uns Menschen manchmal schwer abzuschätzen. Letztendlich muss man beurteilen, wie es mit Kuscheleinheiten und Fressmöglichkeiten bestellt ist. Besteht dauerhaftes Mobbing, dann steht der Gemobbte unter Stress, was wiederum auch Krankheitsausbrüche wie z.B. Schnupfen oder EC fördern kann.


Es können auch Revierbildungen enstehen, wenn ein Kaninchen in einem gewissen Bereich nicht mehr toleriert wird. Sowas gilt es möglichst zu unterbinden.


Übrigens würde ich persönlich auch unterbinden, wenn ein Kaninchen das Gefühl hat, zuoberst in der Rangfolge vor den Menschen zu sein. Das kann durchaus auch ausarten zu Bissigkeit. Mit etwas Training lässt sich das gut in Griff bringen. Das Kaninchen soll lernen, was Tabu ist und was nicht. Genau so, wie es Belohnung/Futter auf ein Kommando kriegt. Die lernen recht schnell und es erleichtert das Zusammenleben, sobald sie kapiert haben, was man von ihnen will. Bei mir sind Grundbefehle für Nein z.B. ein Pscht (oder wenn extremer: leichtes Klatschen), bei Leckerli kann ein Wort oder Rascheln von Tüten helfen; ich habe auch ein Kommando für den Gartenauslauf nach draussen und nach drinnen etc. Wichtig ist es, dass die Kaninchen den Tonfall/-musik erkennen können.



Anhaltspunkte kann Dir evtl. Kaninchenwiese geben.
Es hat übrigens auch einige Podcastfolgen zu diesem Thema.



https://kaninchenwiese.de/soziales/rangordnungskaempfe/
Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
Hallo


kurz erklärt: Gleichgeschlechtliche haben öfters mal Probleme miteinander, da die Rangfolge da viel strikter ist als bei Paaren. Erst recht, wenn die Sozialisierung schlecht war und sie zu früh von Mutter weg waren. Sozialisierung erfolgt im Idealfall durch gut sozialisierte, ausgewachsene Kaninchen auch des gleichen Geschlechtes.


Zudem ist eines noch in der Pubertät, was zusätzlich belasten kann.
Auch wenn eine VG erfolgreich war, heisst das leider noch lange nicht, dass langfristig ein Mobbing entstehen kann. Das Mobbing kann sichüber längere Zeit verstärken, bis ein friedliches Zusammenleben nicht mehr möglich ist. Ich musste auch schon Gruppen deswegen trennen. Es ist immer die Frage, wie schlimm es wirklich ist, oder ob es sich noch um normale Zankereien handelt. Das ist für uns Menschen manchmal schwer abzuschätzen. Letztendlich muss man beurteilen, wie es mit Kuscheleinheiten und Fressmöglichkeiten bestellt ist. Besteht dauerhaftes Mobbing, dann steht der Gemobbte unter Stress, was wiederum auch Krankheitsausbrüche wie z.B. Schnupfen oder EC fördern kann.


Es können auch Revierbildungen enstehen, wenn ein Kaninchen in einem gewissen Bereich nicht mehr toleriert wird. Sowas gilt es möglichst zu unterbinden.


Übrigens würde ich persönlich auch unterbinden, wenn ein Kaninchen das Gefühl hat, zuoberst in der Rangfolge vor den Menschen zu sein. Das kann durchaus auch ausarten zu Bissigkeit. Mit etwas Training lässt sich das gut in Griff bringen. Das Kaninchen soll lernen, was Tabu ist und was nicht. Genau so, wie es Belohnung/Futter auf ein Kommando kriegt. Die lernen recht schnell und es erleichtert das Zusammenleben, sobald sie kapiert haben, was man von ihnen will. Bei mir sind Grundbefehle für Nein z.B. ein Pscht (oder wenn extremer: leichtes Klatschen), bei Leckerli kann ein Wort oder Rascheln von Tüten helfen; ich habe auch ein Kommando für den Gartenauslauf nach draussen und nach drinnen etc. Wichtig ist es, dass die Kaninchen den Tonfall/-musik erkennen können.



Anhaltspunkte kann Dir evtl. Kaninchenwiese geben.
Es hat übrigens auch einige Podcastfolgen zu diesem Thema.



https://kaninchenwiese.de/soziales/rangordnungskaempfe/
Vielen lieben Dank für so eine ausführliche Erläuterung! Ich versuche, es etwas näher zu beschreiben:
- das Kaninchen stammt anscheinend von damals abgesetzten Hauskaninchen, die vielleicht selber in der Natur geboren wurden. Auch habe ich es mit ca 4 Wochen getrennt, und es war 1 Jahr alleine bei mir. Es war immer ganz selbstbewusst (aber auch sehr vorsichtig und leicht zu reizen), und ich hatte eigentlich Bedenken ob es gut sozialisiert bzw nicht weniger, als andere eine Kaninchengesellschaft braucht.

- Die VG dauerte lange, bis sich endlich die Kuscheleinheiten etabliert haben. Mittlerweile fressen sie manchmal (täglich) Heu zusammen (Futter, Leckerli oder Gemüse nur getrennt bei eigener Portion und mit Vertreiben, Fellreißen und Brüllen). Auch liegen sie beisammen jeden Tag, es hat sogar endlich angefangen, das zweite Kaninchen auch zu putzen( macht bei uns Menschen zB niemals). Auch nachts oder in unserer Abwesenheit gilt Ruhe. Sobald ich Futter gebe, dem zweiten Kaninchen annähere usw, das erste springt zu mir und vertreibt das andere.

-Momentan bin ich glücklich, dass die beiden einen Partner haben, vor allem weil das zweite Kaninchen so sozial und lieb ist, dass es auf jeden Fall allein/bei Trennung einsam gewesen wäre. Zugleich aber steht es unter ständigem Stress, gebissen/gejagt zu werden, und das ist selbst bei seiner ausgeprägt ruhigen Art merkbar gemacht, indem es in der Anwesenheit des zweiten immer bereit ist, wegzuhoppeln.

-es frisst viel besser als der Dominanta, sogar viel schneller und dann geht zur Portionen des anderen und klaut es weg...auch chronisches Schnupfen ist bei uns seit dem Anfang leider das Thema. Es sucht immer unsere Nähe, auch die Nähe zum Kaninchen, wird aber oft von ihm vertrieben...da tut es mir leid, und ich überlege langsam, sogar eine dritte Kaninchendame zu holen, was mich aber, denke ich, überfordern wird.

-bzgl der Rangordnung: das Kaninchen lässt meinem Mann viel mehr, als mir und mir gegenüber ist deutlich frecher. Das habe ich im Verlauf der letzten Monate gemerkt. Irgendwie scheint es überhaupt gereizter geworden zu sein, weil Bissfälle (nicht extrem, eben als Vorwarnung) sich nur häufen. Es hat von einem Tag auf den anderen etwa nach paar Wochen nach dem Einzug angefangen, uns zu beißen, und seither ist es leider sogar mehr geworden.

Mir scheint, es fühlt meine Angst (ich hasse Beißen) bzw Unsicherheit und dass ich mehr Entgegenkommen, Mitleid usw gegenüber Kaninchen ausstrahle. Meinem Mann gegenüber zeigt es sich um einiges gehorsamer.

Es kennt das Wort Nein, und regiert jedes Mal darauf. Aber leider nur hinsichtlich der Wohnung, dort befindlichen Gegenständen und so. Niemals konnte ich es ihm abgewöhnen, mich bei Leckerli füttern leicht zu beißen, am Sofa, wenn ich im Weg stehe oder aus Spaß. Es weiß ganz sicher, dass es nicht willkommen ist, macht aber brav weiter, es lässt sich einfach nicht erziehen, wie Katze oder Hund!
Mag beißen, wenn ich es streicheln will, und es nicht, und einfach jedes Mal, wenn es nach ihm gehen sollte...
Auch weiß es ganz klar, dass Beleidigen des anderen strikt verboten ist, wir mischen uns immer ein, aber es jagt das anderen trotzdem in unserer Anwesenheit weiter.



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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2023, 17:34

Hallo und willkommen im Forum

Du schreibst von Gehege, vielleicht kannst du noch etwas über die Haltung erzählen. Leben sie z. B. im Gehege (wenn ja wieviel Platz in qm) und haben sie nur zeitweise Auslauf, wenn ihr da seid?




Ninchen
 
Registriert seit: 13.02.2023
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Lovee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2023, 19:31

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Hallo und willkommen im Forum

Du schreibst von Gehege, vielleicht kannst du noch etwas über die Haltung erzählen. Leben sie z. B. im Gehege (wenn ja wieviel Platz in qm) und haben sie nur zeitweise Auslauf, wenn ihr da seid?
Sie leben in einem Innengehege ca 5-6 Quadratmeter groß... Haben jeweils zwei Toiletten, Heuhaufen, großen Tunnel und Häuschen etc, sodass wenn gewollt, können sich aus dem Weg gehen und erholen.
Da wir teils im Home Office arbeiten, ist das Gehege mehrere Stunden am Tag offen, nur sind sie meist drinnen. Rausgehen mögen sie meistens einige Male am Tag für kurze Zeit, mal raus, mal rein etc... Getrennter Auslauf ist leider nur schwer umsetzbar bis unmöglich, also bewegt sich der zweite viel weniger und bleibt meist drin im Gehege...
Ich denke, dass da jetzt nichts problematisches gibt, oder an einer Vergesellschaftung selber, sondern eher an der gewissen Verhaltensstörung des einen Kaninchen.
Es weiß einfach, wenn was verboten ist, macht es aber trotzdem, selbst vor meinen Augen sogar




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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 13.02.2023, 19:42

5-6 qm sind schon relativ wenig, besonders bei gleichgeschlechtlichen Tieren.

Für drei Tiere wäre es definitiv zu klein.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2023, 19:48

Zitat:
Es ist ein wildes Kaninchen, das ich mit 1 Monat jung aus der Natur geholt habe
Wenn ein Wildkaninchen das Weibchen gedeckt hat, hast Du Deine Antwort. Halbwilde werden meistens nicht richtig zahm. Und von wem sollte es sozialisiert worden sein, wenn Du es mit 4 Wochen mitgenommen hast?


Kannst Du mal ein Foto hochladen?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 187
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2023, 20:20

Ich muss ehrlich sagen, nach einem halben Jahr, wenn ein Kaninchen immer noch regelmäßig gejagt wird und dauerhaft in seinem aktionsradius begrenzt wird, was für mich mobbing ist, würde ich die Vergesellschaftung als gescheitert ansehen. Man könnte für noch versuchen ein Weibchen dazu zu setzen, aber dann ist das Gehege zu klein. Dann müsste man die Tiere in freie wohnunghaltung halten, dass sie 24 Stunden das ganze Zimmer zur Verfügung haben.




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2023, 20:39

Zitat:
Zitat von Lovee Beitrag anzeigen
Sie leben in einem Innengehege ca 5-6 Quadratmeter groß... Haben jeweils zwei Toiletten, Heuhaufen, großen Tunnel und Häuschen etc, sodass wenn gewollt, können sich aus dem Weg gehen und erholen.
Da wir teils im Home Office arbeiten, ist das Gehege mehrere Stunden am Tag offen, nur sind sie meist drinnen. Rausgehen mögen sie meistens einige Male am Tag für kurze Zeit, mal raus, mal rein etc... Getrennter Auslauf ist leider nur schwer umsetzbar bis unmöglich, also bewegt sich der zweite viel weniger und bleibt meist drin im Gehege...
Ich denke, dass da jetzt nichts problematisches gibt, oder an einer Vergesellschaftung selber, sondern eher an der gewissen Verhaltensstörung des einen Kaninchen.
Es weiß einfach, wenn was verboten ist, macht es aber trotzdem, selbst vor meinen Augen sogar

Okay, ich habe es vermutet

6 qm sind vielleicht für ein harmonisches Pärchen (Weibchen/Kastrat) und gelegentlichen Auslauf machbar, aber bei gleichgeschlechtlichen halte ich den Platz für zu klein und dann schwierig, wenn sie von einem "kleinen" Gehege in den Wohnungsauslauf kommen. Der Wechsel von wenig auf viel Platz führt zu Streitigkeiten

Ich würde vorschlagen, dass ihr entweder überlegt, komplett auf freie Wohnungshaltung umzusteigen oder das Gehege um einige qm (mind 3/4) zu erweitern und sie dann dort erstmal über Wochen evtl auch Monate halten

Ich gehe auch davon aus, dass das Verhalten von dem Dominaten (wie heißen sie überhaupt) auch damit zusammenhängt. Ich hatte bisher immer Tiere die Verhaltensgestört waren und bei wirklich allen hat es sich mit genug Platz und ein gut strukturiertem Gehege gelegt (inzwischen habe ich freie Wohnungshaltung)

Edit: Vergessen zu erwähnen, dabei so wichtig: Kaninchen brauchen 24/7 Auslauf. Sie sind auch Nachts aktiv. Meine pennen den größten Teil des Tages ab ca frühen Vormittag bis späten Nachmittag/Abend




Geändert von 4Chaoten (13.02.2023 um 21:04 Uhr).

Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2023, 22:03

Da muss ich den Anderen beipflichten: das Gehege ist definitiv zu klein. Wenn Probleme bestehen, dann muss es mind. doppelt so gross sein, aber besser noch grösser, z.B. freie Wohnungshaltung.

Chron. Schnupfen wird leider begünstigt durch Mobbing, oder es bricht sogar erst dadurch aus. Das musste ich auch schon erfahren. Daher braucht es sicher eine Änderung oder gar Trennung. Der Schnupfen wird mit der Zeit auch immer schlimmer werden (selbst ohne Mobbing; aber mit umso schneller…).




Ninchen
 
Registriert seit: 13.02.2023
Beiträge: 26
Lovee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.02.2023, 06:02

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Okay, ich habe es vermutet

6 qm sind vielleicht für ein harmonisches Pärchen (Weibchen/Kastrat) und gelegentlichen Auslauf machbar, aber bei gleichgeschlechtlichen halte ich den Platz für zu klein und dann schwierig, wenn sie von einem "kleinen" Gehege in den Wohnungsauslauf kommen. Der Wechsel von wenig auf viel Platz führt zu Streitigkeiten

Ich würde vorschlagen, dass ihr entweder überlegt, komplett auf freie Wohnungshaltung umzusteigen oder das Gehege um einige qm (mind 3/4) zu erweitern und sie dann dort erstmal über Wochen evtl auch Monate halten

Ich gehe auch davon aus, dass das Verhalten von dem Dominaten (wie heißen sie überhaupt) auch damit zusammenhängt. Ich hatte bisher immer Tiere die Verhaltensgestört waren und bei wirklich allen hat es sich mit genug Platz und ein gut strukturiertem Gehege gelegt (inzwischen habe ich freie Wohnungshaltung)

Edit: Vergessen zu erwähnen, dabei so wichtig: Kaninchen brauchen 24/7 Auslauf. Sie sind auch Nachts aktiv. Meine pennen den größten Teil des Tages ab ca frühen Vormittag bis späten Nachmittag/Abend
Überall steht: etwa 4-6qm für zwei Tiere...die haben stundenlang die Möglichkeit, sich in der ganzen Wohnung zu bewegen, wollen es aber selber irgendwie nicht (ihr Zuhause ist das Gehege, nicht umgekehrt), wundert mich eigentlich auch! Also zumindest ein Kaninchen hat genug Auslauf.
Vielleicht beginne ich mit der Folge und nicht dem Grund, aber selbst wenn die ein größeres Gehege bekommen, kann ich nicht glauben, dass das Beißen auch automatisch aufhört. In meinem Kopf sind es absolut verschiedene Sachen ohne jeglichen Zusammenhang, aber ok mag sein.
Eigentlich das Endziel ist die freie Wohnungshaltung, aber dafür muss noch alles ganz abgesichert werden.
Meine Kaninchen schlafen nachts bzw in der Früh und kurz über den Tag verteilt. Sie mögen ihren Auslauf am Morgen, und spät abends haben bzw ab und an nachmittags. Die meiste Zeit aber bleiben die beiden im offenen Gehege, kein Witz




Ninchen
 
Registriert seit: 13.02.2023
Beiträge: 26
Lovee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.02.2023, 06:27

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Wenn ein Wildkaninchen das Weibchen gedeckt hat, hast Du Deine Antwort. Halbwilde werden meistens nicht richtig zahm. Und von wem sollte es sozialisiert worden sein, wenn Du es mit 4 Wochen mitgenommen hast?


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Das ist Boris



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Ninchen
 
Registriert seit: 13.02.2023
Beiträge: 26
Lovee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.02.2023, 06:40

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Wenn ein Wildkaninchen das Weibchen gedeckt hat, hast Du Deine Antwort. Halbwilde werden meistens nicht richtig zahm. Und von wem sollte es sozialisiert worden sein, wenn Du es mit 4 Wochen mitgenommen hast?


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Da es mein erstes Kaninchen ist, und sonst ein ganz umgekehrter Extremfall des Kaninchens kann ich schwer irgendwelche Auffälligkeiten in Bezug auf Verhalten und Co feststellen. Das Kaninchen ist ziemlich all das, was man allgemein von Fahrbenzwergen so liest. Ich habe jetzt was von Halbwilden gelesen, keine Ahnung. Es ist sehr kontaktfreudig, aber einfach nicht so kuschelig und zart, wie das zweite. Ist aber ganz normal bei Kaninchen, wie ich es weiß




Zwergkaninchen
 
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DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.02.2023, 14:24

Gleichgeschlechtliche Konstellationen sind immer viel schwieriger als ein Pärchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht klappt, ist bei zwei Männchen wesentlich größer. Ich würde als Lösung empfehlen das Gehege komplett zu entfernen und die Kaninchen frei in der Wohnung zu halten, und dann eventuell auch noch ein Weibchen dazu. Ich weiß nicht ob sich das Verhalten, wenn es schon so lange besteht, und sich ja auch immer mehr verschlimmert noch einmal bessert, wenn die beiden weiterhin nur zu zweit sind. Der chronische Schnupfen kann natürlich auch durch das dauerhafte Mobbing ausgelöst worden sein wir hier schon geschrieben wurde. Ich hatte auch mal ein Kaninchen, das von seinem Partner so gemobbt wurde. Es war vorher mit dem anderen Partner jahrelang völlig gesund, plötzlich hatte es Schnupfen, ohrenentzündung, Wunde füße. Ich habe die beiden auch nach einem halben Jahr getrennt und es hat nun einen neuen Partner, mit dem es sich versteht, und war seitdem nie wieder krank.




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.02.2023, 17:52

Zitat:
Zitat von Lovee Beitrag anzeigen
Überall steht: etwa 4-6qm für zwei Tiere...die haben stundenlang die Möglichkeit, sich in der ganzen Wohnung zu bewegen, wollen es aber selber irgendwie nicht (ihr Zuhause ist das Gehege, nicht umgekehrt), wundert mich eigentlich auch! Also zumindest ein Kaninchen hat genug Auslauf.
Vielleicht beginne ich mit der Folge und nicht dem Grund, aber selbst wenn die ein größeres Gehege bekommen, kann ich nicht glauben, dass das Beißen auch automatisch aufhört. In meinem Kopf sind es absolut verschiedene Sachen ohne jeglichen Zusammenhang, aber ok mag sein.
Eigentlich das Endziel ist die freie Wohnungshaltung, aber dafür muss noch alles ganz abgesichert werden.
Meine Kaninchen schlafen nachts bzw in der Früh und kurz über den Tag verteilt. Sie mögen ihren Auslauf am Morgen, und spät abends haben bzw ab und an nachmittags. Die meiste Zeit aber bleiben die beiden im offenen Gehege, kein Witz
Richtig, man rechnet pro Tier 3 qm, aber erfahrene Halter wissen, dass sie bei gleichgeschlechtlichen immer mehr einrechnen sollten. Bei einem Pärchen (Kastrat/Häsin) funktioniert es oft, dass sie den Wechsel von viel auf wenig Platz akzeptieren und es keinen Streit gibt. Revierkämpfe gibt es eher unter gleichgeschlechtlichen. Meine Freundin hatte schon mehrere gemischte Gruppen, da fanden die Kämpfe, Mobbing immer unter den gleichgeschlechtlichen statt

Du kannst ein Kaninchen nicht mit einem Hund oder eine Katze vergleichen. Kaninchen sind Fluchttiere, die in einer Gruppe leben, da muss die Rangfolge geklärt sein und sie haben in der Natur viel Platz. Das Verhalten ändert sich auch nicht bei unseren Hauskaninchen.
Das sie also z. B. im Gehege bleiben, bedeutet es ist ihr "Bau/Revier) aber es heißt nicht, dass sie nicht mehr Platz haben möchten
Kennst du die Seite "Kaninchenwiese"?

Wie schon gesagt, ich würde fix auf freie Wohnungshaltung hinarbeiten oder das Gehege vergrößern und nicht immer von viel auf wenig Platz wechseln




Ninchen
 
Registriert seit: 13.02.2023
Beiträge: 26
Lovee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.02.2023, 21:38

Zitat:
Zitat von DieHoppelbande Beitrag anzeigen
Gleichgeschlechtliche Konstellationen sind immer viel schwieriger als ein Pärchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht klappt, ist bei zwei Männchen wesentlich größer. Ich würde als Lösung empfehlen das Gehege komplett zu entfernen und die Kaninchen frei in der Wohnung zu halten, und dann eventuell auch noch ein Weibchen dazu. Ich weiß nicht ob sich das Verhalten, wenn es schon so lange besteht, und sich ja auch immer mehr verschlimmert noch einmal bessert, wenn die beiden weiterhin nur zu zweit sind. Der chronische Schnupfen kann natürlich auch durch das dauerhafte Mobbing ausgelöst worden sein wir hier schon geschrieben wurde. Ich hatte auch mal ein Kaninchen, das von seinem Partner so gemobbt wurde. Es war vorher mit dem anderen Partner jahrelang völlig gesund, plötzlich hatte es Schnupfen, ohrenentzündung, Wunde füße. Ich habe die beiden auch nach einem halben Jahr getrennt und es hat nun einen neuen Partner, mit dem es sich versteht, und war seitdem nie wieder krank.
Sorry für die Offtopic, aber zum Thema Schnupfen: das zweite Kaninchen hat es sofort nach dem Umzug bekommen, also noch vor dem Kennenlernen der beiden, ich denke mal, wegen Stress. Wurde auch schon Tierärzten vorgestellt, sieht nach keiner Allergie aus und war dann von selber wieder weg, jetzt leider kam es nochmals zurück. Beide Tierärzte haben gemeint, wenn das Schnupfen ist, muss man abwägen, ob sich ein Antibiotikum lohnt, denn es helfen nur ganz schlecht verträgliche, die manchmal selber das Tier zum Tod bringen. Also zur Behandlung nur dann, wenn sich das Schnupfen sehr verschlechtert und ohne Behandlung selber tödlich werden kann.
Was sagst du dazu?




Ninchen
 
Registriert seit: 13.02.2023
Beiträge: 26
Lovee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.02.2023, 21:48

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Richtig, man rechnet pro Tier 3 qm, aber erfahrene Halter wissen, dass sie bei gleichgeschlechtlichen immer mehr einrechnen sollten. Bei einem Pärchen (Kastrat/Häsin) funktioniert es oft, dass sie den Wechsel von viel auf wenig Platz akzeptieren und es keinen Streit gibt. Revierkämpfe gibt es eher unter gleichgeschlechtlichen. Meine Freundin hatte schon mehrere gemischte Gruppen, da fanden die Kämpfe, Mobbing immer unter den gleichgeschlechtlichen statt

Du kannst ein Kaninchen nicht mit einem Hund oder eine Katze vergleichen. Kaninchen sind Fluchttiere, die in einer Gruppe leben, da muss die Rangfolge geklärt sein und sie haben in der Natur viel Platz. Das Verhalten ändert sich auch nicht bei unseren Hauskaninchen.
Das sie also z. B. im Gehege bleiben, bedeutet es ist ihr "Bau/Revier) aber es heißt nicht, dass sie nicht mehr Platz haben möchten
Kennst du die Seite "Kaninchenwiese"?

Wie schon gesagt, ich würde fix auf freie Wohnungshaltung hinarbeiten oder das Gehege vergrößern und nicht immer von viel auf wenig Platz wechseln
Jetzt verstehe ich es langsam, danke. Dachte mir, wenn sie genug (ok, der eine zumindest) Auslauf haben, ist ihr Gehege eigentlich ziemlich groß genug. Aber das stimmt, dass sie klar zwischen dessen und der restlichen Wohnung unterscheiden.

Das mit Pärchen weiß ich, leider konnte ich der Versuchung des neuen Kaninchens nicht widerstehen, und habe auf die Kastration und Erfolg gehofft.

Wenn noch eine Kaninchendame einzieht, heißt es noch lange nicht, dass sich die Beziehung verbessert, oder? Soll sie gleichaltrig (nicht 4 Monate jung wie üblich) sein, und wie am besten vom Charakter her? Frage für den letzten Fall, wenn nichts mehr hilft. Will nicht, dass die Dame auch eine Zicke wird und gemeinsam mit dem Weißen das Kaninchen zu zweit mobbt...

Erfolgt die Umstellung auf die freie Wohnungshqltung von einem Tag auf den anderen, ohne Zwischenschritte?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.02.2023, 00:16

Zitat:
Zitat von Lovee Beitrag anzeigen
Sorry für die Offtopic, aber zum Thema Schnupfen: das zweite Kaninchen hat es sofort nach dem Umzug bekommen, also noch vor dem Kennenlernen der beiden, ich denke mal, wegen Stress. Wurde auch schon Tierärzten vorgestellt, sieht nach keiner Allergie aus und war dann von selber wieder weg, jetzt leider kam es nochmals zurück. Beide Tierärzte haben gemeint, wenn das Schnupfen ist, muss man abwägen, ob sich ein Antibiotikum lohnt, denn es helfen nur ganz schlecht verträgliche, die manchmal selber das Tier zum Tod bringen. Also zur Behandlung nur dann, wenn sich das Schnupfen sehr verschlechtert und ohne Behandlung selber tödlich werden kann.
Was sagst du dazu?

Sorry, aber mir rollen sich gerade bei diesen Aussagen die Fußnägel hoch. Du solltest dringend zu einem kompetenten, heimtiererfahrenen TA wechseln. Es gibt sehr gut verträgliche AB für Kaninchen. Bei Schnupfen sollte allerdings vor AB-Gabe ein Nasenausstrich gemacht werden, um den genauen Erreger zu ermitteln. Erst dann macht eine zielgerichtete AB-Gabe Sinn. Zu dem bestimmten Erreger wird vom Labor ein Antibiogramm erstellt, in dem passende ABs genannt werden.


Ein TA, der top für Hunde und Katzen ist, muss nicht zwingend auch gut bei Kaninchen sein.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 187
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.02.2023, 08:18

Ja, da stimme ich marinahexe zu. Es gibt einige gut verträgliche Antibiotika für Kaninchen. Wichtig ist einen Tierarzt zu finden der auf heimtiere spezialisiert ist, da Kaninchen nicht unter Kleintiere fallen, das sind Hunde und Katzen, sondern als Heimtiere bezeichnet werden. Bei Kaninchenwiese gibt es dazu eine Liste mit auf heimtiere spezialisierten Tierärzten aus den verschiedenen Regionen. Das ist wirklich wichtig, denn viele Tierärzte kennen sich zwar sehr gut mit Hunden und Katzen aus, haben von Kaninchen aber leider nur wenig Ahnung.




Ninchen
 
Registriert seit: 13.02.2023
Beiträge: 26
Lovee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.02.2023, 14:51

Hmm interessant. Ja, es ist eine TA, die auf Nager und auch Kaninchen spezialisiert ist. Bei jedem Besuch waren auch mehrere Kaninchen-und Meerschweinchenbesitzer da usw. Auch der anderer TA ist dafür bekannt, auch OPs bei Kaninchen tagtäglich durchzuführen.
Ja Baytril zum Beispiel, beim Schnupfen ist das aber fast sinnlos. Es gibt nur wenige gut verträgliche Antibiotika bei Kaninchen, so nach den beiden. Und auf Kaninchenwiese stand, dass ein Nasenausstrich auch eher wenig aussagekräftig ist




Geändert von Lovee (15.02.2023 um 15:07 Uhr).
 
 
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