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Aussenseiter? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By 4Chaoten
  • 1 Post By marinahexe

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 18.04.2020
Beiträge: 30
kimbeer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.05.2022, 12:57

Aussenseiter?


Hallo liebes Forum
Vor knapp einem Jahr habe ich meine 2er Paare vergesellschaftet (2Kastraten und 2 Weibchen). Seitdem habe ich immer den Eindruck gehabt, dass die Gruppe nicht wirklich harmonisch ist. Vor ein paar Monat durften noch alle am gleichen Ort essen. Jetzt wird der eine Kastrat vom anderen vertrieben, wenn es etwas Tolles gibt.
Mein Kastrat sitzt auch meistens nur noch allein, während die anderen zu dritt kuscheln. Höchst selten ist das Weibchen mal bei ihm und wird auch schnell vertrieben.
Ich weiss nicht, ob ich die Situationen fehlinterpretiere, aber für mich sieht das aus wie eine sehr unharmonische Gruppe.
Was meint ihr?
Ich würde die 3er Gruppe nicht auflösen wollen und meinem Kastraten ein neues Weibchen dazu vergesellschaften und sie in einem separaten Gehege halten.

Weil die Frage meistens kommt: Sie leben in einem 8qm Aussengehege mit Gartenfreilauf. Am Platz kanns nicht liegen ;-) Erst vor einem Monat gab es eine TA Kontrolle, alle sind topfit.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.05.2022, 17:04

Hallo Kimbeer


dann haben sie rund um die Uhr Gartenfreilauf? Falls nicht, dann sind zeitweise 8 qm schon sehr knapp bemessen für 4 Kaninchen, gerade wenn es eben nicht so harmonisch ist. Aus dem Wege gehen kann man sich da kaum, erst recht nicht, sollte es Beissereien geben.



Aber ich kann Dir zumindest sagen, dass selbst bei freier Innenhaltung (100 qm) ich noch nie komplett harmonische Gruppen hatte. Dasselbe bei Balkonhaltung. Harmonisch waren nur die Paarhaltung (aber selbst da nicht alle, wenn auch die meisten).


Dass alle miteinander gekuschelt haben, kam eher selten vor. Gleichgeschlechtliche miteinander haben da öfters Probleme. Das ging bei mir von leichteren Problemen einher bis sogar massives Mobbing. Meist hat es sich mit den Jahren verstärkt. Und ich musste auch schon nach etlichen Jahren trennen, weil da die Grenze für mich erreicht war.


Letztendlich ist es eben auch eine Frage der guten Sozialisierung, die öfters mal fehlt, weil Kaninchen zu früh von der Mutter weg kamen. Zusätzlich dann noch eine Charakterfrage. Die Rangfolge zwischen Gleichgeschlechtlichen ist viel strikter als bei Paaren, daher gibt es dann öfters Probleme.


Wenn die Situation nicht nur vorübergehend ist, sondern dauerhaft, dann kommt man um eine Trennung irgendwann nicht herum. Und nicht jede Situation ist gleich schlimm, da gilt es abzuwägen.


PS: ich musste gezwungenermassen gerade meine getrennt lebende Paarungen vor mehr als 2 Wochen zusammen führen, da eine Witwe geworden ist. Die Häsinnen (jetzt im hohen Seniorenalter) sind noch nie miteinader ausgekommen, darum musste ich fix vor 3 Jahren trennen, weil die Ältere (kranke) derart gemobbt wurde. Die werden auch jetzt nicht miteinander auskommen, aber momentan spekuliere ich noch, dass sie sich bei freier Wohnungshaltung möglichst lange aus dem Wege gehen können. Dauerhaft wird das aber kaum der Fall sein, dafür kenne ich meine Biester zu gut vom Charakter her... Aber einen Versuch war es mir nun trotzdem wert.




Benutzerbild von Keksdame
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.01.2019
Beiträge: 121
Keksdame befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.05.2022, 19:28

Ich stimme Rakete zu, größere Gruppen (mehr als ein Pärchen) sind meist unharmonischer. Aber das ist nicht schlimm solange genügend Platz da ist und die Tiere sich nicht zwanghaft aus den Weg gehen müssen.


Bei meinem 3er Team (2x Kastraten 1x Weibchen) konnte ich beobachten, dass das Weibchen einfach einzelgängerisch war. Das lag wahrscheinlich daran, dass sie schwer zu vergesellschaften war, also eher unsozial ist. Eine zu frühe Trennung von der Mutter oder lange Zeit Einzelhaltung könnten dazu geführt haben, dass weiß ich aber nicht.
Sie war dem Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen und ist sehr gerne alleine auf Abenteuer (alleine durch die Wohnung). Aber es gab auch Zeiten da hat sie mit den einen Kastraten gekuschelt, den anderen hatte sie nur manchmal geduldet und oft gescheucht. Meine zwei Kastraten lieben sich aber.


Es ist schwer zu sagen ob dein Kastrat mit einer neuen Partnerin getrennt von der Gruppe glücklicher wird als wie in seiner jetzigen Situation. Oder ob er auch einzelgängerisch ist. Jedes Kaninchen ist einfach anders aus welchem Grund auch immer. Ich sehe nicht, dass die Situation bei dir brennt. Ich kann mir vorstellen, dass sich die "Harmonie" auch wieder ändern kann.




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.05.2022, 19:42

Hallo,
ich habe gerade deinen Threat zur VG nochmal überflogen, es scheint sich nicht viel getan zu haben


Ob du jetzt die Gruppe 2/2 teilst oder dem Kastraten eine neue Partnerin gibst, bleibt dir überlassen. Ich würde es so nicht lassen




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.05.2022, 20:04

@Keksdame
‚Einzelgängerisch‘ ist eher ein falsches Wort. Einige tun sich wohl aufgrund Sozialisierung/Charakter schwer mit vielen Kaninchen. Ist dann allerdings der richtige Partner da, dann verhalten sie sich völlig normal und sozial. Nur die Suche danach, kann sehr schwierig werden…

Ich hatte mal eine Häsin, die war trotz Kastration zu allen Geschlechtern eine Zicke ( mit Mobbing, Beissereien). Es ging absolut mit keinem und ich habe es lange genug versucht. Beim 7. Partner hat es dann derart schnell gefunkt, dass sie ab dem 2. Tag bereits unzertrennlich waren, obwohl sie vorher einige Bisswunden davon trug. Das war meine schnellste VG überhaupt und ich fiel aus allen Wolken…




Benutzerbild von Keksdame
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.01.2019
Beiträge: 121
Keksdame befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.05.2022, 20:34

Bei VG haben alle ihre eigenen Handhabungen und "Tricks" aber niemand hier wird seinen Tieren schaden.

@Rakete
Ich stelle mir das jetzt sehr kompliziert und stressig für die Tiere vor wenn man sie mit so vielen verschiedenen Kaninchen zusammen steckt. Auch die andere Seite, das Kaninchen das neu dazu kommt, muss sich erstmal umgewöhnen und du zauberst die ja auch nicht aus einem Hut her. Da sucht man erst einen Kandidaten und dann muss man ihn wieder zurück geben.

Natürlich ist es nicht verkehrt nach dem richtigen Partner zu suchen. Vielleicht klappt es nach dem 7. oder dem 20.
Ich denke bei sowas immer daran, dass Kaninchen von Natur aus sehr anpassungsfähig sind. Niemand schadet seinem Kaninchen weil der Partner nicht das "Kaninchen-fürs-Leben" ist. So lang sich alle im richtig Moment aus dem Weg gehen können und keine agressive Spannung herrscht ist das in Ordnung.

Es gibt leider immer noch so viele Kaninchen, die ohne Artgenossen leben müssen. Die Priorität einen verträglich Partner zu finden halte ich hoch, aber das absolute Dream Team muss es nicht immer sein. Zu dem ist die Harmonie oft launenhaft, vor allem wenn ein unkastriertes Weibchen dabei ist. Da gibt es immer Höhen und Tiefen aber im Endeffekt ist es eine sozialisierte Gruppe.

@kimbeer
Wenn sich die Gruppenkonstellation auf Dauer nicht ändert und du keine neue Partnerin holen möchtest kannst du auch darüber nachdenken ein neues, passenderes Zuhause für ihn zu finden. Das ist nicht verwerflich und könnte auch eine Lösung sein.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.05.2022, 14:07

Zitat:
Ich stelle mir das jetzt sehr kompliziert und stressig für die Tiere vor wenn man sie mit so vielen verschiedenen Kaninchen zusammen steckt.

Bei derart unverträglichen Kaninchen ist die Alternative ohne passenden Partner dann nur noch Einzelhaltung. Und ja, damals war meine besagte Häsin aus meiner puren Verzweiflung 9 Monate lang in Einzelhaltung. Nachdem sie meine andere Häsin derart zerbissen hatte und ihr Körper von Bisswunden übersät war. Das konnte man nicht mehr zählen... Auch der darauffolgende neue Partner (Kastrat) wurde zwar nicht verbissen, aber auch über so lange Zeit terrorisiert. Als ich sie trennte und er eine zeitlang in Einzelhaltung war, ist er komplett aufgeblüht und wurde ein fröhliches, zutrauliches Kaninchen. Dann erst habe ich realisiert, was für ein Horror das vorhin für ihn war. Charakterlich hat er sich komplett verändert danach...


Derart leiden lassen würde ich kein Kaninchen mehr. DAS grenzt heute in meinen Augen an Tierquälerei. Aber ich nehme jetzt mal nicht an, dass Du das schon so erlebt hast. Ich spreche ja nicht davon, dass man sich bloss etwas aus dem Wege geht... Und ich hatte auch in den letzten Jahren schon 2x aggressives Mobbing, das war dann Dauerzustand. Da hat nicht mal mehr die gesamte Wohnung als Freilauf genützt.




Benutzerbild von Keksdame
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.01.2019
Beiträge: 121
Keksdame befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.05.2022, 14:53

@Rakete
Ich nenne nicht den Zustand, dass sich zwei Kaninchen aufs Blut terrorisieren und aktiv aufeinander zu gehen als tolerierbar und ok. Sondern habe ich mich hier auf das Gruppenverhalten von kimbeer bezogen, welches sich für mich nicht aggressiv anhört sondern eher das ein Kastrat sich aus der Gruppe etwas heraus zieht weil er nicht 100% zufrieden ist. Für mich gibt es da noch keinen Grund sofort das ganze Geschehen aufzulösen und mit neuen Partnern herum zu probieren.

Meine ehemalige 6er Gruppe musste ich auch auflösen weil sich meine Widderdame eines Frühlings gedacht hat sie kann jetzt nicht mehr mit der anderen Häsin in der Gruppe leben. Die sind beide aktiv aufeinander los. Immer. Und keiner hat kleinbei gegeben. Ab da hatte ich dann die Widderdame + Kastrat und die andere Häsin + 3 Kastraten. Ich wollte die Gruppe auch nicht auftrennen ging aber nicht anders. Um diese Gruppenkonstellation zu schaffen musste ich 2 Kastraten von einander trennen die ein "Dream Team" waren. Heute sind es übrigens nur noch diese beiden die leben und ich werde sie natürlich nie mehr trennen. Aber für das Allgemeinwohl der Kaninchengemeinschaft hatte ich damals so entschieden.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.05.2022, 17:29

Letztendlich kann kimbeer das nur selbst beurteilen, wie schlimm es wirklich ist und wohin die Entwicklung geht. Von aussen kann man das gar nicht.

Mobbing hat auch nicht zwingend was mit Aggressivität oder Kämpfereien zu tun. Es gibt da sehr viele Formen, da gehört auch häufiges piesacken dazu. Letztendlich ist halt immer die Frage, wie frei kann sich ein Kaninchen noch bewegen oder sitzt es konstant oder viel alleine herum und findet den Anschluss kaum mehr.

Daher gilt auch immer zu beurteilen:
toleriert man sich dazwischen auch mal? Wie stark ausgeprägt ist das Mobbing? Dauer des Zustandes? Verschlechtert es sich über Monate oder gar über Jahre konstant? Sind Ausweichsmöglichkeiten vorhanden, falls es mal extremer ist?

Ich habe auch über Jahre sehr viel toleriert, weil es halt immer wieder bessere Phasen dazwischen gab und es nicht permanent schlecht war. Letztendlich sind diese Kaninchen aber irgendwann über lange Zeit dann doch schleichend krank geworden und zwar mit EC oder Schnupfen. Das sind nun mal typisch stressbedingte Erkrankungen und dann fragt man sich hinterher dann schon, ob man nicht besser etwas unternommen hätte und es wäre gar nie soweit gekommen. Aber da kein Vergleich vorhanden ist, lässt sich das auch nicht beantworten. Dauerhaftes Mobbing kann Krankheiten fördern…

Ich lasse da auch mein Bauchgefühl mitentscheiden, ob ein Zustand tolerierbar ist oder nicht. Oder frage mich, wie zufrieden oder gestresst ich mich fühlen würde, wenn ich in dieser Situation bin




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 18.04.2020
Beiträge: 30
kimbeer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.05.2022, 18:17

Hallo ganz lieben Dank für eure Antworten. Hm, ich hab gehofft, mir sagt jemand ganz klar, was ich machen kann. Aber das läuft nun schon ein Jahr und hat sich seit der Vergesellschaftung nicht gross geändert. Er wird regelmässig gepiesackt, die anderen halten sich fern. Es ist nicht aggressiv, aber einfach traurig zu sehen, dass er niemanden hat. Im Winter hatte er keinen Kuschelpartner :-( Mit dem Weibchen vorher hat er immer sehr viel gekuschelt.
Für mich würde es sich richtig anfühlen, ihn wieder mit einer Dame zusammenzubringen. Aber ich hab gedacht, vielleicht vermenschliche ich die ganze Situation auch nur.




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.05.2022, 18:30

Hallo,
letzlich ist es so wie @Rakete sagt, die Entscheidung muss der Halter treffen
Jeder sieht die Haltung anders, einer sagt, ist so okay, der andere, das ist nicht schön anzusehen (und das ist auch nicht verwerflich)


Wenn es sich für dich richtig anfühlt, dann bringe ihn mit einer Dame zusammen. Ich würde so wohl auch handeln, weil regelmässig gepiesackt werden ist auch für ein Tier in meinen Augen Stress



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.05.2022, 19:39

Zitat:
Für mich würde es sich richtig anfühlen, ihn wieder mit einer Dame zusammenzubringen. Aber ich hab gedacht, vielleicht vermenschliche ich die ganze Situation auch nur.

Wenn Du der Meinung bist, dass es ihm (und damit auch Dir) besser geht, wenn er nur ein Weibchen hat, mach das. Ein gutes Bauchgefühl ist Gold wert.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 26.03.2021
Beiträge: 953
Hasen-Nasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.05.2022, 00:18

Hallo, ich hatte auch so einen Fall aus der Hoffnung dass vier (2w,2k) ein Dreamteam werden wurde nichts. Der Winter war für einen Kastrat auch einsam und schwer auszuhalten für mich. Er hatte definitiv Stress dadurch aber mir wurde von verschiedenen Profis zum abwarten geraten. Er starb letztlich an Verdauungsprobleme und ich Frage mich wieviel der Stress ( z.b. nie entspannt schlafen, immer auf der Hut) dazu mit rein gespielt hat. Zudem.wurde er vom rangniedrigen Weibchen , Mal das eine Mal das andere als Frustablageplatz und Machtdemonstration ( ätsch unter mir ist noch Jemand) echt mies behandelt. Ich hätte ihn weg geben sollen. Aber u.s. das Tierheim und Kaninchen-Wiese-Beratung hatten zum weiter machen geraten. Ich würde aus heutiger Sicht ein Ende setzen. Wenn Du Zeit Pärchen draus machen kannst du und es räumlich trennen kannst, würde ich es tun. Oder ihm einen anderen Platz bei nur einem Weibchen suchen.

Ab vier Tiere wählen sie sich die bevorzugten Tiere aus und es ist halt doof wenn einer nicht ausgesucht wird. Dann ist es 3+1.

LG Anni




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.05.2022, 22:43

Vielleicht ein weiteres Argument: falls irgendwann stressbedingte Erkrankung folgen, wirst Du Dir auch automatisch Vorwürfe machen, nicht vorher gehandelt zu haben. Aber hinterher ist es immer einfacher, eine Situation zu beurteilen…

PS: Ich weiss auch noch nicht, wie lange ich meine neu zusammen geführte Dreiergruppe noch zusammen lassen werde. Respektive wie lange ich es meiner Ältesten zumuten kann. Trenne ich aber wieder zumindest mit Sichtkontakt, dann wird die Eine vorläufig wohl alleine bleiben, weil ich immer damit rechne, dass einer der Senioren nächstens stirbt und nicht endlos aufstocken will. Lasse ich sie zusammen, dann wird die Älteste es bestimmt nicht mehr lange mitmachen...



 
 
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