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Kaninchennest nicht erreichbarHallo zusammen! Ich bin vollkommen neu hier und habe direkt ein Thema, das mir persönlich schlaflose Nächte bringt: Unsere Kaninchen-Mädels haben gerade Nachwuchs bekommen und bei einem kommen wir ohne relativ großen Aufwand nicht ans Nest. Vorgeschichte: wir haben von Bekannten, die einen Überraschungswurf hatten, 4 Kaninchen übernommen. Natürlich sind wir beim Tierarzt gewesen (Impfung und Geschlechterkontrolle) und sind im Glauben nach Hause, 4 Mädels zu haben... EInes Tages fiel uns aber auf, dass 1 Kaninchen rammelte. Dabei wurden wir stutzig, hatten aber die Hoffnung, dass das "normales" Klären der Rangordnung ist. Trotzdem haben wir unseren Nachbarn, der Kaninchen züchtet (allerdings nicht "schön" mit Außengehege etc :-() gebeten, mal zu schauen und siehe da: zwei Jungs, zwei Mädels. Die Jungs wurden schnellstmöglich kastriert und wir hatten sie auch von den Mädels getrennt, war aber anscheinend zu spät. Nunja, mittlerweile sitzen sie als Pärchen zusammen (die Jungs haben sich übel gefetzt, es ist aber nur ein kleiner Zaun zwischen den beiden Gruppen, sodass sie sich jederzeit sehen und riechen können), sind sehr harmonisch miteinander und eigentlich alles gut. Gestern hat dann erst unsere Klopfer ihre Babies bekommen (in der Höhle im Stall) und heute dann auch unsere Pepper (in einem Häuschen im Stall). Bei Klopfer können wir durch eine Außentüre das Nest kontrollieren, bei Pepper haben wir aber leider überhaupt keine Möglichkeit, ohne recht großen Aufwand an das Nest heran zu kommen, da sie es in einem Häuschen im Stall gebaut hat und wir dieses nicht anheben können. Eigentlich würde ich jetzt sagen: nun gut, dann ist das jetzt leider so und sie wird schon wissen, was sie tut... Aber darf ich das? Was, wenn ein Baby nicht lebt? Oder sie die Kleinen nicht richtig versorgt? Oder Oder Oder... Das "nicht-kontrollieren-können" macht mich ganz kirre... Aber ich würde es akzeptieren, wenn ich wüsste, dass das auch okay ist... Bitte lasst eure Tipps nur so fliegen! Und lieben Dank!! Update 18:00 Uhr: Was soll ich sagen...wir wollten gerade bei unserer Klopfer nach dem Nest schauen, da fiel uns auf, dass vor Peppers Nest zwei Kleine lagen-bei dem Wetter gerade quasi schon klar, was geschehen sein würde. Wir haben also schnell den Stall angehoben und das Nest kontrolliert...alle Babys waren scheinbar tot... Da ich schon gelesen hatte, dass es u.U. noch klappen kann, sie aufzuwärmen, haben wir das ganze Nest mit ins Haus genommen, auf Warmies gelegt und angefönt...Leider ohne Erfolg :-(( es hat kein einziges Kleines überlebt... Sie sahen eigentlich ganz normal entwickelt aus, nichts offensichtliches... Nur zwei oder drei hatten recht faltige Bäuchlein... Wir werden nicht erfahren, woran es am Ende gelegen hat, aber es sind alle erfroren. Wir haben das Nest nun komplett entfernt und den Stall komplett ausgemistet und neu eingestreut... Gibt es noch irgendetwas, was wir tun können oder sollten?! Bei Klopfer ist das Nest immer noch gut zugedeckt, wir haben keine Jungen außerhalb des Nests entdeckt, haben aber auch kein Junges rausgenommen sondern alles direkt wieder zugedeckt. Hoffen wir einfach, dass dort alles gut geht!! Geändert von flocke-79 (31.03.2022 um 18:11 Uhr).
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| Wenn auch aus einem traurigen Grund willkommen Sie hat heute erst die Jungen bekommen? Es könnte auch sein, dass sie leider schon Tod geboren worden sind. Ich finde eine Nestkontrolle deswegen immer wichtig, eben auch, ob alle gesäugt werden Mir fehlt bei sowas die Erfahrung, aber ich drücke die Daumen für die anderen Kleinen, dass sie groß und stark werden
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| Ja, heute erst, wir vermuten im Laufe des Vormittags, sicher wissen wir das aber nicht... Heute Morgen hatte sie mit dem Nestbau angefangen... Was uns so irritiert ist, dass nicht nur die Jungtiere außerhalb des Nests tot waren, sondern auch die im Nest. Auch die waren schon recht kalt. Aber alle waren sauber, wir haben auch keine Nachgeburt o.ä. gefunden... Nun stellt sich noch die Frage: wie sehr dürfen wir in dem anderen Nest kontrollieren? Wir möchten die Jungen im Moment ungern aus dem Nest herausholen oder zu lange am Nest rumdoktorn. Es ist gerade so blöd kalt geworden und wir wollen Klopfer auch nicht verunsichern - wobei sie sehr ruhig bleibt, wenn wir uns dem Nest nähern (wir lenken sie aber auch mit Futter ab). Wir sind echt traurig, auch wenn das alles nicht geplant war, und wollen einfach nur, dass zumindest der andere Wurf überlebt. Und um den Fragen zuvor zu kommen: nein, wir werden nicht alle behalten, haben uns aber schon vor den Geburten um gute neue Plätze gekümmert!
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| Sind die Rammler frisch kastriert und schon wieder bei den Häsinnen dabei? Nicht gut, die sind noch zeugungsfähig. Da kommt dann nochwas nach... Dass der Wurf tot ist, ist in eurem Fall eigentlich fast Glück im Unglück. Und macht euch nicht verrückt deswegen, sowas passiert. Auch in der Natur. Und gerade wenn man nicht damit gerechnet hat und keine guten Bedingungen schaffen konnte. Vielleicht waren die beiden Eltern auch genetisch nicht kompatibel, auch das kommt vor. Was die Nestkontrolle angeht, so würde ich ein bis zwei Mal am Tag gucken ob das Nest warm ist und sich bewegt. Erstkontrolle schauen ob tote Junge dabei sind, diese entfernen, und danach nur noch gucken ob die Jungen ruhig und zufrieden im Nest schlafen. Dann ist alles gut. Vertragen sich die beiden Mütter? Ihr müsst darauf achten, dass die verwaiste Mutter keinen Milchstau bekommt, der zur Mastitis führen kann, weil die Milch nicht abgenommen wird. Ihr könnt entweder versuchen, ob sie sich mit um den anderen Wurf kümmern möchte, oder ihr gebt ihr große Mengen Salbei, der bringt nämlich die Milch zum Versiegen. Kann natürlich genauso sein, dass sie gar keine hatte, aber da schadet der Salbei nicht. Für die andere ist wiederum Fenchel angebracht, der fördert die Milchbildung. (Edit: Und deshalb ist es immer besser, Geschlechterkontrolle bei einem erfahrenen Züchter machen zu lassen statt beim Tierarzt, der mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Ahnung und mit ziemlicher Sicherheit keine Routine darin hat. Was dem TA nicht zum Vorwurf zu machen ist. Aber für den Züchter ist das demgegenüber halt quasi täglich Brot.)
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| Danke für die Antwort! Die beiden Jungs sind jetzt seit 5 Wochen kastriert - und machen bisher auch keinerlei Anstalten, es wieder zu versuchen. Auch das war ein echtes Abenteuer, wir müssten Flöckchen zwischenzeitlich zwangsernähren, weil er nach der Kastration gar nichts mehr gefressen hat und Wolli wurde etwas später auch leicht lethargisch... Hat sich aber GsD alles wieder gut eingespielt. Beide Pärchen zusammen geht gerade nicht. Sie sind getrennt,aber eben nur durch so ein Außengehegezaun. Aber Klopfer passt extrem auf, wenn sich ein "fremdes" Kaninchen dem Stall nähert - auch an dessen Gitter können sie sich immer gegenseitig sehen und riechen. Irgendwann sollen sie alle wieder zusammen hoppeln, aber damit wollten wir warten, bis die Jungtiere soweit sind, dass sie selber auch mal weghoppeln können... Das mit dem Salbei ist ein guter Tip. Ich hatte schon gelesen, dass Mamas den nicht haben dürfen, aber mir war nicht klar, dass es nen Milchstau geben kann... Würde ich das denn erkennen? Aber so oder so werde ich den dann jetzt mal kaufen! Ich bin froh, dass Pepper heute auch mal wieder aus dem Stall rauskommt und frisst und all das, ich hatte mir echt Sorgen gemacht... Wahrscheinlich trauert sie ja auch, oder?! In Klopfers Nest haben wir heute Morgen auch wieder Bewegung gesehen. Nur weiß ich echt nicht, wie wir rausfinden sollen, ob alle Jungen leben. Das Nest ist quasi "um die Ecke" gebaut, sodass wir zwar reinschauen können, aber nur oberflächlich. Wir müssten alle Jungtiere rausholen, um zu erfahren, ob alle leben. Wäre das überhaupt gut? Ansonsten sieht das Nest sehr gemüütlich aus, ne schöne Kuhle in der Mitte, in der alle Babys liegen, und schon Fell oben drauf...
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| Trauern eher nicht. Wenn, dann leidet sie körperlich unter den Nachwirkungen einer eventuellen Schwergeburt (die dann der Auslöser für den Tod der Jungtiere gewesen sein könnte) oder im dümmsten Fall steckt noch eins drin. Entzündung, Sepsis, möglicherweise Tod können die Folge sein. Sollte sie sich nicht binnen zwei Tagen berappeln, unbedingt zum TA gehen und abklären, ob alles raus ist, was raus sein sollte. Oder eigentlich besser heute noch, sonst bleibt nur der Notdienst im schlechtesten Fall. Milchstau würdest du an einer geschwollenen, heißen Milchleiste erkennen und allgemeines Unwohlsein des Tieres, ggf. mit Fieber. Also einfach immer mal mit der Hand unter dem Bauch lang streichen, dann merkt man das. Das Nest lass einfach in Ruhe, wenn ihr nicht gut drankommt. Ja, zur Nestkontrolle nimmt man auch mal alle Jungtiere raus. Von der Beschreibung her klingt es soweit gut, da würde ich eben einfach abwarten. Mit 2 Wochen fangen die Jungen an, das Nest zu Erkundungstouren zu verlassen. Mit 3 Wochen sind sie routiniert unterwegs und gewöhnen sich an feste Nahrung. Mit 4 Wochen kannst du das Nest entfernen, da gehen sie dann nicht mehr rein, sondern sind ganz normal unterwegs. SOLLTE doch ein zweiter Wurf kommen, kannst und MUSST du die Jungen mit 4 Wochen von der Mutter trennen. Zwei Würfe schafft sie nicht, und da die älteren Jungtiere dann aktiv die Milchquelle aufsuchen können, trinken sie den jüngeren, noch hilflosen die Milch weg. Die würden dann sterben. Mit 4 Wochen sind die Jungen zur Not ohne Mutter überlebensfähig und können auch vom Vater oder anderen Kaninchen erzogen werden.
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| Ganz lieben Dank! Jetzt haben wir ja diesen tollen Kälteeinbruch und es schneit und weht... Müssen wir da noch etwas tun? Die Kaninchen sind in Außenhaltung geboren (noch recht jung, von Anfang Oktober) und leben auch in Außenhaltung. Im Gehege steht ein "Standardstall" mit höher gelegener "Höhle" (ich hoffe, ihr wisst, was ich meine). In dieser Höhle hat Klopfer ihr Nest gebaut. Es gibt einen Eingang von unten, eine Türe nach außen und ein kleines rundes Fenster mit Gitter. Das Nest liegt neben der Türe (deswegen "um die Ecke") und unterhalb des "Fensters" (das ist echt klein, ich bekomme gerade mal Möhrengrün durch die Gitter...). Alles so lassen? Oder Fenster zu? Oder Warmie unters Nest? Oder oder oder??? Ich hab einfach nur Sorge, dass wir auch diese Babys verlieren, das fänd ich echt richtig mies...
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| Lass alles so wie es ist. Das passt schon so. Keine Wärme drunter, dann würden die Jungen gegart... und wenn die Tiere in Außenhaltung geboren und aufgewachsen sind, ist auch alles gut.
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| Und wieder herzlichen Dank für die Hilfe! Wir kontrollieren im Nestbereich nun 1-3x täglich, ob ein Baby außerhalb des Nests liegt und ob Bewegung in Nest kommt, wenn wir "stören"... Und bisher sieht es prima aus-auch wenn wir natürlich nicht wissen, ob es tote Jungtiere gibt oder wie viele es denn eigentlich sind... Aber das überlassen wir jetzt wirklich mal unserer Klopfer und vertrauen dau auf sie. Ist es eigentlich so, dass Kaninchen das Nestmit Fell "auffüllen"?! Klopfer rupft ssich nämlich ab und zu noch Fell aus... Und dann noch etwas zum Verhalten der beiden Pärchen: Wir haben aus unterschiedlichen Gründen die beiden Pärchen voneinander getrennt (seit ca. 3 Wochen), allerdings nur mit so nem Zaun von diesen mobilen Gehegen. Sie lagen auch oft mit alleman Popo an Popo am Zaun, haben sich auch nie großartig angegiftet. Seit gestern ist uns nun aufgefallen, dass Flöckchen (kastriertes Männchen, Partner von Pepper, die ihre Jungen verloren hat) sehr interessiert an Klopfer ist (junge Mutter) und auch andersherum. Sobald die beiden sich am Zaun treffen und beschnüffeln, geht Wolli (kastriertes Männchen und Partner von Klopfer) dazwischen und zwickt entweder durch die Stäbe Flöckchen in den Po oder verscheucht Klopfer... Ist das so normal? Die Kastration ist bei beiden Jungs ziemlich genau 4 Wochen her. Ich weiß, dass es ungünstig ist, aber wir hoffen, dass es gut geht und die Mädels nicht wieder bestiegen wurden - beobachtet haben wir bisher nichts, und ich beobachte zur Zeit vor lauter Nervosität sehr viel! Gestern hat Flöckchen es auch glatt in das andere Gehege geschafft - der Zaun ist ja nicht sooo hoch - und vermutlich hat es auch ganz gut gekracht. Als ich wieder dazu kam, saß Flöckchen an einer Stelle, Wolli an einer anderen und es war recht ruhig. Allerdings lag auch ordentlich Fell von Flöckchen rum, Verletzungen gab es aber keine! Flöckchen war anscheinend aber recht erschöpft und hat sich vollkommen problemlos von mir wieder in seinen Bereich bringen lassen. Irgendwann, wenn Klopfers Babys groß genug sind oder sogar schon bei ihren neuen Besitzern sind, möchten wir eigentlich auch wieder alle zusammen leben lassen, so war es ja von Anfang an gedacht... Kann das überhaupt gut gehen mit 2 Pärchen? Oder auch mit den Babys (natürlich erst, wenn sie komplett aus dem Nest raus sind und fit genug sind!)? Ach so, Pepper hält sich aus dem ganzen Geschehen raus und verdrückt sich lieber, wenn Flöckchen am Zaun "rumspinnt". Schon im Voraus lieben Dank für alle Antworten! Meine Güte, ich schreib wie ein Weltmeister, schonmal sorry dafür ![]()
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| Hallo, damit Du die Kleinen mal sehen kannst, könntest Du mit den Handy filmen und das Handy Mal vorsichtig über dem Nest wandern lassen. Den Tipp habe ich mal gelesen. Ich fand ihn ganz gut. Ich selbst habe keine Ahnung von Muttertieren und Jungen. Weiter viel Erfolg mit all Deinen Langohren. LG Anni
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| Stand der Dinge am 03.04.22: Bisher ist immer noch Leben im Nest, wir "kontrollieren" weiterhin. Kann mir noch jemand etwas zu den oben stehendes Punkten sagen? Wäre super lieb... Danke!
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| Wie alt sind denn die Kastrate? Inmitten der Pubertät? Und gab es schon Probleme miteinander vor der Kastration? Wie gross ist das Gehege? Hast Du beide gründlich das Fell untersucht, ob keine Verletzungen vorhanden sind? Schnell wird nämlich was übersehen und auch ich musste hinterher schon ein paar Mal nähen lassen… zudem sollte das Gehege dringend so konstruiert sein, dass keiner hinüber kann! Beim nächsten Mal geht es vielleicht nicht mehr so glimpflich ab! Zur Vergesellschaftung kannst Du Dich hier mal einlesen: https://www.kaninchenwiese.de/soziales/ablauf-der-vergesellschaftung/ https://www.kaninchenwiese.de/soziales/zusammenfuehrung/ Wird getrennt, dann muss später wieder neu vergesellschaftet werden. Und zwar idealerweise auf neutralem Revier, da Kaninchen sehr revierbezogen sind. Aggressionen können sich am Gehege durchaus auch hoch schaukeln und kontraproduktiv sein. Gerade mit 2 Kastrate, die ihr Revier verteidigen und vielleicht auch noch inmitten der Pubertät stecken. Bei Gruppenhaltung ist es ideal, wenn die Rammler frühkastriert sind. Spätkastrate haben häufig Probleme miteinander, v.a. wenn sie nicht genügend lange von Ausgewachsenen sozialisiert wurden. Ob das später noch klappt, hängt nebst einer richtig durchgeführten VG auch davon ab, ob es bis zur Trennung harmonisch war. Gab es vorher schon ernsthafte Probleme, könnte das schwieriger werden. Trotzdem kann eine Pubertät auch noch vieles verändern. Also keine Garantie für späteres Gelingen…
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| Die beiden sind jetzt knapp 6 Monate alt...Wann setzt denn die Pubertät ein? Und nein, vor der Kastration gab es keine gravierenden Agressionen der beiden gegeneinander... Den Artikel auf Kaninchenwiese hatte ich mir auch schon mal durchgelesen... Das wird nur schwierig, da wir nicht den Platz haben, ein weiteres einigermaßen artgerechtes Gehege zu machen... Das aktuelle ist insgesmt ca. 12qm, aktuell hat eben jedes Pärchen leider nur 6qm gemeinsam... Das ist aber in Arbeit und wird angepasst! Wir haben die Stellen, die wahrscheinlich dazu geführt haben, dass Flöckchen rüber ist, mittlerweile gesichert - und seitdem war er auch nicht mehr rüber... Und er zeigt tatsächlich keinerlei Anzeichen für irgendwelche Verletzungen und frisst auch ganz normal und springt rum usw. Sollten wir es dann lieber lassen und jeweils die Pärchen miteinander leben lassen?
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| Die Antworten auf Deine Fragen findest Du alle bei Kaninchenwiese ![]() Sprich: Pubertät setzt ab Geschlechtsreife (ca. 4 Monate ein) und ist erst beendet, wenn sie mit ca. 1- jährig bis 1.5 jährig ausgewachsen sind. Der Höhepunkt, wo oft starke Streitigkeiten anfangen ist zwischen 6-8 Monaten. Ab dem Zeitpunkt vertragen sich Unkastrierte oft gar nicht mehr. Ob das dann mit Spätkastrate noch klappt, kann man echt nicht voraus sagen. Auf alle Fälle brauchst Du für eine VG-Versuchein neutrales Revier, sonst klappt das definitiv nicht zwischen den Kastraten.
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Die Jungtiere werden normalerweise weitestgehend ignoriert, bis sie selbst in die Pubertät kommen. Wenn du die Trennung der beiden Pärchen so gestaltest, dass die Jungen durch passen, werden sie sich ab dem Moment, wo sie das Nest anfangen zu verlassen, zwischen allen Alttieren bewegen, alle werden sie kennen lernen und niemand wird groß auf sie reagieren.
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| Danke für die Antworten und eure Mühen! Ich weiß, Anfänger wie ich sind wahrscheinlich recht anstrengend... Aber jetzt bin ich glaube ich erst einmal fertig... Und ja, Klopfer scheint das wirklich gut zu machen und wir hoffen sehr, dass aus diesem Wurf einige oder vielleicht sogar alle überleben! Ob wir alle wieder zusammen bekommen, weiß ich noch nicht... wir müssen echt schauen, wie wir das mit dem neutralen Gehege machen... Aber auch da fällt uns bestimmt noch ne Lösung ein - wäre ja langweilig, wenn es einfach wäre ;-)
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| Das ist ja mal ein ganz anderer Blick, marinahexe... Und das klappt auch? Trotz Revier usw.? Wie merkst Du denn, dass die Zeit da ist und du die Grenzen öffnen kannst?
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| Um das einzuschätzen, müsste ich die Tiere kennen. Ich entscheide das immer nach Bauch. Wenn die Tiere am Gitter friedlich sind, evtl. auch durch den Zaun kuscheln, kann man es versuchen. Futter lege ich auf beide Seiten des Zauns, so dass es zum Schluß praktisch ein Berg Futter ist, durch den der Zaun geht. Wenn dort einige Tage friedlich "nebeneinander" gefressen wird, ist es ein gutes Zeichen.
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| Prima, danke! Gekuschelt wurde am Zaun eigentlich immer, nur in den letzten Tagen gabs hin und wieder ein bisschen Zoff... Aber wir warten ja eh noch, bis die Minis größer und aus dem Nest raus sind. Das mit dem Futter ist ein guter Tip - wobei es auch dabei eigentlich nie Probleme gab, es hat sich immer der eine mal auf der anderen Seite was geholt, was auf dem Boden übrig geblieben war... ;-)
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