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Akuter EC Ausbruch auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By marinahexe
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Ninchen
 
Registriert seit: 02.04.2020
Beiträge: 15
Hannah444 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2022, 14:12

Akuter EC Ausbruch


Hey,
nachdem mein Kaninchen über ein Jahr keine Probleme mit EC hatte, hatte er am Sonntag einen Ausbruch. Dieses Mal nur leider sehr stark und das von einem auf den anderen Tag. Er konnte gar nicht aufstehen und lag auf der Seite und drehte sich immer wieder. Beim Tierarzt hat er einen Vitamin B Komplex bekommen und zu Hause bekommt er täglich Panakur und Antibiotika. Ich habe ihn ins Haus geholt und ihn in einen Karton mit Decken gesetzt. Leider kann ich das andere Kaninchen nicht mit ihm zusammen halten weil dieser sehr dominant ihm gegenüber ist. Ich setze ihn zwar ab und und zu zu ihm in die Schachtel aber das ist natürlich nicht das selbe Appetit hatte er von Anfang an und am zweiten Tag hat er es sogar geschafft aufzustehen, aber sein Kopf war immer noch sehr schief. So ist sein Zustand jetzt seit drei Tagen und leider frisst er seit gestern nicht mehr so viel selbstständig. Die Tierärztin meinte, er hat keine guten Chancen und hätte ihn nach vier Tagen ohne Besserung eingeschläfert. Es ist einfach so schlimm mit anzusehen und ich möchte ihn nicht unnötig leiden lassen, ihn aber trotzdem nicht gehen lassen, ohne alles versucht zu haben. Nachdem er es geschafft hat, sich aufzusetzen, hatte ich solche Hoffnungen, aber jetzt bin ich im Zwiespalt. Wie waren eure Erfahrungen so? Wie lange hat es gedauert, bis Besserungen eingetreten sind?
LG Hannah



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2022, 18:11

4 Tage ist viel zu kurz, um eine Entscheidung zu treffen. DIe Medikamente müssen ma auch erstmal wirken können. Man sollte erstmal 4 Wochen behandeln und dann weiter sehen. Du musst ihn regelmäßig wiegen und das Gewicht aufschreiben. Wenn er nicht frisst oder abnimmt, musst Du ihn päppeln.



Es ist sicher sehr belastend, ihn so zu sehen. Aber da müsst ihr beide jetzt durch. Meist wird es nach wenigen Tagen schon besser, es kann aber immer mal zu Rückschlägen kommen. Es kann auch sein, dass er einen schiefen Kopf behält. Aber die Tiere kommen damit recht gut klar.


Alles Gute!



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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2022, 18:30

Besteht evtl. die Möglichkeit seinen Partner mit Gitter zu trennen, wenn er ihn zu sehr bedrängt? Ich halte einen Partner immer für sehr wichtig bei der Krankenpflege und selbst, wenn es nur mit Gittertrennung geht
EC ist nachgewiesen? Ich frage nach, weil du auch einen Widder (weiß nicht ob es der Widder ist) hast und die neigen leider gern zu einer Otitis, die sich ähnlich äußert wie EC
Ansonsten würde auch ich erstmal weiterbehandel und noch nicht über erlösen nachdenken. Bei ec geht es leider auch auf und ab
Alles Gute




Ninchen
 
Registriert seit: 02.04.2020
Beiträge: 15
Hannah444 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.01.2022, 16:20

Alles klar, danke erstmal! Das kranke Kaninchen ist mein Löwchenköpfe, also nicht der widder. Ich habe jetzt ein Gehege im Haus errichtet und werde mein anderes Kaninchen auch ins Haus holen und das Kranke mit der Schachtel dort hineinsetzen. Ich hoffe nur, der Ortswechsel ist nicht zu viel Stress für ihn und das andere Kaninchen bedrängt ihn nicht zu sehr...sonst muss ich sie eben durch ein gitter trennen.




Benutzerbild von maximus
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.10.2014
Beiträge: 15.174
maximus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2022, 18:36

Mein EC Kaninchen konnte bei seinem letzten Schub fünf Tage gar nicht selbstständig fressen, er konnte nicht kauen. Ich habe ihn diese Tage mit Babybrei gefüttert, mit einer kleinen Spritze direkt ins Mäulchen. Das hat er gierig weggeschlabbert. Er hatte sichtlich Hunger. Am sechsten Tag hat er dann angefangen Löwenzahn zu mümmeln.

Lass dir von der Ärztin nicht den Mut nehmen. EC ist langwierig, aber nicht Hoffnungslos.
Mein Patient ist wieder völlig gerade und wohlauf.



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__________________
Liebe Grüße von Susanna
und ihren Fellnasen.



Ninchen
 
Registriert seit: 02.04.2020
Beiträge: 15
Hannah444 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.02.2022, 16:28

Hey, ich bin am verzweifeln mein Kaninchen kämpft ja nun seit zwei Wochen gegen ec und ihn hat es ja leider sehr schlimm erwischt. Aber es sind schon gravierende Besserungen eingetreten: Er kann schon selbst sitzen und seinen Kopf heben und frisst wie ein Weltmeister. Außerdem hoppelt er schon ein wenig herum. Auch das ständige drehen hat aufgehört. Aber jetzt hat er auch noch eine augenentzündung bekommen...als ich dann gestern beim Tierarzt war, war die Tierärztin sehr pessimistisch und meinte, sein momentaner Zustand sollte sich bis Freitag bessern, sonst würde sie ihn einschläfern. Ich war so enttäuscht weil er sich so durchgekämpft hat und es sich so verbessert hat. Aber die Tierärztin war da anderer Meinung, auch weil er immer noch so mit den Augen dreht und sein Gehirn deshalb schon so stark geschädigt wäre. Und jetzt auch noch die augenentzündung...er tut mir so leid, aber ich war vor kurzem noch so sicher dass er es schafft...jetzt bin ich wieder am anfang. Was würdet ihr tun? Die Tierärztin hat fast so getan, als wäre es nicht zumutbar gewesen, es so lange zu versuchen aber ich wollte ihm einfach helfen und es hat sich ja auch stark verbessert...




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.02.2022, 17:58

Zitat:
Zitat von Hannah444 Beitrag anzeigen
Hey, ich bin am verzweifeln mein Kaninchen kämpft ja nun seit zwei Wochen gegen ec und ihn hat es ja leider sehr schlimm erwischt. Aber es sind schon gravierende Besserungen eingetreten: Er kann schon selbst sitzen und seinen Kopf heben und frisst wie ein Weltmeister. Außerdem hoppelt er schon ein wenig herum. Auch das ständige drehen hat aufgehört. Aber jetzt hat er auch noch eine augenentzündung bekommen...als ich dann gestern beim Tierarzt war, war die Tierärztin sehr pessimistisch und meinte, sein momentaner Zustand sollte sich bis Freitag bessern, sonst würde sie ihn einschläfern. Ich war so enttäuscht weil er sich so durchgekämpft hat und es sich so verbessert hat. Aber die Tierärztin war da anderer Meinung, auch weil er immer noch so mit den Augen dreht und sein Gehirn deshalb schon so stark geschädigt wäre. Und jetzt auch noch die augenentzündung...er tut mir so leid, aber ich war vor kurzem noch so sicher dass er es schafft...jetzt bin ich wieder am anfang. Was würdet ihr tun? Die Tierärztin hat fast so getan, als wäre es nicht zumutbar gewesen, es so lange zu versuchen aber ich wollte ihm einfach helfen und es hat sich ja auch stark verbessert...



Falsch, dazu hat sie gar nicht das Recht. Es ist Dein Tier, und Du entscheidest, ob es eingeschläfert wird oder nicht. Vergiss das nie!


Ich finde, es hört sich doch schon recht gut an. Und 2 Wochen sind nun wirklich kein langer Zeitraum. Beobachte ihn gut und genieße jeden kleinen Fortschritt. Bei einer Augenentzündung bekommt er Salbe oder Tropfen, kein Problem.



Ich würde Dir zu einem TA-Wechsel raten. Die TÄ steht nicht hinter der momentanen Behandlung, vielleicht ist sie auch überfordert. Ideal wäre ein Tierarzt, der Ahnung von Kaninchen (Heimtiere) hat.


Weiter so, kleiner Mann!



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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.02.2022, 18:35

Für mich hört sich das nach einen guten Fortschritt an und ich würde da noch nicht aufgeben


Einen Wechsel würde ich dir auch ans Herz legen. So eine Aussage habe ich noch nie von einem TA gehört, sie haben mir, auf Nachfrage, vielleicht mal geraten zu erlösen
Hast du schon mal bei Kaninchenwiese nach einer TA Empfehlung geschaut?
https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/allgemeines/kaninchentierarzt/
Ich dürck die Daumen



 
 
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e. cuniculi, kaninchen, krankheit



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