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Hautpilz und Haarausfall - wie waren eure Erfahrungen?Hey Ihr Ich habe lange nichts mehr geschrieben aber stets mitgelesen. Nun wende ich mich doch mal wieder an euch. Mein lieber Lenny (7 Jahre) hat seit fast exakt einem Monat mit Hautpilz und schlimmen Haarausfall zu kämpfen. Angefangen hat es Mitte Oktober mit einer unbedenklichen Bisswunde auf der Stirn. Als diese dann abgeheilt, und das Fell auch wieder nachgewachsen war, fing an dieser Stelle der Haarausfall an. Erst frontal auf der Stirn, dann in den Nacken und über den Nacken dann links und rechts an den Backen/Kiefer entlang. Um Mund und Nase herum und auf den Ohren selbst ist es ihm verschont geblieben. Zum Glück! Er sah wirklich gar nicht mehr aus wie ein puscheliges Winterkaninchen ![]() Ich sollte die kahlen Stellen zweimal täglich mit Ototop einreiben (etwa 05.11. - 10.11.). Dann kam der Haarausfall aber auch die Wirbelsäule entlang an den hinteren Rücken, wo er sich dann, wie ich vermute, mehrere Stellen vor Juckreiz wund geknabbert hat. Wir haben dann aufgehört das Ototop zu schmieren, da es dann bei uns auch den ersten Frost gab. Das ölige Ototop hat ihm nämlich die ganzen noch überbleibenden Haarreste verklebt und wir haben uns Sorgen um seine Wärmeregulation gemacht, wenn er jetzt auch noch den Rücken damit eingerieben bekommen muss. Nächster Schritt war dann, dass er am 10.11. oral etwas verabreicht bekommen hat und ich ihm auch die zwei Tage darauf etwas anderes verabreichen sollte. Ich meine das was er vom Tierarzt selbst bekommen hat hieß „Program“ (?) oder so ähnlich. Jetzt im Nachhinein ärgere ich mich natürlich dumm und dämlich, dass ich nicht auf genaue Erklärung bestanden habe. Die Rechnung kriegen wir immer erst stark verspätet. Nun ja, mit der Zeit und wie durch ein Wunder und mit Unterstützung von sämtlichen Immunspritzen hat er nun wieder seinen ursprünglichen flauschigen Kopf. Es hat sich nämlich ganz schön befremdlich angefühlt, dass ich ihn die Stellen nicht mehr eincremen muss. Letzten Mittwoch, am 24.11. hat er beim Tierarzt nochmals das gleiche Mittel wie am 10.11 bekommen. Vom 10.11. bis etwa den 20.11. hat er nur noch in der Hütte auf dem Stroh gesessen, normalerweise ist er bei Wind und Wetter noch draußen auf der Wiese. Hätte er nicht jedes mal neugierig und verfressen nach mir geschaut wenn ich zu ihm gegangen bin, hätte ich mir gewaltige Sorgen gemacht. Jetzt seit 5 Tagen etwa ist er wieder der Alte, hat auch innerhalb 2 Wochen von den verlorenen 500gr Körpergewicht wieder 150gr zugenommen. Jetzt ist mir am Wochenende aber aufgefallen dass er am Schnäuzchen wieder Fell verliert, die Haut ist rot und schuppig. Auf der Stirn sieht es zwischen dem Fell auch sehr gereizt und schuppig aus, die bekannten Stellen am hinteren Rücken sind auch noch immer recht kahl und es bilden sich neue schuppige Stellen an denen das Fell einfach abfällt. Es Sieht fast schon aus als „bröselt“ es einfach ab. Ich habe ihn heute zu einer anderen Praxis gefahren, die in dieser einen Kleinsäuger-Liste und bei Kaninchenwiese vermerkt ist, um eine zweite Meinung einzuholen. Ich habe nämlich Angst, dass das ganze jetzt wieder von vorne anfängt. Dort hat er eine Immunspritze bekommen und ich soll ihm die betroffenen Stellen jetzt mit verdünntem Imaverol abtupfen. Ich habe auch eine Pilzkultur anlegen lassen, hoffentlich kommt da was raus. Da die anderen Kaninchen die Sporen auch tragen und verbreiten können soll ich die auch etwas mit dem Imaverol einsprühen. Noch weiß ich nicht wie ich das morgen anstellen soll, habe das nämlich unverdünnt in einer Spritze mitgegeben bekommen. Nun zu meinen Fragen an euch. Hattet ihr schon einmal Hautpilz und/oder so starken Haarausfall und wie habt ihr den behandelt? Ich habe mich so nutzlos gefühlt und nur gesehen, wie es jeden Tag schlimmer wurde. Das ging vor 4 Wochen so schnell, jetzt habe ich Angst, dass er morgen schon wieder 5 neue kahle Stellen hat. Dann muss ich ja nun eigentlich auch die Sporen irgendwie aus dem Stall und Umgebung los werden, habt ihr dazu Tipps? Den Steinboden bei den Temperaturen mit Wasser schrubben, ist in meinen Augen keine gute Idee. Auch sonst bin ich etwas ratlos wie ich die ganze Einrichtung aus Holz reinigen kann. In unserer Voliere müssten die meisten Sporen bei Frost doch hinüber gehen. Und noch dazu haben wir leider auch das Problem mit den Mäusen. Stresse ich mich vielleicht zu sehr und sollte erstmal schauen ob die Haare wirklich wieder ausfallen und lieber sein Immunsystem päppeln und ihm nicht den Stress mit dem Eincremen aussetzen? Ich hatte all die Jahre ja schon viele Kaninchenkrankheiten und Wehwehchen, aber Hautpilz und Haarausfall noch nicht, und dann natürlich auch noch im Winter. Ich danke schon einmal für jede Antwort und ich hoffe ich hab alles verständlich erklärt. Liebe Grüße!
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| Er hat leider chronischen Schnupfen, den wir aber eigentlich gut im Griff haben. Das habe ich vergessen zu erwähnen. In der Gruppe läuft es seit diesem Sommer besser denn je, Stress gibt es nur ab und zu zwischen den zwei Mädels. Ich hoffe nicht dass es sich um ein Thymom oder ähnliches handelt, nächste Woche soll ich in der Praxis anrufen und fragen ob sich eine Pilzkolonie entwickelt hat. Das mit der Kristallviolettlösung ist ein guter Tipp. Danke! Die werde ich mir zulegen. Bezüglich des Winterquartiers: Wir haben eine Gartenhütte aus richtigen Wänden, Dach und Boden, wie ein normales Wohnhaus. Dort schätzen wir die Temperaturen auf konstante 10 Grad etwa, wir könnten das Ding aber auch heizen und/oder eine Wärmelampe aufhängen. Wenn ich ihn da mit Partnertier einquartiere und die Temperaturen nicht so hoch gehen lasse, hätte ich dann die Chance ihn nach Genesung wieder raus zu lassen? Oder muss er so oder so dann den ganzen Winter drinnen bleiben? Er hat wie befürchtet neue kahle Stellen bekommen, noch sind sie sehr klein aber bei dem Tempo wie die sich ausbreiten...
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