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Gehege reinigen bei Ohrmilben?Unsere Riesendame hat Ohrmilben, peinlicherweise schon recht starker Befall. Im Nachhinein ergibt alles Sinn, aber die einzelnen Anzeichen waren für mich einfach nicht stark genug, als dass ich misstrauisch war. Dazu kommt, dass ich selbst die Tiere in letzter Zeit nur im Dunkeln oder in großer Eile versorgt habe, morgens haben das die Kinder gemacht. So ist mir nichts aufgefallen. Ich muss auch zugeben, dass wir zwar unsere Tiere streicheln, aber niemals hochheben oder auf den Schoß setzen, also auch bisher selbst keine Untersuchungen gemacht haben. Im Sommer hab ich ab und zu unter die Blume geschaut, ob der Po sauber ist, wegen der Fliegen. Aber wenn sie weg hoppelt, lasse ich sie in Ruhe - und sie ist in letzter Zeit sehr scheu gewesen... Wie gesagt, im Nachhinein gut erklärbar. Gestern Abend waren wir dann beim Arzt, weil sie sich wundgekratzt hatte, und der zeigte dann das verkrustete Ohr. Er hat ihr Ivomec gespritzt und uns gezeigt, wie wir die Ohren reinigen sollen und nach einer halben Stunde Mitec reintropfen sollen, zweimal täglich. Das heißt, wie müssen sie viermal täglich einfangen und festhalten, und das hat heute Abend schon mal direkt nicht geklappt, weil sie für die zweite Runde, also die Tropfen, einfach in ihrem Tunnel verschwunden ist. Den müssen wir dann morgen wohl mal wieder zuschütten... Jetzt aber die Frage: auf Kaninchenwiesen habe ich gelesen: Nach der Behandlung muss das Gehege gründlich gereinigt werden. Aber wie reinige ich ein Außengehege gründlich? Ich kann das Pflaster absaugen und auch das Schafhaus saugen - ich habe das Stroh, was bis gestern darin war, im Milben-Verdacht. Aber sonst? Hilft Kieselgur auch gegen Ohrmilben oder nur gegen die, die man im Fell sieht? Und was mache ich mit der feuchten Erdfläche? Und noch eine Frage: ich glaube, wir bekommen es nicht richtig hin, die Krusten und die Reinigungsflüssigkeit aus dem Ohr zu massieren, schüttelt sie sich das irgendwann von alleine raus?? Zur Info noch: wir haben am Dienstag einen Kontrolltermin und nehmen dann auch das Partnertier mit (haben wir in der Eile am Freitagabend nicht geschafft). Der Arzt geht davon aus, das dort auch ein Befall vorliegt, und er würde dann auch eine Spritze bekommen. Und insgesamt sollen sie drei Spritzen im Abstand von jeweils zwei Wochen bekommen.
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| Ohrmilben hatte ich zwar noch nicht, kann also nicht viel dazu sagen, würde aber versuchen, die Reinigung auf jeden Fall durchzuziehen. Lass es dir doch nochmal unter Anleitung der TÄ zeigen Ich habe Innenhaltung, habe aber bis auf die Teppiche regelmässig gewechselt und gewaschen nur täglich das Stroh und Heu ausgetauscht. Da Milbenbefall in Verbindung mit einem geschwächten Immunsystem auftritt, habe ich zuzätzlich verschiedene Kräuter Oregano, Spitzwegerich, manche fressen Ingwer) etc gefüttert. 2 meiner Tiere waren krank (Blasenschlamm, Schnupfen) nachdem diese behandelt wurden, waren auch die Milben weg Frag nochmal nach, bei meinem ersten Fall wurde auch Ivomec gegeben, nicht von einer erneuten Behandlung gesprochen und nach 2 Wochen war es schlimmer als vorher. Ich meine, es sollte im Abstand von 7 bis 10 Tagen gegeben werden Gute Besserung dem Patienten
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| Ohrmilben können außerhalb von Ohren nicht lange überleben. Ich behandle sowas mit Johanniskrautöl, sonst nichts. Einen guten Klecks in jedes Ohr, massieren, dass es quatschert - und sich rasch entfernen, weil da Tier vehement schütteln und damit den Dreck entfernen wird. Das macht man so lange, bis die Ohren sauber sind.
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| Ich würde, was das Gehege angeht, auch keinen großen „Aufriss“ machen…. das Tier behandeln, auf vernünftige Hygiene achten und gut ist’s…
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| Danke für eure Antworten soweit! Wir haben heute erst mal den ganzen Vormittag damit verbracht, die Höhle aufzugraben, um eventuell altes Stroh rauszuholen (sie hatten das schon mal reingeschleppt, aber aktuell war alles sauber) und wieder zuzuschütten. Währenddessen hatten wir sie in ihrem Außengehege, Klappe nach innen zu. Hat ihnen gar nicht gefallen, man, was können die springen! Da haben wir dann auch die Behandlung durchgeführt, endlich hatte man mal genug Licht und sie konnte nicht abhauen. Als es später an die Tropfen ging, war sie aber so erbost, das sie meine Tochter beißen wollte. Kurz: so richtig effizient war das vom medizinischen Standpunkt sicher nicht. Ich bin mal gespannt, was der Arzt am Dienstag sagt. Und dann nehme ich meine Tochter mit und die muss sich anschauen wie er das macht. Das Problem ist, ich bin die einzige, die sich jetzt traut, Emilia festzuhalten, und ich hab ja auch gesehen, wie der Arzt da massiert hat. Aber ich habe ja keine vier Hände.... Heute Abend ist die dann zwar nicht in ihre Höhle gewetzt, die ist ja zu, aber war die ganze Zeit im niedrigen Gehegeteil, wo ich zwar hinkomme, aber sie dort greifen und woanders hingehen - keine Chance, dafür kann ich mich da einfach zu wenig bewegen. Und wie haben keine vernünftige Beleuchtung, also kann man sie eh nur tagsüber behandeln, da bin ich aber arbeiten. Alles suboptimal. Das mit dem Johanniskraut-öl klingt mir etwas einfacher, ich werde mir das auf jeden Fall besorgen, zumindest für die Nachbehandlung. 4Chaoten, ich habe geschaut, Ivomec soll man im Abstand von 2 Wochen geben, bis zu vier mal, so steht es auch den Beipackzettel in Internet. Ich werde den Arzt auf jeden Fall bitten, mal ihren Allgemeinzustand zu untersuchen, hat ja vielleicht wirklich einen Grund, dass sie so davon betroffen ist. Danke auch für die Hinweise zur Hygiene und zur Lebensdauer der Milben. Ich war echt ratlos, was das Reinigen angeht. Geändert von RieseUndZwerg (17.10.2021 um 20:58 Uhr).
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| Meinst du die Mitex-Tropfen? Also, das wäre bestimmt einfacher als die Reinigung und Massage hinzubekommen. Aber eben nicht zweimal am Tag, so wie der Arzt es gesagt hat ![]() ![]() Und wir machen das ja schon zu zweit, alleine würde ich das nie im Leben hinbekommen. Als ich auf YT das Video von Kaninchenwiese zur Ohrreinigung angeschaut habe, konnte ich gar nicht fassen, wie bräsig dieser Widder da sitzt. Unsere Riesin hat einen sehr festen Willen und ist ziemlich stark, das kann man nicht vergleichen Geändert von RieseUndZwerg (17.10.2021 um 21:53 Uhr).
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| Am besten kniest du dich hin und klemmst dir das Tier zwischen die Beine. Beim Riesen sicherlich etwas kniffliger als bei kleineren Rassen, aber nicht unmöglich. Dann hast du die Hände frei. Und vor allem: ZUPACKEN! Die sind nicht aus Zuckerguss und wenn sie merken, dass du es ernst meinst, machen sie weniger Theater.
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| Danke noch einmal für die Tipps! Alleine traue ich mich noch immer nicht, ich denke einfach, sie würde mir vorne wegflutschen und habe auch festgestellt, das ich eine Hand brauche, um ihr die Augen zuhalten - dann ist sie ruhiger Aber wir nähern uns einem zügigen Ablauf. Von der Waschung habe ich mich aber erst einmal verabschiedet und Ziel ist jetzt zurzeit tatsächlich nur, die Mitex-Tropfen 2x tgl zu geben. Dafür fülle ich vorher je 10+1 Tropfen in 2 Hustensaft-spritzen (die sind vorne flach, also weniger Verletzungsgefahr), weil das mit der Mitex-Flasche viel zu lange gedauert hat, bis die richtige Menge raus war. So geht's jetzt ganz flott. Mal sehen, was der Arzt morgen sagt und ob das Partnertier auch befallen ist.
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| Auf jeden Fall das Partnertier mit behandeln! Egal ob es Symptome zeigt oder nicht. Und die Wiederholung der Ivomec Gabe ist enorm wichtig, um das in den Griff zu bekommen. Wichtiger, als den Ohrreiniger rein zu bekommen finde ich das Entfernen der Krusten im Ohr. Dort sitzen die Milben und haben perfekten Nährboden. Ich würde ggf.auch eher einmal eine kurze Narkose machen, die Ohren dann komplett reinigen lassen und dann die Ivomec Behandlung weiter bei beiden Tieren. Das ist die stressfreiste Möglichkeit für das Tier, wenn das regelmäßige Fangen so schwierig ist. Wenn das Partnertier (fast gar) keine Symptome zeigt, würde ich auch als nächstes weiter schauen, ob irgendwo etwas im Argen liegt, dass das Immunsystem nicht schafft die Milben im Griff zu halten. Da wäre das allererste eine Sammelkotprobe von drei Tagen, um schon mal darmparasiten auszuschließen. Umgebungsbehandlung ist auch nicht so übertrieben wichtig. Würde erst mal wenig Einstreu nehmen und häufiger wechseln und gucken was passiert.
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| Hallo, hier ein kleines Update. Wie waren heute mit beiden Tieren beim TA. Als ich gesagt habe, dass wir die Reinigung nur ca 4x gemacht haben und uns ansonsten auf die Tropfen konzentriert haben, hat er, ähnlich wie LARA gesagt, es wäre wichtiger, dass die Krusten rauskommen (also die Reinigung machen). Er war aber dann ganz zufrieden, wie ihre Ohren schon aussehen, hat mit mir noch mal die Reinigung gemacht und die Tropfen gegeben. Kaj ist nicht befallen, bekommt aber trotzdem Ivomec. Habe ein recht gutes Gefühl.
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| Das klingt doch gut. Jede Narkose, die man vermeiden kann ist besser. Beim Tierarzt machen die Tiere manchmal schon besser mit, weil es nicht die gewohnte Umgebung ist. Deshalb empfehle ich unseren Patienten das Tier irgendwo hin zu setzen, wo es nicht in seiner wohlfühlzone ist. Und wenn’s zb das Handwaschbecken ist. Dann mit einem Handtuch einwickeln, sodass die Augen bedeckt sind und ein Ohr raus ziehen aus dem Tuch. Dann wird die Behandlung leichter.
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